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Archiv für 2007

Wertvoller Asbach Uralt

1. August 2007 Kommentare ausgeschaltet

Diese Flasche ist tatsaechlich uralt. Seit Jahren wird sie ca. einmal im Jahr zur Bank getragen und ausgeleert. In der Zeit davor wird sie mit allen uebrigen Kleingeldmuenzen aufgefuellt. Alles unter einem Euro (frueher alles unter 1DM) wandert dort hinein, obwohl sich ab und zu auch das ein- oder andere 50-Cent-Stueck darin verirrt. Jetzt ist die Pulle wieder voll. Sie fasst 3 Liter und wiegt derzeit 13kg. Mal schauen, wieviel drin ist. Wer moechte, kann/darf ja mal raten. (Update: Die Loesung steht mittlerweile im Kommentarbereich!)

KategorienDiverses

Star Trek musikalisch

31. Juli 2007 Kommentare ausgeschaltet

Auf Podparade.de ist durch einen kleinen Zufall (Namensgleichheit einer vorgestellten Band) eine nette Unterhaltung ueber "Star Trek" entstanden. Im Zuge dieser kamen die Kommentierenden auch auf die musikalischen Werke zu sprechen, die dem Star-Trek-Universum entsprungen sind. Auf die einzelnen Soundtrack-Alben von Jerry Goldsmith & Co. (die durchweg sehr hoerenswert sind, sich aber eher an die Freunde der klassischen Musik richten) will ich jetzt gar nicht naeher eingehen. Auch nicht auf die teilweise grauslichen Intonierungen der Herren Shatner und Nimoy aus den 60er und 70er Jahren :)

Robbie Williams` Swing-Album hat grosse Wellen geschlagen und einiges nach sich gezogen. Leute wie Paul Anka und Paul Young haben daraufhin Rock-Klassiker im Swing-Stil intoniert und Leute wie Michael Bublé wurden aus ihrem bisherigen Nischendasein herauskatalputiert. Zuvor gab es aber auch schon sehr erwaehnenswerte, neuartigere Swing-Werke.

Der amerikanische Schauspieler James Darren, der u.a. in den 80er Jahren zusammen mit William Shatner in der TV-Serie "T.J. Hooker" zu sehen war, spielte in den 90ern einen Holodeck-Charakter namens "Vic Fontaine" in der Star-Trek-Serie "Deep Space Nine". Vic war sozusagen der "gute Geist", ein virtueller Barsaenger, in dessen Welt die Hauptakteure fluechteten. Dabei fiel auf, dass James Darren eine hervorragende Stimme hat, die der von Frank Sinatra nicht unaehnlich ist. Somit erlangten seine CDs nach der TV-Serie schnell einen hoeheren und berechtigten Bekanntheitsgrad. "This One`s From The Heart" ist eine hochwertige Produktion mit einem spitzenmaessigen Orchester und glanzvollem Klangbild. James Darren intoniert Klassiker wie "The best is yet to come", "I`ve got you under my skin" oder "Come fly with me" in bester Sinatra-Tradition aber mit einer deutlichst hoerbaren, eigenen Note.
Sehr empfehlenswert!
Links:
CD bei Amazon.de / James Darren bei Wikipedia / James Darren`s Homepage

Ganz anders kommt William Shatner daher. Der brachte vor drei Jahren in Zusammenarbeit mit Ben Folds ein wirklich interessantes Album namens "Has Been" auf den Markt. Moment mal, James Tiberius Kirk singt? Nein, er spricht. Aber das macht er so sonor und passend zur Musik, dass die durchaus hoerenswerten Texte sehr gut und nachvollziehbar ueberkommen.
"I`ve saved the world in the movies – So, naturally, there`s folks who think I must know what to do – But just because you`ve seen me on TV – doesn`t mean I`m any more enlightened than you (…)"
Das Album hat persoenliche Zuege, ist in musikalischer Hinsicht verdammt gut produziert und modern. Shatner`s Coverversion von Pulp`s "Common people" hatte es sogar zu einiger Bekanntheit gebracht. Auch Leute, die eine gewisse Scheu oder Abneigung vor oder gegenueber Star Trek empfinden, koennten sich, wenn sie sich diesem Werk auf neutraler Ebene naehern, sehr wohl mit dieser Platte anfreunden…
Links:
CD bei Amazon.de / W. Shatner bei Wikipedia / William Shatner`s Homepage

