Ueber Microsoft wurde schon viel gemeckert. Sie waeren diktatorisch und wuerden ihre Marktposition unter anderem zu Ungunsten der Kunden ausnutzen, hiess es. Sei’s wie es sei, wer suchet, der wird auch Beispiele finden. Doch die Konkurrenz bekleckert sich auch nicht immer mit Ruhm. Apple zum Beispiel. Zugegeben, sie sind innovativ und bauen tolle Dinge, doch ihre Produktpolitik ist aus Sicht eines verhaeltnismaessig neutralen Beobachters oftmals haarstraeubend. Allerdings hat Apple anscheinend (!) den grossen Vorteil, dass viele Fans (manchmal auch "Juenger" genannt) ihnen mehr oder weniger "blind" folgen und gerne mal Dinge sprichwoertlich in Kauf nehmen, die in anderen Laendern schon zumindest Grenzfaelle fuer den Verbraucherschutz darstellen wuerden…
Einen amerikanischen Studenten hat es jetzt besonders hart erwischt: Er darf "auf Lebenszeit" kein iPad mehr kaufen. Warum? Hier steht’s in Deutsch und hier steht’s im Original. Naja, hoffen wir mal, dass er den iPad-Hype ueberlebt und sich danach auf’s naechste "Gadget" stuerzen kann…
Der verbreitete VLC-Mediaplayer ist zurecht sehr beliebt, denn er ist kostenlos, plattformuebergreifend und er bringt die allermeisten, fuer den normalen Anwender notwendigen Codecs gleich von Haus aus mit. Somit ist er eine schlanke und schnelle Alternative zu den oftmals unflexiblen Bordmitteln des Betriebssystems. Allerdings ist er nur ziemlich nuechtern gestaltet und nicht immer unbedingt fehlerfrei. Dort, wo der VLC Probleme bereitet, koennte mit dem "KMPlayer" eine andere Freeware-Alternative zum Einsatz kommen. Im Audio-Kompaktmodus (siehe Bild oben) erinnert er ansatzweise an den alten "Winamp 2.x", wobei er schlank, schnell und mit allen noetigen Elementen ausgestattet ist. Doch auch im Videomodus braucht er sich nicht zu verstecken:
Ueppige Konfigurationsmoeglichkeiten, eine relativ schlanke Installation, kein grossartiger Werbefirlefanz, ein ansprechendes (zudem individuell anpassbares) Aeusseres und seine hohe Kompatibilitaet lassen ihn zu einer echten Alternative werden. Ebenso eignet er sich zur Wiedergabe von DVDs und diverser Apple-Formate sowie REAL-Dateien. Ein weiterer, grosser Vorteil ist die digitale Lesezeichenfunktion…
Schon zu Windows 9x/2000/XP-Zeiten haben Programme wie der VLC oder der "Media Player Classic" (MPC) den unsaeglichen Windows-Media-Player hier ersetzt. Unter Windows7 bahnt sich hier nun eine dauerhafte Kombination aus Winamp 5 (fuer die Jukebox nach wie vor trotz "Media Monkey" & Co. die allerbeste und bewaehrteste Loesung) und dem "neuen" KMPlayer an.
Nein, dieser Artikel wurde leider nicht gesponsert :-) Zum KMPlayer – Download bei Chip.de
Viele Webseiten (auch diese) basieren auf dem WordPress-CMS-System. Es ermoeglicht u.a. das Darstellen, Erweitern und Verwalten von Datenbank-Inhalten. Um WordPress providerseitig nutzen zu koennen, bedarf es der Moeglichkeit des PHP-Scriptings, welches bei vielen Providern in den Grundpaketen noch nicht enthalten und daher aufpreispflichtig ist.
Wurde dann beispielsweise ein Paket mit einer (!) enthaltenen Datenbank gebucht und die Seite letztendlich fertig eingerichtet, sind weitere Tests (z.B. fuer irgendwelche Verbesserungen) schwierig, da sie von aussen rein theoretisch jederzeit mitverfolgt werden koenn(t)en. Ausserdem koennen unueberlegte, spontane Handlungen die Integritaet der Datenbank gefaehrden und die Seite ggf. unerreichbar machen. Somit bietet sich eine lokale Installation an, die allerdings einen laufenden Server voraussetzt. Eine entsprechende Konfiguration war bis dato recht aufwendig und manchmal sehr knifflig, nicht selten kam hierfuer das Betriebssystem Linux zum Einsatz.
Doch mittlerweile gibt es eine recht einfache Loesung, die es selbst dem Laien einfach machen wird, z.B. (s)eine WordPress-basierte-Webseite lokal zu bearbeiten : Xampp.
Zitat Wikipedia: "XAMPP ermöglicht das einfache Installieren und Konfigurieren des Webservers Apache mit der Datenbank MySQL bzw. SQLite und den Skriptsprachen Perl und PHP (mit PEAR). Das X steht hierbei für die verschiedenen Betriebssysteme, auf denen es eingesetzt werden kann. XAMPP enthält zusätzlich andere nützliche Werkzeuge wie den FTP-Server ProFTPd oder FileZilla Server, den Mailserver Mercury, phpMyAdmin, Webalizer und OpenSSL."
