Ein ungebauter Radiosender

2. September 2010 1 Kommentar

Hier mal wieder ein Fundstueck:

Das Bild muss ungefaehr aus der Zeit um 1983/1984 stammen. Ein damaliger Kumpel hat diese Zeichnung gemacht, natuerlich waehrend des Schulunterrichts :)

Wir wollten einen UKW-Sender bauen. Einen Sack voller Teile haben wir sogar gekauft, gebaut wurde er in dieser Form aber nie…

KategorienDiverses

NormCast 170

30. August 2010 1 Kommentar

Diesmal als traditioneller, blogbegleitender “Personal Podcast” konzipiert, gibt es in dieser Folge etwas ueber die Neuvorstellung der CD vor 28 Jahren zu hoeren, Konzertnotizen vom Hermannsdenkmal, Surftips und weiteres…

Gratis MP3-Direkt-Download: NormCast Episode 170 vom 30.08.2010

Links zur Sendung:
Neuvorstellung der CD im Jahr 1982
Der “European Podcast Award” bei Facebook
NormCast beim EPA
Niederschlagsradar
ComputerClub Zwei auf Dr.Dish TV
Der virtuelle Chefkoch
Buechersammelaktion von “HilliKnixiBix”
Fools Garden und Vincent Rocks am Hermannsdenkmal
Bussgeldkatalog
Radio BingenPodcast

Musik:
Who On Earth – Who I am

KategorienNormCast

High Times am Hermann

29. August 2010 1 Kommentar

Guetersloh, Samstagabend, 19 Uhr, 23 Grad, Sonne, die Frisur sitzt:
Aufbruch in Richtung Waldbuehne am Hermannsdenkmal.

Detmold, Samstagabend, eine knappe Stunde spaeter, 11 Grad (!), Regen:
Ankunft bei aufkommenden Nebel. Die Waldbuehne unterhalb des Denkmals gleicht einem Morast aus dem diverse Zelte wie Zipfelhuetchen herausragen. Hier gibt es Gutes fuer den Magen und die Leber. Bei gutem Wetter ist es sicherlich toll hier…

Paul Vincent bemueht sich zusammen mit seiner Band auf der Buehne um die Gunst des Publikums. Ein satter Sound, lockere Sprueche und ein vielseitiges Musikrepertoire lassen die Menschen unter den provisorischen Pavillon-Planen verharren. Diese scheinen solche Umstaende hier zu kennen, kommen sie doch mit Fellbezuegen von den Autositzen, Iso-Matten und Wolldecken daher. Dicke Jacken und Regenschirme runden das Gesamtbild ab. Ja, es hat etwas von schmuddeliger Herbststimmung…

Vincent Rocks” spielen unermuedlich und hochklassig weiter. Deutsch- und Englischsprachige Songs wechseln sich ab und oftmals zeigt Paul Vincent, dass er zu den besten Gitarristen des Landes zaehlt. Eine gefuehlt achtminuetige “Maxi-Version” seiner “Auf Achse“-Titelmelodie ist ein echter Hoehepunkt des ungefaehr 90-minuetigen Auftritts. “So, das war unser “Hit”, bemerkt er noch augenzwinkernd. Das Publikum ist begeistert…

Das Wetter verschlechtert sich weiter, als “Fools Garden” die Buehne betreten. Zwei kraftvolle Auftaktsongs, dann die Begruessung durch Frontman Peter Freudenthaler. “Ein richtiges “Kackwetter” ist das hier, umso schoener, dass ihr alle hier seid und vor allen Dingen geblieben seid”, sagt er und leitet den anschliessenden Musikreigen ein. (Noch) unbekanntere Songs mischen sich mit den altbekannten Hits und das Publikum macht begeistert mit. Auffaellig sind mehrere Grueppchen mit kreischenden Maedels, was die Band zusaetzlich in gute Laune versetzt und was Freudenthaler wiederum zur Freude der Leute mit einem ironischen Vergleich in Richtung “Tokio Hotel” und einem beinahe-Striptease quittiert.

Ueberhaupt klingt die an diesem Abend kurz zuvor direkt aus der fernen Heimat angereiste Band sehr kraftvoll, was mit Sicherheit nicht nur dem gut aufgelegten Team hinter den Mischpulten zuzuschreiben ist. Fools Garden werden oftmals unterschaetzt oder als “One Hit Wonder” abgetan – voellig zu Unrecht, denn zum einen gab es mehr als nur den beruehmten, gelben Zitronenbaum und das, was sie auf der Buehne abliefern, ist mit Sicherheit qualitativ hochwertiger als vieles, was andere, gehypte “Kuenstler” den Leuten zu praesentieren wagen. Eigentlich kein Wunder, denn FG spielen schon seit etlichen Jahren zusammen und haben im letzten Jahr ihr laengst verdientes Best-Of-Album “High Times” veroeffentlicht, welches unter anderem vom German Beat zum “Tontraeger des Jahres” gewaehlt wurde.

Ein kleiner Vorteil ist es, wenn man die Kuenstler kennt und somit bekam unsereins (mit Sommerjacke angereist) mehrmals die Gelegenheit zu einer Aufwaermphase im Band-Zelt. Es war ein herzliches Wiedersehen und es wird sicherlich und hoffentlich nicht das letzte gewesen sein. Die Band arbeitet derzeit an einem neuen Album. “Dann koennen wir bald mal wieder eine Sendung zusammen machen”, sagte Peter F. zu mir. Aber unbedingt!

