Eine eigene Schallplatte

20. Dezember 2014 Keine Kommentare

Eigentlich war es schon eine Art Kindheitstraum: Die eigene Schallplatte! Was frueher nahezu unerreichbar schien, ist heutzutage kein grosses Problem mehr. Die Schallplatte ist nach wie vor so beliebt, dass es mittlerweile wieder kleine Firmen gibt, die sich der Erstellung neuer Schallplatten verschrieben haben. Eine davon ist DUOPHONIC.

Ueber einen Fernsehbeitrag bei “Muenchen TV” wurde ich darauf aufmerksam und surfte kurz darauf auf die Heimseite der Plattenbude. Dort wurden Einzelanfertigungen von Schallplatten in drei Groessen (7”, 10”, 12”) und mit unterschiedlichen Spielzeiten angeboten. Auch Kleinserien sind dort taxiert…

Mich interessierte erstmal nur die Realisierung eines Einzelstuecks, als Geburtstagsgeschenk fuer einen guten Freund. Somit sollte es eine 10inch-Scheibe mit 33 Umdrehungen werden, die zweimal acht Minuten Spielzeit bietet. Gesagt-getan.

Die vier Songs wurden hier vor Ort noch einmal von ihren Quelldatentraegern eingelesen, von mir etwas nacheditiert bzw. nachgepegelt und dann als .wav-Dateien ueber das intuitive Web-Interface der Duophonic-Webseite dorthin uebermittelt.

Das Ergebnis war die Schallplatte, die bereits drei Tage spaeter vom freundlichen DHL-Boten ueberbracht wurde. Spitze!

Die Abwicklung funktioniert wirklich denkbar einfach. Ueber den Duophonic-Shop das gewuenschte Plattenformat festlegen, die Songs hochladen, Lieferadresse angeben und beispielsweise ueber “Giropay” sofort ueberweisen. Fertig.

Natuerlich ist dieses Verfahren nicht mit der Erstellung einer “richtigen”, kommerziellen Platte vergleichbar, denn hier wurden selbstredend fertige Downmixe als Vorlagen benutzt. Dennoch klingt die Schallplatte tatsaechlich etwas “volumiger” und -subjektiv gehoert- “schoener” als ihre digitalen Vorlagen, was sicherlich auch dem benutzten Abspielequipment geschuldet ist.

Sie hat schon etwas Besonderes, die erste, “eigene” Schallplatte. Dies war ein erster Test und ein Geschenk, aber ein paar wenige weitere werde ich mir auch machen lassen, mit eigenen, selbstproduzierten Inhalten…

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Komm inne Pötte!

19. Dezember 2014 Keine Kommentare

Eine Million “Pinneken” passen in das beruehmte, grosse Fass der Kornbrennerei Elmendörfer… …und dass sich die Stehplatzraenge des Guetersloher Heidewaldstadions direkt auf einem Schiessstand befinden, was mir auch noch nicht bekannt…

Matthias Borner, stadtbekanntes Unikum, fuehrt humorvoll durch eine fast dreiminuetige “Schnelltour” durch Guetersloh. Also, “komm(t) inne Pötte” – gucken!

” „Komm inne Pötte!” zeigt, wie besonders unser Gütersloh doch ist und dass es auch für Gütersloher immer wieder Neues und Interessantes zu entdecken gibt”, so Jan-Erik Weinekötter. Fortsetzung nicht ausgeschlossen.” (siehe Gütersloh Marketing GmbH)

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NormCast 230

17. Dezember 2014 3 Kommentare

Zehn Jahre NormCast! Die grosse Jubilaeumssendung in Spielfilmlaenge! Mit vielen Gaesten, vielseitiger Musik, der Jahrescollage 2014 und Audioschnipseln aus alten Zeiten!

MP3-Download: NormCast Episode 230 vom 17.12.2014

(rechte Maustaste => “Ziel speichern unter…”)

Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.

Vielen Dank an Thomas Wanhoff, Mickey Meinert, Lutz Becker, Thorsten Runte, Peter Freudenthaler, Jens Wenzel, Marcus Duebel, Ingo Kottkamp, Peter Rudzio, Ingo Paul, Peter Petschull, Mike Borrmann und vielen weiteren… (Reihenfolge der Namensnennungen zufaellig).

Mit Musik von Hungry Lucy, Black Ingvars, Wahnsinnlich, Fools Garden, Sazerac Swingers und weiteren…

Danke Euch allen und bis bald!

KategorienNormCast

Alte Pressen pressen viel

15. Dezember 2014 Keine Kommentare

Interessante Lektuere bei Welt Online:

“Fast acht Millionen Platten sind in diesem Jahr über den Ladentisch gegangen – ein Plus von 49 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das zeigen Branchendaten. (…) Obwohl jede Woche neue LPs in den Geschäften landen, werden die Maschinen, die sie produzieren, schon seit Jahrzehnten nicht mehr hergestellt. Eine Firma stellt geschätzte 90 Prozent des Rohmaterials her, das die Branche für die Plattenproduktion benötigt. Darum haben die etwa 15 US-Unternehmen, die noch immer LPs pressen, täglich mit Problemen wie Versorgungsengpässen zu kämpfen.(…) Um an zusätzliche Maschinen zu kommen, grasen die Hersteller den ganzen Globus nach eingemotteten Pressen ab. Zwischen 15.000 und 30.000 US-Dollar müssen sie im Schnitt für eine Maschine zahlen – und noch einmal deutlich mehr für die Wiederaufarbeitung der Geräte. (…)”

Sollte der Vinyl-Boom anhalten, waere es langsam Zeit fuer neue Maschinen und Menschen, die an die Zukunft der Vinylplatten glauben. Hier muss Geld in die Hand genommen werden, welches auch in analoge/digitale Schnittstellen investiert werden muss, damit die heutzutage groesstenteils digital erstellten bzw. verwalteten Signale auch einfach auf eine analoge Schallplatte gebannt werden koennen. Schoen waer’s…

Im Radio- und Telefonmuseum Rheda-Wiedenbrueck gibt es uebrigens eine ausser Dienst gestellte Schallplattenaufnahmemaschine der Firma Neumann zu bewundern…

KategorienMedien

Wie von Geisterhand gesteuert

3. Dezember 2014 Keine Kommentare

Das bordeigene “Remote Desktop” oder auch “VNC” waren und sind Werkzeuge zur Fernsteuerung von Windows-Rechnern. Doch beide hatten und haben ihre Tuecken und Nachteile…

Anydesk” ist ein Programm, welches diese Aufgaben ebenfalls erfuellt und dabei einigen Komfort mit einer intuitiven und schnellen Bedienung verbindet. Hiermit wird der Desktop des zu steuernden Rechners blitzschnell und mit beeindruckenden Reaktionszeiten auf dem gerade benutzten Display eines anderen Rechners abgebildet. Moeglich wird dies durch neuartige Komprimierungsalgorithmen, die das uebertragende Bild zwar nicht voellig hochaufloesend, aber dennoch gut les- und benutzbar machen.

Der Ton des Quellrechners wird auf Wunsch ebenfalls uebertragen, was hier in einem Test sogar mit einem langsameren Wlan einwandfrei funktionierte. Bewegte Videoinhalte sind auch hier leider etwas kniffelig, aber dennoch zu bewaeltigen…

Wer z.B. “mal eben schnell” den Server im Keller oder den Buerorechner kontrollieren moechte, bekommt mit “Anydesk ein nuetzliches und sehr effizientes Werkzeug, welches sich auch portabel nutzen laesst und erfreulich genuegsam bei der Installation ist.

KategorienComputerkram