Zu Deutsch: "Ein paarmal klicken und dat Dingen löppt" :)
Es ist wirklich sehr einfach. Die heruntergladene Xampp-Datei wird in ein Verzeichnis entpackt. Danach werden die noetigen Routinen auf Mausklick nacheinander gestartet. Ist eine WordPress-Nutzung gewuenscht, laesst sich dieses daraufhin ganz normal in diese Umgebung installieren und von dort aus nutzen. Hier steht, wie’s geht!
Schoener Nebeneffekt: Dieses Verfahren hinterlaesst so gut wie keine Spuren im Betriebssystem.
Wer auf Nummer sicher gehen will, kann Xampp getrost auch in ein z.B. mittels Virtualbox emuliertes Gastsystem à la Windows XP installieren.
Windows 7 bricht mit vielen Traditionen und Gewohnheiten. Manchmal ist das von Vorteil, doch bei manchen Dingen werden gewisse Ablaeufe unnoetig verkompliziert. Windows 7 hat die Eigenart, den Ordnertyp aufgrund der mehrheitlich vorhandenen Inhalte zu bestimmen. Befinden sich beispielsweise drei MP3-Dateien und vier Bilder in einem Ordner, so wird dessen Ansicht auf die eines "Bilderordners" abgestimmt, so dass die Audiodateien z.B. mit einem grossen Icon der normalerweise zugeordneten Abspielsoftware versehen werden, was nicht immer homogen aussieht. Filmdateien oeffnen sich oftmals in einer kleinen Voransicht. Fuer das schnelle Auffinden diverser Dateien ist diese an sich gut gedachte Funktion eher hinderlich…
Um die aus aelteren Windows-Versionen bekannte, einheitliche Ordneransicht wieder herzustellen, bedarf es bei Windows 7 leider eines zumindest fuer den Laien relativ komlplizierten Eingriffs in die Registrierung, wie er bei IT-Administrator.de beschrieben wird. Wer’s einfacher haben will, kann bei Patrick Gotthard vorbeischauen und sich dort eine kleine "reg-Datei" herunterladen, die diesen Vorgang auf Mausklick automatisiert. Die Moeglichkeit, beispielsweise zwischen Listen- und/oder Symboldarstellung zu waehlen, bleibt davon unbeeinflusst und weiterhin gegeben.
Das ging auch schonmal viel schneller…
Erstmalig seit dem Wechsel zu "Alice" (Hansenet) vor zwei Jahren gab es jetzt doch mal was zu meckern. Das Internet schneckte wirklich dahin, selbst YouTube-Videos liefen nicht mehr ohne Aussetzer. Mehrere Webseiten, die DSL-Geschwindigeitsmessungen anbieten, waren sich relativ einig, denn die Ergebnisse schwankten meistenteils um "DSL 2000" herum, nur selten gab es mal eine Spitze von 5-7 MBit. Das ist fuer eine versprochene DSL-16000-Leitung nicht ausreichend…
Nach drei Tagen des Erduldens erfolgte der ungeliebte 14 Cent/Minute-Anruf bei der Hotline. Der Akzent des letztendlich erreichten "Service-Technikers" liess vermuten, dass der Anruf in den oestlichen Teil Deutschlands ging. "Haben Sie das originale Modem und die originalen Kabel verwendet?" Allein diese Frage liess Schaum vor dem Mund entstehen. Ich hasse es, wenn diese 08/15-Ratschlaege auf kostenpflichtigen Hotlines erfolgen, vor allen Dingen dann, wenn von Vornherein angemerkt wurde, dass kein Anfaenger anruft. Als dann noch die Frage, ob die originale "Alice-Setup-CD" verwendet worden ist, hinzukam, war es vorbei :-) Der "Techniker" am anderen Ende der Leitung wurde fuchtig, unsereins auch, denn schliesslich hatte die vorhandene Hardwarekonfiguration (einschliesslich "Fremdrouter") bisher einwandfrei und zuverlaessig funktioniert. Die TAE-Dose wurde ebenso zuvor durchgemessen, alle Kabel ueberprueft. Das Betriebssystem des Hauptrechners konnte es nicht sein, schliesslich war auch das unabhaengige Netbook betroffen.
Eigentlich wollte ich nur, dass der Techniker mal die Leitung anpingt und ueberprueft, denn das koennen diese Leute dort sprichwoertlich "ferngesteuert". Letztendlich tat er es und kam wundersamerweise auf 10 Mbit, die seitdem hier (meistens…) auch wieder anliegen.
Wie gesagt, es ging schonmal schneller. Wahrscheinlich druecken die mittlerweile recht verbreiteten, internetten Fernsehuebertragungen ("IPTV") im nachbarlichen Umfeld auf die Datenbremse.
Beobachten ist also angesagt…
Wer moechte, kann hier "seine" Geschwindigkeit ebenfalls messen:
Speed Test
Klicken Sie unten auf "Speed Test starten" um die aktuelle DSL Geschwindigkeit zu messen. Der Speed Test dauert ca. 10 Sekunden.
(c) Dsl-Speed-Messung.de –
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