Wetten,dass…? (es Kult war?)

6. April 2008 Kommentare ausgeschaltet

Warum ist "Wetten, dass…?" nicht mehr so interessant wie frueher? Warum reicht mittlerweile der kleinste alternative Anlass aus, um der Glotze trotz Gottschalk fernzubleiben? Und wenn es dann doch mal laeuft, warum dann nur "so nebenbei"? Fragen, die hier immer dann aufkommen, wenn unsereins vielleicht zweimal im Jahr quasi zufaellig ueber das ehemalige Samstagabendflimmerflagschiff stolpert…

Die "SZ" bringt es in einer Kritik zur Maerz-2008-Sendung in ueberraschend-nachvollziehbarer Weise auf den Punkt:

"(…) Nicht erst mit dieser 175. Ausgabe ist "Wetten, dass…?" zur Lachnummer geworden. Früher war das anders: Für den, der in den 1980ern groß geworden ist, ist der Ereignischarakter des Samstagabends eng mit "Wetten, dass…?" verknüpft: Auch wenn man noch nicht zu Partys eingeladen wurde, gab das "Wetten, dass…?"-Fernseherlebnis, wenn etwa der berühmte Lkw auf vier Biergläsern stand, dem Samstag eine spektakuläre Note, mit der sich kein anderer Wochentag messen konnte. "Wetten, dass…?"-Erfinder Frank Elstner ging, Thomas Gottschalk kam. Mit jeder Folge wurde man älter und bekam bald eine Menge Party-Einladungen. Doch der Impuls, an den Samstagen, die man zu Hause verbringt, "Wetten, dass…?" einzuschalten, blieb bis heute bestehen. Nur hat sich die Sehtechnik verändert: Man kauert nicht mehr 150 Minuten vorm Fernseher, denn Höhepunkte sind in der Show rar geworden. (…) Währenddessen lassen sich andere Dinge erledigen: Man kann kochen, spülen, aufräumen oder bügeln, und die Vorstellung der stets besonders langweiligen Stadtwette ist ein idealer Zeitpunkt für den Gang zur Biotonne. (…)" Quelle: Artikel bei Sueddeutsche.de

Bingo! Da hat ein mutiger Schreiberling eine gehoerige Portion Subjektivitaet erschreckend-treffend in Worte gefasst. Das ist mit Sicherheit keine platte Kritik an einer kritikwuerdigen Fernsehsendung, da steckt doch etwas mehr dahinter. Die Tatsache, dass dieser Blogbeitrag entstand, ist Beweis genug dafuer…

KategorienMedien

QTH Germany 11

4. April 2008 Kommentare ausgeschaltet

Lustige Kurzwellenfunker, Maritim-Mobile Funkaktivitaeten, CQ Contest, DXPedition zur Insel Fehmarn, Internationale Amateurfunksendungen, CB-Funk 2.0 und Feedback

Eigenschaften:
64 kbps / Mono / 33,8 MB / 73:41 Minuten

Kostenloser Direkt-Download der MP3-Datei

Links:

Homepage von Henning Kanschik, DK9LB
WNA – Westfalen Nord Aktivitaet
Landesgartenschau Rietberg
Alles zu DP4D und dem Sonder-DOK "LGS08"

Soldersmoke – Podcast
Resonant Frequency – Podcast
Funkamateur.org – Podcast von Andreas Strobl

MAC-Forum: Amateurfunk am MAC
MacHamRadio.com

www.3610khz.de – Die lustige 80m-Runde
Video: Ma Nah Ma Nah / Deutsche Version aus der Sesamstrasse

Welle-Niederrhein-Amateurfunksendung via OV-Grenzland.de

PMR446-CBFUNK.de

Musik:
Justice On A Budget – CB Radio (Hintergrundmusik)
Todd Lerner – Television Light
Reeperboys – GEMA-Song
Bandsman – Cablanque (Hintergrundmusik)
Dieter Bachmann – Gute Laune (Hintergrundmusik)
C.B. Radio – Blue Skies (Hintergrundmusik)

(MP3-)Audio- und Textbeitraege fuer diese Sendung duerfen gerne an meine Email-Adresse gerichtet werden!

