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Archiv für 2007

NormCast 81

16. Mai 2007 Kommentare ausgeschaltet

Was ist haerter? Eurovision oder Paris? :) Das fragen wir uns am Anfang und hinterher gibt es ein Gespraech mit Musik von und mit Chicago Mike Beck aus den USA.

Eigenschaften:
128 kbps / Stereo / 26,7 MB / 29:09 Minuten

Direkt – Download:
NormCast Episode 81 vom 16.05.2007

Links:
Eurovision Song Contest
Roger Cicero
DJ Bobo
Paris Hilton
GoAwayParis.com
Jammin*Inc
Chicago Mike Beck
Songs von Mike Beck zum Hoeren und Herunterladen

Musik:
Citizens For A Better America – Paris Hilton (Snippet)
Jammin*Inc – Was ist haerter 2.0 (Snippet)
Chicago Mike Beck – If the soup is good (Podparade-Short Version)
Chicago Mike Beck – Key to the highway
Chicago Mike Back – The ghost of Mrs. Adler
Chicago Mike Beck – Body and mind (Snippet)

KategorienNormCast

Elta 8848MP4M

14. Mai 2007 Kommentare ausgeschaltet

Das ist die kryptische Bezeichnung fuer einen DVD-Player. Der Name "Elta" stand fuer mich bis dato immer fuer Billigsttechnik, die schon beim Anschauen gute Chancen hatte, gleich in die Brueche zu gehen. Die Firma hat sich bisher wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert, wenn es darum ging, wertige Dinge zu produzieren…

Aber: Auch ein blindes Huhn findet anscheinend mal ein Korn. Mehr oder weniger durch Zufall sprang mir foermlich der oben genannte DVD-Player fuer 39 Euro (Marktkauf Guetersloh) in den Weg. Beim hiesigen Vorgaenger gab es Probleme mit amerikanischen (NTSC-) DVDs, die nicht rueckelfrei abgespielt wurden. Der Elta 8848 wurde mit "echtem" NTSC beworben und sollte zuzueglich saemtliche anderen, gaengigen Formate abspielen koennen. Das Resultat: Ein echter Spontankauf eines von vornherein "Codefree" geschalteten Geraetes mit einwandfreier PAL/NTSC-Umschaltung (manuell und automatisch moeglich).

Das Geraet ist silberfarben und recht klein. Die Verarbeitungsqualitaet ist… naja. Elta halt. Die Lade wirkt duenn und "schlabbrig" und der vordere, recht dekorative, schwarze Plastikstreifen scheint besonders an der Seite oberhalb der Abdeckung fuer die Zusatzanschluesse nicht so richtig fest zu sitzen. Die Fernbedienung ist solide, nicht unbedingt traege und aufgeraeumt.

Die eigentlichen Vorzuege diese Geraetes liegen im Inneren. Es spielte bisher alles, was ihm zu schlucken gegeben wurde, einwandfrei ab. Dabei ist die Bildqualitaet wirklich sehr gut. Laut Beiheft kann der Elta Nero Digital, Mpeg4, XviD, VCD, SVCD, DVCD, XVCD, SXVCD, DSVCD, XSVCD, MP3, WMA, Mp3 pro, Audio CD, DivX (mit Untertiteln), natuerlich DVD-Video (inkl. Mini-DVD) und weiterhin alles abspielen, was die Dateiendungen .avi, .mpg, .mpeg, .divx, .wma, .mp4, .mp3, .ac3, .wav hat. Natuerlich auch Bilder-CDs, als ganz normale ISO-DVDs/CDs gebrannt. Dabei ist es egal, ob DVD+, DVD-, R/RW oder Dual Layer-Medien verwendet wurden.

Auf der Vorderseite bietet das Geraet Anschluesse fuer USB-Datentraeger (z.B. Memory Sticks oder externe Festplatten) und einen Karteneinschub fuer MS/SD/MMC-Karten. Darauf befindliche Mediendateien (Filme, Bilder, Musik) werden im Normalfall gleich eingelesen und abgespielt. Das Navigationsmenue im Dateimodus ist in punkto Bedienlogik etwas merkwuerdig gestaltet und daher gewoehnungsbeduerftig.

