Thomas Wanhoff zur Lage in Thailand

23. Mai 2014 Kommentare ausgeschaltet

Thomas Wanhoff, unter anderem Journalist, Blogger und Podcaster, berichtet in der aktuellen Ausgabe seines "Scienceblogs"-Podcasts ueber die derzeitige Lage in Thailand, wo er zusammen mit seiner Frau seit 2013 lebt. Natuerlich mit aller gebotener Vorsicht und Zurueckhaltung, denn schliesslich unterliegen ausgehende, journalistische Beitraege einer Pruefung und Zensur. Thomas erzaehlt, wie sich die derzeitigen Geschehnisse auf das taegliche Leben in Bangkok / Thailand auswirken. Hochinteressant, gut verstaendlich und -im Gegensatz zu vielen anderen, auch hiesigen Medien- natuerlich sehr glaubwuerdig, da hier ein ganz normaler Mensch quasi aus erster Hand und mit viel Sachverstand berichtet.

Zum Direkt-Download der Podcast-MP3-Datei

KategorienMedien

Kurzwelle mit dem Kenwood R-2000

20. Mai 2014 Kommentare ausgeschaltet

Insgesamt ist es das mittlerweile vierte Geraet dieser Art, welches den Weg in die hiesige Amateurfunk-Station findet. Das erste wurde damals zugunsten eines Duobanders verkauft und zwischenzeitlich fuehrten zwei durch mehrere Jahre getrennte Nostalgie-Anfluege zur jeweiligen Neu- bzw. Gebrauchtanschaffung eines Kurzwellenempfaengers (0,1-30mhz) des Typs Kenwood R-2000. Beide Geraete waren leider nicht mehr in Ordnung und verweilten hier nicht sonderlich lange…

Doch unlaengst fiel ein eBay-Angebot ins Auge, welches ein tadellos erhaltenes Exemplar versprach – und dann hiess es ganz schnell "3-2-1-meins" :-)

Dieser tatsaechlich sehr gut erhaltene Kurzwellenempfaenger macht wieder richtig Freude – und das, obwohl er, gemessen an heutigen Standards, ziemlich "rueckstaendig" ist. Er hat nur zehn Speicherplaetze und ist mit Abstimmschritten von 50hz oder mehr (nicht weniger!) schon ziemlich "grobschlaechtig" in der Abstimmung. Die Tasten und Schalterchen bilden aus heutiger Sicht einen Mittelweg zwischen den schwergaengigen Riesenknoepfen alter Empfangsboliden und den "Soft-Touch-Feldern" der aktuelleren Amateurfunkgeraete.

Was zeichnet den R-2000 also besonders aus? Neben der wiederentdeckten Hoerfreude beim Mittelwellen und Kurzwellenrundfunkempfang ist es in erster Linie die Bauform, die, so komisch sich das vielleicht anhoeren mag, ein "gemuetliches" Gefuehl vermittelt, wenn vor dem Geraet Platz genommen wird. Das schoene S-Meter und der durch den Frontlautsprecher vermittelte, wohlige, warme und trotzdem klare Klang vermitteln ein ausgewogenes Hoergefuehl. Der Empfaenger beschraenkt sich in punkto Bedienung auf das Wesentliche und ist eigentlich intuitiv bedienbar.

Die zehn Speicherplaetze reichen fuer die Speicherung einer signifikanten Frequenz eines jeweiligen Rundfunk- oder Amateurfunkbandes deutlichst aus, denn jeweils von ihr ausgehend laedt der Abstimmknopf zum links- oder rechtsseitigen Signalstoebern deutlichst ein…

Ein Schwachpunktt liegt im Grosssignalverhalten in den Abendstunden, hier sollte ggf. der Abschwaecher ("RF ATT") benutzt werden, weil der Empfaenger zur Ueberlastung neigt. Desweiteren fehlen natuerlich die diversen Nachbearbeitungsoptionen fuer die empfangenen Signale, da u.a. DSP im Jahr 1983, als das Geraet auf den Markt kam, noch kein Thema war. Doch generell bekommt man mit dem R-2000 ein solides und baulich ansprechendes Geraet – wenn man denn heutzutage noch ein gut erhaltenes Exemplar findet…

Technische Daten via RigPix.com:

