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Archiv für 2007

NormCast 01-39

19. Februar 2007 Kommentare ausgeschaltet

Die alten Folgen 1-39 sind leider nicht mehr verfuegbar. Sie werden auch nicht mehr wiederveroeffentlicht, unter anderem aufgrund der Tatsache, dass viele der damaligen Inhalte nicht mehr zur heutigen Rechtslage kompatibel sind (GEMA usw.).

KategorienNormCast

Die Cobblestones live in Guetersloh

18. Februar 2007 Kommentare ausgeschaltet

Andy, Martin, Andreas und Marcus bilden die Irish- und Scottish-Folkband "Cobblestones" aus Berlin. Der Name bedeutet eigentlich "Pflastersteine", wird umgangssprachlich aber mit "Stuemper" uebersetzt. Die Bandmitglieder moechten mit diesem Namen ausdruecken, dass sie sich selber nicht so ernst nehmen…Es war ein tolles Konzert am Samstagabend (17.02.07) in der Weberei. Um 20 Uhr ging`s los, die Halle war sehr gut gefuellt. Die Barkeeper hatten sprichwoertlich alle Haende voll zu tun, einen Merchandise-Stand mit T-Shirts, CDs und anderen Acessoires gab es ebenfalls.

Die Musik begeisterte von vornherein und klang nahezu genauso gut wie auf der CD "Eating Trifle". Klassiker und Gassenhauer, gespickt mit Anekdoten und Witzen untermauerten den Spass, den die Vier an ihrer Sache haben. Jeder Mikrophonstaender war mit einem Bierflaschenhalter ausgestattet und die Band prostete dem Publikum mit einem angezaehlten und lauten "Sláinte" regelmaessig zu.

Von "Dirty old town" ueber "All For Me Grog" bis zu "Spancil Hill" erklang alles, was irgendwie sein musste und ein echtes Highlight war das eigentlich artfremde Lied "Rawhide" als Zugabe. Fans des Films "Blues Brothers" werden sich daran bestimmt gerne erinnern….

Nach ueber zwei Stunden Nettospielzeit war das Konzert vorbei und dann ging die Party erst richtig los. Die "Cobblestones" waren ja mal Nummer 1 in der Podparade und Guido, ein Mitarbeiter des Jugendkulturrings, hat sie dort erstmalig gehoert. Das Resultat: Dieses Spitzenkonzert in Guetersloh.

Nach dessen Beendigung wurde die Weberei-Kneipe geentert und die Jungs haben viele interessante Dinge erzaehlt sowie hinterher noch akustisch weitermusiziert. Da reichte das Repertoire sogar bis Westernhagen :) Das Guinness floss in Stroemen und wir hatten alle zusammen Spass bis in die fruehen Morgenstunden. Ein toller Abend mit wirklich-netten Menschen. Vielleicht sehen wir die Cobblestones ja mal wieder in Guetersloh. Eine Idee waere eventuell, sie mal fuer den "Guetersloher Sommer" auf der hiesigen Freilichtbuehne zu verpflichten. Guido, hau` rein :)

Hier ein kleines Video, welches am 17.2. in der Weberei entstanden ist. Die Qualitaet ist nicht so toll, aber es war recht dunkel und teilweise zu nebelig, stilecht halt :)

(den Player am besten unten rechts auf "Originalgroesse" stellen)

KategorienLokales, Musik, Videos

Kenwood TM-733 Silent Mode

17. Februar 2007 Kommentare ausgeschaltet

Der Kenwood TM-733 ist ein Amateurfunkgeraet aus den neunziger Jahren. Ein mobiler Duobander fuer das 2m- (144-146 mhz) und das 70cm-Band (430-440 mhz), der sich auch heute noch dank hervorragender Gesamteigenschaften sehr grosser Beliebtheit erfreut. Ein Manko ist allerdings auch bei diesem Geraet zu verzeichnen, welches es leider in die lange Reihe der Neugeraete ebenfalls eingliedert: Ein Luefter.

Selbst, wenn das Geraet noch kalt ist, foehnt dieser sofort los, sobald man die Traegertaste (PTT) am Mikrophon betaetigt. Danach laeuft er eine gewisse Zeit und schaltet sich selbststaendig wieder ab. Bis zur naechsten Aussendung. Aufgrund der zwischenzeitlichen, hohen Drehzahl kann diese Geraeusch auf Dauer doch sehr nervig sein. Ist das Geraet erstmal richtig warm, dann laeuft der Luefter auch bei purem Empfangsbetrieb, was zumindest auf Dauer gar nicht sein muss.

Den Luefter komplett abzuschalten ist nicht empfehlenswert, zumindest dann nicht, wenn ab und zu mit mehr als der moeglichen Kleinstleistung (ca. 4 Watt) gesendet wird.

Wenn man die Unterseite des Geraetes oeffnet, entdeckt man an der Aussenkante einen Transistor, wie er im unteren Bild zu sehen ist. Dort kann man 8 Volt abzapfen und den Luefter (wie in der Skizze zu sehen) daran anschliessen. Resultat: Der Luefter dreht sich zwar dauerhaft (und schaltet sich nie ab), laeuft aber auf wesentlich geringerer Drehzahl, produziert einen auch bei Belastung ausreichenden Luftstrom und wird merklich leiser. Ueber Jahre erprobt…

Zweite Moeglichkeit: Die Polaritaet des Luefters an der vorhandenen Anschlussbuchse umdrehen. Er schaltet sich wieder ab, laeuft aber generell nur auf ca.5 Volt und daher zwar langsam und leise, trotzdem ist diese Loesung nichts fuer dauerhaften 50-Watt-Betrieb (=Hoechstleistung) geeignet. Beschraenkt man sich aber generell auf 1-10 Watt output, reicht das voellig aus.

