AdBlockPlusAlternative

22. August 2017 Keine Kommentare

AdBlock Plus” war hier in den letzten fuenf Jahren ein stressraubendes Firefox-Plugin, denn es blockierte zurecht aufdringliche Werbung auf vielen Webseiten. Die Grundsatzdiskussion, ob Werbeblocker gut oder schlecht sind, soll an dieser Stelle nicht wieder angefacht werden, aber eines kann festgehalten werden: Alles, was ungefragt Toene von sich gibt, ganz extrem blinkt und/oder sich kaum wegklickbar ueber die eigentlichen Inhalte einer Webseite legt, ist unerwuenschte Werbung, vor der sich schuetzen zu wollen ein voellig legitimer Wunsch ist. Schlimmer wird’s noch, wenn ueber Werbebanner Schadcode importiert wird oder Videos automatisch starten. Also: Ein AdBlocker hat eine Berechtigung, solange die Werbetreibenden es derart auf die Sptze treiben, wie das vielerorts derzeit der Fall ist. Fuer die “guten Seiten” erlauben sie ja immerhin das einfache Definieren von Ausnahmen.

Natuerlich lassen die Werbebannerprogrammierer das nicht auf sich setzen und somit beginnt auch auf diesem Sektor das Katz-und-Maus-Spiel regelmaessig aufs Neue. Leider wurde “AdBlockPlus” mittlerweile abgehaengt, denn dieses Plugin hat massiv an Effizienz eingebuesst und wird zunehmends ausgehebelt. Eine Suche nach einer Alternative ergab einen vielversprechenden Hinweis auf uBlock Origin, einem ebenfalls einfach zu installierenden Programm, welches aktuell auch werbekritische Seiten (noch) einwandfrei (weil werbefrei) anzeigt.

Das Plugin ist sofort einsatzbereit und bedarf keiner weiteren Konfiguration. Es zeigt in der Browserleiste die Anzahl der blockierten Anfragen in Bezug auf die dargestellte Webseite an und kann mit einem Klick auf das grosse Start/Stop-Symbol bequem aktiviert oder deaktiviert werden. Die Einstellung merkt es sich fuer den naechsten Besuch. Aber, nicht vergessen: Ausnahmen definieren! Viele Seiten, deren Inhalte man gerne liest, finanzieren sich aus Werbung. Serioese Seiten schalten keine unserioese Werbung!

Das Bild ist eine Collage. Das uBlockOrigin-Fenster erscheint nur auf Mausklick…

KategorienComputerkram

78rpm is still alive!

18. August 2017 Keine Kommentare

Die guten, alten Schellackplatten. Was haben sie nicht alles schon erlebt. Vom grossen “Meissel” bis zum Saphir mussten sie alles ueber sich ergehen lassen, wurden mit Koffergrammophonen mit zum Strand genommen und schimmelten oftmals jahrzehntelang in irgendwelchen muffigen Kellern oder auf Dachboeden vor sich hin, bis sie aktuell manchmal noch den Weg auf Flohmaerkte finden, wo sie, ihres Covers beraubt, leider nur einen geringen Sammlerwert erzielen.

Doch sie sind Zeugen einer laengst vergangenen Zeit – und meistens frei spiel- und kopierbar, weil die entsprechenden Lizenzen laengst abgelaufen sind. Somit kam wohl diese internette Sammlung zustande, die unter https://archive.org/details/78rpm abrufbar ist.

Dort gibt es viel Jazz, Blues und Dixieland, aber auch Klassik- und Operettenaufnahmen zu hoeren, die Dateien werden zudem meistens mehrformatig zum Download angeboten. Das “The Great 78 Project” ruft auch explizit zum Mitmachen auf.

Viel Spass beim Stoebern!

KategorienMusik

Mehr Receiver – alle Tore!

4. August 2017 Keine Kommentare

Früher war…
…vieles anders
…und manchmal doch besser.

Samstagnachmittag, 15:30 Uhr. Schönes Wetter, der Grill glüht noch nach (oder vor, wie auch immer), im Garten reges Treiben. Aus dem auszusaugenden Auto dringen die Worte “Tore – Punkte – Meisterschaft” via WDR1. Werner Hansch, Jochen Hageleit und Manni Breuckmann geleiten durch den Fussballnachmittag. “Toooor auf dem Betzenberg…”.

Wir geben zurück ins Studio. Um 18 Uhr war spätestens klar, wie die neue Bundesligatabelle aussehen wuerde und wer gegen wen gewonnen oder verloren hatte. Ab 18:33 Uhr (!) stand Ernst Huberty parat, um die Ereignisse im Bewegtbild in der ARD-Sportschau zusammenzufassen. Ein Fernseher ohne hässliche Set-Top-Box genügte. Ach ja…

Die Gegenwart. Sabine Töpperwien quietscht und schreit überdreht im Radio, die Bundesliga erstreckt sich vom Freitagabend bis zum Montag, dubiose Wettbüros quillen über, 3-stellige Millionenbeträge werden für Spielertransfers hingeblättert, die Stadien sind zumindest namentlich zu Firmen-Arenen mutiert, die Sportschau bangt jedes Jahr aufs Neue um ihre Existenz.

Selbst SKY kann nicht mehr mit dem Slogan “Alle Spiele – alle Tore” werben, da tatsächlich nicht mehr alle Spiele und alle Tore dort live zu sehen sind. Die Freitagsspiele hat sich das Unternehmen “Discovery” gesichert. Also können selbst diejenigen, die zum Fussballschauen gerne mal die nächste “Sky Sports Bar” (früher auch “Eckkneipe” genannt) aufsuch(t)en, unter Umständen ihren Lieblingsverein nicht mehr live sehen. Diejenigen, die sich privat ein Sky-Abonnement zugelegt haben, wird das auch nicht freuen…

Aber, moment…: Der Sky-Receiver (nebenbei erwähnt eines der langsamsten und umständlichsten Geräte, die mir je untergekommen sind…) könnte doch auch HD+ wiedergeben, denn über diese private Bezahlplattform werden auch Sender wie “Eurosport” ausgegeben, die nun die “fehlenden” Spiele übertragen. Weit gefehlt!

