Schuelerstreiche 3.0

18. Juni 2007 Kommentare ausgeschaltet

Die "Feuerzangenbowle" ist laengst passé, die "Luemmel von der ersten Bank" gibt es nur noch im Wiederholungsfernsehen, das Kaugummi unter der Tuerklinke wirkt ebenfalls altbacken. Auch schiesst man nicht mehr mit Krampen oder malt Nacktportraits auf die Innenseite der Klassentafel. Nein, heutzutage wird angesagte Technik benutzt. Die Resultate finden sich dann oftmals auf oeffentlichen Portalen wie z.B. "YouTube" wieder. Menschenverachtende Inhalte sind dabei nicht selten vertreten…

Es ging um Rache. Der Lateinlehrer war angeblich schuld, dass ein Freund die Schule verlassen musste. Nun sollte er sterben, im Internet. Ein Schüler kopierte den Kopf des verhassten Pädagogen in einen kurzen Comic-Film. Das Opfer geht einen Weg entlang, plötzlich fällt ein Schuss, Blut spritzt, der Kopf kullert davon. Das Video wird auf die Internetseite youtube.com geladen, und jeder, der nach dem Namen des Lehrers sucht, findet es sofort. Erst nach Tagen meldet ein Vater den Vorfall dem Rektor – da ist der Film längst Schulgespräch. Quelle: Sueddeutsche.de

An dieser Stelle sind saemtliche Grenzen des Miteinanders deutlichst ueberschritten. Auch das sogenannte "Happy Slapping", bei dem das Verdreschen von Mitschuelern gefilmt und ins Internet gestellt wird, ist so eine neumodische Abart. Nur, wie kann man dem begegnen???

KategorienDiverses

Uni – Was ist haerter 2.0

15. Juni 2007 Kommentare ausgeschaltet

Sommerfestival 2007 in der Universitaet Paderborn. Das ganze Areal gleicht einer Festung, alles ist eingezaeunt. Im Inneren stehen unzaehlige "Fressbuden" und Bierstaende. Zahlreiche kleine Buehnen runden das Ganze ab. Aus einer Ecke droehnt knackiger Dancefloor, den eine nett anzusehende "DJane" auflegt. Etwas weiter dann eine mittelgrosse Buehne, die von einer Bandmischung aus "Knorkator" und "Mötley Crue" bearbeitet wird. Im uni-eigenen Pub spielt eine Cover-Band. Rundherum Entspannung pur, zumindest am Nachmittag noch…

Der Schreiber dieser Zeilen steht auf der Gaesteliste der Band "Jammin*Inc", die an diesem Tag zusammen mit weiteren Bands vor dem Haupt-Act, der Band "Silbermond", auf der Center Stage auftreten wird. Ich treffe Boris und "Cappu" (alias "Cappuccino", Mitglied der "Jazzkantine" und 1998 mit einem "Echo-Award" als "bester Rap Act" bedacht worden) dank der bemuehten und reibungslosen Vermittlung von Jammin-Inc`s Martin im Catering-Bereich. Wir verziehen uns in einen der Gaenge, die ich vor ein paar Jahren selbst noch oft benutzt habe… Irgendwie war das ein interessantes Gefuehl :)

Wir nehmen ein ca. 15-minuetiges Interview auf, welches demnaechst im Podcast erscheinen wird. Danach muessen die beiden auch schon los, da der Auftritt naht.

Auf dem Weg dorthin erkunde ich noch einen anderen Seitenbereich der Veranstaltung und treffe auf einen knallgelben LKW, dem "Sinalco-Truck". Dort muehen sich drei Maedels mit Tanzeinlagen und in typischer "Girlgroup-Manier" ab, die nicht so zahlreich vorhandenen Zuschauer zu beiindrucken. "Bisou" nennen sie sich…

Nach fuenf Minuten zieht es mich doch zur Center Stage und dann geht es los. Jammin Inc stehen zeitweise mit 12 Leuten+X auf der Buehne und brennen ein wahres Feuerwerk ab. Der Sound ist klasse, sie springen, laufen, schwitzen und reissen Witze. Zudem werfen sie Unmengen von CDs ins Publikum. "Gebt sie weiter und kopiert sie", heisst es immer wieder. Ja, Jammin Inc stellen ihre Musik generell zur freien Verfuegung, siehe ihre Webseite.

