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Archiv für die Kategorie ‘Computerkram’

Bluetooth mit Blaupunkt

6. Juli 2014 Kommentare ausgeschaltet

Das Badezimmer. Ein Raum, in dem doch einige Zeit verlebt wird. Also darf ein wenig Luxus, zum Beispiel in Form von etwas Musik, durchaus Einzug halten. Doch, was passiert regelmaessig, wenn man sich gerade auf dem Oertchen niedergelassen oder die Dusche gestartet hat? Richtig: Die Werbung kommt im Radio, welches sich in diesen Momenten zwar in Hoer-, aber nicht in Reichweite befindet. Ab- oder Umschalten ist also nicht moeglich. Kurioserweise passiert(e) das immer wieder und somit musste eine andere Loesung her…

Eine kabelgebundene Loesung in Verbindung mit der eigentlichen Musikanlage war nicht moeglich, weil zu aufwaendig, also musste etwas "funkiges" her. Auf der Suche nach einer einfachen, aber effizienten Loesung stiess ich auf diesen preisguenstigen Bluetooth-Lautsprecher der Firma Blaupunkt. Ja, die gibt’s noch, wenn auch mittlerweile nicht mehr "Made in Germany", sondern (leider!) "Made in China"…

Dieses Geraetchen ist sehr gut verarbeitet und recht schmal. Das Design ist schlicht, die Handhabung sehr einfach. Der Klang ist ueberraschend kraftvoll, frei von Verzerrungen und (natuerlich abhaengig von der Tonquelle) sehr ausgewogen. Ein knackiger, warmer Bass fuellt den Raum, die Hoehen sind sehr akzentuiert. Die Lautstaerke ist ggf. mehr als ausreichend und taatsaechlich geeignet, die Nachbarschaft gehoerig zu aergern…

Die Kontaktaufnahme via Bluetooth per Handy ist kein Problem. Der MP3-Player des Android-Smartphones reicht als Quelle schon aus, wer es aber etwas schoener und in punkto Equalizer vielseitiger haben moechte, der koennte sich mal die App "MixZing" naeher ansehen. Der Klang und die Verwaltung der Songs ist um einiges besser, zudem "nervt" die App nicht mit uebermaessiger Werbung oder Zeitlimits.

Radio hoert man entweder lokal oder aus aller Welt mit "TuneIn Radio". Die hiesige Favoritenliste erstreckt sich von Radio Gütersloh oder WDR2 bis hin zu Ö3, FM4, dem schweizer Radio Pilatus und diverse Sender aus den USA. Mit der "Laut.FM"-App kann man die dortigen Amateurradios hoeren und auch das bordeigene UKW-Radio laesst sich ueber die rueckseitige Klinkenbuchse des Blaupunkt-Lautsprechers direkt benutzen. Das kurze, mitgelieferte Klinkenkabel dient dabei als Antenne, reicht aber fuer den stoerungsfreien Empfang der ortsueblichen Sender deutlichst aus.

Auch die Blauzahnverbindung vom Hauptcomputer im Buero zum Lautsprecher im Bad funktioniert prima, so dass Podcasts und andere Dinge ebenfalls direkt uebertragen werden koennen. Tolle Sache und somit konnte der alte, im Bad verwendete Radiorecorder in Rente geschickt werden…

Die blaue LED leuchtet nicht durchgehend, die Stromversorgung erfolgt ueber eine mitgelieferte Akkubatterie nebst handeslueblichem USB-Steckernetzteilchen. Das Geraet hat rueckseitig einen "echten" Ein/Aus-Schalter.

Der in vier Farben erhaeltliche Blaupunkt BT10e liegt preislich im Normalfall zwischen 30 und 45 Euro (Amazon-Link, unterstuetzt diese Seite).

Alternative: Klanglich noch besser ist der Yamaha PDX-B11, der allerdings auch etwas "klobiger" ist und mehr Platz einnimmt. Erhaeltlich ist er z.B. im HiFi Corner Gütersloh fuer ca. 90 Euro.

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eBay’s Verkaeuferbewertung

21. Juni 2014 Kommentare ausgeschaltet

Wenn jemand etwas bei eBay ersteigert, hat er als Kaeufer die Moeglichkeit, dem Verkaeufer eine zusaetzliche, "detaillierte Verkaeuferbewertung" zu geben. Auf einer Skala von jeweils bis zu fuenf Sternen kann er vier Kriterien bewerten. So weit, so gut. Oder schlecht?

