Flohmarkt auf Ostfriesisch

29. Juli 2015 Keine Kommentare

Ein schoener, authentischer Flohmarkt ist eine nette Begleiterscheinung des Wochenendes. Jenseits von den seelenlos hingehusteten Supermarktparkplatzneuundramschwarenburgen der Profi-Anbieter gibt es sie noch, die Flohmaerkte mit Flair. In Guetersloh waere das beispielsweise der “Volksflohmarkt” am Heidewaldstadion, in Nuernberg der sich ueber einen Grossteil der Innenstadt erstreckende “Trempelmarkt” und in Ostfriesland ist es wohl der mit ueber 600 Staenden gesegnete Dorfflohmarkt in der kleinen Ortschaft Simonswolde, der einmal jaehrlich am letzten Augustwochenende stattfindet.

Hier treffen sich richtige “Originale”, wie in der folgenden NDR-Reportage zu sehen ist.

Leider ist der im Film zu sehende, bisherige Veranstalter Theo Fecht mittlerweile ueberraschend verstorben, dennoch soll der Flohmarkt laut “Ostfriesen Zeitung” auch in diesem Jahr 2015 stattfinden.

KategorienDiverses, Videos

Das Serienevent

27. Juli 2015 Keine Kommentare

Als “Serienevent” wird das Abspielen mehrerer Folgen einer Fernsehserie an einem Abend seitens der Fernsehsender bezeichnet. So weit, so schlecht, denn hierbei geht oftmals das eigentliche “Serienfeeling” (um im D-Englischen zu bleiben) verloren.

Eine Serienfolge besteht aus einem “Was bisher geschah”-Zusammenschnitt der bisherigen Ereignisse, dem Vorspann, der eigentlichen Folge und dem Abspann. Letzterer ist im Free-TV (oops… Modewort) schon lange nicht mehr zu sehen, was dem Zuseher wichtige Sekunden zum Verarbeiten des eventuellen Cliffhangers (schon wieder ein Fremdwort…) raubt. Doch daran hat man sich mittlerweile leider gewoehnen muessen.

Mittlerweile werden “Events” geschaltet, die meistens ca. zwei bis vier Folgen einer Serie zu einem “Spielfilm” verbinden. Das heisst, dass der Vorspann nur einmal laeuft und die Handlungen der Folgen uebergangslos miteinander verschmelzen – und das, sorry, ist kein “Event”, das ist eine Qual…

Das Ende einer Serienfolge, egal, ob offen oder abgeschlossen, ist grundsaetzlich ein Sinnabschnitt, an dem gestoppt werden KANN, aber natuerlich nicht muss. Oftmals fuehren fortlaufende Serien wie z.B. “24″ dazu, dass es ohnehin nicht beim Genuss einer Einzelfolge bleibt – aber das koennen die Zuseher, die sie per Stream, Festplatte oder DVD geniessen, selbst entscheiden.

Mir persoenlich gefallen diese “Serienevents” in der Form, wie sie z.B. ProSieben mit der Serie “Black Sails” geschaltet hat, nicht. Ich moechte abgeschlossene Serienfolgen, die ich mir nicht erst muehsam selbst zusammenschneiden muss. So gesehen liefern die Streamingdienste einen Grund dafuer, warum eigentlich erfolgreiche US-Serien wie “The Blacklist” im deutschen Fernsehen nicht wirklich gut funktionieren: Via Streaming/HDD/DVD sind diese verfuegbar, wie sie gedacht waren und variabel in der Zahl der abrufbaren Folgen, die wiederum auch als solche definiert sind.

Eine loebliche Ausnahme stellt hierbei der Sender ARTE dar, der, wenn er Serien wie z.B. “Real Humans” zeigt, dies auch so tut, wie es sein sollte: In HD, ungeschnitten und mit einem zumindest erkennbaren Abspann!

KategorienMedien

Oesterreich zeigt’s der (Ex-)GEZ

20. Juli 2015 Keine Kommentare

So. Zumindest in Österreich scheint die Frage geklärt zu sein, ob Computer mit Internetanschluß als “Rundfunkempfänger” zu bezeichnen sind – oder nicht. Letzteres ist in der sympathischen Alpenrepublik nun der Fall. Sollte das Modellwirkung für Deutschland haben, wäre das durchaus erfreulich – und spannend…

via Digitalfernsehen.de :

“Das Verwaltungsgericht (VwGH) in Österreich hat entschieden, dass das Internet keinen Rundfunk darstellt, Computer mit Internetanschluss seien daher nicht als Rundfunkempfangsgeräte zu rechnen. Demnach muss für den Empfang von Rundfunkprogrammen über das Internet auch keine Rundfunkgebühr gezahlt werden. Ein Österreicher hatte bei dem Verwaltungsgerichtshof Beschwerde eingereicht. Die GIS, Gebühren Info Service, die in Österreich die Rundfunkgebühr erhebt, hatte dem Mann, der einen Internetanschluss sowie Laptops mit Lautsprechern besitzt, zur Entrichtung der Rundfunkgebühr für Radiogeräte aufgefordert. Der Verwaltungsgerichtshof gab dem Beschwerdeführer, der sich der Gebührenzahlung verweigert hatte, nun recht, da seine Computer nicht über Rundunkempfangsmodule verfügen und Streaming aus dem Internet nicht als Rundfunkempfang zu klassifizieren sei. Der Gerichtshof wies den Gesetzgeber auf sein Versäumnis hin, andere Empfangsarten unter den gesetzlich definierten Rundfunkbegriff zu fassen. (…) Der VwGH hat aufgezeigt, dass die jetzige Rechtsmeinung mit der technischen Realität nicht zusammenpasst.(…)”

KategorienMedien

Windows XP und exFat

8. Juli 2015 Keine Kommentare

Groessere SD(HC)-Speicherkarten sind oftmals mit dem exFat-Format formatiert, welches Windows XP von Haus aus nicht lesen kann. Sollte also nach Einschub einer 64GB-SD-Speicherkarte in den Kartenleser eines alten Netbooks/Laptops der Eindruck entstehen, die Karte waere zwar vorhanden, aber nicht nutzbar, dann sollte dieser kleine Patch direkt von der Microsoft-Homepage heruntergeladen und installiert werden – und alles wird gut :)

Link zum Patch bei Microsoft.com

KategorienComputerkram

Die Odeonette

7. Juli 2015 Keine Kommentare

Es gab schon Singles, bevor es Singles gab :-)

Die hier in der Mitte des Bildes befindliche Scheibe ist eine sogenannte “Odeonette”, die einen Durchmesser von 15cm aufweist und somit im Groessenvergleich genau zwischen einer normalen CD (links) und einer 45er-Vinyl-Single (rechts) liegt.

Das Internet gibt nur wenige Informationen über dieses “Sonderformat” preis.
Auf der Webseite Grammophonplatten.de steht zu lesen:

“15cm Label des Lindström Konzerns von 1926 – 1930 als Sonderserie des Odeon Labels. Nur Eigenaufnahmen von Lindström Künstlern. Viele der Odeonette Aufnahmen erschienen auch auf Homocord Liliput.”

Auf diesem Exemplar befinden sich zwei Volkslieder, “Hänschen Klein” und “Fuchs, du hast die Gans gestohlen”, jeweils von einem Tenor unter Klavierbegleitung gesungen. Jede Seite dieser mit 78 Umdrehungen pro Minute rotierenden Schellacksingle läuft ca. zwei Minuten.

Es handelt sich hierbei sicherlich um eine sprichwörtlich “kleine” Kuriosität…

KategorienMedien