Das Publikum mag sie und feiert fleissig mit. Eine knappe Stunde dauert der Auftritt, dann soll schon die naechste Combo aufspielen, "Culcha Candela". Die reist spaeter mit einer Stretchlimousine an (ich meine zumindest, jemanden in passendem Outfit darin erkannt zu haben). Waehrend des Auftritts faengt es leider gehoerig an zu regnen. Sechs Leute plus Plattendreher (der wirklich faehig war…) haben das Publikum gleich mit dem ersten Song fest im Griff. Reggae-Pop mit Rap-Einlagen, die Leute lieben es. Unter einer Open-Air-Band stelle ich mir aber doch was anderes vor und verlasse das Konzert nach drei Songs, zumal es immer ungemuetlicher, spaeter und voller wurde. Der Silbermond sollte bald aufgehen… Zu der Zeit heize ich schon wieder ueber die Autobahn gen Heimat, ein "BarFly"-Event in der hiesigen Weberei wartet. Dieser war wiederum diesmal aussergewoehnlich gut, zeitweise standen acht Leute und mehr auf der Buehne (inkl. Schlagzeug und E-Gitarre) und entschaedigten fuer einen entgangenen Auftritt von Stefanie Kloss und ihren drei Freunden.

Links:
Das Sommerfestival 2007 in Paderborn
JAMMIN*INC
Silbermond
Bisou
Culcha Candela
Universitaet Paderborn
Jazzkantine
Cappuccino

KategorienMusik

DosBox

14. Juni 2007 Kommentare ausgeschaltet

Emulatoren….. eine tolle Sache! Andere Softwareumgebungen innerhalb einer vorhandenen zu schaffen und dann zwischen Nostalgie und Gegenwart umzuschalten, das macht Spass. Im Hintergrund dudelt die heimische Jukebox die neuesten Songs, Skype laeuft und im Vordergrund emuliert man ein altes Automatenspiel aus den 80ern, das hat was…

Die "DosBox" ist eine kleine Freeware, die klein und schlank ist und ohne weiteres Konfigurieren eine voll funktionsfaehige DOS-Umgebung erschafft, die es ermoeglicht, alte, auf aktuellen Systemen unter Umstaenden nicht mehr lauffaehige Anwendungen und Spielchen ans Laufen zu bringen. Das funktionierte hier auf Anhieb. Das Spiel "CD-Man" (ein PacMan-Clone) war z.B. auf allen PCs ab Pentium90 nicht mehr lauffaehig, weil es einfach zu schnell wurde. Mit der DosBox laeuft es selbst auf Gigahertz-Rechnern wieder einwandfrei. Sogar aufwendigere DOS-Spiele sollen damit prima funktionieren.

Hat das einen Nutzen? Das muss jeder fuer sich selbst entscheiden. Fuer einen "Trip in die Vergangenheit" ist es immer gut…

Die DosBox ist Freeware und sie kann mit einer deutschen Sprachdatei ausgestattet werden. Zudem ermoeglicht eine beigefuegte "conf"-Datei das erweiterte, individuelle Anpassen und sogar das Einbetten einer "Autoexec.bat", wenn gewuenscht….

Fuer eine blosse Dos-Anwendung sind also verhaeltnismaessig aufwendigere Anwendungen wie z.B. "VMware" oder "VirtualPC" nicht mehr notwendig. Die DosBox gibt es plattformuebergreifend, u.a. fuer Windows, Linux, Mac…

HIER GEHT ES ZUR WEBSEITE

KategorienComputerkram

Spreeblick ueber Primacall

14. Juni 2007 Kommentare ausgeschaltet

via Spreeblick.com:

"Primacall ist ein in Berlin ansässiger Telekommunikationsdienstleister. Am 10. April 2007 unterschrieb Primacall auf Klage der Verbraucherzentrale Berlin eine Unterlassungserklärung. In dieser Unterlassungserklärung verpflichtete sich Primacall, „Privatpersonen ohne deren vorherige Einwilligung nicht mehr zu Werbezwecken anzurufen“."

Ein sogenannter Call-Center-Agent ("CCA") hat sich daraufhin bei Spreeblick gemeldet und aus dem Naehkaestchen geplaudert. Ein hochinteressanter Beitrag, den man unter diesem Link (klick) wiederfindet…

KategorienDiverses

NormCast 83

13. Juni 2007 Kommentare ausgeschaltet

Der zweite und letzte Teil des Gespraechs mit dem Kultmoderator Werner Reinke befasst sich unter anderem mit Format- und Einschaltradio, Peter Maffay, Annett Louisan, zwei Udos und einem schwabbeligen Huehnerrupfer :)

Eigenschaften:
80 kbps / Mono / 21,9 MB / 38:16 Minuten

Direkt-Download:
NormCast Episode 83 vom 13.06.2007

Links:

Werner Reinke`s Homepage
NormCast Nr.82 mit dem ersten Teil des Gespraechs

Podcastcafe Nr.80
Podcastday in Koeln
Werner Reinke`s Soundbeispiele / Referenzen
Eurovision Song Contest
Verstuemmelte Radiohits
Joerg Bombach
(Satelliten-)Frequenzen von hr3
Queen
Udo Juergens
Peter Maffay

Der hr3-Extra-Peter-Maffay-Podcast
Udo Lindenberg
Annett Louisan
Roger Cicero
American Bandstand
Chubby Checker

KategorienNormCast