NormCast 236

26. November 2016 2 Kommentare

Ein Spontangespraech mit dem Geistesblitzer und Podcaster Marcus Duebel ueber Analoges und Digitales, Star Wars und Star Trek, Buergerfunk und Podcasting und weitere Themen. Dazu gibt es neue Toene von und mit Mickey Meinert.

MP3 Gratis-Download: NormCast Episode 236 vom 26.11.2016
(ggf. rechte Maustaste => “Ziel speichern unter…”)

Links zur Sendung:

Duebel’s Geistesblitz – Podcast
Radio-Runde Hamm | Bürgerfunk Gütersloh
WRINT – Wer redet, ist nicht tot
Mickey Meinert

KategorienNormCast

Merci, Udo!

25. November 2016 Keine Kommentare

Der plötzliche Tod von Udo Jürgens im Jahr 2014 im Alter von 80 Jahren hatte auch mich damals sehr getroffen. Seine Musik (und hier insbesondere viele Nicht-Single-Hits auf seinen Alben) hat mich immer sehr angesprochen und bewegt – was wohl auch weiterhin so bleiben wird. Ich hatte ein emsiges Ziel: Ich wollte ihn für ein Podcast-/Radio-Interview treffen, seine damalige Adresse in Zürich war mir bekannt und ich stand kurz vor der Kontaktaufnahme, als das Unvermeidliche seinen Lauf nahm. Es hat leider nicht sollen sein…

Umso mehr freut es mich, dass ich mit und für SONY MUSIC an diesem Tribute-Projekt teilnehmen durfte. Ein “Credit” auf einem Udo-Jürgens-Produkt war irgendwie schon immer eines meiner Etappenziele, welches nun erreicht worden ist. Zudem kam ich dabei auch noch mit John Jürgens (Udo’s Sohn, auch bekannt als “DJ John Munich“) in Kontakt, was ebenfalls sehr erfreulich war und ist.

Diese heute erschienene Udo-Jürgens-Edition umfasst eine Standard-Doppel-CD, eine exklusive 3-CD-Box mit schönem, mehrseitigen Booklet, eine 3-DVD-Box mit vielen, seltenen Aufnahmen und -für mich das Highlight- eine 3-LP-Box mit drei 180g-Vinyl-Scheiben und einem ebenfalls schönen, sehr aufwendigen 64-Seiten-Booklet im Grossformat.

Ich persönlich hätte gerne eine weitere LP dazu gestaltet, die evtl. so schöne Album-Perlen wie “Narrenschiff”, “Mein Baum” oder “Tausend Jahre sind ein Tag” enthalten hätte, aber nichtsdestotrotz haben sich diejenigen, die für die Titelauswahl verantwortlich zeichnen, sehr viel Mühe gegeben und einige Seltenheiten in das Projekt eingestreut. Somit gibt es auf den LPs beispielsweise das in Englisch gesungene “Reach for the Stars”. die deutsch/spanische Version von “Buenos Dias, Argentina”, die Maxifassung von “Ich weiss, was ich will” und erstmalig auf Vinyl die neueren Lieder “Der Mann ist das Problem” und “Das Leben bist Du”, alles umrahmt von einigen seiner größten Hits.

Mit 66 Seiten: Die 3-CD-Box enthält 63 Titel, von denen 21 bisher noch nicht offiziell erschienen waren, darunter 5 bisher unveröffentliche Aufnahmen.

Die Standard-Doppel-CD enthält 42 Lieder, davon 13 bisher noch nie auf CD offiziell erschienene Songs, darunter vier bisher unveröffentlichte Aufnahmen.

Die 3-DVD-Box vereinigt viele Ausschnitte aus Fernsehsendungen von 1961 – 2014 auf drei Scheiben, zudem Konzertausschnitte, Musikvideos und ein Portrait.

Alles in allem dürfte für jeden Fan noch irgendwas dabei sein, was er/sie noch nicht in der Sammlung haben dürfte. Ich freue mich sehr über diese gelungene Edition und bedanke mich bei SONY MUSIC GERMANY und den lieben Leuten dort dafür!

Anmerkung: Ja, dies ist ausnahmsweis mal wieder ein Werbebeitrag und Sie dürfen hier gerne auf die unterstrichenen Links klicken, um dadurch zu Amazon.de zu gelangen und diese(n) Artikel kaufen, denn dann bekommt diese Seite (ohne Mehrkosten für Sie / Euch) auch einen kleinen Obulus davon ab :-)

KategorienMusik

Neues Ohrenfutter

22. November 2016 Keine Kommentare

Simple Minds – Acoustic
Die Ankündigung dieser Platte weckte Gedanken wie “Langweiliges Aufwärmen alter Hits passend zum Weihnachtsgeschäft”. Das ist wohl auch so, aber “langweilig” ist das wirklich nicht. Die Hits der Band klingen frisch und sehr gut arrangiert. Aufgrund der Tatsache, dass diverse typische 80er-Jahre-Klangelemente nun nicht mehr vorhanden sind, wirkt das Ganze modern und zeitgemäss und selbst das eigentlich abgenudelte “Don’t you” wird dadurch wieder hörbar. Einzig und allein die Version von “See the lights” hat nicht so ganz ueberzeugt – aber die originale Version aus dem Album “Real Life” ist auch nur schwer zu toppen…

Sting – 57th & 9th
Die Platte fängt stark an, lässt dann aber auch stark nach – Meint man. Tatsächlich nimmt das Tempo im Verlauf stark ab, aber auch die langsamen Stücke haben ihre Qualitäten. Trotzdem ist die Kaufentscheidung für die Vinylplatte aufgrund der derzeit harten Konkurrenz doch zugunsten einer anderen Band ausgegangen. Sting’s aktuelles Werk ist durchaus gut hörbar, hat aber noch Luft nach oben…

Kings Of Leon – Walls
Die MP3-Version dieser Platte dreht sich schon seit Wochen im Autoradio, die Vinylversion davon auf dem heimischen Plattenteller. Mehr muss man dazu wohl nicht sagen. Für mich ist es vielleicht das Album des Jahres. Schöner, melodischer Pop-Rock mit Kanten, abwechslungsreich, durchhörbar und einfach nur gut.