Die Waldbuehne am Hermannsdenkmal ist eine wirklich tolle “Location” – Bei gutem Wetter…

KategorienMusik

Comag SL40HD

28. August 2010 Keine Kommentare

Dieser aeusserst klein geratene Satellitenreceiver hat es durchaus in sich und glaenzt unter anderem mit vielseitigen Anschlussmoeglichkeiten. Hierbei handelt es sich um ein recht neues Produkt, welches technisch baugleich mit dem HRS8500 der Firma XORO ist. Somit laesst sich auch dessen (manchmal vielseitigere) Software bei Bedarf auf den Comag aufspielen. Die derzeit aktuelle Xoro-Firmware brachte z.B die Moeglichkeit der individuellen Editierung der Sender-Favoritenliste mit sich. Ueber die frontseitige USB-Buchse lassen sich USB-Sticks und externe Festplatten ansprechen, die allerdings mit dem alten Dateisystem FAT32 versehen sein muessen. Auf diese externen Speichermedien kann der Receiver in originalgetreuer Qualitaet aufnehmen und diese Aufnahmen natuerlich auch abspielen. Auf diesen Speichermedien befindliche Bilder, Audio-und Videodateien koennen ebenfalls wiedergegeben werden. DivX und XviD sind kein Problem, lediglich VCD- und SVCD-Formate werden nicht bildfuellend, sondern leider nur verkleinert wiedergegeben.

Die Bildqualitaet ist selbst ueber Scart auf einem Roehren-TV noch sehr gut, ueber den rueckseitigen HDMI-Anschluss koennen hochaufloesende Fernseher angesprochen werden. Unverschluesseltes HDTV wird ebenfalls einwandfrei wiedergegeben und auf Knopfdruck aufgenommen. Das Geraet ist “PVR-ready”, kann also als persoenlicher Videorecorder fungieren. Die Aufnahmen werden als .ts-Datei (“Transport Stream“) abgelegt und koennen am PC zum Beispiel mit dem Programm “Project X” weiterverarbeitet werden, welches allerdings ein installiertes Java voraussetzt.

Ansonsten hat das Geraet alle Funktionen, die ein ordentlicher Satellitenreceiver normalerweise bieten muss, z.B. Teletext, EPG, waehlbares Audio, Untertitel usw.

Eine analoge Videoquelle kann durch die zweite Scartbuchse durchgeschliffen werden. Component-Videoanschluesse und Chinch-Ausgaenge fuer Stereo-Audio und Video komplettieren die Rueckseite.

Ein i-Tuepfelchen waere eine Stationsanzeige im Display gewesen, leider beschraenkt sich dieses auf eine vierstellige Kanalanzeige. Die Fernbedienung ist klein, funktionell und aufgeraeumt, setzt aber doch eine genauere Fokussierung voraus. Ein “richtiger” Ein-Aus-Schalter fehlt. Das Geraet ist im Stand-By-Betrieb zwar recht sparsam, doch empfiehlt sich hier der Einsatz einer abschaltbaren Steckerleiste, sollte die PVR-Funktion mal nicht gebraucht werden.

Fazit: Fuer schlappe 60 Euro bekommt man mit dem Comag SL40HD ein ordentliches Kleingeraet, welches alle noetigen Funktionen bietet und zudem HD-faehig ist, was in dieser Preisklasse (noch) nicht selbstverstaendlich ist. Fuer Leute mit Ambitionen in Richtung Pay-TV ist er allerdings aufgrund des fehlenden Karteneinschubs nicht geeignet.

Verbesserungswuerdig ist die VCD/SVCD-Formatwiedergabe und eine Implementierung des NTFS-Dateiformats waere ebenfalls wuenschenswert. Nichts, was nicht durch ein ordentliches Firmware-Update bewaeltigt werden koennte. Das laesst hoffen…

KategorienComputerkram, Medien

Religion ist (ab)waehlbar

25. August 2010 2 Kommentare

Und wieder sind zwei alte Aktenordner mit Spuren der Vergangenheit im hiesigen Keller aufgetaucht. Diesmal sind’s aber definitiv die letzten :) Sogar fuer den zuvor auf dieser Seite erwaehnten “Telefunken Mister Hit 2000” habe ich den originalen Schaltplan und die Bedienungsanleitung gefunden :) Einige, ganz wenige Sachen wurden wieder verpackt und die allermeisten anderen Dinge wanderten schlichtweg in den Muell. Herrlich…

Doch ein paar dieser Fundstuecke habe ich fotografiert und werde sie hier mal in loser Reihenfolge zeigen.

Den Auftakt bildet dieses Formular aus meiner Zeit am Gymnasium.

Religionsunterricht war damals schlichtweg abwaehlbar (ist er auch heute noch) und diese Abwahl musste nicht weiter begruendet, sondern nur von den Eltern beglaubigt werden.

Diesem Verfahren lag die Annahme zugrunde, dass niemandem eine religioese Sichtweise der Dinge aufgezwungen werden sollte. Das war (und ist) auch gut so.

Religionsunterricht sollte generell (!) freiwillig sein und bleiben. Natuerlich haben wir diesen Zettel damals auch benutzt, um eine zusaetzliche Freistunde zu bekommen :-))

KategorienDiverses