Whisky in a box

10. April 2007 Kommentare ausgeschaltet

Im August letzten Jahres wurde mir ein kurioser Link zu einem Lautsprecherpaar geschickt, welches aus Whiskyfaessern gefertigt worden ist. Siehe hier (klick).

Jetzt sind die Dinger doch tatsaechlich im hiesigen Media-Markt aufgetaucht. Sauteuer :)

KategorienLokales, Musik

Casino Royale

10. April 2007 Kommentare ausgeschaltet

Der erste James-Bond-Roman des geistigen 007-Vaters Ian Fleming traegt diesen Titel. Zeitlich gesehen spielt der neueste James-Bond-Film (mit dem anfangs unterschaetzten Daniel Craig in der Hauptrolle) vor z.B. den Sean-Connery-Filmen. Das ist anscheinend derzeit Trend, Geschichten aus den Anfangsphasen diverser erfolgreicher Kino-Sagen zu erzaehlen. "Star Wars" hat es vorgemacht und "Star Trek" wird demnaechst folgen.

"Casino Royale" gab es im Jahr 1967 auch mal als Agentenfilm-Parodie mit David Niven in der Hauptrolle, die aber wenig Chancen hat, in die ewige "Hall Of Fame" einzuruecken. Was weniger bekannt ist, ist die Tatsache, dass der Stoff sogar schon 1954 als TV-Film verewigt wurde.

Der jetzige Film bricht mit vielen Bond-Traditionen. "Q" tritt nicht in Erscheinung, ebenso fehlt "Miss Moneypenny". Daniel Craig ist nicht der schwarzhaarige, smarte Agent, den man durch als ideal angesehene Personifikationen z.B. durch Sean Connery oder Pierce Brosnan erwartet. Optisch passten die beiden erwaehnten Vorgaenger zweifelsohne besser ins Bond-Bild, doch Craig zeigt sich zum einen von der rauhen, zum anderen aber auch von der nahbaren, verletzlichen Seite. Vielleicht profitiert "Casino Royale" von der Tatsache, dass die Erwartungen aufgrund des radikalen Schauspielerwechsels generell ziemlich niedrig waren. Somit hat Daniel Craig gute Chancen, zu ueberraschen. Und das tut er…

Der Film glaenzt durch einen durchdachten Handlungsablauf und bricht bewusst mit Bond-Traditionen. "Moechten Sie ihren Martini geschuettelt oder geruehrt?" – "Sehen Sie hier irgendeinen, den das interessiert?" – ein sinngemaess wiedergegebener, aber typischer Dialog dieses Films, der die Abkehr und gleichzeitig die Zuwendung zum Traditionellen verdeutlicht.

Die Firma "Ford" hat es zwar diesmal geschafft, ihre Autos ins Bild zu setzen (bei Brosnan war es BMW), die "Auto-Hauptrolle" spielt trotzdem ein Aston Martin, der aber leider zerstoert wird, was wiederum die im vorigen Absatz aufgestellte Schilderung bestaetigt.

"Casino Royale" ist relativ (!) authentisch und bietet gluecklicherweise keine (offensichtlichen!) BlueBox-Stunts à la Brosnan, die im letztendlichen Film unglaubwuerdig und gekuenstelt wirken. Dieser Bond ist relativ rauh und trotzdem interessant. Wenn da nicht Judi Dench als "M" waere, die mir schon zu Brosnan`s Zeiten gar nicht in der Rolle gefallen hat….

KategorienMedien

Tolle Software: MP3TAG

6. April 2007 Kommentare ausgeschaltet

Dieses (Windows-) Programm ist ein aeusserst wertvolles Software-Werkzeug, wenn es darum geht, MP3-Archive zu verwalten. Es gibt eigentlich nichts, was man mit diesem Programm nicht im Handumdrehen diesbezueglich realisieren koennte. Mittlerweile werden auch Coverbildchen unterstuetzt. Der geschriebene id3-Tag ist zum Rest der Welt kompatibel (im Gegensatz zu dem -vorsichtig ausgedrueckt- "Code", den z.B. iTunes setzt) und mittlerweile bei Bedarf ebenfalls sehr umfangreich.

Das Programm unterstuetzt diverse id3-Typen und Zeichencodierungen. Es ist ganz einfach moeglich, aus einem id3Tag entsprechend-angepasste Dateinamen zu generieren und umgekehrt. Ueber die "FreeDB"-Funktionen kann man ganz schnell anhand einer speziellen Dateiauswahl online Alben erkennen und die Files entsprechend benennen lassen, ohne dass man die Tastatur auch nur anruehrt. Diverse Batch-Modi erleichtern die Verwaltung grosser Sammlungen zusaetzlich.

MP3TAG ist ressourcenschonend, Freeware und sehr schnell. Auch groessere, aus mehreren tausend MP3-Dateien bestehende Verzeichnisse meistert es mit bemerkenswerter Praezision und Schnelligkeit. Und dabei ist es, wie gesagt, wirklich sehr einfach zu bedienen.

Der Autor Florian Heidenreich kuemmert sich in besonderem Masse um die Anwender und bemueht sich immer, Verbesserungsvorschlaege von aussen in das Programm einfliessen zu lassen. Vor ein paar Wochen hatte ich mal einen Vorschlag eingereicht, der dann auch sehr schnell von ihm "eingebaut" worden ist. Wo findet man sowas heutzutage noch? Ausserdem ist dieses Programm nicht mit Werbung ueberladen und es "telefoniert auch nicht nachhause", wie man so schoen sagt…

Ein absoluter Download-Tip…. (wohlweislich mit einem "p" :) )

Links: Weitere Screenshots / Hauptseite / Download

KategorienComputerkram

1992…

6. April 2007 Kommentare ausgeschaltet

…was man alles so wiederfindet…. Dieser Zettel lag einem durchaus aussergewoehnlichen, aufwendigeren Mittagessen waehrend der Bundeswehrzeit bei, kurz bevor es in den damaligen Weihnachtsurlaub ging. Zu dem Zeitpunkt war man nicht mehr in der Grundausbildung und dienstgradmaessig schon befoerdert, sonst haette wahrscheinlich Dienst geschoben werden muessen :) Aber, das sind so Kleinigkeiten, die man irgendwann mal durch Zufall wiederfindet und einem dann auf einmal tausende Bilder durch den Kopf schwirren…

KategorienDiverses

Hier kommt Knut!

4. April 2007 Kommentare ausgeschaltet

Ohauerha. In Deutschland kann man wohl mit jedem Mist irgendwie Geld machen. Knut, der kleine Eisbaer, ist derzeit sicherlich unfreiwilliger Star in den Medien. Natuerlich kommen jetzt die ersten Musikproduzenten auf den Plan und veroeffentlichen wirklich ganz ueble, platte Lieder darueber. Das Geld sollten sie lieber in die Foerderung von guten Nachwuchsbands stecken…

"Kitty" aus Koepenick (9 Jahre) singt mit kindlichem Stimmchen vom kleinen Eisbaer, und zwar hier (Video). "Schnappi" laesst gruessen…

Und Frank Zander ist sich nicht zu schade, seinen urspruenglich doch gelungenen, alten Hit "Hier kommt Kurt" zu recyceln…
"Hier kommt Knut, mit viel Hunger und viel Mut, eben Knut – ist er satt wird ausgeruht. Der kleine Wonneproppen da im weißen Bärenfell, der muss noch sehr viel lernen – aber lernen tut er schnell. Knut ist unser Knuddelbärchen, voll und ganz und absolut." usw.

Autsch…

KategorienMusik