Mercedes Benz Mixed Tape 16

28. Februar 2007 Kommentare ausgeschaltet

Eines haben Mercedes und BMW gemeinsam: Das Engagement in den neuen Medien.

Waehrend BMW einen der ersten kommerziellen Videopodcasts produziert hat, macht Mercedes schon seit viel laengerer Zeit durch die sogenannten "Mixed Tapes" von sich reden. Das sind ganz speziell zusammengestellte Musiksampler, die man sich auf der Webseite www.mixed-tape.com kostenlos und legal herunterladen kann. Dies kann entweder komplett oder auch selektiv geschehen. Die MP3-Dateien waren bisher immer mit 192kbps/44khz/Stereo codiert, also schon recht ordentlich…

Die Musikauswahl ist sehr individuell und mit Sicherheit nicht fuer jeden Geschmack, trotzdem waren in den vergangenen 15 Folgen schon oft recht interessante Songs dabei. Jetzt ist die Folge 16 erschienen. Mit dem Erscheinen einer neuen Folge verschwindet allerdings die vorherige von dem Server.

Das Mixed-Tape beschraenkt sich nicht auf ein spezielles Musikgenre, beinhaltet meistens aber clubbige Sachen, Rap, Soul oder leichten Pop-Rock. Bei mir bleiben im Durchschnitt von 15 Songs, die sich im Normalfall auf einem Mixed-Tape befinden, ca. 3-5 Lieder uebrig, die behalten werden. Eigentlich kein guter Schnitt fuer einen Sampler, aber auch ein Indiz dafuer, dass es viele unterschiedliche Sachen darauf zu hoeren gibt. Und auch bei denen, die nicht behalten werden, ist ein gewisses, musikalisches Niveau deutlichst hoerbar und neidlos anzuerkennen. Die Songs, die gefallen, sind aber Anreiz genug, das neue "Benztape", wie es hier gerne genannt wird, ca. alle 10 Wochen herunterzuladen.

KategorienMusik

Alice? Who the … is Alice?

26. Februar 2007 Kommentare ausgeschaltet

Die Firma "Hansenet" wirbt nun schon seit geraumer Zeit fuer ihre Alice-Produkte. Und das in sehr ansprechender Art und Weise.Aber, wer ist diese "Alice"?
In Wirklichkeit heisst die Dame Vanessa Hessler und ist, wenn ich das mal so schreiben darf, ein echter Hingucker…Mehr von ihr gibt es hier:

Wikipedia / Interview / Homepage

 

KategorienComputerkram, Diverses

Konkret-krasser Beitrag

26. Februar 2007 Kommentare ausgeschaltet

"Wieviele Deutsche vertraegt die Schweiz?" So titelte sinngemaess die Zeitung "Blick" (eine Art schweizer Variante der "Bild"-Zeitung) vor einigen Tagen. Hintergrund ist, dass viele Deutsche in der Schweiz arbeiten, attraktivere Steueraussichten tragen hierzu bei. Daher nehmen sie den Schweizern die Arbeitsplaetze weg, so die Meinung einiger Eidgenossen…

Das erinnert an aehnliche Argumentationen innerhalb Deutschlands bezueglich der Zuwanderung diverser auslaendischer Bevoelkerungsgruppen. Leider sind diese oftmals nicht von der Hand zu weisen…

Ort: Eine (von einem netten Griechen betriebene) Imbissbude in Guetersloh am hellichten Samstagmittag. Ein Russe kommt herein, bestellt etwas, druckst etwas herum und im passenden Moment greift er sich eine "Fussball-Spardose", die auf dem Tresen steht und in die die Kunden ihr Kleingeld einwerfen koennen, um die Jugendsparte des FC Guetersloh zu unterstuetzen. Der Russe fluechtet und droht noch mit Vergeltung, sollte er verfolgt werden.

In Guetersloh gibt es, nebenbei erwaehnt, einen Freizeitpark, den "Mohns Park". In hier nicht naeher definierten Behoerdenkreisen (!) wird er oftmals nur noch "Gorki Park" genannt. Der geneigte Leser kann sich wahrscheinlich denken, warum…

Dieses hier soll keine Hetze gegen Auslaender sein. "Man kann nicht alle ueber einen Kamm scheren", sagt ein landlaeufiger Ausdruck. Trotzdem faellt es gerade in letzter Zeit massiv auf, dass Leute (z.B. Senioren und Schueler) oftmals ueberfallen und teilweise sogar in aller Oeffentlichkeit zusammengeschlagen und beraubt werden. In den allermeisten Faellen wurden diese Ueberfaelle nachweislich von Mitgliedern auslaendischer Schlaegerbanden durchgefuehrt.