Hier ein Kommentar aus dem Forum bei Digitalfernsehen.de:

“Es kann nicht sein dass man sich einen neuen Receiver oder HD+ Modul zulegen muss, obwohl man HD+ bereits über Sky mitgebucht hat. Nach meinem Telefonat eben mit HD+ geht das nämlich nicht. Auf Deutsch: wer Hd+ über Sky mitabonniert hat, hat im Moment keine Chance die Freitagsspiele über Satellit zu schauen. Das geht nur direkt über HD+ mit deren Receivern oder Modulen.”

Bäm! Der Zickenkrieg der Fernsehsender wird mal wieder auf den Rücken der Zuschauer ausgetragen. Also heisst es: Eine weitere Box, eine weitere Karte. Wer mal eben die ganze Apparatur im Garten anschliessen möchte, hat ganz schön zu tun. Benutzerfreundlich geht anders.

Erst, wenn der blinkende Receiverturm im Wohnzimmer mannshoch genug ist und alle hdmi-Anschlüsse belegt sind; wenn ihr durch den Kartenwulst nicht mehr durchfindet; wenn ihr kapiert habt, dass ein Sky-Abo keine Werbefreiheit (mehr) bedeutet; wenn ihr merkt, dass ihr mit HD+ viele (eigentlich selbstverständliche) Funktionen (wie aufnehmen oder vorspulen) aufgrund mutwilliger Beschränkungen durch die Privatsender nicht immer nutzen “dürft”; wenn die zusätzlichen Fernsehkosten unerträglich hoch geworden sind und wenn ihr irgendwann keine Lust mehr auf Gängelung und umständliche On-Screen-Menüs habt, werdet ihr vielleicht erkennen, dass es früher doch zumindest für die Psyche angenehmer und ruhiger war – und bei einem Feierabendbierchen auf dem Balkon wieder leise das Radio mitlaufen lassen…

KategorienMedien

Keine sichere Verbindung

27. Juli 2017 Keine Kommentare

Der Firefox-Browser sammelt Daten – wie alle anderen Browser auch. Er merkt sich unter anderem die Zugangsvoraussetzungen der besuchten Webseiten und gerade bei aelteren Installationen kann es vorkommen, dass diese “Zertifikate” bei gesicherten Verbindungen (erkennbar am “s” in “https://”) eben genau diese verhindern, weil sie angeblich zu alt sind. Das Ende der Reise ist dann die Fehlermeldung “Gesicherte Verbindung fehlgeschlagen” und die eigentlich harmlose Webseite ist nicht mehr erreichbar.

Im Netz kursieren mehrere Loesungsansaetze, die von einem zu aendernden Eintrag via “about:config” bis hin zum simplen “Cache leeren”-Hinweis reichen. All dies hatte hier nichts bewirkt, doch auf einer englischen Webseite gab es die Loesung: Die Editierung oder Loeschung der Datei “SiteSecurityServiceState.txt” im Anwendungsdatenverzeichnis des Firefox-Browsers. Die Datei kann ueber die Suche leicht gefunden werden.
(z.B. in C:\Users\Anwendername\AppData\Roaming\Mozilla\Firefox\Profiles).

Der vollstaendige Beitrag steht hier: Link

KategorienComputerkram

Gütsel-Täschken

21. Juli 2017 Keine Kommentare

via Neue Westfälische Zeitung:

“Vom Erfolg der Gütsel-Täschken waren im Dezember alle Beteiligten überrascht gewesen: 4.000 Exemplare der Einkaufstasche hatte der städtische Fachbereich Umweltschutz produzieren lassen und den Güterslohern und ihren Gästen damit eine umweltfreundliche Alternative zur Plastiktüte angeboten. Trotz der großen Menge nicht genug, um die Nachfrage zu bedienen: Die Einzelhändler meldeten “sobutz” ausverkauft.

Nun gibt es Nachschub, organisiert von Matthias Borner. Der Autor von Ostwestfälisch-Sprachführern wie “Pölter, Plörre und Pinöckel” stand schon bei der Erstauflage Pate für die Wortwolke-Motive aus heimischen Begriffen. Borner hat den Vertrieb aus den Händen des Umweltamtes übernommen und 5.000 neue Gütsel-Täschken produzieren lassen – in leicht verändertem Design. Mit 34 Begriffen schmücken das neue Modell noch mehr ostwestfälische Vokabeln als die Vorgängervariante: von Bollerbuxe über Hasenbütterken bis Schlürschluck.

Geblieben ist das umweltfreundliche Material: Die Täschken bestehen zu 100 Prozent aus recyceltem PET (Polyethylenterephthalat) und geben damit ein vorbildliches Beispiel für eine sinnvolle Wiederverwendung von Plastikmüll. Zugleich können sie selber dem Verwertungskreislauf wieder zugeführt werden, sind sie doch vollständig recycelbar. Und ihr Gebrauch hilft, die Menge der oft nur einmal verwendeten Plastiktüten zu reduzieren. (…) Das Gütsel-Täschken ist zum Preis von 4,95 Euro an insgesamt 17 Verkaufsstellen in Gütersloh erhältlich (…) Exil-Gütersloher können es im Internet ordern. www.guetersloherisch.deQuelle: siehe oben


Bildquelle: Gütersloherisch.de / Gütersloh Marketing

KategorienLokales