Brent Spiner alias "Data" hatte schon vor einigen Jahren ein paar seiner "Next Generation"-Mitstreiter ins Studio gelockt, so dass sie bei seinem Musikprojekt zumindest in einem Song mitwirken konnten. Patrick Stewart (Capt. Picard) oder auch LeVar Burton (Geordi La Forge) unterstuetzten ihn unter anderem dabei. Das Resultat hiess "Ol' Yellow Eyes Is Back" (in Anlehung an Data`s gelbe Augen). Im Gegensatz zu den beiden erstgenannten Alben habe ich dieses noch nie gehoert und besitze es auch nicht. Leider. Es ist sehr selten, sehr schwer zu bekommen und erzielt mittlerweile unter Sammlern Hoechstpreise. Die Kritiken sind groesstenteils sehr gut, nur soll er es ab und zu mit dem Tremolo uebertrieben haben. Das Brent Spiner singen kann, hat er allerdings schon oft vor der Kamera bewiesen…
Links: CD bei Amazon.com / Brent Spiner bei Wikipedia

KategorienMedien, Musik

Von Pong bis Deus-Ex

29. Juli 2007 Kommentare ausgeschaltet

"Pong" war das erste, amtliche "Telespiel". Eine denkbar einfache "Visualisierung" des Tennisspiels. Gleichzeitig war es der Start fuer den Siegeszug der spaeteren Videospiele und Heimcomputer in den Kinderzimmern. Grosse Automaten mit bunten Bildschirmen zierten so manche Kneipe und Spielhallen waren damals gerade wegen dieser Videospielklassiker interessant. So manche obligatorische D-Mark verschwand in den Einwurfschlitzen dieser Automaten. "Pole Position", "Donkey Kong", "Phoenix", "Pacman", "Galaga", "Hyper Olympics"… alles Spiele, die mich damals fasziniert und einen nicht unerheblichen Anteil des Taschengeldes in Anspruch genommen haben. Die spaeteren Spiele (sozusagen die der "After-Doom-Aera") waren natuerlich sehr viel ausgefeilter und grafisch gelungener, hatten aber nicht mehr viel von diesem simplen Charme, der diejenigen, die die ersten Telespiele mit Begeisterung verschlungen und gelebt haben, noch begeistert hat. Somit wuchs eine neue Videospielgeneration heran, die sich spaeter in "Halflife", "Counterstrike" und Rollenspielen uebt(e) und die hoechstwahrscheinlich in ein paar Jahren in aehnlich-nostalgischen Stimmungen ueber diese Spiele philosophieren wird waehrend sie eventuell in einer Art "HoloDeck" mit seltsamen Kunstgestalten interagiert…

Bis dahin gibt es bei der SZ zwei nette Bildstrecken mit alten Videospielmotiven zu entdecken. Hier die Links zu Teil 1 und Teil 2.

