Das ist der Slogan eines eBay-Haendlers, der selbstgebaute Wlan-Antennen anbietet. Und tatsaechlich funktioniert das Ding einwandfrei. Das Prinzip ist in der Tat recht einfach, aber effizient. Es handelt sich naemlich um eine Doppelquad-Antenne, die fuer Wlan-Zwecke auf eine Mittenfrequenz von 2,4 ghz bemessen wird. Hybrid-Quadantennen lassen sich in vielen Frequenzbereichen nutzen, hier war frueher mal jahrelang eine aus Draht gebogene Antenne fuer Packet-Radio im 70cm-Band (430-440 mhz) im Einsatz. Diese Antennen zeichnen sich dadurch aus, dass sie recht einfach zu bemessen und zu bauen sind. Versieht man sie dann noch mit einem Reflektor, dann erhoeht sich ihr Richtpotential und ihr Gewinn. Mit einer CD-Spindelhuelle, einer CD und ein wenig Draht kann sowas (wie im Bild oben zu sehen) in ungefaehr 10 Minuten Arbeitsaufwand leicht und schnell realisiert werden. Das obige Exemplar hatte ich spontan selbstgebaut und es hat fuer erste Tests hergehalten.
Schwierig wird`s nur, wenn so eine Antenne wetterfest sein muss. An dieser Stelle sei das Projekt dieses eBay-Haendlers mal aeusserst lobend erwaehnt. Die Verarbeitung ist solide und als Zuleitung, deren Laenge frei gewaehlt werden kann, kommt hochwertiges H-155-Kabel zum Einsatz. Ein ordentlicher Reverse-SMA-Stecker wird ebenfalls angebracht. Die Antenne lieferte spontan "zwei S-Stufen", wie die Funker sagen, also grob gemessene ca. 12 db mehr als wie eine herkoemmliche Magnetfuss-Standantenne, die im Normalfall fuer ca. 5-10 Euro im Handel zu haben ist.
Die Problematik hier war, dass eine groessere Strecke ueberbrueckt werden musste, naemlich aus einem auf der Frontseite des Hauses liegenden Raum heraus quer ueber den auf der Rueckseite liegenden Hof in eine umgebaute Garage, die von dicken und hohen Waenden umgeben ist. Mit dieser Antenne hat es geklappt, es ist eine wirklich "stramme Verbindung". Bei einem Preis von in diesem Fall ca.12 Euro konnte man da wirklich nichts falsch machen!
Links:
Der eBay-Shop des Haendlers
Selbstbau einer Wlan-Antenne
Quadantenne
Rothammel`s Antennenbuch
Es hat funktioniert. Das (Apple-) Betriebssystem "Leopard" wurde erfolgreich auf einem PC installiert. In einem Forum sind entsprechende Bilder und Kommentare aufgetaucht. Nun heisst es aber in einem Artikel bei der "PC-Welt", dass Apple nun mit aller Macht versuchen wird, die Urheber des Ganzen ausfindig zu machen und weitere Machenschaften dieser Art zu verhindern gedenkt.
Warum? Man nehme Programme wie "VMware", "Virtual PC" oder auch "Parallels Desktop". Sie alle ermoeglichen es unter anderem, Windows auf anderen Betriebssystemen wie MAC und Linux bequem zu nutzen. Nur gab es bisher keine Moeglichkeit, das "richtige" MAC-Betriebssystem auch mal auf einem PC auszuprobieren. Von zaghaften Anfaengen à la "CherryOS" und diversen Frontend-Vorgauklerprogrammen mal abgesehen. Aber das war und ist doch nichts Halbes und nichts Ganzes. WindowsXP beispielsweise funktioniert innerhalb der verschiedenen Emulationen auf fremdem Betriebssystemuntergrund meistens brauchbar bis hervorragend. Und das schon recht lange. Microsoft hat sogar hoechselbst an dieser Moeglichkeit foerdernd mitgearbeitet ("Virtual PC"), wenn das Ergebnis auch deutlichst hinter "VMware" zurueckblieb…
Gaebe es eine Moeglichkeit, ein MAC-System (und viele mittlerweile erschienene, interessante MAC-Software) mal z.B. in einer auf XP-Basis laufenden VMware auszuprobieren, ich waere sofort mit dabei. Aber, um sich gleich eine suendhaft-teure Apple-Hardware zu kaufen, dafuer reicht die zweifelsohne vorhandene Neugier dann doch (noch) nicht.
Apple war schon immer etwas elitaer in solchen Dingen, man merkt es jetzt auch wieder an dem viel gehypten "iPhone". Und die hiesigen Telefonanbieter nutzen das natuerlich auch entsprechend aus. Das iPhone ist zweifelsohne ein schoenes und interessantes Geraet, aber die Bedingungen, unter denen es z.B. bei T-Mobile erhaeltlich sein soll, daempfen die Neugier auch an dieser Stelle wieder…
Der Spruch des Tages aber stammt aus einem Video von Alexx :
"Es gibt keinen zu geringen Grund fuer ein ordentliches Backup". => Amen! :)
…und dieser Satz wurde interesanterweise von zwei Apple-Fans gebracht, die im Zusammenhang mit dem MAC-Betriebssystem sogar solche Worte wie "Bluescreen" und "sauber neu installieren" in den Mund nahmen.