Metallica – Hardwired to Self-Destruct
Das Doppelalbum enthält wuchtige Metalbretter, wie sie besser kaum sein könnten. Nicht nur die Pommesgabelfraktion wird es völlig zurecht lieben. Ein bärenstarkes Werk einer nach wie vor Maßstäbe setzenden Ausnahmeband!

Robbie Williams – The Heavy Entertainment Show
Naja, so heavy wie früher ist das Entertainment zwar nicht (mehr), aber dennoch kann man die Platte gut durchhoeren. Sie bewegt sich stilistisch nicht wesentlich von dem entfernt, was Robbie vor seiner Pause gemacht hat. Das Ganze ist wie immer sehr gut produziert und natürlich nicht ohne Bombast und Pathos. Nach zweimaligem Hören hatte sich allerdings noch kein Überhit à la “Angels” herauskristallisiert…

New Model Army – Winter
Ja, sie leben noch – und sie klingen nicht ganz so wie früher, aber auch nicht völlig anders. “Winter” ist ein streckenweise düsteres, flehendes und klagendes, komplex angelegtes Album. Ohrwürmer wie “51st State” gibt es zwar nur in angedeuteter Form, dennoch lässt einen diese Platte nicht los, wenn sie einmal angelaufen ist. Allerdings muss man dafür auch in passender Stimmung befindlich sein…

Madness – Can’t touch us now
Wo ist sie hin, die Spielfreude, die die damals schon im besten Rentenalter befindlichen Herren noch auf dem Album “The Liberty of Norton Folgate” und den zugehörigen Auftritten zelebrierten? Das neue Werk plätschert nur so dahin; diverse, darauf befindliche Klangexperimente scheinen nicht wirklich zu gelingen. Das Album tut zwar nicht weh, reisst aber auch nicht vom Hocker…

Kaiser Chiefs – Stay Together
“This is Pop Music”, heisst es in einem der neuen Songs – das Album hätte auch so heissen können, denn es erinnert nicht mehr an “I predict a riot” und andere, alte Hits der Kaisers, sondern teilweise eher an “Duran Duran”. Das ist ja nicht unbedingt schlecht und tatsächlich ist auch dieses Album gut durchhörbar, aber höchstwahrscheinlich werden sie damit viele alte Fans vergrault, doch vielleicht auch neue hinzugewonnen haben. Einen ähnlichen Wandel haben die “Killers” bereits erfolgreich hinter sich gebracht; mal sehen, ob die Kaiser Chiefs ihnen auch zukünftig nacheifern werden.

Green Day – Revolution Radio
Der Wandel von “Dookie” zu “American Idiot” und “21st Century Breakdown” war ziemlich krass. Schlichte Punkrocksongs mutierten zu perfekt durchproduzierten Bombastrockbrettern, was zunächst auch sehr gut funktionierte. Doch die “Revolution” bleibt bei diesem aktuellen Werk leider aus. Ja, es ist gut und ja, es klingt auch gut – aber es verkommt zu einer Berieselungs-Klangsuppe ohne Einlagen. Die Platte ist durchaus solide, aber leider doch sehr glatt gebügelt.

Van Morrison – Keep me singing
Da ist er wieder, der unermüdliche Musikant (fast) ohne Singlehit. Seine vielschichtigen Alben, die sich immer wieder von zuvor bereits eingeschlagenen Pfaden entfernt haben, sind immer wieder speziell und vielseitig. Mal gibt es ein Country-Album, mal wird’s poppiger, aber meistens dreht es sich um den Blues. Den zelebriert er durchaus gefällig arrangiert und kurzweilig unter anderem auf diesem Album, welches perfekt zum Herunterkommen in den Abendstunden geeignet ist.

KategorienMusik

Snap together

11. November 2016 Keine Kommentare

Ein Festplattengehäuse. Eine eigentlich unspektakuläre Sache – wenn da nicht diese geniale, vieles vereinfachende Idee gewesen wäre…

Einfach ausgedrückt: In das “Salcar 2,5 Zoll USB 3.0 HDD SSD Festplattengehäuse” passt eine handeslübliche 2,5-Zoll-Festplatte gut hinein – und das völlig ohne Montageaufwand. Werkzeuge und Schrauben sind hierfür nicht nötig, denn die Platte wird in das durch Gegeneinanderschieben der beiden Gehäuseseiten geöffnete Gehäuse einfach hineingeschoben. Durch erneutes Gegeneinanderschieben schliesst sich die Öffnung und die Platte ist betriebsbereit.

Ein schneller USB 3.0-Anschluss sorgt für entsprechend-schnelle Datentransfers. Somit konnte hier die alte Hitachi-250GB-Festplatte noch einem Verwendungszweck zugeführt werden, z.B. als Aufzeichnungsmedium für den SAT-Receiver oder als schneller USB-Stick-Ersatz.

Eine tolle Erfindung, die mit gerade mal 10 Euro (Stand 11/16 bei Amazon, Link unterstützt diese Seite) sogar preisgünstiger ist, als viele andere, weitaus kompliziertere Gehäuse…

KategorienComputerkram

Neues von Udo

5. November 2016 Keine Kommentare

Via Facebook. Mehr demnächst und hier: https://lnk.to/MerciUdo

KategorienMusik