CARL ist da!

20. November 2014 Keine Kommentare

Der Carl ist ein ganz Netter. Er erzaehlt dir von dem, was war und er prophezeit, was kommen wird. Er stellt dir Personen vor, die du vielleicht noch nicht kennst und er gibt dir Tipps fuer den Alltag, wobei er auch Werbung gekonnt platziert, diese aber nicht aufdringlich werden laesst…


“Carl” ist ein neues, monatlich erscheinendes, lokales Magazin, welches ambitioniert und “crossmedial” arbeitet.

“Carl” hat durchaus Elemente, die durch die einschlaegig bekannten Vorgaenger (und jetzige Mitbewerber wie z.B. die “GT-Info” und/oder “Guetsel.de“) bekannt sein duerften, doch kommt er zwar gedruckt, aber nicht als reines Printmedium daher.

Nahezu jeder Beitrag hat eine Einleitung, die das eigentliche Thema nicht unbedingt sofort beruehrt. Somit neigt der Leser dazu, auch Artikel “anzulesen”, die ihn, mit einer “herkoemmlichen” Ueberschrift ausgestattet, vielleicht gar nicht interessiert haetten. Bevor er das bemerkt, hat er den Artikel eventuell schon durchgelesen. Jaja, der Carl ist ein cleveres Buerschchen…

Der Carl ist fuersorglich. Begleitend zu fast jedem Beitrag zeigt er bereitwillig einen QR-Code, den der Smartphone-affine Betrachter sofort per Kamera umsetzen kann. Zum Stadt-Krimi ertoent das Hoerbuch und zur Reportage wird ein Film abrufbar. Der Carl ist multimedial.

Die Lektuere des Impressums laesst den die dort vermerkten Leute zum Grossteil kennenden Leser schmunzeln: Hier ist zusammen gewachsen, was zusammen gehoert. Matthias Kirchhoff (Guetersloh TV) zeichnet verantwortlich und liefert Video- und Fotomaterial. Jo “Pelle” Küker-Bünermann zeichnet auch – und tobt sich zudem in punkto Design aus. Ben Hensdiek schreibt nun unter anderem fuer das “eigene” Projekt – so koennte es funktionieren.

Carl” erscheint monatlich und informiert kostenlos ueber viele lokale Dinge, Events, Termine, Leute, Aktionen usw. Soll er doch – und er sei hiermit herzlich willkommen!

“CARL” erscheint offiziell erst im Dezember 2014.
Eine “Nullnummer” ist aber schon jetzt erhaeltlich.

KategorienLokales

Rettet den DIN-Schacht!

10. November 2014 Keine Kommentare

Der Autor dieses Artikels bei Welt.de bringt ein Dilemma auf den Punkt: Autos werden im allgemeinen aelter als ihre eingebauten “Entertainment-Systeme” aktuell und brauchbar sind…

“(…) Der Fiesta wird als Gebrauchtwagen noch über die Straßen rollen, wenn die Jugend, die ihn sich als Wagen aus fünfter Hand gerade leisten kann, nicht mehr weiß, was Bluetooth und USB ist und das mitgegebene Kabel für das iPhone 23 in keine Ladebuchse passt. Der monolithische Block in der Mitte des Armaturenbretts, mit dem die Autohersteller das Geschäft als Erstausrüster betreiben, wird dann entweder schon kaputt sein oder veraltet. Und dem Gebrauchtwagenbesitzer wird die Chance genommen, es durch ein zeitgemäßes System, das den obligaten Bildschirm und die verbauten Lautsprecher nutzt. Was fehlt, ist der DIN-Schacht. (…) Während viele Autos, etwa die vorvorletzten BMW Siebener optisch durchaus ganz passabel aussehen, wird der Weg in den Innenraum zur Zeitreise in die Neunziger, als „Handys“ nur zum Telefonieren da waren und der 10er CD-Wechsler im Kofferraum der Ausdruck von gelebter Musikalität war. (…)”

So schoen die neueren, Display-gesteuerten Geraete in vielen Faellen auch sein moegen, so schnell koennen sie zum “alten Eisen” gehoeren, weil z.B. ein neueres Musikformat nicht abgespielt werden kann, weil eine Drahtlosfunkverbindung z.B. wegen wechselnder Standards nicht mehr moeglich ist, weil USB 4.0 nicht mehr abwaertskompatibel zu USB 3.0 sein koennte, usw….