KategorienComputerkram

2 Jahre QTH Germany

28. Juli 2007 Kommentare ausgeschaltet

Durch Zufall habe ich es gerade eben erst bemerkt: Exakt am heutigen Tag vor zwei Jahren ist die "Nullnummer" des Podcasts "QTH Germany – Hobby Amateurfunk" erschienen. Dieses Projekt ist eigentlich nur eine Art "Beiwerk", der "NormCast" und die "Podparade" haben nach wie vor Prioritaet. Trotzdem hat sich der "QTH G" doch sehr gut gemausert und ich war schon mehrmals gewaltig ueberrascht als ich die Downloadstatistiken sah. Das freut natuerlich. Auch bekomme ich auf diesen Podcast mit Abstand das meiste Feedback, in den allermeisten Faellen per Email. Der Natur des Hobbys entsprechend kommen diese Mails mittlerweile aus vielen verschiedenen Laendern. Die Funkamateure und die an dieser Materie interessierten Leute sind ein schreibfreudiges Voelkchen. Dieser Podcast macht auch jedesmal sehr viel Arbeit, weil hierfuer meistens sehr viel recherchiert und/oder sonstiges Engagement betrieben werden muss und es nicht immer leicht ist, die Folgen zu fuellen. Bisher scheint es aber ganz gut gelungen zu sein, wage ich mal zu behaupten. Die bisher aufwendigste Folge (und eine der erfolgreichsten) war die Folge Nr.5, die sich mit dem Projekt einer Schule in Lippstadt beschaeftigte, die eine Funkverbindung mit der Raumstation ISS realisiert hat. Ein tolles, sehr umfangreiches Projekt, bei dem auch der WDR sehr kooperativ mitgewirkt hat.

An dieser Stelle moechte ich mich bei den vielen, netten Leuten bedanken, die mir bisher geschrieben haben. Nach wie vor gilt: Jeder kann etwas dazu beitragen, eine einfache Email an afu-klammeraffe-normcast.de genuegt und natuerlich ggf. eine MP3-Audiodatei mit dem entsprechenden Beitrag. Ich bitte an dieser Stelle nochmals darum, NICHT unbedingt auf der Seite "qthgermany.podspot.de" und auch nicht auf der alten, mittlerweile stillgelegten "Blogger"-Seite zu kommentieren, da diese nur Beiwerk sind.

Anfang dieses Jahres habe ich alle meine Projekte unter dem Dach dieser Webseite NormCast.de vereint und seitdem ist sie auch die Heimat des "QTH Germany"-Podcasts. Hier gibt es eine extra Kategorie dafuer und dort eingebrachte Kommentare werden auch schneller beruecksichtigt.

Gerade mal neun bisher erschienene Folgen sind natuerlich nicht gerade viel, aber jede einzelne (von der "Nullnummer" mal abgesehen) war sehr langwierig in der Vorbereitung und lang bezueglich der Spielzeit. Wie gesagt, es ist nur ein "Nebenbei-Projekt"…

Es wird nun aber wieder Zeit fuer eine neue Ausgabe. Ich hoffe, dass diese im August 2007 erscheinen kann und wird.

Bis dahin, vy 73! :)

KategorienAmateurfunk, NormCast

Kater Oscar in der Presse

27. Juli 2007 Kommentare ausgeschaltet

Eine hiesige Lokalzeitung brachte heute morgen die wirklich interessante Geschichte vom zweijaehrigen Kater Oscar. Diese Katze scheint einen sechsten Sinn zu haben, denn sie dreht in ihrem Revier -einem Altenheim in Rhode Island- ganz gezielte Runden und legt sich gezielt zu den Patienten, die im Normalfall ca. 2-4 Stunden spaeter sterben. Der Instinkt des Tieres ist anscheinend dauerhaft und so exakt, dass die Aerzte schon die Angehoerigen der Patienten benachrichtigen, wenn der Kater dieses Verhalten zeigt. Schon erstaunlich…

Aufgrund des Zeitungsartikels wurde hier im Internet mal nach der Geschichte gesucht und, siehe da, der Text tauchte in 1:1-identischer Form schon vorgestern bei "Welt-Online" und anderen Portalen auf. Tja, so kann man das Sommerloch auch durch blankes Abschreiben bzw. Abdrucken fuellen. Vielleicht wird der Kater Oscar dadurch aber auch ein Kandidat fuer das vom hr1 gesuchte "Sommerlochtier" :) (siehe Thomas Wanhoff`s Weblog).

KategorienDiverses