Vy 73 de DL6YDY

Update vom 13.04.2008
Der CB- bzw. PMR446-Beitrag wurde fuer diese Sendung gekuerzt. Der originale, ca. 20 Minuten dauernde Beitrag ist ueber diesen Link herunterladbar. (Quelle: FM – Das Funkmagazin)

KategorienAmateurfunk, NormCast

April April

1. April 2008 Kommentare ausgeschaltet

In Guetersloh gibt es laut der Neuen Westfaelischen Zeitung jetzt einen "Maden-EX"-Anstrich fuer Muelltonnen, der die Viecher abhalten soll. Die Polizei hat nun einen "Mountainbikeanhaenger", um von Fahrradstreifen im Feld gefangene, boese Buben abtransportieren zu koennen. Auch die Funkamateure durften sich in den letzten Jahren ueber eine Wlan-Steckdose, Diskettenlaufwerke mit Rueckspulfunktion oder den legendaeren "N auf Gardena-Adapter" in der Funkzeitschrift "CQ DL" freuen.

Der Aprilscherz hat eine lange Tradition, die wohl schon in der Antike begann und bis heute andauert. "1984 wurde über die Entwicklung eines Gerätes berichtet, mit dem sich herkömmliche Plattenspieler zu CD-Playern umrüsten ließen" und "2007 meldete die Internetpräsenz der Tagesschau, die Erkennungsmelodie der Sendung werde künftig nicht mehr jeden Abend von einem Orchester live gespielt. Lediglich der traditionelle Gong werde weiterhin von Hand geschlagen." (Quelle: Wikipedia)

Auch die Podcaster blieben heute morgen nicht verschont: Jens vom "Ohrenblicke"-Podcast sieht seine Sendung beispielsweise schon im Radioprogramm von WDR 5 : "Gut anderthalb Jahre nach dem Start des Podcasts Ohrenblicke habe ich nun ein Übernahmeangebot des WDR erhalten, das ich nicht ablehnen kann. Der Produktionsaufwand für dieses Projekt war einfach zu groß, so dass ich es in professionelle Hände geben muss. Ohrenblicke wird nun zukünftig exklusiv vom WDR produziert. Moderator ist Ranga Yogeshwar, der vor allem durch das Magazin Quarks & Co. bekannt und beliebt ist. Als Zweitverwertung wird dieser Podcast nun auch im WDR-Radio ausgestrahlt (…)" (Quelle: Podster.de)
…und wehe, Jens, wenn das kein Aprilscherz ist, dann sage ich einfach nur: "Herzlichen Glueckwunsch" :-)))

Tja… heute ist also wieder ueberall Vorsicht geboten. Solange diese Scherze in einem "normalen" Rahmen bleiben, gibt es daran auch ueberhaupt nichts auszusetzen.

Merke: Gegenstaende von Autobahnbruecken werfen ist nicht lustig!

KategorienDiverses

Verkehrschaos zu Ostern

26. März 2008 Kommentare ausgeschaltet

Es kann gut laufen – aber auch schlecht. So brauchte der Schreiber dieser Zeilen am Karfreitag fuer eine Strecke von 850 km (Guetersloh-Lungau/Oesterreich) mit seinem Dieselmobil gerade mal 6 Stunden und 15 Minuten. Rekordverdaechtig, zumal ab dem Irschenberg an der A8 (Muenchen-Salzburg) bis zum Ziel aufgrund der Witterungsverhaeltnisse nie mehr als hoechstens 100 km/h absolviert werden konnten.

