FoxIt PDF-Reader (Freeware)

12. Dezember 2006 Kommentare ausgeschaltet

Der "Adobe Acrobat Reader" war ueber Jahre hinaus die Standard-Anwendungssoftware fuer das Darstellen des plattformuebergreifenden PDF-Formats. "Frueher" war es eine recht schnelle und schlanke Software, bis auch diese irgendwann mal mit voellig ueberfluessigen Zusatzoptionen (die in den allermeisten Faellen auch gerne "nachhause telefonierte") aufgeblaeht wurde. Resultat: Das Programm wurde traeger, aufdringlicher und unsicherer. Den Gipfel erreichte es in dem Stadium, als es letztendlich als "verkrueppelte Vollversion" installiert werden musste. Soll heissen: Es wurden fast alle Daten auf die Festplatte geschaufelt, aber nur ein Bruchteil davon (naemlich der Reader selbst) wurde genutzt. Anwender hatten dann die Moeglichkeit, durch Eingabe eines Extra-Codes, der freilich viel Geld kostete, die Zusatzfunktionen (u.a. PDF-Editor) freizugeben. Wer also nur den ganz normalen Reader brauchte, wurde ganz klar benachteiligt. Eine Loesung ist die mittlerweile erhaeltliche Freeware "Foxit". Die gibt es (optional!) auch als kostenpflichtige und damit umfangreichere Version, aber in der Basisform ist der "Foxit" ein kleines, kostenloses Windows-Programm, welches sich nicht aufwendig installiert, alles (!) richtig darstellt, sogar auf eine Diskette passt und aeusserst resssourcenschonend ist. Das gibt es schon laenger, aber musste mal wieder erwaehnt werden :)
Weitere Infos hier: http://www.foxitsoftware.com

KategorienComputerkram

Wir lieben Kino!

12. Dezember 2006 Kommentare ausgeschaltet

…mit diesem Slogan "wirbt" der Sender TELE 5.

Also, wenn DAS keine Liebe ist:

Wahre Filmfreunde schauen einen Film natuerlich liebend gerne lediglich in einem Fenster, umrahmt von irgendwelchem ueberteuerten Telefonwerbeschwachsinn…..

Quo Vadis, TV?

KategorienMedien

QTH Germany 08

9. Dezember 2006 Kommentare ausgeschaltet

QTHG 08 / Dezember 2006

Warum QSL-Manager, Funkbetrieb waehrend der Fussball-WM, Blitzschutz, Amateurfunkpeilen, Oeffentlichkeitsarbeit im Alleingang, die Zukunft des Amateurfunks, jede Menge Feedback und so manches mehr…

Eigenschaften:
80 kbps / Mono / 34,7 MB / 65:17 Minuten

Direkt-Download:
QTH Germany – Hobby Amateurfunk Folge 8 / Dezember 2006

Links:

Deutschland-Rundspruch des DARC Nr. 37

Podcastrubrik auf www.darc.de

www.podcast.de – Wie funktioniert Podcasting

Sportfreunde Stiller

Fussball WM 2006

DF2006WM

Computerclub Zwei Folge 18 ("Blitzeinschlag")

Fraunhofer INT

Blitzschutz

Wolfgang Back

Manfred aka 7Z1UG aka DK2UG in Saudi-Arabien

Marco (HB9ZCW) in der Schweiz

Babsy`s Projekt

OV-i57

Rolf Bossong, DK5WT

Erich DL2RCG

Amateurfunkpeilen

Volkshochschule Guetersloh

Ham Band Video

Link zum HamBand-Video

Weitere Reden von der HAM RADIO

Kid’s Day

Buergerfunk

Das Nordhelle-Relais

Weitere (in der Sendung unerwaehnte) eingesandte Links:

Christian DL7APN / BB-QTC

WA5KUB.com (eingesandt von Andreas, DK2ER)

"K2"-Bauprojekt von Werner, DL4UA

Anmerkungen:

In der Sendung wird gesagt, dass die Webseite http://www.hamband.com nicht erreichbar sei. Nachdem mir berichtet wurde, dass sie sehr wohl zu erreichen sei, bin ich nach einigem Forschen einem kleinen (lokalen) DNS-Server-Fehler auf die Schliche gekommen, der das Aufrufen dieser Seite verhinderte. Die Seite ist also erreichbar und dort kann man auch in weitere Stuecke der Band hineinhoeren.

Der Gespraechspartner in der VHS Guetersloh war:
Bernd Lauks alias DG2BL, Grevestr.6, D-33102 Paderborn

Das gespielte Lied stammt von Bernd, DG9BDF und wurde fuer Andreas, DF7LA (ex-DC2BB) produziert.

Der Redner vom niederlaendischen Amateurfunkverband VERON heisst Dick Harms.

Der Beitrag "Die dunkle Seite des Amateurfunks" stammt von Robert, DJ3KJ und liegt auch alleinig in dessen Verantwortung. Das darin enthaltene Lied wurde von mir erheblich gekuerzt. Bei Interesse an der "Vollversion" bitte mit Robert direkt in Kontakt treten.

Wer einen Audio-Beitrag zum Thema "MAC und Amateurfunk" einreichen moechte, ist herzlich willkommen! (sonstige Beitraege sind es natuerlich auch…)

KategorienAmateurfunk, NormCast

Laptop, gefilzt!

