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Archiv für die Kategorie ‘Computerkram’

DosBox

14. Juni 2007 Kommentare ausgeschaltet

Emulatoren….. eine tolle Sache! Andere Softwareumgebungen innerhalb einer vorhandenen zu schaffen und dann zwischen Nostalgie und Gegenwart umzuschalten, das macht Spass. Im Hintergrund dudelt die heimische Jukebox die neuesten Songs, Skype laeuft und im Vordergrund emuliert man ein altes Automatenspiel aus den 80ern, das hat was…

Die "DosBox" ist eine kleine Freeware, die klein und schlank ist und ohne weiteres Konfigurieren eine voll funktionsfaehige DOS-Umgebung erschafft, die es ermoeglicht, alte, auf aktuellen Systemen unter Umstaenden nicht mehr lauffaehige Anwendungen und Spielchen ans Laufen zu bringen. Das funktionierte hier auf Anhieb. Das Spiel "CD-Man" (ein PacMan-Clone) war z.B. auf allen PCs ab Pentium90 nicht mehr lauffaehig, weil es einfach zu schnell wurde. Mit der DosBox laeuft es selbst auf Gigahertz-Rechnern wieder einwandfrei. Sogar aufwendigere DOS-Spiele sollen damit prima funktionieren.

Hat das einen Nutzen? Das muss jeder fuer sich selbst entscheiden. Fuer einen "Trip in die Vergangenheit" ist es immer gut…

Die DosBox ist Freeware und sie kann mit einer deutschen Sprachdatei ausgestattet werden. Zudem ermoeglicht eine beigefuegte "conf"-Datei das erweiterte, individuelle Anpassen und sogar das Einbetten einer "Autoexec.bat", wenn gewuenscht….

Fuer eine blosse Dos-Anwendung sind also verhaeltnismaessig aufwendigere Anwendungen wie z.B. "VMware" oder "VirtualPC" nicht mehr notwendig. Die DosBox gibt es plattformuebergreifend, u.a. fuer Windows, Linux, Mac…

HIER GEHT ES ZUR WEBSEITE

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Snap!

31. Mai 2007 Kommentare ausgeschaltet

Auf vielen Webseiten ist es eingebunden und auch auf www.podparade.de war es schonmal zu Gast: das "Snap"-Tool. Nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Eurodance-Projekt, welches mit "Rhythm is a dancer" einen von vielen tollen Hits hatte.

Eigentlich ist das eine nette Sache. Wird die Maus ueber z.B. eine mit "Snap" (Kurzform fuer "Snapshot"=Schnappschuss) verlinkte Textstelle bewegt, oeffnet sich ein Fensterchen mit einer Bildvorschau des entsprechenden Links.

Die Tuecke liegt dabei oftmals im Detail. Manchmal verdeckt dieses Fenster hartnaeckig andere Elemente, die man gerne betrachten und/oder anklicken moechte. Und genau das war der Grund, warum wir es von PodParade.de wieder entfernt haben.

Aber eines ist merkwuerdig: Werden diese kleinen Schnappschussbilder, die das System anfertigt und anscheinend irgendwo zentral speichert, denn nie aktualisiert?

Auf dem Weblog von Christian Heinke stiess ich auf einen Snap-Link, der auf diese Seite NormCast.de fuehrt. Das Snap-Fenster oeffnete sich und sichtbar wurde – meine alte Seite, die schon seit mittlerweile Monaten nicht mehr online ist.

So, liebe "SNAPper", wird das nix…

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Spammers steal our time

28. Mai 2007 Kommentare ausgeschaltet

"Spammers are stealing our time", das hat C.C. Chapman anlaesslich des Podcastdays 2006 mal gesagt. Und es stimmt. Gerade in letzter Zeit haeufen sich die sinnlosen und unerwuenschten Werbe-Emails wieder verstaerkt. Neuester "Trend": Irgendwelche Marketing-Begriffe in der Betreffzeile: "Kauf", "Boerse", "Bilanzen", "Gewinn" etc. Furchtbar…

Aber, mit diesem Scheiss (!!!) laesst sich Geld verdienen! Der "Spammer X" wurde vom ORF interviewt und hat in seiner lukrativsten Phase ca. 350.000 Dollar pro Jahr verdient.

Mit 17 Jahren fing er an, im großen Stil unerwünschte Werbemails zu verschicken. 70 Prozent seiner Zeit seien dafür draufgegangen, herauszufinden «wie die diversen Spam-Filter zu überlisten sind, technologisch immer einen Schritt voraus sein.» Den Rest seines im Durchschnitt 14 Stunden dauernden Arbeitstages verbrachte er mit dem Spammen selbst. Quelle: Netzeitung

Und uns stehlen sie mit diesem Mist die wertvolle Zeit. Und Rechnerressourcen. Und Nerven. usw…

Das Absurdeste, was er je gemacht habe, sei der Mailversand eines Newsletters für «Balloon popping Fetish, das sind Aufnahmen von bekleideten Frauen, die auf Ballons sitzen, die dann zum Platzen gebracht werden.» Besonders erfolgreich sei das nicht gewesen, im Gegensatz zum Spam mit Medikamentenangeboten: «In den USA sind geschätzte neun Millionen Menschen medikamentensüchtig. Das erste Rezept holen sie sich noch beim Arzt, ab dann bestellen sie online.»

Normalerweise muesste der "normale" Durchschnittsanwender in Deutschland saemtliche englischsprachige Emails sperren. Dann waere er/sie auf der vermeindlich-sicheren Seite. Denn der meiste Wortschrott kommt aus den USA….

