via Heise.de:
"Auf der Berlinale ist das Filmportal alleskino.de eröffnet worden. Im Rahmen der Initiative Schätze des deutschen Films wollen der Filmregisseur und -produzent Hans W. Geißendörfer, der Produzent Joachim von Vietinghoff und der Medienunternehmer Andreas Vogel darauf das deutsche Filmerbe als Video on Demand zur Verfügung stellen. Zur Eröffnung können die Nutzer aus mehr als 150 Spiel- und Dokumentarfilmen wählen, pro Jahr sollen fortan 500 bis 600 hinzukommen. (…)"
Ein interessantes und sicherlich nicht unwichtiges Projekt. Derzeit mischen sich auf dieser Webseite anspruchsvolle und belanglose Filme munter miteinander. Das ist aber auch in Ordnung, denn schliesslich umfasst der Oberbegriff "Deutscher Film" viele Facetten und somit gibt es von "Zur Sache Schaetzchen" ueber "Werner-Beinhart" bis hin zu "Vincent will Meer" neuere und alte Filme als "Video On Demand" zu entdecken. Zudem gibt es wechselnde Gratisfilme zu sehen. Als "Schatz des deutschen Films" kann aber sicherlich nicht jeder der dort erhaeltlichen Streifen bezeichnet werden und derzeit ist das Angebot auch noch ziemlich uebersichtlich.
Die 48 Stunden gueltige "Leihgebuehr" fuer einen Film liegt zwischen drei und fuenf Euro. Da wird sich der ein- oder andere sicherlich ueberlegen, ob die Anschaffung der DVD aus dem Grabbeltisch nicht sinnvoller waere und/oder auf eine TV-Ausstrahlung warten. Trotzdem, durch seine Spezialisierung auf den deutschen Film wird das Portal sicherlich dazu beitragen koennen, alte und teilweise vergessene Zelluloid-Schaetze ins Gedaechtnis der Generation Download zurueckzurufen…

Die Webseite Photographyblog.com glaenzt mit hervorragenden Geraetetests aus der Welt der Digitalkameras und artverwandten Geraeten sowie des Zubehoers. Freunde der englischen Zunge werden hier sicherlich fuendig werden, zumal beispielsweise zu jedem vorgestellten Kameramodell eine jeweils grosse Auswahl an damit erstellten Beispielbildern und Filmen in Originalqualitaet zum Download angeboten wird. Die Besprechungen sind ausfuehrlich, fundiert und praxisbezogen. Somit kann diese Webseite bei Kaufentscheidungen aeusserst hilfreich sein…
Der Schreiber dieser Zeilen hat sogar noch eine Vinylsingle im Plattenregal stehen, auf der Heino ohne Brille zu sehen ist. Demaskiert sozusagen. Nun schickt Heino sich an, hoechstselbst andere Songs zu demaskieren…
Jenseits von "Schwarzbraun ist die Haselnuss" und saemtlichen Heile-Welt-Volksmusik-Klischees singt Heino auf seinem Album "Mit Freundlichen Gruessen" ueber das "Haus am See" von Peter Fox, beoabachtet Stephan Remmler’s "Vogel der Nacht" oder zitiert mit rrrollendem Rrrrr weitere Songs von Rammstein, den Aerzten oder Nena. Das funktioniert unterschiedlich gut, denn es gibt durchaus Lieder auf diesem Album, die durch Heino’s markante Stimme nur gewinnen koennen, so wie beim schon erwaehnten "Vogel der Nacht" oder auch bei "Ein Kompliment" (urspruenglich von Sportfreunde Stiller) geschehen. Das kling gut und ist gut arrangiert. Allerdings geht einem der ziemlich in den Vordergrund gemischte Kling-Klang spaetestens nach der Haelfte des Albums zumindest unterschwellig auf die Nerven. Da passt das gleichnamige Lied von "Keimzeit" doch sehr gut ins Bild…
Heino entlarvt durch seine Interpretationen viele sprachliche Unzulaenglichkeiten der Textvorlagen, was teilweise schon kultig wirkt ("Junge"), manchmal aber auch genau das Gegenteil bewirkt ("Liebes Lied") und gequaelt klingt.
Das "verbotene" Album ist sicherlich unterhaltsam und viel besser als erwartet. Die Marketing-Maschinerie funktioniert bestens und wird Heino zu zusaetzlichem Kultstatus verhelfen. Man sollte das nicht verbissen sehen – Heino macht nur Spass, und der sei ihm gegoennt, denn schliesslich hat auch er in seiner langen Karriere viele Spaesse ueber sich ergehen lassen muessen…
via Sueddeutsche.de:
"Zwei Schüler treffen sich, halten Händchen, tauschen Zärtlichkeiten aus. Er ist 14 Jahre alt, sie 13. Er macht ihr einen Knutschfleck – und landet vor Gericht. Das Amtsgericht Erfurt verlangt von dem Jungen eine DNA-Probe, um ihn in einer Gendatei als Sexualstraftäter zu speichern. Jetzt liegt der Fall vorm Bundesverfassungsgericht." (…)
…man kann’s auch uebertreiben! Wenn es danach ginge, muesste diese Gendatei mittlerweile aus allen Naehten platzen, weil Generationen zuvor schon Knutschflecke "ausgetauscht" haben…
Der Januar ist hier eigentlich schon traditionell ein "toter Monat". Derzeit ruht der Podcast und auch der Betrieb dieses Blogs ist stark reduziert. Muss auch mal sein. Bis bald! :)