Der letzte Punkt der Reihe ("Versand und Verpackungskosten") bietet Anlass zur Kritik. Im konkreten Fall hat der Verkaeufer schlechte Erfahrungen mit anderen Versandunternehmen (wie z.B. "Hermes") gemacht und moechte seitdem nur noch mit der DHL versenden. Der Service und die Zuverlaessigkeit stimmen einfach. Leider ist der Versand per DHL auch etwas teurer als anderswo, was sich wiederum in diesem Bewertungsspiegel negativ auswirkt, obwohl der Verkaeufer keinen Cent mehr, als von der DHL gefordert, berechnet und zudem keine Verpackungskosten auf den Kaeufer abwaelzt. Besser geht es nicht – mit der DHL.


Hier krankt also das eBay-Bewertungssystem gewaltig, denn es werden die Versandkosten der DHL an sich (negativer) bewertet, die der Verkaeufer wiederum nicht beeinflussen kann – und an dieser Stelle sollte eBay sein Bewertungssystem mal ueberdenken…

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Kein Pfand fuer SIM-Karten

12. Juni 2014 Kommentare ausgeschaltet

Ein gutes und richtiges Gerichtsurteil ist gefallen:

"(…) Mobilfunkanbieter dürfen keine Pfandgebühr für SIM-Karten erheben. Darauf weist der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hin und beruft sich auf ein Urteil des Landgerichts Kiel (Az.: 4 O 95/13). Der Anbieter Mobilcom-Debitel hatte Kunden, die nach Vertragsende ihre SIM-Karte nicht auf eigene Kosten zurückschickten, rund 10 Euro in Rechnung gestellt. Dagegen hatte der vzbv geklagt. Die Richter schlossen sich der Ansicht der Verbraucherschützer an, dass das Unternehmen kein berechtigtes Interesse an der Rückgabe der SIM-Karten habe und ihm auch kein Schaden entstehe, falls Kunden die Karten nicht zurückschickten. (…)" Quelle: Heise.de

Ein "normal" denkender Mobilfunkkunde vernichtet seine SIM-Karte wohl eher, als dass er sie an eine Firma zurueckschickt, die die darauf befindlichen Telefonnummern eventuell wiederherstellen koennte…

…oder er haengt sie zusammen mit anderen Erinnerungsschnipseln als Erinnerung gerahmt an die Wand :-)

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Firefox-Facelift

3. Mai 2014 Kommentare ausgeschaltet

Die Versionsnummern des beliebten "Firefox"-Browsers schnellen in die Hoehe – mittlerweile ist man bei Version 29.0 angelangt. Viel hat sich in den letzten Monaten getan, gluecklicherweise wurde die Schnelligkeit des Browsers dabei nicht ausser Acht gelassen…

Doch der Mensch ist ein Gewohnheitstier, welches sich oftmals an Kleinigkeiten stoert. Die neu gestaltete Firefox-Oberflaeche namens "Australis" sieht zwar nett aus und ist erfreulich-dezent gehalten, aber die Tabs befinden sich im Originalzustand UEBER der Adressleiste. Wenn man sie jahrelang unter der Adressleiste gehabt hat, dann stoert das doch gewaltig…

Diese und viele weitere Kleinigkeiten lassen sich mit dem Firefox-Add-On

"Classic Theme Restorer"

wieder ins Lot bringen. Nuetzlich und kostenlos.

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E.T. – ausgegraben!

28. April 2014 Kommentare ausgeschaltet

So etwas waere heutzutage undenkbar und wuerde hoechstwahrscheinlich mit massiven Protesten diverser Umweltschutzorganisationen begleitet: Das "Entsorgen" von unendlich vielem Plastik- und Elektroschrott durch blosses Vergraben in der Wueste…

"(…) Über 30 Jahre alte "E.T"-Spiele, die Atari 1983 für die Konsole "2600" in Anlehnung an Steven Spielbergs Kinohit auf den Markt brachte, sind in einer alten Deponie bei Alamogordo ausgegraben worden. (…) Atari hatte damals auf die Schnelle das Spiel zum Blockbuster "E.T. – Der Außerirdische" (1982) in rauen Mengen produziert, aber wegen seiner schlechten Qualität floppte das Produkt und der Hersteller blieb auf dem größten Teil der Auflage sitzen. Tausende Kopien seien in einer Wüstendeponie verbuddelt worden, hieß es über Jahre hinweg in Branchenkreisen. (…)" Quelle: Digitalfernsehen.de:

Nun ja… das Spiel war wirklich "grottenschlecht" und hat so gesehen kein besseres Ende verdient. Es war ein nicht einmal halbherziger Schnellschuss, der den Film-Hype schnell bedienen und von ihm profitieren sollte. Doch auch hier zeigt sich: Qualitaet siegt und deshalb blieben die Spiele wie Blei in den Regalen liegen. Wer sich selbst von der "Qualitaet" dieses fruehzeitlichen Programmierdesasters ueberzeugen moechte: "E.T. – The Extra Terrestrial" ist mittlerweile online spielbar, zum Beispiel hier und hier (Java muss aktiviert sein).

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