Der Rueckweg am "Osterdienstag" gestaltete sich dagegen allerdings schwierig. Nachdem der Walserberg bei Salzburg gemeistert und die A99 (Umgehung Muenchen) ebenfalls fehlerfrei passiert worden waren (was leider nicht selbstverstaendlich ist), kamen ueber das Radio die ersten Horrormeldungen: "Massenkarambolage bei Salzburg mit ca. 100 involvierten Fahrzeugen". Puuuhhh… so gesehen nochmal Glueck gehabt.

Weiter ging`s. Ein weiterer "schnellster Verkehrsservice von Dingsda" meldete Staus rund um Erlangen und Wuerzburg. Okay. Geheimtip: Ab Autobahnkreuz Nuernberg ueber die A73 Richtung Bamberg und dann ueber die A70 weiter nach Schweinfurt. Von da aus geht`s dann wieder auf die A7 Richtung Kassel. Funktioniert prima und das Nadeloehr "Bamberg-Schluesselfeld-Geiselwind" sowie der Bereich Wuerzburg werden komplett umfahren.

Danach ging`s erstmal flott weiter, bis zum Autobahnkreuz Wuennenberg-Haaren: Massenkarambolage, alles gesperrt und wir standen anschliessend ca. 100m hinter der Unfallstelle fuer mehr als drei Stunden im Stau. Haetten wir mal zuvor keine kurze Pause gemacht… Nichts ging mehr. Und es wurde immer eisiger. Der Rettungshubschrauber landete, Rettungs- und Abschleppfahrzeuge stroemten herbei. Es war ein ziemlich heftiger Unfall, hier ein Link zu einem Zeitungsartikel. Tja… man machte das Beste draus, nach einer Stunde wurde das Laptop ausgeklappt und Video geschaut :)

Im Radio dann die naechste Horrormeldung (Link zu einem Artikel). Da haben irgendwelche hirnverbrannten "Menschen" (die man wohl kaum noch als solche bezeichnen kann) einen schweren Holzklotz von einer Autobahnbruecke aus auf die Fahrbahn geworfen. Eine urspruenglich vierkoepfige Familie trauert jetzt um die Mutter.

Es ist wirklich nicht zu fassen. Gegen so etwas muss etwas unternommen werden, zumal die Polizei selbst sagt, dass so etwas im Durchschnitt zwanzigmal pro Jahr passiert (die Dunkelziffer ist sicherlich hoeher…). In einem alten Podcast habe ich es auch schonmal gesagt: Ein generelles Aufenthaltsverbot auf Fahrbahnbruecken muss her. Weder zum Winken und Ausblick geniessen und nach Moeglichkeit auch nicht zum Verschnaufen darf der Aufenthalt dort gestattet werden.

Desweiteren muessen alle unnoetigen Fahrbahnbruecken auf ihre Existenzberechtigung geprueft und gegebenenfalls geschlossen werden. Selbst reine Fussgaengerbruecken muessten eigentlich zu "oberirdischen Tunnels" umgebaut werden, die Tag und Nacht beleuchtet und videoueberwacht werden. Das waere mal eine gute Investition in die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer/innen, nicht irgendwelche sinnlose und materialschaedigende Barrieren und Minikreisel (in denen manchmal schon Kleinstwagen Probleme haben) in irgendwelchen Seitenstrassen…

Taetern wie diesen darf keine, aber absolut keine Gnade gewaehrt werden, egal, ob jemand dabei zu Schaden gekommen ist oder nicht. Generell sollte schon der Versuch mit hohen Haftstrafen belegt werden. Im jetzigen Fall hat der/haben die Uebeltaeter, sollte(n) er/sie denn gefasst werden, nichts anderes als mehrmals lebenslaenglich verdient.

Wahrscheinlich wird durch den jetzigen Fall wieder kurzzeitig darueber diskutiert werden und passieren wird – nichts…

Na denn, bis zum naechsten Mal!

KategorienDiverses

Saugstelle à la Lungau

25. März 2008 Kommentare ausgeschaltet

Was es hier wohl zu saugen gibt???

KategorienDiverses