Die dritte und eleganteste Moeglichkeit ist der Einbau von Waermesensoren, die man fuer kleines Geld im Elektronikfachhandel erwerben kann und die den Luefter zuverlaessig steuern koennen. Ersetzt man den originalen Plastikluefter zusaetzlich durch einen kugelgelagerten, hochwertigeren Luefter (z.B. von der Firma "Papst"), dann ist das Problem in perfekter Art und Weise aus der Welt geschafft.

Ich uebernehme keine Garantie fuer diese Modifikationen und natuerlich keine Haftung bei irgendwelchen Schaeden. Nachahmung und/oder Umsetzung auf eigene Gefahr.

KategorienAmateurfunk

Stars on 7inch

16. Februar 2007 Kommentare ausgeschaltet

http://www.stars-on-7-inch.com

Eine interessante Webseite fuer Plattensammler, die ueber 17.000 Singlecover und Preise auflistet. Ueber ein alphabetisches Index findet man relativ schnell die gewuenschte Gruppe bzw. den Interpreten, sollte denn ein entsprechender Eintrag vorhanden sein. Eine "richtige" Suchfunktion waere sicherlich wuenschenswert, aber es funktioniert auch so.

Die Deckseite dieser Homepage bietet zwar ein nettes Hintergrundmotiv, sieht aber doch (noch) etwas unprofessionell aus. Klickt man auf das mittige "Stars on 7inch"-Schild unter dem Besucherzaehler, oeffnet sich eine weitaus aufgeraeumtere Seite.

Alte Vinyl-Singlecover haben auch heute noch oftmals ein besonderes Flair… Diese Seite kann vor allen Dingen fuer diejenigen praktisch sein, die Titel in ihrer digitalisierter Musiksammlung mit entsprechenden Coverbildern (=>id3Tag einer MP3-Datei) ausstatten wollen. Hier mal ein paar Beispiele aus der eigenen (im Bekanntenkreis beruehmt-beruechtigten), deutschsprachigen Abteilung meiner Sammlung…

KategorienMusik

125 Jahre CVJM Isselhorst

15. Februar 2007 Kommentare ausgeschaltet

Dieses ist eine Ausgabe der Festschrift zum 125-jaehrigen Bestehen der CVJM-Ortsgruppe Isselhorst (1882 – 2007). Unglaublich. In den 80er Jahren waren wir schon ein netter Haufen, der sich dort an jedem Donnerstagabend am CV-Heim traf. Die sogenannte "Donnerstagsgruppe" existierte ueber mehrere Jahre und viele der Freundschaften halten auch heute noch an. Gutes bleibt :)
Nun muss man sich diese Gruppe nicht als "Bibelkreis" oder aehnliches vorstellen. Wahrlich nicht. Wir haben gemeinsam unsere Freizeit gestaltet. Kinoabende, Badminton, Besuche auf der Eisbahn, Partys (standen ganz oben auf der Hitliste) und viele andere Aktivitaeten wurden regelmaessig durchgefuehrt.

Oftmals endeten die Abende bei Thomas und Rosi Niermann in der gleichnamigen Isselhorster Kneipe (mittlerweile "Isselhorster Landhaus", mit anderen Wirtsleuten). Schnitzel mit Pommes und Gemuese fuer damals 6.-DM wurde gerne genommen. Eine tolle Zeit. Die Wochenenden waren regelmaessig verplant, irgendwo war immer was los.

Irgendwann zerstreute sich die Gruppe zwangsweise (Beruf, Studium, Bundeswehr, Familie etc.). Trotzdem bestehen viele der Freundschaften heute noch und bilden sozusagen den "harten Kern", der sich nach wie vor und trotz mittlerweile groesserer Entfernungen, die es zu ueberbruecken gilt, meistens mehrmals im Jahr trifft. Nuernberg und Heidelberg sind nur zwei der Staedte, in die es ein paar der Leutchen verschlagen hat. Einige andere sind aber auch der Region treu geblieben und haben in Isselhorst eigene Firmen gegruendet oder uebernommen.

Viele dieser Urspruenge liegen aber wahrlich in den 80er Jahren beim CVJM Isselhorst. An dieser Stelle vielen Dank und alles Gute fuer die Zukunft des Vereins, dessen Struktur mittlerweile noch vielschichtiger ist. Sport wird nach wie vor grossgeschrieben. Mit den "Luttermoewen", einem Shantychor, den es seit Beginn der 90er Jahre gibt, hat der Verein sogar eine tatsaechlich einzigartige CVJM-Abteilung zu bieten…

In der Festschrift ist ein Teil unserer Donnerstagsgruppe aus dem Jahr 1986 abgebildet:

stehend (vlnr): Heike Bettermann, Roger Buse (wie immer ohne Guertel, aber dafuer noch mit voller Haarpracht), Frank Stolte (der "King im Ring" :), Pfarrer Kirsch, Thomas "Hanni" Hanfelder
vorne (vlnr): Maren Hemesmath, Birgit Dittrich, Burghardt Buse (Roger`s Bruder) und der Bill Gates aus Isselhorst (wie ich kuerzlich in Anbetracht dieses Bildes scherzhaft genannt wurde).Auf dem Bild fehlen zum Beispiel Bettina Bartel, Joern Fischer, Rainer Rehage und ein paar weitere…
Trotzdem: eine schrecklich-nette Erinnerung :)

…und wann wird sie hier veroeffentlicht?
Natuerlich an einem Donnerstag…

KategorienDiverses, Lokales