Computerlogik

7. Februar 2008 Kommentare ausgeschaltet

Vereinzelt sind bei einigen Leuten und in diversen Firmen noch richtig alte, aus heutiger Sicht voellig unterdimensionierte Rechner im Einsatz. Aber, warum auch nicht, wenn sie fuer ihre spezielle(n) Aufgabe(n) voellig ausreichend sind. Nervig wird es dann nur, wenn diese PCs wirklich mal ein Wehwehchen haben, denn dann dauert eine eventuelle Neuinstallation manchmal relativ lange oder die Dinger produzieren merkwuerdige und an Logik kaum zu ueberbietende Fehlermeldungen, wie hier zu sehen ;)

KategorienComputerkram

Zu Lebzeiten oft verkannt

6. Februar 2008 Kommentare ausgeschaltet

Die Rede ist von Johann "Hansi" Hölzl alias "Falco". Vor genau zehn Jahren verstarb er nach einem Autounfall, kurz nachdem unter anderem seine spaetere Erfolgssingle "Out Of The Dark" (Into The Light…) aufgenommen worden war. "Muss ich denn sterben um zu leben" singt er da. Leider hat er irgendwie Recht gehabt.

Schon zu Lebzeiten war Falco ein merkwuerdiger, oft "gelackt" wirkender, aber immer charismatischer Typ, der mit seiner Kombination aus deutschen und englischen Rapzeilen einen Nerv traf, der weitreichende Folgen haben sollte. Viele nachfolgende Kuenstler und Gruppen wurden durch Falco beeinflusst und diese gaben und geben das auch zu. Sein Song "Ganz Wien" landete schon frueh auf dem Radioindex und mit "Jeanny-die reine Wahrheit" sollte der Skandal ein paar Jahre spaeter komplettiert werden. Dazwischen lagen riesige Erfolge wie z.B. "Der Kommissar". Sein groesster Hit war und ist bis heute natuerlich das beruehmte "Rock Me Amadeus".

Wenn man sich Falco`s Alben heutztage anhoert, dann bleibt ein merkwuerdiges Gefuehl haften. "War da nicht noch mehr?" fragt sich der geneigte Zuhoerer, denn die Platten sind gut. Sogar sehr gut. Zur Zeit der "Neuen Deutschen Welle" und in den schrillen Rest-80ern war Falco`s Musik -bis auf die eben erwaehnten Erfolge- aber oftmals "nur" ein Nischenprodukt, zumindest in Deutschland. Austropop aus Oesterreich hat es hier sowieso nicht immer leicht gehabt…

In den Neunzigern war Falco in der Musikszene doch einigermassen abgemeldet und erst nach seinem Tod erkannten viele, was fuer ein Talent doch in ihm steckte. Hoertip: Die Alben "Emotional" und "Falco 3" (darauf insbesondere der Song "Maenner des Westens"), ebenso Einzelsongs wie "Satellite To Satellite" oder auch "Coming Home"… noch immer schoen….

Fuer normalerweise recht wenig Geld gibt es heutzutage auch die CD "Live auf der Donauinsel" zu kaufen. Ein legendaeres Livekonzert, welches unter stroemendem Regen stattfand, der letztendlich auch das Buehnenequipment lahmlegte. Deswegen wurde auf diesem ansonsten recht stimmigen Konzert der "Amadeus" auch nicht mehr gespielt.

In der Zeitung steht heute zu lesen, dass gerade die juengeren Menschen den Saenger derzeit oftmals neu entdecken. Das beweist, dass seine Musik jung geblieben ist und ihrer Zeit manchmal doch etwas voraus war. Das Album "Data De Groove" von 1990 ist sicherlich nicht unbedingt eines seiner Glanzlichter, aber es zeugte schon damals von ungeheurem Weitblick. Im zeitgenoessischen Kontext wurde es allerdings als klaeglicher Versuch, "modern" zu wirken, abgetan…

Update: Ein hoerenswerter Beitrag zum Thema aus der WDR-2-Reihe "Stichtag" ist hier als Podcast-MP3-Datei abrufbar (2 MB / 4:30 Minuten)

KategorienMusik

Secam (Ost)

5. Februar 2008 Kommentare ausgeschaltet

Heute gab es bei einem Kumpel einen Kellerfund zu entdecken. Einen 36er "Orion"-Farbfernseher mit sage und schreibe acht Programmspeicherplaetzen, ohne Fernbedienung, aber noch mit Ton-Konverter fuer den Soldaten-TV-Sender "BFBS-Television" (spaeter "SSVC" – Services Sound and Vision Corporation). Letzterer wird aber seit kurzem nicht mehr analog-terrestrisch ausgestrahlt.

