Podlove Web Player

2. Februar 2016 Keine Kommentare

Auf der Webseite vom “Dübel’s Geistesblitz” – Podcast fand ich ihn, den “Podlove” Audio/Video-Player fuer WordPress. Dieser ist html5-basiert und nachdem Adobe’s “Flash”-Player schon seit laengerer Zeit mit vielen Sicherheitsluecken und einer Flut an Updates nervt, wird es nun Zeit, diese Altlast (wobei die Betonung auf “Last” liegt) endgueltig ins Daten-Nirwana zu verbannen.

Zukuenftig werden Audio/Video-Inhalte auch auf dieser Seite -wenn moeglich- nur noch via HTML5 eingebettet, beispielsweise so:

In vielen alten Beitraegen werden allerdings weiterhin Flash-Links stehen, die ich jetzt nicht mehr alle aktualisieren werde. Bei den Podcasts waren ja auch immer zusaetzliche Download-Links vermerkt…

Der “Podlove”-Player stammt uebrigens unter anderem (ein weiterer Urheber ist Simon Waldherr) aus der virtuellen Feder des “alten” Podcastkollegen Gerrit Van Aaken, einem Pionier der deutschen Podcastszene, der schon sehr frueh mit seinem Podcast “Praegnanz.de” und der zugehoerigen Webseite in diesem Medienbereich aktiv gewesen ist…

KategorienComputerkram, Medien

Singleraspel Harting 45 T

24. Januar 2016 Keine Kommentare

Achtung! Der folgende Beitrag ist für Vinylsammler, die pfleglich mit ihren Platten umgehen, tunlichst NICHT geeignet :-) Das nachfolgend vorgestellte Gerät ist eher was für die ohnehin abgenudelten Singles, die ihr Leben eigentlich gelebt haben und die sich vielleicht noch in der ein- oder anderen Kellerkiste wiederfinden. Ein paar solcher geschichtstraechtiger Exemplare waren hier gluecklicherweise auch noch vorhanden, denn ich mag solche kleinen, exotischen Geräte, wie z.B. den Ion Vertikalplattenspieler, für die hier nur solche Platten in Frage kommen. Ernsthaft benutzt werden diese eher als “Gadgets” anzusehenden Plattenspieler nicht, aber sie muessen dennoch gut aussehen und einwandfrei funktionieren, sonst werden sie nicht sichtbar aufgestellt…

Der “Harting 45 T” ist ein wirklich kleiner Plattenwechsler, dessen Chassisgroesse mit der eines Tefifons vergleichbar ist. Er ist sehr simpel aufgebaut, wie den folgenden Bildern entnommen werden kann. Ein Elac-Tonabnehmersystem mit zugehoeriger Nadel des Typs “SM 103″ sorgt fuer einen tatsaechlich ueberraschend-guten Klang, der, je nach innerer Beschaltung, sowohl in Stereo, als auch in Mono erfolgen kann. Das Gerät wurde hier an ein altes “Nordmende Bohème” Röhrenradio angeschlosssen.

Zunächst musste der Dreckspatz erstmal einen Funktionstest überstehen. Erstaunlicherweise machte die Funktion dem Aussehen keine Ehre, denn alles schien trotz des Alters und des Zustands gut zu funktionieren. Also ging es erstmal ans säubern. Hierfür wurde der Kleine komplett aus dem Anzug gehauen und gereinigt, sowie die Mechanik begutachtet.

Letztendlch funktioniert er jetzt wieder einigermaßen gut. Ein Problem, welches der Harting hat, ist, dass der Schaft bzw. die Abwurfachse nach unten hin etwas dicker wird. Dadurch sollten die Singles straff anliegen, um das sogenannte “Eiern” zu vermeiden. Leider hatten später gepresste Singles oftmals minimal kleinere Mittellöcher, so dass diese nicht ganz nach unten fallen und manchmal ggf. krumm “hängenbleiben”. Dennoch werden sie auch so meistens fehlerfrei abgespielt. Wie gesagt, man sollte seine wahren Schätze hierbei nicht verwenden…

Diese kleine Plattenmühle im Spielzeugdesign ist nicht besonders präzise (ab und zu muss man mal etwas nachhelfen), sie ist jedoch nett anzusehen und sicherlich eine Bereicherung für so manches, altes Dampfradio – und als Wochenendbastelprojekt bestens geeignet…

Weitere Infos zu diesem Gerät gibt es beim Radiomuseum.org. Es handelt sich hierbei übrigens um ein westfälisches Produkt, denn der Urheber Wilhelm Harting baute diese Geräte Anfang der 1960er Jahre in Espelkamp. Die Firma gibt es auch heute noch, siehe www.harting.com.

