Plattencover From Hell – Part 1

27. Januar 2012 Keine Kommentare

Soll das ein Werbeplakat fuer das Frauenboxen im Knast sein? :)

Lisa Stansfield – What did I do to you (7” Vinyl, 1990)

Start einer kleinen Serie mit zumindest “auffaelligen” Plattenhuellen. Alle Bilder dieser Reihe wurden und werden grundsaetzlich selbst erstellt und nicht von externen Seiten uebernommen. Sie zeigen originale Tontraeger (-huellen) aus dem hiesigen Archiv.

KategorienMusik

Frauen und Kinder zuerst!

25. Januar 2012 Keine Kommentare

…diese Szene spielt wohl nach dem “zufaelligen Sturz” des “Costa Concordia”-Kapitaens in das Rettungsboot… (siehe hier…)


… Dank an “Tor” fuer das Bild :-) …

KategorienDiverses

Begonnen der Copyright Krieg hat

20. Januar 2012 Keine Kommentare

Der User “Nerdcoreblog” twitterte im Yoda-Stil :”Begun the Copyright-Wars have” – und hat damit hoechstwahrscheinlich den beruehmten Nagel auf den Kopf getroffen. Am 19.1.12 gelang u.a. dem FBI ein Schlag gegen die Plattform “Megaupload.com” und der Betreiber derselben, der doch einschlaegig bekannte Kim Schmitz, wurde dabei verhaftet. Ihm wird vorgeworfen, durch die Plattform Geldwaesche betrieben zu haben und auf ihren Servern illegale Kopien von Filmen, Musik, Fernsehprogrammen und aehnliche Dinge zu horten bzw. diese darueber auch illegal zu verteilen.

Kurz nachdem diese Nachricht durch die Onlinewelt gegeistert war, ruesteten sich sogenannte “Internet-Aktivisten” zum Gegenangriff und schafften es unter anderem, die Webseite der Universal Music Group und sogar die Praesenz des FBI selbst lahmzulegen.

Es gibt neben “Megaupload” einige weitere Plattformen dieser Art und es duerfte nur eine Frage der Zeit sein, bis diese ebenfalls unter Beschuss geraten werden. Es gibt aber auch noch einige weitere Plattenfirmen und Bundesbehoerden, deren Webseiten daraufhin auch Angriffen ausgesetzt sein koennten. Die naehere Internet-Zukunft koennte daher spannend werden…

KategorienMedien

Tim Renner und die GEMA

19. Januar 2012 4 Kommentare

Tim Renner ist Chef von “Motor Music” und ein schlauer Mensch. In einem Video bei Welt.de gab er einen bemerkenswerten Kommentar zum Thema “Gema” von sich…

“Die Gema setzt Onlinestreams mit Verkaeufen gleich. Sie geht davon aus, wenn sie oder ich sich etwas anhoeren, dann substituiert das den Kaufakt. Dementsprechend wollen sie fuer jeden ausgelieferten Stream -immer, wenn Musik gesendet wird- eigentlich soviel haben, als wenn sie verkauft wuerde. Ich glaube, die Logik stimmt nicht ganz, dass wirklich jedes einzelne Anhoeren dasselbe ist wie ein Kaufakt. Die Sache ist doch viel verwandter mit Radio – und beim Radio kaeme die GEMA auch niemals auf die Idee, pro Hoerer etwas zu fordern. Beim Radio fordert sie Anteil am Umsatz – und das finde ich auch sehr gerechtfertigt. (…) In einer idealen Welt waere eine Organisation wie die Gema flexibel genug, alle moeglichen Nutzungsformen bei sich mit aufzunehmen und einfach zu sagen: ‘Na klar, wenn es moeglich ist, dass der Kuenstler selbst entscheidet, wie, wann, wo verguetet wird, dann lassen wir ihm seinen eigenen Willen.’ Darum geht’s doch.”

Amen! :-)

…wobei man an dieser Stelle noch zwischen “normalem”, traditionellem Radio und Webradio differenzieren muss, denn beides wird von der GEMA unterschiedlich behandelt…

Tim Renner’s Homepage : www.TimRenner.de

KategorienMedien, Musik

Against Censorship

18. Januar 2012 Keine Kommentare

Warum ein englischer Titel? Damit es diesmal auch die “Auslaender” verstehen :)

Warum ist diese Seite heute nicht inaktiv, wie viele andere? – Weil ich’s heute morgen nicht puenktlich geschafft habe :(

Worum geht’s? Um drohende Zensur. Und das ist wichtig. Denn Zensur ist nicht gut.

Heute, am 18.1.12, sind viele Webseiten aus Protest gehen eine drohende Zensurmassnahme abgeschaltet und/oder zeigen nur einen Warnhinweis. Namhafte Blogs wie z.B. Spreeblick oder die Online-Enzyklopaedie “WikiPedia” sowie viele andere beteiligen sich an der Aktion.

Das Kuerzel “SOPA” steht fuer “Stop Online Piracy Act” und es beschreibt einen amerikanischen Gesetzentwurf aus dem Jahr 2011, der u.a. am heutigen Tag im US-amerikanischen Kongress behandelt wird. Diesem Gesetzesantrag wird vorgeworfen, unter dem Denkmantel des Urheberrechtsschutzes viele Aspekte des freien Internets und damit verbundene Onlinedienste beschneiden zu wollen. Eine “europaeischere” Variante gibt es ebenfalls, sie hoert auf den Namen “ACTA” (“Anti-Counterfeiting Trade Agreement”).

Solange nur verhaeltnismaessig wenige Menschen eine somit nicht-repraesentative Zukunftsentscheidung mit unvorhersehbarer Tragweite mehr oder weniger unter Ausschluss der Oeffentlichkeit treffen sollen/duerfen/werden, sollte diesen Vorhaben mit Vorbehalten begegnet werden, die viele Webseiten am heutigen Tag durch ihre Selbstabschaltung demonstrieren.

Weitere Informationen gibt es z.B. hier und hier.

KategorienMedien