Das Geraet hat seit den spaeten 80ern in dem recht feuchten und kalten Keller gestanden. Trotzdem gaben wir ihm eine Chance. Erstaunlicherweise macht das alte Schaetzchen tatsaechlich noch ein "Bombenbild". Natuerlich muesste es jetzt erstmal geoeffnet, grundgereinigt und gewartet werden, was sich eigentlich und trotz der guten Funktion nicht mehr lohnt, denn die Zeit ist natuerlich weitergegangen… Das Teil ist aber trotzdem ein bemerkenswertes Relikt aus einer anderen Zeit. Der abgebildete "Secam (Ost)-Umschalter" liess alte Erinnerungen hochkommen, an "Ein Kessel Buntes", die "Aktuelle Kamera" und Schnitzler`s "Schwarzen Kanal" im DDR-Fernsehen beispielsweise. Denn dafuer war der Schalter da, damit das DDR-Fernsehen in Farbe gesehen werden konnte (in Westdeutschland gab es ja damals schon -und gibt es noch- das PAL-System mit 25 Bildern pro Sekunde).

Legendaer waren damals auch die geschnittenen Bud Spencer und Terence-Hill-Filme, die fuer das DDR-Fernsehen "entschaerft" (soll heissen: "um die Kloppereiszenen gekuerzt") wurden und die es danach nur noch auf ungefaehr die Haelfte der Spielzeit brachten :) Aus hiesiger, westlicher Sicht war das DDR-Fernsehen oftmals eine richtige Lachnummer, aber nicht uninteressant…

KategorienMedien

Die Gewuerzmaedchen

4. Februar 2008 Kommentare ausgeschaltet

Schauplatz: "Patrick`s Irish Pub" in Guetersloh. Der Wirt tritt an den vollbesetzten Tisch heran und macht ein truebsinniges Gesicht. In der Hand haelt er eine gefaltete Zeitung. "Was ich euch jetzt sagen muss, ist hart. Sehr hart. Also keine Traenen bitte…" sagt er. Dann faltet er den "Daily Mirror" auseinander. Ein grosses Bild der "Spice Girls" ist darauf zu sehen, versehen mit der Schlagzeile "They Split". Natuerlich ist das fuer uns ein mittelschwerer Weltuntergang, der gefuehlte 2 Sekunden andauert :-)

Schon vor einigen Tagen war in der Presse zu lesen, dass die Tournee der bis dato wiedervereingten Gewuerzmaedels nicht so erfolgreich war, wie urspruenglich gedacht. Daher ueberrascht das jetzige, erneute Ende eigentlich nicht. Woran lag`s? Sind die Girls doch nicht mehr so "spicy" wie noch in den Neunzigern? Oder fehlte einfach nur ein gutes, neues Album mit neuen (!) Liedern?

"Take That" haben es richtig gemacht. Sie sind sozusagen in Wuerde gealtert und dabei musikalisch gereift. Sie haben sich (ohne Robbie Williams) wiedervereinigt und ein wirklich hoerenswertes Album ("Beautiful World") produziert, welches ihnen zurecht gute Chartplatzierungen und gut gefuellte Konzerthallen beschert hat. So geht`s auch, Optik ist nicht alles…

Weiterlesen: Daily Mirror – Artikel / Netzeitung

KategorienMusik

NormCast 103

3. Februar 2008 Kommentare ausgeschaltet

Gino Badagliacca stammt aus Sizilien und lebt seit ueber 40 Jahren in Deutschland. Im Jahr 2007 belegte er als Tenor den vierten Platz in der TV-Sendung "Das Supertalent". In diesem Podcast erzaehlt Gino (der singende Pizzabaecker) seine Lebensgeschichte und gibt Einblicke hinter die Kulissen dieser RTL-Fernsehproduktion. Dieter Bohlen, Luciano Pavarotti, die Familie, Modelleisenbahnen und Maurerkollegen finden ebenfalls Erwaehnung.

Eigenschaften
80 kbps / Mono / 17 MB / 29:35 Minuten

Direkt-Download
NormCast Episode 103 vom 03.02.2008

Links
RTL-Supertalent
Video: Gino bei Norman zuhause
Video: Gino bei den GT smAll Stars (Guetersloh TV)
Video: Gino`s RTL-Supertalent-Finale
Video: Gino`s erster Auftritt bei RTL
Dieter Bohlen
Ruth Moschner
André Sarrasani

KategorienNormCast