Hier mal wieder ein altes Fundstueck: Ein Screenshot aus dem Jahr 1997! Er zeigt (m)ein damaliges Windows-95-System. Einige Amateurfunkanwendungen "zierten" den Desktop. Auffaellig sind die drei Starticons fuer das alte "TOP"-Packet-Radio-Programm, einmal fuer 1200 Baud, dann fuer 9600 Baud und einmal fuer beides zusammen (fuer den Fall, dass beide TNCs zur Verfuegung standen). Das "Winsock 95"-Icon startete ein Ueberschreiben der "Winsock.dll", damit TCP/IP via Packet Radio in Verbindung mit dem Netscape-Browser betrieben werden konnte. Die beiden Programme "Trumpet" und "Ewan" standen auch irgendwie damit in Zusammenhang :-)
"EasyCD" war ein tolles, einfaches Brennprogramm und "WinTV" bediente eine analoge Hauppauge-Fernsehkarte. Damals brauchte man noch keine uebermaessig-starke Hardware, um fluessig TV am PC schauen zu koennen, denn damals konnten die Leute noch ordentliche Treiber programmieren…
Insgesamt sieht man, dass der Wechsel von 16- zu 32 Bit noch nicht richtig vollzogen war, vieles vermischte sich weiterhin. Die beiden Norton-Commander-Icons verdeutlichen das, denn die Version 4.0 war eine alte DOS-Variante waehrend der "NC95" direkt unter Windows lief und lange Dateinamen unterstuetzte. Das System an sich funktionierte ordentlich, ich habe es als sehr stabil in Erinnerung…
Vor zehn Jahren wurde die nuetzliche Online-Enzyklopaedie "Wikipedia" gegruendet. Das sogenannte "Mitmach-Lexikon" erlebte daraufhin einen rasanten Aufschwung. Viele Leute beteiligten sich und schrieben Beitraege zu allen moeglichen Themen. Natuerlich gab es darunter auch Querschlaeger und Juxartikel, die eine Aufstockung des kontrollierenden Personals noetig machten. Mittlerweile verschlingt Wikipedia jaehrlich rund 20 Millionen Dollar Betriebskosten, die aber z.B. durch Spenden locker eingenommen werden. Wikipedia ist inzwischen vergleichsweise zuverlaessig, dennoch sollten bei ernsthaften Recherchen zusaetzliche Quellen (beispielsweise fuer Quervergleiche) herangezogen werden…
Seit einem Jahrzehnt bereichert Wikipedia nun schon das Internet, vielen Dank und weiter so!
Alle Jahre wieder stellt sich die immerwaehrende Frage: "Was schenke ich zu Weihnachten?" – Und Jahr fuer Jahr faellt deren Beantwortung schwerer… Diesmal war es dann aber doch einfach, denn im Familienkreis wurde sich gerne und oft darueber beklagt, dass die Digitalbilder der letzten zehn Jahre nicht in Form eines (analogen) Fotoalbums zum Durchblaettern vorlaegen. Ein sogenannter "digitaler Bilderrahmen" sorgte jetzt fuer einen zufriedenstellenden Kompromiss…

Die Marke "Intenso" war mir bisher nur in schlechter Erinnerung, gab es vor ein paar Jahren noch DVD-Rohlinge mit diesem Namen, die teilweise nicht einmal ein halbes Jahr hielten. Doch dieser Bilderrahmen aus dem Hause Intenso ueberrascht durch eine sehr gute Verarbeitung.
Das Bild ist wirklich gestochen-scharf, die Dateien von einer SD-Karte werden schnell geladen und es gibt zusaetzlich einen USB-Port. Die Uebergaenge zwischen den einzelnen Bildern waehrend einer "Diashow" lassen sich variieren, einen Zufallsmodus gibt es auch. Letzterer ist allerdings verbesserungswuerdig…
Der Clou ist aber die Moeglichkeit, neben MP3-Audio auch Videodateien mit Ton wiederzugeben. Ein urspruenglich recht gering aufgeloestes DivX-Avi sah auf diesem Display wirklich noch sehr gut aus, fast wie "gekauft".
