Aktion Arschloch

4. September 2015 Keine Kommentare

Es ist ein Phänomen: Innerhalb kürzester Zeit hat es die “Aktion Arschloch” geschafft, den Anfang der 90er erschienenen Song “Schrei nach Liebe” der Berliner Band “Die Ärzte” wieder in höchste Chartpositionen zu katapultieren. Das erinnert zumindest technisch an C.C. Chapman’s “Bum Rush The Charts” – Aktion von 2007 und auch entfernt an das Jahr 2010, als versucht wurde, das Liedchen “Boomerang” von “Blümchen” an die Chartspitze zu hieven, damit der damalige Sieger der Casting-Show “Deutschland sucht den Superstar” diese auf Anhieb nicht erobern konnte.

Im Gegensatz zu den beiden letztgenannten Beispielen hat die “Aktion Arschloch” ihr Ziel nahezu erreicht, denn der “Schrei nach Liebe” befindet / befand sich mittlerweile auf Platz 1 der Amazon- und auch der iTunes-Charts.

Die Band selbst hat sich ebenfalls dazu gemeldet:

“die ärzte finden es gut und wichtig, dass im Radio Stellung bezogen wird. Die Aktion wäre auch mit jedem anderen Anti-Nazi-Song cool. Wenn es unser Lied sein soll, unterstützen wir das aber natürlich gern.
Wir wollen an dieser Sache definitiv nichts verdienen und werden alle Einnahmen von „Schrei nach Liebe“ (auch aus der GEMA) an Pro Asyl spenden.
Wir wünschen allen Nazis und ihren Sympathisanten schlechte Unterhaltung.
Bela, Farin, Rod” Quelle: Bademeister.com

Der Song passt sprichwoertlich wie “die Faust auf’s Auge” zu dieser Aktion, die aufgrund der Ereignisse in Heidenau und anderswo ins Leben gerufen wurde. Rechte Dumpfbacken hatten in übelster Art und Weise die dortigen Flüchtlingsheime und deren Bewohner attackiert…

KategorienMusik

Sommerfest 2015 des OV N47

3. September 2015 Keine Kommentare

KategorienAmateurfunk, Lokales

Langenberg 720khz verstummt

1. September 2015 Keine Kommentare

Das analoge Sterben der Mittelwelle geht weiter. Nun hat es den Sender Langenberg erwischt, der zuletzt via 720khz u.a. WDR2 und den zugehoerigen Verkehrskanal ausstrahlte…

via DerWesten.de:

“Gestern früh, 2 Uhr, endete ein Stück Langenberger Geschichte: Der „Sender Langenberg“, Teil des Westdeutschen Rundfunks (WDR), stellte endgültig die Ausstrahlung des Mittelwellenprogramms ein. „720 kHz“ schweigt nun. Zuletzt wurde diese Frequenz fast ausschließlich für den Verkehrsfunk und auch für Direktübertragungen aus dem Landtag Düsseldorf genutzt. Diese Mittelwelle war quasi ein Spartensender. (…) Nun also ist der „720er“ verstummt. Warum? Das erklärt der WDR in einer Pressemitteilung: Man erfülle damit „eine Forderung der KEF, der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten“. Kurz: Die (analoge) Mittelwelle sendete zu teuer – das machen Digitalradio und -fernseher billiger, die jetzt das Land mit Musik und Fernsehbildern versorgen.”

Trotz aller Nostalgie ist das ein nachvollziehbarer Schritt…

KategorienMedien

PDF to DOC

28. August 2015 Keine Kommentare

Eine PDF-Datei, die beispielsweise ein auszufuellendes Formular enthaelt, laesst sich relativ einfach in eine Office-Datei umwandeln. Das macht zum Beispiel dann Sinn, wenn man dieses Formular nicht ausdrucken und handschriftlich ausfuellen moechte, sondern die Eintraege sauber mit dem PC vornehmen moechte. Die “Rueckverwandlung” des Dokuments in eine PDF ist beispielsweise mit dem “Open Office” kein Problem, denn dieses hat diese Funktion bereits eingebaut. Einen PDF-Editor haben wohl die wenigsten Privatanwender installiert und somit ist dieser Weg fuer gelegentlichen Bedarf sicherlich gut geeignet…

Um eine PDF in eine .doc-Datei umzuwandeln, muss nicht einmal eine Software installiert werden. Es reicht die Online-Seite pdf2doc.com. Eine Alternative ist pdfonline.com.

Aber, vorsicht: Sensible Dateien sollte man natuerlich nicht hierueber versenden. Wenn die Datei den heimischen Rechner nicht verlassen soll, empfiehlt sich eine Software-Installation…

KategorienComputerkram

Star Trek Renegades

26. August 2015 Keine Kommentare

Nach “Star Trek Continues” hier nun ein weiteres, faszinierendes Fan-Produkt aus der und fuer die “Star Trek” Welt: Star Trek Renegades.

Der Film wurde durch Crowdfunding ermoeglicht und ihm koennte eventuell eine Serie folgen, die im Internet publiziert werden soll. Die Geschichte einer kleinen, kriminellen Gruppe, die ploetzlich in eine Undercover-Mission geraet, wurde unter der Regie von Tim Russ gedreht, der auch hier seine aus der Star-Trek-Serie “Voyager” bekannte Rolle als Vulkanier “Tuvok” wieder aufnimmt. Ebenso sind der “Holodoc” Zimmerman und der Ex-Borg “Icheb” aus dieser Serie wieder zu sehen und mit Gary Graham taucht ein ebenfalls bekanntes Gesicht wieder auf, wenn auch eines aus einer anderen Serie: Graham spielte den Detective Sikes in der Serie “Alien Nation”.

Doch ueber allem thront Admiral (!) Pavel Chekov. Ja, genau der, der neben Sulu die Kirk-Enterprise in der Ur-Serie steuerte. Ein grosses Modell der NCC-1701 steht in Chekov’s Admiralspalast, ebenso haengen Bilder der alten Originalcrew an der Wand.

“Renegades” strotzt nur so vor Anspielungen auf alte Star-Trek-Tage und -Serien. Die “U.S.S. Archer” spielt eine tragende Rolle und ein “Admiral Nimoy Memorial” gibt es auch.
Doch Schluss damit. Keine weiteren Spoiler. Die technische Qualitaet dieses Films liegt natuerlich etwas unter dem “normalen” Star-Trek-Niveau, steckt aber so manchen “normal” produzierten US-Film dennoch locker in die Tasche. Die Story ist simpel, die Agierenden bemuehen sich. Es ist nicht Oscar(tm)-verdaechtig, aber unterhaltsam allemal und ein netter Lichtblick am derzeit bewoelkten (weil leeren) Star-Trek-Himmel…

KategorienMedien, Videos