Es ist doch nur ein Telefon…
…oder nicht? Apple`s "iPhone" spaltet die Nation. In mehrerer Hinsicht. Die einen finden es "sexy" (was fuer eine Assoziation; ein Schelm, wer dabei an die seelige "Nokia-Banane" denkt :)) und die anderen sehen darin ein ueberfluessiges Gadget, das nicht einmal MMS beherrscht(e).
Fakt ist, dass ein iPhone schon ein bedeutendes Stueck mobile Medienfreiheit bedeuten koennte, wenn da nicht wieder die vielen (teilweise typisch-deutschen) Huerden waeren. So wollte der Anbieter "T-Mobile", seines Zeichens sowieso nicht gerade der "billige Jakob", das iPhone exklusiv fuer sich und ueber sein Netz vertreiben (und das zudem mit einer laecherlich-fehlerhaften Werbekampagne, siehe hier) und scheitert damit zunaechst am Einspruch der Mitbewerber und einer daraus resultierenden, einstweiligen Verfuegung. Letztere hat wiederum zur Folge, dass das Geraet zwar mittlerweile ohne T-Mobile-Vertrag angeboten werden darf, dann aber anstelle der 399 Euro satte 999 Euro kostet. Hinzu kaemen natuerlich die Kosten, die sich aus dem Nutzbetrieb des iPhones ergeben.
Somit wird dieses Teil beim jetzigen Status Quo eventuell zu einem richtigen "Juppi-Objekt" mutieren. Oder zum Statussymbol unter den Apple-Juengern. Ok, leben und leben lassen…
Unterdessen widmet sich die Gerüchteküche schon dem iPhone der nächsten Generation: ein UMTS-taugliches 3G-iPhone wird für das kommende Frühjahr erwartet. Gerüchten zufolge steht Telefonica in fortgesetzen Verhandlungen mit Apple für das iPhone in Spanien, das dort im Mai auf den Markt kommen solle. Quelle: Heise
DA haben wir`s doch wieder und genau das ist das, was an Apple oftmals fragwuerdig ist: Kaum ist ein Produkt fuer gutes Geld auf dem Markt, kommt schon wieder etwas Neues, bei dem dann z.B. eine Anschlussbuchse geaendert wird, so dass das bisherige Zubehoer nicht mehr passt. Ehemalige iPod-Besitzer werden ein Lied davon singen koennen. Nach dem "iPod Photo" kam relativ schnell der "iPod Video" und schon war der Unmut bei denen gross, die viel Geld fuer das "alte" Geraet bezahlt hatten und den rapiden Wertverfall desselben in Kauf nehmen mussten.
Eine weitere Parallele zum iPod ist die Akku-Problematik, die es Geruechten zufolge auch beim iPhone geben soll (nicht lange Lebensdauer, schwieriger und ggf. kostenpflichtiger Wechsel). History Repeating?
Das iPhone ist (mal wieder!) eine faszinierende Innovation aus dem Hause Apple, keine Frage. Ich sehe jetzt schon die Apple-Fans auf die naechste Buehnenpraesentation von Steve Jobs warten, damit der ihnen die naechste Generation ihres Lieblings"handys" mit blumigen Worten praesentiert, die eigentlich nur aussagen: "Wenn ihr mithalten wollt, verkloppt das alte Ding bei eBay und gebt uns Geld "for the next generation" und fuer die zugehoerige Zubehoerpalette". Und so geht es immer weiter…
…und irgendwann werden die ganzen iPhone-Clones auf den Markt kommen, denn Nokia, Sony, Creative etc. werden das nicht verschlafen wollen. Bis dahin hat der deutsche Monopolistenmichel noch etwas Zeit, den Amtsschimmel durch den Tarifdschungel zu scheuchen…
Wie sang doch der Olli Pocher mal fuer den Media Markt:
"La-la-la-lasst euch nicht verarschen-vor allem nicht beim Preis" :)
Das ist der Slogan eines eBay-Haendlers, der selbstgebaute Wlan-Antennen anbietet. Und tatsaechlich funktioniert das Ding einwandfrei. Das Prinzip ist in der Tat recht einfach, aber effizient. Es handelt sich naemlich um eine Doppelquad-Antenne, die fuer Wlan-Zwecke auf eine Mittenfrequenz von 2,4 ghz bemessen wird. Hybrid-Quadantennen lassen sich in vielen Frequenzbereichen nutzen, hier war frueher mal jahrelang eine aus Draht gebogene Antenne fuer Packet-Radio im 70cm-Band (430-440 mhz) im Einsatz. Diese Antennen zeichnen sich dadurch aus, dass sie recht einfach zu bemessen und zu bauen sind. Versieht man sie dann noch mit einem Reflektor, dann erhoeht sich ihr Richtpotential und ihr Gewinn. Mit einer CD-Spindelhuelle, einer CD und ein wenig Draht kann sowas (wie im Bild oben zu sehen) in ungefaehr 10 Minuten Arbeitsaufwand leicht und schnell realisiert werden. Das obige Exemplar hatte ich spontan selbstgebaut und es hat fuer erste Tests hergehalten.
Links:
Vor zwei Tagen: Der Verfasser dieser Zeilen schiebt eine 75-Megabyte-Audiodatei per FTP auf den internen Server der "Podparade". Im Normalfall haette das beim bisherigen Uploadvolumen ungefaehr "Echtzeit" gedauert. Das heisst, dass eine Ausgabe der Podparade mit beispielsweise 75 Minuten Spielzeit (bei 128 kbps/44 khz/Stereo/MP3) auch ca. 75 Minuten Uploadzeit benoetigt hat. Beim letzten Versuch zeigte das "Speed-o-Meter" auf einmal an, dass dieser Upload lediglich 18 Minuten dauern sollte. Grosse Verwunderung macht sich breit. Tatsaechlich stimmt die Zeitangabe. Nun wollte man es wissen: Die Datei wird einfach wieder heruntergeladen. Das Ergebnis: In sage und schreibe 62 Sekunden (!) war die gleiche Datei wieder hier zurueck auf der Platte. Wir wuerden die Onlinechatter schreiben: *freu* :)