KategorienMusik

Ohrenblicker vs Kabel Deutschland

23. Januar 2016 Keine Kommentare

Online- (eigentlich Offline-) Frust niveauvoll gelebt und geteilt…
…von und durch Jens Ohrenblicker… …inklusive Katzencontent :)

KategorienComputerkram, Medien, Videos

Hey (…), catch photo!

21. Januar 2016 Keine Kommentare

Wer sich via PC-Browser im Skype anmeldet, koennte von einem der Kontakte eine Textnachricht bekommen, die ungefaehr so lautet: “Hey (Skype-Name), catch photo!”. Dazu gibt es einen Link, der vertraut aussieht, letztendlich aber ganz woanders hinfuehrt und der sein eigentliches Ziel verschleiert. Niemals darauf klicken!

Mittlerweile ist das Problem bekannt. Als Loesung sollte man sein eigenes Skype-Zugangspasswort aendern, denn in der Vergangenheit sind anscheinens Listen mit Skype-Zugangsdaten gestohlen worden, die unter anderem mittlerweile von russischen Cyber-Kriminellen verwendet werden. Vorsicht ist also geboten.

Hier der Loesungsansatz im originalen Wortlaut:

“We’ve been working on the spam problem some of you have experienced. Whilst there has been no breach of the network, or malware exploit of a vulnerability, our investigations indicate that attackers are using a list of stolen usernames and their associated passwords to try and log into Skype accounts. Although most of their attempts are blocked or fail – many of the usernames they try don’t event exist as Skype usernames – a small percentage are successful.

Unfortunately, login credentials are highly valued by motivated and resourced cyber criminals whose efforts to steal them are not only a challenge for the IT industry and law enforcement, but society as a whole. Our conclusion is that this issue impacts customers who use, or have in the past used, the same username and password combination they use for Skype on other services as well, and at some time in the past have had those credentials stolen – possibly through a phishing attack or some other form of cybercriminal activity.

We started investigating the spam issue when it first appeared and have put in place measures to block the attackers and protect customers. Without giving details that would inadvertently tip off those behind the spam, I can tell you that we have implemented a number of measures to harden the spam detection and login process.

With control of a username and password an attacker won’t need your device to be switched on to send spam. The best defence is to change your Skype password. If you can’t remember your Skype password, this guide will help. If you have linked your Skype account to a Microsoft Account, or some other service like Facebook, make sure you change the password you use uniquely for Skype and allow 24 hours for it to take effect. And of course, make sure you choose a strong password. This information will help you. If you haven’t already, you might also consider adding a valid email address and phone number to your Skype profile so we can better help you recover your account should that ever be needed.

We take the security of our customers’ accounts very seriously and our vigilance is constant.” Source: Skype-Community

KategorienComputerkram

WhatsApp gratis!

20. Januar 2016 Keine Kommentare

via Spiegel Online:

“Der Kurzmitteilungsdienst WhatsApp schafft unter dem Dach von Facebook seine Abo-Gebühr von einem Dollar pro Jahr ab. “Die Übernahme hat uns erlaubt, uns aufs Wachstum zu konzentrieren und nicht ans Geldverdienen zu denken”, sagte Mitgründer Jan Koum am Montag auf der Internet-Konferenz DLD in München. Umgesetzt werden soll die Änderung binnen der nächsten Wochen. (…)
In Deutschland werden für WhatsApp-Nutzer derzeit 89 Cent pro Jahr fällig – zumindest offiziell, WhatsApp nennt das in seiner FAQ “eine kleine Abo-Gebühr”. Das erste Jahr ist auch jetzt schon kostenlos gewesen. An der App selbst änderte sich nichts, sobald man zahlender Nutzer wurde. Online-Erfahrungsberichten zufolge ist es vielen Nutzern auch gelungen, die App länger als ein Jahr zu benutzen, ohne je zahlen zu müssen – entsprechende Hinweise hatten sie einfach ignoriert. (…)

Auch, wenn die “Chip” das Ganze nicht gut heisst und vermutet, dass sich “WhatsApp” nun “binnen kürzester Zeit in die letzten Winkel der vernetzten Welt und des Facebook-Internets fortpflanzen” wird, so hat es doch was Positives, da beispielweise die “PayPal”-Bezahlprozedur entfaellt. Hoffentlich hat die Ankuendigung, dass “WhatsApp” zukuenftig werbefrei bleiben soll, auch lange Bestand, denn hier lauert die Gefahr, sich trotz Marktfuehrerschaft ganz schnell selbst ins Abseits zu schiessen. “WhatsApp” hat die Welt veraendert, vieles einfacher gemacht und der klassischen SMS einen Dolchstoss versetzt. Auch, wenn “WhatsApp” manchmal ganz schoen nervig sein kann, ist es eine absolute Bereicherung – und letztendlich ist alles eine Frage der Handhabung…

KategorienMedien