WiFi Roaming Fix

22. April 2018 Kommentare ausgeschaltet

Das Szenario:
Ein Haus mit mehreren Etagen, ein Garten, ein Netzwerk, welches mit einem oder mehreren Repeatern über die Fläche(n) gestreut wird. Man kommt mit dem Smartphone heim, das Gerät wählt sich in den erstbesten Zugangspunkt ein und verbleibt darin, selbst wenn man zwei Etagen entfernt vor dem eigentlichen Router steht, der ggf. ein besseres Signal liefern würde. Also muss man das Wlan des Smartphones einmal kurz aus- und wieder einschalten, so dass es sich diesmal in den erstbesten Zugangspunkt neu einwählt. Auf Dauer kann das schon etwas nervig sein…

Für Android-User gibt es die App "WiFi Roaming Fix", die im Hintergrund die ankommenden Signale des Heimnetzes und dessen Umsetzer registriert und nach Erreichen einer (einstellbaren) Mindestsignalstärke automatisch auf das stärkste Signal umschaltet.
Nützlich und kostenlos.

KategorienComputerkram

Springer versus Adblocker

19. April 2018 Kommentare ausgeschaltet

Der Axel-Springer-Verlag geht im Rahmen einer Klage vor dem Bundesgerichtshof gegen Adblocker vor. So weit, so schlecht.

"In dem Rechtsstreit geht es um die Zulässigkeit des Internet-Werbeblockers "Adblock Plus" des Kölner Unternehmens Eyeo. Internetnutzer können die Software kostenfrei herunterladen. Sie verhindert, dass bestimmte Werbeinhalte auf Internetseiten angezeigt werden, indem sie mit Hilfe von Filterregeln Serverpfade und Dateimerkmale von Werbeanbietern identifiziert und blockt ("Blacklist"). Es besteht die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen Ausnahmen von den Filtern zu machen und in eine sog. Whitelist aufnehmen zu lassen. (…)
Axel Springer hält das Programm für eine unlautere Behinderung des Wettbewerbs. Und damit ist der Verlag, der u.a. hinter Bild.de und welt.de steht, nicht allein. Auch Handelsblatt und Zeit Online sowie RTL und ProSiebenSat.1 gingen schon gegen ADBlockPlus vor. Die Gerichte entschieden bislang eher gegen die Verlage. Das Oberlandesgericht (OLG) Köln aber untersagte Eyeo zwar nicht das grundsätzliche Modell Werbeblocker, aber doch das von ihr betriebene Whitelisting-Modell. Nun ist der BGH am Zug. Und man darf mit einer Grundsatzentscheidung rechnen. (…)
Katsivelas hält Werbeblocker für "ein wichtiges und zugleich legitimes technisches Hilfsmittel, mit dem Internetnutzer störende und teilweise auch datenschutzrechtlich bedenkliche Werbung unterdrücken können". Sie dienten der Wahrnehmung ihres Rechts auf informationelle Selbstbestimmung. Für wettbewerbswidrig hält der Wissenschaftliche Mitarbeiter am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Informations- und Kommunikationsrecht, Gesundheitsrecht und Rechtstheorie der Universität Hamburg, der sich mit dem Thema in mehreren Fachbeiträgen beschäftigt hat, sie nicht. Schließlich könnten die Nutzer autonom entscheiden, ob und inwieweit sie die Werbung auf Webseiten durch Adblocker blocken; und die Seitenbetreiber könnten stattdessen auch auf bezahlte Inhalte setzen oder Adblock-Nutzer von ihren Seiten ausschließen – so wie es bild.de schon seit längerem tut. (…)"

Natürlich ist es völlig nachvollziehbar, dass werbetreibende Verlage ihr internettes Geschäft gefährdet sehen, doch an dieser Stelle kann nur wiederholt angemerkt werden: Selbst schuld!

Solange sich Werbefenster aufdringlich und kaum wegklickbar über Textpassagen legen; solange der heimische Musikgenuss durch Störgeräusche von diversen ungefragt eingeblendeten Werbespots gestört wird; solange Videos ungefragt loslaufen und somit den Daten- und Akkuverbrauch negativ beeinflussen; solange die Webseitenbesucher ungefragt zu Testobjekten für durch Werbung eingeschleusten Schadcode werden – solange muss dem Ottonormalanwender das Recht auf Selbstschutz bedingungslos (!) zugestanden werden!

Die gängigen Adblocker bieten die Möglichkeit, "gute" Seiten in eine "Whitelist" einzutragen und somit hat jede Webseite die Möglichkeit, sich ihren guten Ruf zu verdienen. Komplett muss ja nicht auf Werbung verzichtet werden – aber annehmbar muss sie sein.