Der Bilderrahmen ist einfach zu bedienen, bei Bedarf sogar per mitgelieferter Fernbedienung. Er startet, wenn der Stecker eingesteckt wird, automatisch mit der Zufallswiedergabe der Bilder, sofern er vorher so konfiguriert wurde. Also wie geschaffen fuer Oma und Opa :)
(Klick auf’s Bild fuehrt zum Produkt bei Amazon.de)
Kuerzlich bekam ich eine Nachricht von "meinem" MySpace-Team, dass ich von nun an die Ehre (!) haette, "das neue Myspace" benutzen zu duerfen.
Mein erster Gedanke war: Oh nein – nicht schon wieder was Neues…
Generell ist das ja nichts Schlechtes, aber nicht dann, wenn man sich gerade mal so an das Vorherige gewoehnt hat. Mit Unbehagen klickte ich auf mein MySpace-Profil und – erschrak. Alles, aber wirklich alles, war durcheinander und generell war das Profil sozusagen zerstoert. Fluchend klickte ich es weg und kuemmerte mich erstmal nicht mehr darum.
Doch natuerlich konnte es nicht so bleiben, zumal ich nicht nur mein eigenes Profil dort verwalte, sondern zusaetzlich vier weitere. Es ist eine Frechheit, die bisherige Arbeit mit einem Handstreich zunichte zu machen und das dann auch noch als "Ehre" bzw. "Feature" zu verkaufen. Man haette bei MySpace WENIGSTENS (!!!) eine Option auf das bisherige Profil einbauen sollen, vor allen Dingen fuer diejenigen, die nicht sofort die Zeit und Energie aufbringen koennen oder wollen, sich durch diese mittlerweile schnarchend langsame, voellig ueberladene Profilverwaltung durchzuwuseln. Derzeit sind zwei der von mir verwalteten Profile so einigermassen wieder hergestellt, man kann dort zumindest wieder alles lesen. Trotzdem, gut geht anders. Es stellt sich die Frage, ob sich das ueberhaupt noch lohnt. Der Gedanke an eine Loeschung meines MySpace-Profils kam mir mehrmals und ehrlich gesagt ist er auch noch nicht vom Tisch. Tatsaechlich ist das passiert, was ich anfaenglich nicht fuer moeglich gehalten habe: Facebook hat MySpace auch in punkto persoenlicher Bedeutung eindeutig abgehaengt (siehe hier). Dieses kuerzlich von Purple Schulz bei Facebook (!) verlinkte Bild koennte schon sehr bald Realitaet werden:
Uebrigens: Der NormCast hat seit kurzem auch eine sogenannte FANSEITE bei Facebook, die bisher noch nicht gross erwaehnt wurde. Ueber Sinn oder Unsinn bin ich mir zwar noch nicht ganz im klaren, aber dazu spaeter mehr. Bis dahin darf dort gerne "Gefaellt mir" gedrueckt werden… :-))
Trends entstehen im Internet ziemlich schnell.
Quasi von heute auf morgen gleicht Facebook einem Comicheft*.
In diesem Fall haben 8 von 9 Freunden (und das ist nur eine von mehreren Statusmeldungen dieser Art) ihr Profilbild zugunsten von Alf, Flip dem Grashuepfer, Benjamin Bluemchen oder Lucky Luke geaendert. Interessant ist es, Parallelen zwischen diesen Alter Egos und deren "Eigentuemer" zu suchen und ggf. zu finden :-)
Das Dumme dabei ist nur, dass es dadurch jetzt noch schwerer faellt, die gerade parallel online befindlichen Freunde zu identifizieren, da kuerzlich die namentliche Auflistung durch eine Profilbildervorschau ersetzt wurde. Abgesehen davon verbirgt sich hinter "Captain Future" ein Maedel (Andrea) und die Person, die sich derzeit hinter "Doctor Snuggles" versteckt, ist im wahren Leben weitaus juenger. Nicht wahr, Mike? :-)
Zudem gibt es derzeit einen weiteren, merkwuerdigen Trend bei Facebook: Zum Betrachten mancher dort hinterlegter Webseiten, Fotos oder Videos muss ERST der "Gefaellt mir"-Knopf gedrueckt werden. So ein Humbug! Das ist doch nur "Klickhascherei", denn wer weiss schon im Vorfeld, ob das angeklickte Material wirklich gefaellt? Bei Twitter wuerde so etwas mit einem eindeutigen "#fail" kommentiert werden…
(*in Anlehnung an ein Twitter-Zitat vom "ifranz")
Update: …und es geht munter weiter…