Fuer viele, alte Autos gibt es mittlerweile Einsaetze, die das Einbauen eines DIN-Schachtes fuer “normale” Autoradios ermoeglichen, so dass diese das Original-Bordsystem ersetzen koennen. Doch herkoemmliche Autoradios sind in ihrer Bauform eigentlich auch schon nicht mehr zeitgemaess und somit ist es zwingend noetig, dass eine weitere Norm geschaffen wird, die die Abmaße der displaygesteuerten Systeme festlegt, so dass der Endanwender auch kuenftig eigenhaendig aufruesten kann…

KategorienMedien

Kurzwellensendersprengungen

6. November 2014 3 Kommentare

Die Mittelwelle liegt in ihren letzten Atemzuegen – und der Kurzwelle geht es mittlerweile auch an den (analogen) Kragen. Im Allgäu stirbt derzeit eine der groessten Kurzwellensendeanlagen Europas, welche unter anderem die Programme der “Deutschen Welle” in die Welt strahlte. Schade um die Technik…

via Radioszene.de :

“Überall wuchert schon Unkraut. Die Treppen zur Eingangshalle sind voll davon, die Grünanlage gerät außer Kontrolle. Es sieht so aus, als sei sie schon verlassen worden, die Kurzwellen-Sendeanlage in Wertachtal, im Allgäu bei Landsberg am Lech. (…) Auf einem ca. 200 Hektar großen Gebiet zwischen Ettringen und Lamerdingen stehen drei Antennenwände, die aus 29 rot-weißen Masten und dazwischen filigran gespannten Drähten bestehen. So entstehen 70 Antennen. Damit konnte aus dem Wertachtal jeder Flecken der Welt mit Kurzwellenradio versorgt werden. (…) Ende März 2013 war dann endgültig Schluss. Das Betreiberunternehmen, die Media Broadcast GmbH, verschob alle noch verbliebenen Sendungen u.a. zur Sendeanlage Nauen nahe Berlin; die jetzt der einzige Kurzwellen-Großsender in Deutschland ist. Auch viele Teile der Technik gehen dorthin. (…)”

Schoene Bilder (siehe unten) und einen netten Einblick in das Innere des Sendegebaeudes gibt es auf der Quellseite dieses Textausschnitts (siehe oben).

KategorienMedien

Formel 1 ohne Schnickschnack

2. November 2014 Keine Kommentare

Frank Buschmann, fuer seine wirklich bereichernden Moderationen z.B. bei “Schlag den Raab” bekannt, aeussert sich ueber die Formel 1 bei Twitter

…und bringt es voll auf den Punkt: Wo ist denn die Spannung geblieben?

Frueher (jaja, ich weiss, viele koennen die “Frueher war alles besser”-Einleitungen nicht mehr hoeren… aber, es stimmt doch… zumindest manchmal…) wurden Formel-1-Autorennen beispielsweise durch Boxenstopps entschieden. Durch fahrerisches Koennen. Durch technische Stabilitaet. Damals wussten die Leute in den Fahrerlagern nicht genau, welche Temperatur der linke Vorderreifen gerade hat oder wie hoch die exakte Windverdraengungsrate ist, die heutzutage in Echtzeit auf etliche Stellen hinter dem Komma analog zum Öldruck und Benzinstand berechnet und an den Leitstand uebermittelt werden kann.