Type: HF (VHF) receiver
Frequency range: 0.15-30 MHz (118-174 MHz option: VC-10)
Mode: AM/FM/SSB/CW
Receiver system: Triple conversion superheterodyne
1st IF: 45.9 MHz
2nd IF: 9.9 MHz
3rd IF: 455 KHz
Sensitivity: AM (10 dB S+N/N): 0.15-2 MHz <20 uV, 2-30 MHz <4 uV FM (20 dB S+N/N): 2-30 MHz <1 uV SSB/CW (10 dB S+N/N): 0.15-2 MHz <2 uV, 2-30 MHz <0.4 uV Selectivity: AM-Wide: 6 KHz (-6 dB), 18 KHz (-50 dB) AM-Narrow: 2.7 KHz (-6 dB), 5 KHz (-50 dB) FM: 15 KHz (-6 dB), 30 KHz (-50 dB) SSB/CW: 2.7 KHz (-6 dB), 5 KHz (-50 dB) CW-Narrow: 500 Hz (-6 dB), 820 Hz (-60 dB) with optional YG-455C CW filter Image rejection: >70 dB
Dimensions (W*H*D): 378*115*210 mm
Weight: 5.5 Kg
Manufactured: Japan, 1982-1992 (Discontinued)
Other: 10 memories. Four-step attenuator: 0-10-20-30 dB. Dual clocks with timer.
Slow/Fast AGC selector. Tone control. All mode squelch circuit. Scanning.
New price december 1985 in Sweden: 5537:- SEK

KategorienAmateurfunk

Döp Döp Döp Dödödöp döp döp!

15. Mai 2014 Kommentare ausgeschaltet

KategorienDiverses, Videos

Eurovision Song Contest 2014

11. Mai 2014 Kommentare ausgeschaltet

Urspruenglich sollte das Folgende "nur" ein kleiner Facebook-Beitrag werden, daher ist es sprachlich auch nicht voellig ausformuliert. Doch es spiegelt das wieder, was unsereins ueber den diesjaehrigen "Eurovision Song Contest" denkt, also warum doppelte Arbeit machen? :-) Zitat:

"Habe gerade quasi im Schnelldurchlauf die abendlichen #ESC – Ereignisse nachgeholt. Meine (musikalischen!) Favoriten waeren Daenemark (ja, der Bruno-Mars-Abklatsch) und (mit weitem Abstand) die Niederlande gewesen.

Der Sieg Oesterreichs war tatsaechlich vorhersehbar, da alles fuer diese Veranstaltung massgeschneidert war. Trotzdem: Echt gute Stimme und Auftritt.

Ein Vergleich mit Udo Juergens, der 1966 den ersten (und bis dato einzigen) ESC-Sieg fuer Oesterreich holte, waere und ist vermessen, da der ESC mittlerweile auch zum Sprachrohr fuer politische Botschaften (oder zumindest ein Spiegelbild politischer Tendenzen) geworden ist – und ein transsexueller Mensch vielen ESC-Anhaenger/innen mittlerweile aus der Seele singt. Paradoxerweise werden viele Leute den Sieg von Conchita Wurst wohl mit "Merci Chérie" kommentieren :-)

Oberweitenlastige Pseudo-Raps aus Polen hatten gluecklicherweise keine Chance und der zu sehr aufgesetzt wirkende Slapstick aus Frankreich landete zurecht ganz hinten.

Die Beitraege aus Malta und Ungarn klangen nicht schlecht, aber doch eher nach Kopien von aktuelleren Hitparadensongs. San Marino floppte mit Ralph Siegel am Klavier und einem durchweg langweiligen 08/15-Liedchen.

Der deutsche Auftritt von "Elaiza" ging -bis auf den Rock der Saengerin- absolut in Ordnung. Schade, dass es nur zu Platz 18 gereicht hat."

Okay. "The Wiener takes it all", so war heute zu lesen. Glueckwunsch, Austria!

KategorienMedien, Musik

Firefox-Facelift

3. Mai 2014 Kommentare ausgeschaltet

Die Versionsnummern des beliebten "Firefox"-Browsers schnellen in die Hoehe – mittlerweile ist man bei Version 29.0 angelangt. Viel hat sich in den letzten Monaten getan, gluecklicherweise wurde die Schnelligkeit des Browsers dabei nicht ausser Acht gelassen…

Doch der Mensch ist ein Gewohnheitstier, welches sich oftmals an Kleinigkeiten stoert. Die neu gestaltete Firefox-Oberflaeche namens "Australis" sieht zwar nett aus und ist erfreulich-dezent gehalten, aber die Tabs befinden sich im Originalzustand UEBER der Adressleiste. Wenn man sie jahrelang unter der Adressleiste gehabt hat, dann stoert das doch gewaltig…

Diese und viele weitere Kleinigkeiten lassen sich mit dem Firefox-Add-On

"Classic Theme Restorer"

wieder ins Lot bringen. Nuetzlich und kostenlos.

KategorienComputerkram