Auf der Rueckseite finden sich alle noetigen Ein- und Ausgaenge (Scart inkl. RGB, Chinch, Coaxial, S-Video, DD 5.1, allerdings kein HDMI). Leider gibt es kein abziehbares Stromkabel, es ist fest aus dem Geraet herausgefuehrt und nicht allzu lang. Dafuer hat das Geraet einen "echten" Ein-/Ausschalter.

Das Laufgeraeusch ist moderat, das vordere Statusdisplay wirkt nicht sonderlich hochwertig, zeigt aber alles Noetige an. Die Firmware des Geraetes hat einen kleinen "Bug", denn die Restzeitanzeige funktioniert nicht. Ansonsten sind das Setup und die Bedienung des Geraetes ausgereift und intuitiv nutzbar. Es gibt Zeitlupenfunktionen, Winkeleinstellungen, Anwahl verschiedener Ton- und Untertitelspuren usw.

Fuer das Geld ist dieser kleine Plastikverhau tatsaechlich absolut in Ordnung. Leichte, verarbeitungsqualitative Defizite gleicht er mit der nahezu unglaublichen Formatkompatibilitaet locker wieder aus. So gesehen ein Kauftip, trotz "Elta"…

Links
Elta-Homepage
Elta 8848 Kundenrezensionen bei Amazon.de

KategorienComputerkram

Was ist haerter 2.0

12. Mai 2007 Kommentare ausgeschaltet

"Hart ist nicht der Schlag ins Gesicht. Hart ist, wenn Musik an den Gebuehren zerbricht…."

In der Podparade waren sie mit der aelteren Version ihres kritischen Songs "Was ist haerter" aeusserst erfolgreich und im letzten Sommer sind sie auch beim Chiemsee Reggae Summer aufgetreten: JAMMIN*INC.

Deren Sound ist richtig "fett", wie es so schoen heisst und sie haben sich mit diesem Song, der eindeutig in Richtung Musikindustrie schiesst, gerade in den alternativen Medienbereichen innerhalb kuerzester Zeit viele Freunde gemacht.

Demnaechst spielen sie im Vorprogramm von "Silbermond" und am 14.06.07 auf dem Sommerfestival "meiner" alten Uni in Paderborn.

Ihr finanziert Kopierschutz und Anwaltskanzleien
ihr versucht, den Fans die Hand abzuschneiden.
Kriminalisiert den Kaeufer, der euch finanziert,
kein Wunder, dass ihr ihn am Ende verliert.

Schonmal `nen Buch mit Kopierschutz geseh`n?
Nein, das ist auch der Grund warum sie noch ueber`n Ladentisch geh`n.
Macht so weiter – aber rechnet nicht mit Erfolg.
Gute Musik ueberlebt auch euch."

Das ist ein Auszug aus dem Text von "Was ist haerter 2.0". Ein eindeutiges Statement….

Links:
JAMMIN*INC – Homepage
Download "Was ist haerter 2.0"
Download "Was ist haerter" (aeltere Version)
Album-Download "Mit Anlauf"
Silbermond
Chiemsee Reggae Summer
Sommerfestival Uni Paderborn 2007

KategorienMusik

Werbebanner sind unbeliebt

10. Mai 2007 Kommentare ausgeschaltet

Das wurde jetzt in einer Studie belegt, schreibt Heise: "Die Klickraten auf Werbebanner sind auf einem Allzeittief angekommen. Weniger als zwei von tausend Werbebannern verführen die Besucher noch dazu, darauf zu klicken, hat der Werbedienstleister Adtech ermittelt; vor zweieinhalb Jahren waren es noch knapp doppelt so viele Klicks."

Das Schlimme ist doch mittlerweile, dass man den eigentlichen Inhalt einer Seite, den man angewaehlt hat, oftmals erstmal unter dem dicken Werbe-Popupfenster suchen muss (wenn man keinen PopUpBlocker installiert hat). Zu allem Uebel muss man sich mit diesen aufdringlichen Fenstern dann auch noch befassen, um herauszufinden, wie und wo man sie wegklicken kann, denn viele der "Bedienelemente" werden einfach umprogrammiert und "entfuehren" den Leser dann zwangsweise auf eine andere Seite. Passiert dieses oefters auf einer Seite, dann wird sicherlich oftmals und zurecht nach einer Alternative Ausschau gehalten.