Fuer viele Leute und Leutinnen, die auch international aktiv sind (Anwesende eingeschlossen) wuerde das allerdings verdammt schwierig… :(

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Sein oder Nichtsein

26. Mai 2007 Kommentare ausgeschaltet

Ist es ein Mensch oder nicht? Der Computer kann es nicht wissen. Also muss bewiesen werden, dass es ein Mensch und kein Spamroboter ist, der einen Kommentar auf einer Blogseite hinterlassen moechte. Hierzu werden oftmals Buchstabenkombinationen in Form eines Bildes eingeblendet, welches Spamroboter normalerweise nicht lesen koennen. Der Kommentierende muss dann, um sich zu authentifizieren, diese Buchstaben abtippen. Macht er alles richtig, wird der Kommentar im Normalfall veroeffentlicht.

Auf der Webseite der Band Jammin*Inc begegnete mir kuerzlich dann diese Variante:

Die Gefahr, dass ein Dosenschinken verbreitender Blechautomat diesen Begriff zufaellig erraten koennte, scheint im Gegensatz zur Rechenaufgabe hier endgueltig gebannt zu sein. Auf jeden Fall ist das mal eine nette Abwechslung…

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Elta 8848MP4M

14. Mai 2007 Kommentare ausgeschaltet

Das ist die kryptische Bezeichnung fuer einen DVD-Player. Der Name "Elta" stand fuer mich bis dato immer fuer Billigsttechnik, die schon beim Anschauen gute Chancen hatte, gleich in die Brueche zu gehen. Die Firma hat sich bisher wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert, wenn es darum ging, wertige Dinge zu produzieren…

Aber: Auch ein blindes Huhn findet anscheinend mal ein Korn. Mehr oder weniger durch Zufall sprang mir foermlich der oben genannte DVD-Player fuer 39 Euro (Marktkauf Guetersloh) in den Weg. Beim hiesigen Vorgaenger gab es Probleme mit amerikanischen (NTSC-) DVDs, die nicht rueckelfrei abgespielt wurden. Der Elta 8848 wurde mit "echtem" NTSC beworben und sollte zuzueglich saemtliche anderen, gaengigen Formate abspielen koennen. Das Resultat: Ein echter Spontankauf eines von vornherein "Codefree" geschalteten Geraetes mit einwandfreier PAL/NTSC-Umschaltung (manuell und automatisch moeglich).

Das Geraet ist silberfarben und recht klein. Die Verarbeitungsqualitaet ist… naja. Elta halt. Die Lade wirkt duenn und "schlabbrig" und der vordere, recht dekorative, schwarze Plastikstreifen scheint besonders an der Seite oberhalb der Abdeckung fuer die Zusatzanschluesse nicht so richtig fest zu sitzen. Die Fernbedienung ist solide, nicht unbedingt traege und aufgeraeumt.

Die eigentlichen Vorzuege diese Geraetes liegen im Inneren. Es spielte bisher alles, was ihm zu schlucken gegeben wurde, einwandfrei ab. Dabei ist die Bildqualitaet wirklich sehr gut. Laut Beiheft kann der Elta Nero Digital, Mpeg4, XviD, VCD, SVCD, DVCD, XVCD, SXVCD, DSVCD, XSVCD, MP3, WMA, Mp3 pro, Audio CD, DivX (mit Untertiteln), natuerlich DVD-Video (inkl. Mini-DVD) und weiterhin alles abspielen, was die Dateiendungen .avi, .mpg, .mpeg, .divx, .wma, .mp4, .mp3, .ac3, .wav hat. Natuerlich auch Bilder-CDs, als ganz normale ISO-DVDs/CDs gebrannt. Dabei ist es egal, ob DVD+, DVD-, R/RW oder Dual Layer-Medien verwendet wurden.

Auf der Vorderseite bietet das Geraet Anschluesse fuer USB-Datentraeger (z.B. Memory Sticks oder externe Festplatten) und einen Karteneinschub fuer MS/SD/MMC-Karten. Darauf befindliche Mediendateien (Filme, Bilder, Musik) werden im Normalfall gleich eingelesen und abgespielt. Das Navigationsmenue im Dateimodus ist in punkto Bedienlogik etwas merkwuerdig gestaltet und daher gewoehnungsbeduerftig.

Auf der Rueckseite finden sich alle noetigen Ein- und Ausgaenge (Scart inkl. RGB, Chinch, Coaxial, S-Video, DD 5.1, allerdings kein HDMI). Leider gibt es kein abziehbares Stromkabel, es ist fest aus dem Geraet herausgefuehrt und nicht allzu lang. Dafuer hat das Geraet einen "echten" Ein-/Ausschalter.

Das Laufgeraeusch ist moderat, das vordere Statusdisplay wirkt nicht sonderlich hochwertig, zeigt aber alles Noetige an. Die Firmware des Geraetes hat einen kleinen "Bug", denn die Restzeitanzeige funktioniert nicht. Ansonsten sind das Setup und die Bedienung des Geraetes ausgereift und intuitiv nutzbar. Es gibt Zeitlupenfunktionen, Winkeleinstellungen, Anwahl verschiedener Ton- und Untertitelspuren usw.

Fuer das Geld ist dieser kleine Plastikverhau tatsaechlich absolut in Ordnung. Leichte, verarbeitungsqualitative Defizite gleicht er mit der nahezu unglaublichen Formatkompatibilitaet locker wieder aus. So gesehen ein Kauftip, trotz "Elta"…

Links
Elta-Homepage
Elta 8848 Kundenrezensionen bei Amazon.de

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