Am Samstagabend gibt es eine Geburtstagsparty im Freundeskreis. Einer der Anwesenden ist mittlerweile Vater einer attraktiven, fuenfzehnjaehrigen Tochter. Die ist seit einiger Zeit mit einem Russen zusammen, der in einer nicht sonderlich beliebten Gegend wohnt, da diese Gegend einen sogenannten "sozialen Brennpunkt" darstellt. Der Vater macht sich Sorgen, da seine Tochter von ihrem Freund anscheinend auch nicht immer ordentlich und fuersorglich behandelt wird, z.B. laesst der Freund sie oftmals alleine im Dunkeln durch unsichere Gegenden mit dem Fahrrad heimfahren. "Soll ich ihr den Umgang gaenzlich verbieten?", fragt er mich, "wuerde ich das tun, dann wuerde sie mir nie erzaehlen, wo sie gerade ist und was sie tut. Liebe macht blind."

Durch seine beiden Soehne hat der Vater einen Einblick in deren Schulalltag. "Einen klaren Satz bekommen die zwischen "Ey Mann" und "krass" doch gar nicht mehr hin. Und die Lehrer sind machtlos, wenn sie denn ueberhaupt da sind. Da faellt der Englischunterricht aus, weil Lehrkraefte fehlen, aber weitaus unwichtigere Faecher finden regelmaessig statt", beklagt er sich (sinngemaess zitiert).

Das oben angefuegte Beispiel aus der Schweiz kann mit der Sachlage in Deutschland (zumindest von diesem Argumentationsstandpunkt aus gesehen) nicht verglichen werden. "Die Deutschen" sind ja kulturell nicht unbedingt weit von der Schweiz entfernt und sie sprechen im Kern dieselbe Sprache wie die Schweizer.

Hier in Deutschland (und in anderen Laendern inklusive der Schweiz sicherlich auch) finden sich aber Bevoelkerungsgruppen ein, die ihre eigene Kultur weiterhin ausleben, die der deutschen Sprache nicht maechtig sind und die diese teilweise auch gar nicht erlernen wollen. Deren Kinder uebertragen den oftmals selbstkreierten Mischdialekt aus Heimatsprache und deutscher Sprache auf ihre Mitschueler. Das Ergebnis hoert man, wenn man mal hinter einer Gruppe Jugendlicher hinterherspatziert. Man versteht naemlich nur noch "Bahnhof"….

Warum schreibe ich das? Aufgrund der geschilderten Erlebnisse vom Wochenenende und auch aufgrund dieses Artikels, der am heutigen Morgen in der hiesigen Tageszeitung erschienen ist und der einem doch zu Denken geben sollte…



(fuer Vergroesserung in das Bild klicken)

 

KategorienDiverses

Adam Curry`s Daily Source Code

22. Februar 2007 Kommentare ausgeschaltet

In der heute erschienenen, 550. Ausgabe des "Daily Source Code"-Podcasts von Adam Curry, einem der "Ur-Podcasts" ueberhaupt, wird (ab Zeitindex ca. 29:30 Minuten) ein von mir verfasstes Audio-Feedback abgespielt, welches sich mit der Thematik befasst, die zum Beispiel durch den ploetzlichen Erfolg des Songs "Paralyzed" der amerikanischen Band "Rock Kills Kid" entstanden ist.In Foren und auf Blogseiten wurde darueber diskutiert, ob der Song nun, nachdem er auch im "normalen" Radio zu hoeren ist und die Band bei "Warner Music" einen Vertrag bekommen hat, ueberhaupt noch "Podsafe" ist und in Podcasts weiterhin gespielt werden darf. Weiterhin stellt sich die Frage, was mit aelteren Podcastepisoden geschieht, in denen der Song enthalten ist und die noch online abrufbar sind.In sehr humorvoller Art und Weise hat Adam Curry das Ganze kommentiert (Adam ueber sich (in deutsch): "Ich bin ein Sitzpinkler" :))) und seine Folgerung ist unter anderem, dass es nach wie vor okay waere, den Song zu spielen. Zumindest in den USA…Links:

Daily Source Code 550 – Shownotes

Daily Source Code 550 – Download

Adam`s Webseite

adam.podshow.com

Dailysourcecode.com

Rock Kills Kid

Kuerzlich spielte Curry in seiner Sendung den Song "Sound and vision" von David Bowie. Daraufhin ist eine kleine Diskussion darueber entbrannt, wann das Lied erstmalig veroeffentlicht worden ist. In England anscheinend schon recht frueh, aber die deutsche Singlepressung stammt, wie das nachfolgende (und vergroesserbare) Bild zeigt, aus dem Jahr 1977…

KategorienMedien

Microsoft Virtual PC

21. Februar 2007 Kommentare ausgeschaltet

Man kennt das: Irgendeine neue Software soll getestet werden und der umsichtige PC-Anwender sichert vorher erstmal Betriebssystem und empfindliche Daten aus Angst vor einem eventuellen Datengau, den eine unbekannte Software verursachen koennte.