Automatisch-startende Videos mit Ton und toenende Werbebanner stoeren den heimischen Musikgenuss aus dem meistens sowieso mitlaufenden MP3-Player à la "Winamp" zusaetzlich. Wie gut, dass es "FlashMute" gibt…

Werbebanner sollte man nicht generell verpoehnen, denn viele kostenlose und nuetzliche Internetdienste sind darauf mehr oder weniger angewiesen. Bei den Portalen, die ich gerne und oft nutze, klicke ich oftmals auf ein Werbebanner (sofern es einen gewissen Bezug zu der betreffenden Seite hat) und goenne dem Betreiber den Mausklick. Aber, Werbung wie oben beschrieben faellt hier gleich durch`s Raster und wird mit dem Praedikat "unerwuenscht" versehen. Passive, dezente "Werbekaesten" auf der Seite einer Seite mit dem Hinweis "Bitte unterstuetzt diese Seite durch Klick auf eines der Banner" sind dagegen voellig legitim und okay….

Wie einer der Heise-Forumsteinehmer auch schreibt: "Sobald ich eine aufdringliche Werbung sehe, dann nervt es mich nur und ich ignoriere sie vollkommen. Das Gegenteil ist der Fall, ist eine Seite aufdringlich mit Werbung vollgepflastert, dann meide ich die Seite lieber. So kann es sein, dass ein Internet Shop dann leer ausgeht, obwohl ich mit dem festen Willen dort hingegangen bin, dort zu kaufen. (…)"

KategorienComputerkram

DJ Bobo – Vampires are alive

10. Mai 2007 Kommentare ausgeschaltet

Hoppschwiiz! Hoppschwiiz! :)

Heute abend findet in Helsinki die Halbfinalveranstaltung fuer den diesjaehrigen "Eurovision Song Contest" statt (jawohl… schon wieder ist ein Jahr vergangen… unglaublich…). Roger Cicero, fuer Deutschland s(w)ingend, darf sich noch ausruhen, er ist sowieso am Samstag dabei und fuer das Finale gesetzt worden.

In einem Video haben die "No Angels" und auch Frank Elstner dazu aufgerufen, dass Deutschland und die Schweiz sozusagen die Stimmen tauschen. Soll heissen, Deutschland stimmt fuer DJ Bobo, der fuer die Schweiz antritt und die Schweizer stimmen fuer Roger Cicero. Man koennte jetzt sagen: Was die Oststaaten koennen, koennen "wir" auch :)

Der Song von René Baumann alias DJ Bobo ist, und die Kritik muss er sich sicherlich gefallen lassen, "typische Bobo-Kost". Allerdings glaenzen seine Auftritte meistens durch eine durchgefeilte Choreographie und in vielen Laendern duerfte er noch nicht so bekannt sein, so dass sein Sound durchaus gute Chancen haben koennte. Sympathiepunkte haben er und seine Truppe allemal verdient…

Update vom 11.05.2007
Ich war am Abend nicht zugegen und auch nicht in Reichweite eines Fernsehers. Auf Eurovision.de musste ich dann gerade eben das Folgende lesen: Besonders die westlichen Länder zeigten sich davon enttäuscht, das neun der zehn qualifizierten Länder aus dem Osten des Kontinents kommen, nur die Türkei konnte dagegenhalten. Noch am Abend wurden Kritik und Forderungen nach Änderung des Abstimmungssystems laut.
DJ Bobo ist nicht qualifiziert. Wie gut und/oder schlecht die anderen Beitraege waren bzw. sind, kann ich (noch) nicht beurteilen. Aber irgendwie passt das obige Zitat trotzdem (jetzt erstmal rein subjektiv empfunden) ziemlich exakt in das Bild, welches sich in den letzten Jahren vom "Eurovision Song Contest" bei vielen (wohlgemerkt: neutralen! (Anwesende eingeschlossen)) Beobachtern manifestiert hat….

KategorienMusik