Damals gab es keine, voellig ueberfluessige (K)ERS – Freigaberegelung, die dem ein- oder anderen Wagen -oftmals zur Verwirrung der Zuschauer- den ein- oder anderen Vorteil verschafft…

Derjenige, der durch fahrerisches Koennen technische Defizite seines fahrbaren Untersatzes ausmerzte, hatte durchaus Chancen gegen den gesponserten, besser motorisierten Luxusrenner der Konkurrenz. Damals war das Beherrschen eines Formel-1-Boliden noch nicht von irgendwelchen Knoepfchen am Lenkrad abhaengig…

Das soll die Leistung aktueller Fahrer nicht schmaelern, denn sie sind Kinder ihrer Zeit und machen sprichwoertlich das Beste daraus. Aber manchmal denkt der geneigte Zuseher nach wie vor gerne an alte, weniger regelverseuchte und unnoetig verkomplizierte Rennen zurueck…

Vielleicht sollte sich die Formel 1 ein Beispiel am Oktoberfest nehmen. Nein… sie sollte natuerlich nicht die Mass Bier am Steuer zulassen, sondern bezueglich eines eventuellen Alternativrennwettbewerbs nachdenken. Die “Wies’n” ist mittlerweile zweigeteilt (zwar zu nicht gleichen Anteilen, aber immerhin…), denn es gibt die “Mainstream-Wies’n”, wie man sie aus dem Fernsehen kennt, aber mittlerweile auch eine alternative Wies’n, die parallel stattfindet und auf der es wieder traditioneller zugeht. Analog dazu waere doch ein einfaches Autorennen interessant, bei dem die Fahrzeuge eben NICHT computerunterstuetzt betrieben werden duerfen. Der Bessere gewinnt. Wie frueher. Spannender waer’s…

KategorienDiverses

Tontraegereinsendungen

28. Oktober 2014 Keine Kommentare

Hier mal etwas quasi “in eigener Sache” :

Kuerzlich erreichten mich eine DAT-Cassette und eine Minidisc per Post. Erstere beinhaltete einen Komplettmitschnitt einer Bandprobe und Letztere eine komplett durchmoderierte Radioshow…

So weit, so gut. In den letzten Jahren bekam ich viele Promo-CDs, Cassetten und Dateien, viele(s) auch noch in Richtung “Podparade” – und ich freue mich nach wie vor darueber…

ABER:

Mittlerweile ergibt sich das Problem, dass nicht alle Formate (zumindest hier) mehr abgespielt werden koennen. VHS-Cassetten, MCs, Minidiscs, Tonbandspulen, DAT – das alles hat hier mal stattgefunden, aber mittlerweile wurden hier viele Formate samt ihrer zugehoerigen Technik abgeschafft.

Ich plane, im Radio- und Telefonmuseum Wiedenbrueck eine Art “universelle Abspielstation” aufzubauen. Die notwendige Hardware dafuer ist -bis auf wenige Ausnahmen- schon vorhanden. Ziel ist es, jedes gaengige, auf Audio/Video-basierendes Medium der letzten Jahrzehnte (vom Tefifon ueber die LaserDisc bis hin zur BluRay, sowie alle gaengingen Dateiformate) dort abspielen und ggf. in andere Formate konvertieren bzw. auf andere Medien uebertragen zu koennen. Doch das wird noch etwas dauern…

Bis dahin bitte ich, etwaige Toneinsendungen (Promos etc.) fuer den Podcast und andere Produktionen, entweder als Datei (MP3, WAV, OGG, FLAC, WMA, AIF, etc., alles kein Problem) einzusenden – oder als physische Datentraeger USB-Sticks, CDs oder DVDs zu verwenden. Wer dem Macher der Seite / der Sendung(en) eine besondere Freude machen moechte, schickt Vinyl-Schallplatten (sofern vorhanden). Diese wuerden auch bevorzugt behandelt :))

Gedankt und Gegruesst!

KategorienMedien, NormCast