Die kommerzielle Software "VMware" war bisher eine nette Moeglichkeit, das Ganze zu umgehen bzw. einfacher zu haben, denn sie emuliert einen weiteren, virtuellen PC in einer bereits gestarteten (z.B. Windows-) Umgebung und es ist moeglich, ein weiteres, in diesen virtuellen PC hineininstalliertes Betriebssystem (z.B. Windows 2000 oder 98 / XP / Linux) zu starten und zu nutzen. Das eigentliche Haupt-System wird durch Veraenderungen des Sub-Systems nicht beeinflusst. Stuerzt das Sub-System ab, schliesst man die Anwendung einfach und startet es neu, aus dem laufenden Hauptsystem hinaus. Man kann sich also innerhalb einer Emulation nahezu ohne Ruecksicht auf Verluste richtig austoben. Tolle und praktische Sache.

Jetzt hat Microsoft seine eigene Softwareloesung "Virtual PC" als Freeware freigegeben, verschenkt es also. Waehrend VMware in der Endversion viel Geld kostet und installiert ca. 80MB verschlingt (ohne virtuelle Festplatten), gibt es "Virtual PC" also umsonst und kommt ungefaehr mit der Haelfte an Installationsvolumen aus. Ohnehin scheint "Virtual PC" weitaus weniger tiefgreifende Eingriffe in das Hauptsystem vorzunehmen, zum Beispiel werden keine im Hardwaremanager sichtbaren Netzwerkbruecken installiert.

Ist ein virtueller PC erstmal eingerichtet (das geht sehr einfach, man baut ihn quasi per Mausklicks zusammen und waehlt die "Hardware", die er haben soll, z.B. Soundkarte, CD-Rom etc), installiert man ihn genauso wie einen echten PC. Also Setup-CD `rein und den Anweisungen folgen. Bei "Virtual PC" dauerte die Installation des alten Windows98SE zwar ueber 20 Minuten, trotzdem lief es danach flott und es gab keine Hardwarekonflikte. Auch mussten keine weiteren Treiber fuer Grafik oder Sound installiert werden, es lief auf Anhieb. Die Sound-Synthese scheint besser zu sein als wie bei "VMware" und interessanterweise funktionierte auch das Netzwerk sofort, inklusive Internetverbindung. Bei der "VMware" muss das erst recht umstaendlich konfiguriert werden und erfordert auch etwas mehr Hintergrundwissen.

So gesehen schaffte es "Virtual PC", mir ein ueberraschtes "Donnerwetter!" als spontanen Kommentar zu entlocken.

Eine nette Sache ist die "Virtual PC Konsole", die immer einen kleinen Screenshot des gerade laufenden Systems darstellt. Hierueber kann man auch mehrere VPCs gleichzeitig starten.
Eine parallel gestartete VMware mit einem darin laufenden Windows XP lief problemlos mit und sowohl diese als auch das Haupt-System und das in Virtual-PC aktive Windows98 fanden sich jeweils untereinder auf Anhieb und problemlos im Netzwerk. Klasse!

Natuerlich musste das Ganze nach diesen erfolgversprechenden Tests noch auf die Spitze getrieben werden. Ein Windows XP wurde in den "Virtual PC" installiert. Auch das funktionierte vorbildlich-transparent und dauerte ungefaehr 25 Minuten. Hier spielt die "VMware" allerdings ihre Vorteile aus, denn die Performance von WinXP als Gastsystem ist unter "VMware" doch spuerbar besser, weil schneller. Aber auch unter "Virtual PC" laeuft es ganz ordentlich und mit einem staerkeren Hostsystem (also dem eigentlich vorhandenen, physikalischen Computer) waeren die Unterschiede wahrscheinlich nicht mehr so gross. Hier werkelt ein 3 Ghz Celeron mit 1 GB RAM und einem nForce-basierten Mainboard.

Fazit: Fuer eine Freeware: Respekt! Virtual PC von Microsoft ist ueberraschend-gut geworden. Die um einiges teurere "VMware" hat nach wie vor diverse Vorteile, die aber wahrscheinlich nur auf aus heutiger Sicht schwaecheren und/oder "normalen" Systemen zum Tragen kommen. VMware bremst das Hauptsystem aber weitaus weniger aus als wie Microsoft`s Alternative es leider doch tut. Wenn die evtl. kommende "Generation Vista" erstmal ihren Hardware-Hunger gestillt hat, gibt es wahrscheinlich auch fuer "Virtual PC" kein Halten mehr. Aber schon jetzt ist Letzteres eine erprobenswerte Alternative.

KategorienComputerkram