Nachtigall, ick hoer` dir trapsen :))
Zu einer Haftstrafe von fuenf Jahren sind zwei amerikanische Spammer verurteilt worden, die ihre virtuelle Umwelt mit Porno-Emails zugemuellt haben. Gleichzeitig ist dieses die Premiere fuer die Anwendung des neuen US-Anti-Spam-Gesetzes. Gut so. Spammer stehlen wertvolle Zeit und machen im Grunde genommen oftmals nichts anderes als gezielte Sachbeschaedigung.
Ein Blick in die SQL-Datenbank der "Podparade", in welcher die blockierten Versuche, den Kommentarbereich zu entern, bis zu ihrer endgueltigen Loeschung dokumentiert werden, laesst einen oftmals erschaudern. Seitenweise muellige Eintraege à la "oh, you do a great job. Please buy (Penis-InSTANDhaltungsmittel) at…" :) Auffaellig ist dabei, dass es massiv-oft vorkommt, dass lediglich eine Handvoll Domains fuer diese Buchstabenattacken verwendet werden. Ganz vorne mit dabei: "yahoo_com", "mail_com" und ganz schlimm "yandex_com". Oftmals dauert es bis zu einer halben Stunde, diesen ganzen Schrott von den "richtigen" Kommentaren zu unterscheiden und zu loeschen.
Fuenf Jahre haben die beiden Spammer aufgebrummt bekommen. Wenn man bedenkt, dass sie mit ihrem Treiben aber schon ca. zwei Millionen Dollar durch Klicks verdient haben und somit eigentlich ausgesorgt haben duerften, bekommt die Sache einen komischen Beigeschmack. Hoffentlich ist ihnen das Geld ebenfalls aberkannt worden… Keine Gnade!
Vor zwei Tagen: Der Verfasser dieser Zeilen schiebt eine 75-Megabyte-Audiodatei per FTP auf den internen Server der "Podparade". Im Normalfall haette das beim bisherigen Uploadvolumen ungefaehr "Echtzeit" gedauert. Das heisst, dass eine Ausgabe der Podparade mit beispielsweise 75 Minuten Spielzeit (bei 128 kbps/44 khz/Stereo/MP3) auch ca. 75 Minuten Uploadzeit benoetigt hat. Beim letzten Versuch zeigte das "Speed-o-Meter" auf einmal an, dass dieser Upload lediglich 18 Minuten dauern sollte. Grosse Verwunderung macht sich breit. Tatsaechlich stimmt die Zeitangabe. Nun wollte man es wissen: Die Datei wird einfach wieder heruntergeladen. Das Ergebnis: In sage und schreibe 62 Sekunden (!) war die gleiche Datei wieder hier zurueck auf der Platte. Wir wuerden die Onlinechatter schreiben: *freu* :)
In dem Glauben, dass das nur eine temporaere Erscheinung sei, rechnet man erst gar nicht mit dem Fortbestand dieser Sache. Am Tag darauf funktionierte es aber noch immer. Ein Skypegespraech mit Juergen brachte dann die Aufklaerung, denn er hatte die Heise-Meldung gelesen, die unsereins uebersehen hatte:
"Hansenet stellt alle Alice-Anschlüsse auf bis zu 16 MBit/s um" !
Bei gleichbleibendem Monatsgrundpreis gibt es hier jetzt also bis zu 16 Mbit DSL statt wie bisher 4 MBit und zusaetzlich eine TelefonFlat. Na, das war doch mal ein nettes Geschenk von Alice…
Es darf nicht unerwaehnt bleiben, dass die urspruenglich vielgeschmaehte "VoIP"-Telefonloesung sich in den letzten Wochen massiv verbessert hat, mittlerweile einwandfrei funktioniert und den Sprachqualitaetsvergleich mit einer herkoemmlichen Telefonleitung nicht mehr scheuen muss. Zumindest hier nicht. Doch… man ist froh, nicht mehr bei 1&1 zu sein…
Nachdem es hier ja kuerzlich schon den Link zu einer Bilderreihe mit Screenshots von alten Computerspielen und die "Hitparade der Technik-Flops" zu sehen gab, hat die "PC-Welt" nun die zehn haesslichsten IT-Produkte aller Zeiten ebenfalls in einer kleinen Galerie zusammengestellt. Manche der dort gezeigten Dinge sind aber auch schon wieder kultig, beispielsweise erinnert das "Motorola Dynatax"-Telephon irgendwie an "Dallas". Microsoft ist gleich zweimal vertreten, aber auch Apple kommt nicht zu kurz. Hier geht`s weiter…