9. Dezember 2006 Kommentare ausgeschaltet

Wer mit dem eigenen Laptop in die USA einreisen moechte, muss eventuell um sein Geraet und die darauf befindlichen Daten bangen. Die Lektuere eines entsprechenden Zeitungsberichtes am heutigen Samstagmorgen liess den geneigten Leser doch ein wenig erschrecken. Es werde manchmal nicht nur geprueft, ob das Laptop nicht doch eine verkappte Bombe ist, sondern oftmals werfen die Kontrolleure auch einen intensiven Blick auf den Dateninhalt des Geraetes. Das kann unter Umstaenden zur Beschlagnahmung des Notebooks fuehren und die Dauer bis zur Rueckgabe kann sogar bis zu einem Jahr betragen. Unglaublich. 9/11 hin oder her, aber das ist schon ein massiver Eingriff in die Privat- (oder Geschaefts-) sphaere. Da bleibt nur: Lediglich die noetigsten Daten mitnehmen und sensible Sachen entweder durchweg verschluesseln oder ganz weglassen. Aber gerade die verschluesselten Sachen duerften die Aufmerksameit der neugierigen US-Behoerden erregen, so dass bezweifelt werden kann, dass das Vorhandensein derselben auf der Festplatte eine zuegige Rueckgabe des eventuell beschlagnahmten Geraetes unterstuetzen wuerde. Die andere Alternative waere tatsaechlich, alles offen zu legen. Aber, wer will das schon??? Eine Zwickmuehle. Daten an sich koennen nicht explodieren und etwaige Bauplaene fuer Bomben, Waffen und aehnliche Dinge koennen sich die Kriminellen, die das wollen, sowieso jederzeit von nahezu jedem Punkt auf der Welt aus ueber das Internet beschaffen. Auch die Softwarekriminalitaet kann dadurch nicht wirksam bekaempft werden, denn auch diese laesst sich auf aehnliche Art und Weise besorgen. Daher stellt sich mal wieder die Frage nach dem sachbezogenen Nutzen dieser Massnahmen…
Link zum Thema: Golem.de

KategorienComputerkram

Ein Sommermaerchen

7. Dezember 2006 Kommentare ausgeschaltet

Man war doch sehr gespannt auf den Film "Deutschland – Ein Sommermaerchen" und mit einem Tag Verspaetung sah ich dann heute die Aufzeichnung davon.

Der Film beginnt recht "merkwuerdig" oder besser gesagt: "unerwartet" und irgendwie erscheint er in den ersten paar Minuten wie eine Mischung aus Boulevardmagazin und "Manni der Libero". Wenn man sich aber erst einmal auf den Film eingelassen hat, dann entwickelt und vermittelt er schnell seine eigene Welt und haelt ein durchaus hohes Niveau bis zum Ende durch. Allerdings setzt der Regisseur beim zusehenden Publikum auch voraus, das wirklich jedes gezeigte Gesicht bekannt ist, denn man sucht die obligatorischen Namenseinblendungen der gerade Agierenden vergeblich. Ohnehin ist dieser Film ein echter "Fan-Film", denn er bietet ueberraschend-authentische Einblicke hinter die Kulissen des deutschen WM-Kaders. Oftmals sieht man symboltraechtige Gesten (z.B. das Fackelanzuenden), auf die auch die Musikgeraeuschkulisse passend abgestimmt ist. Ohnehin zieht sich speziell die Musik von Xavier Naidoo wie ein roter Faden durch den ganzen Film.

Der Regisseur scheut sich aber auch nicht, zumindest leise, kritische Meinungen zu Wort kommen zu lassen, z.B. als Jens Lehmann vom "rauhen Wind" erzaehlt, der ihm durch die Bayernfunktionaere und deren Kooperation mit der BILD-Zeitung entgegen wehte. Und auch in der Torwartfrage gab es ueberraschend-offene Toene: "Wir trainieren zusammen, aber ansonsten gehen wir uns aus dem Weg" sagte Lehmann ueber sein Verhaeltnis zum anderen Torhueter Olli Kahn.

Dazwischen immer ungezwungene Szenen, die der Zuseher auch so empfindet, da sie ehrlich sind. Die "SchweiniCam" und die "PoldiCam" tragen ihren jeweiligen Charme dazu bei (Regisseur Soenke Wortmann hatte sich fuer seinen Film auch privat-gedrehte Szenen aus den Digicams der Mitspieler geben lassen).

Juergen Klinsmann`s amerikanische Einfluesse sind ebenfalls deutlichst spuerbar. Vor jedem Spiel motivierte er die Spieler gebetsmuehlenartig in der Kabine (fast schon wie ein amerikanischer Fernsehprediger) und liess diesen Part manchmal auch durch die Spieler selbst geschehen. Das gipfelte dann auch mal in einem Satz wie "Wir geh`n jetzt raus und hau`n die Scheisser weg" (durch Frings).

Deutschland ist nicht Weltmeister geworden, aber wie Angela Merkel in der Spielerkabine schon richtig sagte: "Es gibt Schlimmeres als Dritter bei einer WM zu werden". Und das merkt man den anschliessend gezeigten Stimmungsbildern auch deutlichst an.

Der Film weckt schoene Erinnerungen an einen tollen WM-Sommer mit in jeder Hinsicht atemberaubender Stimmung, egal ob auf lokaler, nationaler oder internationaler Ebene.

Soenke Wortmann hat, seinen Insiderzugang effizient nutzend, ein stimmungsdichtes Filmdenkmal geschaffen. Von einem Fan fuer die Fans. "Er war ein Teil von uns", sagte Jens Nowottny ueber Wortmann`s nahezu allgegenwaertige Praesenz hinter den Kulissen. Bessere Arbeitsbedingungen kann sich ein Regisseur wohl nicht wuenschen. Das Ergebnis spricht fuer sich.

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