Bis dahin bleibt nur zu hoffen, dass Springer’s Klage abgewiesen wird…

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Umstellung auf https

16. April 2018 Kommentare ausgeschaltet

Diese Webseite wurde heute auf das neue, sicherere "https"-Protokoll umgestellt. Man erkennt es beispielsweise am hoffentlich überall bei Aufruf dieser Homepage vorhandenen, grünen Schlosssymbol neben der URL im Browser:

Somit sind weitere Weichen für die Zukunft gestellt worden, eine etwaige Anpassung an die demnaechst inkrafttretende DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) wird ggf. zeitnah erfolgen.

Eine große Hilfe bei diesem Umstellungs-Prozedere war mir eine absolut zutreffend geschriebene Anleitung auf der Webseite von Marjeta Prah-Moses, wobei ich allerdings den Vorteil hatte, exakt die dort gegebenen Voraussetzungen hier zu haben, naemlich als Basis fuer die Webseite WordPress zu betreiben und All-Inkl-Kunde zu sein.

Somit war die Umstellung in relativ kurzer Zeit erfolgreich vollzogen. Vielen Dank, Marjeta!

KategorienComputerkram

NormCast 241

10. März 2018 Kommentare ausgeschaltet

Astrid und Holger Hoppe verkaufen gebrauchte Schallplatten in einem kultigen Keller in Neubeckum. Ein nettes Gespraech ueber den Vinyl-Hype, Jaeger und Sammler.

MP3 – Gratis – Download: NormCast Episode 241 vom 10.03.2018
(ggf. rechte Maustaste => “Ziel speichern unter…”)

Links zur Sendung:

Homepage der Plattenkiste Neubeckum

Plattenkiste Neubeckum bei Facebook

Jim CroceBad Bad Leroy Brown

A.J. CroceTarnished and Shining

KategorienNormCast

Denver IR-120 Multiradio

19. Februar 2018 Kommentare ausgeschaltet

Es ist klein, es klingt gut, es sieht gut aus und fühlt sich solide an, dieses kleine Multitalent der Firma Denver. Doch leider sind hiermit schon alle positiven Aspekte dieses Radios genannt…

Ausgelegt ist dieser "Fast-Würfel" für Radioempfang via UKW, DAB+ und Wlan/Internet. Desweiteren können lokale Ressourcen via Upnp oder USB-Stick angesteuert werden. So weit, so gut. Doch schon die Netzwerkeinrichtung gerät zur Tortur. Die Passworteingabe ist umständlich und das Gerät scheint in punkto Netzwerkzusammenarbeit sehr wählerisch zu sein. Hat man es denn dann endlich mal angemeldet bekommen, ist wiederum das Auffinden der gewünschten Sender recht kompliziert, sofern es sich nicht um die absolut gängigen Dudelprogramme handelt.

UKW ist wahrlich ein Kreuz mit diesem Gerät. Die Empfangsleistung ist recht dürftig und das Abspeichern der Sender in der gewünschten Reihenfolge erfordert das Erkennen nicht offensichtlicher Menüstrukturen. Wird dabei versehentlich der vordere "Navigate"-Knopf gedrückt (was bei anderen Radios dieser Art durchaus normal ist), dann startet das Gerät einen neuen Scan, der alles bisher Abgespeicherte auslöscht. Das kann immer wieder passieren…

Die Umschaltung von FM auf DAB liess das Gerät hier verstummen und eine "No Signal"-Anzeige auf dem ansonsten erfreulich gut gestalteten Display erscheinen. Hier half nur ein Ein- und Ausschalten des Radios, bevor die DAB-Sender wieder empfangbar waren.

Die Firmware dieses fernbedienbaren Radios scheint nicht ganz ausgereift zu sein. Es "hängt" oftmals merklich und auch die Fernbedienung folgt nicht immer den "normaleren" Regeln… Im UKW-Betrieb lösen beispielsweise alle vier Pfeiltasten ein weitertunen aus.

Letztendlich ist die ganze Menüstruktur so dermassen durch die Kniescheibe zwischen die Schulterblätter programmiert (soll heissen: miß- und oftmals unverständlich), dass es einen Anwender, der andere Radios (z.B. von Dual oder Technisat) gewohnt ist, schonmal in den Wahnsinn treiben kann. Die allgemeinkompatible "Undok"-App wollte sich auch nicht mit dem Denver IR-120 unterhalten, so dass nur ein Fazit übrig bleibt: Abhaken!

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