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Satellitenfernsehen kompakt

4. Juli 2012 Kommentare ausgeschaltet

Eigentlich ist dieses Produkt relativ unsinnig, denn Zugaenge zu einer Satellitenantenne finden sich zumeist stationaer zuhause und seltenst auf Reisen bzw. in Hotels. Doch zumindest fuer Camper koennte es interessant sein, oder fuer Leute, die kleine, unscheinbare Installationen bevorzugen. Der PCTV-USB-Stick von PCTV Systems ermoeglicht den Empfang von Satellitenfernsehen z.B. auf dem Laptop. Er ist in natura allerdings tatsaechlich groesser, als es die Abbildung vermuten laesst, grob geschaetzt hat er die Laenge und Breite einer halben Zigarettenschachtel. Doch die Gefahr, dass er einen nebenliegenden USB-Anschluss verdeckt und somit unbrauchbar macht, besteht nicht, denn zum Lieferumfang gehoert ein "Abstandhalter" in Form eines sehr kurzen USB-Verlaengerungskabels.
Die Installation unter Windows 7 (64Bit) erfolgte reibungslos. Die beiliegende Treiber-/Software-CD wurde nicht gebraucht, denn das Betriebssystem erkannte das Geraet sofort und schnell. Somit war es auch mit dem bordeigenen "Windows Media Center" sofort benutzbar, welches allerdings gerade in Bezug auf die Sendersortierung sehr umstaendlich gestaltet ist. Somit wurde als alternative Softwareloesung das Programm "DVBDream" installiert, das nach einem etwas laenger dauernden Satellitensuchlauf auch ordentliche Bilder lieferte, sowohl in HD als auch in normaler Aufloesung. Der USB-TV-Stick kann, sollte er an einem aktiven USB-Hub haengen, auch ohne den beigelegten, kleinen Netzadapter betrieben werden. Trotz seiner kompakten Abmasse wirkt dieser USB-Tuner wie gesagt etwas zu gross, aber dennoch viel kleiner als die allermeisten, externen TV-Loesungen, die derzeit auf dem Markt erhaeltlich sind. Er passt bequem mit in die Laptoptasche.
Die notwendige Sat-Schuessel allerdings nicht :-)

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Windows – Geschichte(n)

30. Juni 2012 Kommentare ausgeschaltet

Ach ja, das waren noch Zeiten :) Auf einem Pentium 133 mit 32 MB Ram liefen mit einer Hauppauge-TV-Karte fluessige (!) TV-Bilder unter Windows 95. Heutzutage setzt ja schon ein popeliger Billig-DVB-T-Stick Systeme jenseits der 2ghz voraus. Und warum? Weil viele Firmen heutzutage einfach keine guten, schmalen, effizienten Treiber mehr programmieren koennen…

Auf einem 386er SX20-Laptop mit 2 MB Ram installierte ich Windows 3.11, auf einem 486er codierten wir damals schon die ersten MP3-Dateien. Unter Windows 2000 lief TV nativ, waehrend in einer VMware unter Linux gleichzeitig (!) eine zweite TV-Karte fluessige Bilder zeigte. Windows XP wurde auf einem PentiumII-Laptop mit 128 MB Ram installiert und lief ueberraschend flott. Geschichten wie diese koennte ich viele erzaehlen, da in der Vergangenheit noch viel experimentiert wurde. Heutzutage muessen die Systeme einfach nur noch funktionieren…

Auf der Webseite WinHistory.de wird die Geschichte von Windows eindrucksvoll dargestellt. Nahezu jede Version wird behandelt und ist teilweise sogar antestbar. Die Abteilung Windows Quäler listet nahezu unmoegliche, aber im Nachhinein doch lauffaehige Software-Hardware-Kombinationen auf. Die Frage, ob man heutzutage mit Windows95 noch etwas anfangen koennte, wird beantwortet und alte Demo-Disketten sind ebenfalls herunterladbar.

Eine nette, engagierte Webseite mit Kultcharakter.

KategorienComputerkram

Yesterday’s Tefifon

29. Juni 2012 Kommentare ausgeschaltet

Das sogenannte "Tefifon" ist heutzutage nur noch selten anzutreffen. Im Radio- und Telefonmuseum in Wiedenbrueck gibt es beispielsweise noch welche zu bewundern.

Die Tefifonkassetten waren recht klobig. Darin befanden sich mehrspurige "Schallbaender", die aehnlich wie eine Schallplatte bespielt und abgetastet wurden, was eine Spielzeit von bis zu vier Stunden ermoeglichte. Tonqualitativ lag es irgendwo zwischen der Schellack- und der Vinylplatte. Tefifone gab es in den 40er und 50er Jahren, sie wurden spaeter sogar in Roehrenradios eingebaut.

Eines dieser Exemplare steht noch in der gemuetlichen Gaststaette "Yesterday" an der Berliner Strasse in Guetersloh ueber der generell mit alten Radios und Schallplatten dekorierten Bar.

Manchmal nehmen die beiden Wirtsleute das Geraet auch noch in Betrieb und somit kam ich jetzt auch in einen laengeren Hoergenuss. Es klingt sehr "warm" und freundlich, was sicherlich auch dem grossen Roehrenboliden geschuldet ist, aus dem die Tefifonmusik schallte.
Somit machte das "Yesterday" an diesem Abend seinem Namen alle Ehre…

KategorienLokales

Vertonte Woerter

27. Juni 2012 Kommentare ausgeschaltet

In den seligen Zeiten der 486er PCs gab es ein Programm namens "Text Assist". Es wurde als Beiwerk zu den bekannten "Soundblaster"-Karten mitgeliefert. Hiermit konnten geschriebene Worte in gesprochene Texte umgewandelt werden. Die Ergebnisse waren allerdings meistens klaeglich…

Mittlerweile sind diese Dinge etwas (!) ausgereifter und natuerlich auch online verfuegbar, beispielsweise bei Linguatec. Der dortige "Voice Reader" ist konfigurierbar und liefert zumindet bessere Ergebnisse als seine "Software-Urahnen". Hoerprobe

Es empfiehlt sich hierbei, ab und zu mal "Schreibfehler" einzubauen, wenn die Sprachausgabe dadurch korrekter wird (wie hier beim Begriff "NormCast").

Wirklich ausgereift ist das auch noch nicht, aber lustig und es kann sicherlich auch so schon in vielen Bereichen hilfreich sein…

KategorienComputerkram

NormCast 207

22. Juni 2012 Kommentare ausgeschaltet
KategorienNormCast