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Archiv für die Kategorie ‘Computerkram’

Werbebanner sind unbeliebt

10. Mai 2007 Kommentare ausgeschaltet

Das wurde jetzt in einer Studie belegt, schreibt Heise: "Die Klickraten auf Werbebanner sind auf einem Allzeittief angekommen. Weniger als zwei von tausend Werbebannern verführen die Besucher noch dazu, darauf zu klicken, hat der Werbedienstleister Adtech ermittelt; vor zweieinhalb Jahren waren es noch knapp doppelt so viele Klicks."

Das Schlimme ist doch mittlerweile, dass man den eigentlichen Inhalt einer Seite, den man angewaehlt hat, oftmals erstmal unter dem dicken Werbe-Popupfenster suchen muss (wenn man keinen PopUpBlocker installiert hat). Zu allem Uebel muss man sich mit diesen aufdringlichen Fenstern dann auch noch befassen, um herauszufinden, wie und wo man sie wegklicken kann, denn viele der "Bedienelemente" werden einfach umprogrammiert und "entfuehren" den Leser dann zwangsweise auf eine andere Seite. Passiert dieses oefters auf einer Seite, dann wird sicherlich oftmals und zurecht nach einer Alternative Ausschau gehalten.

Automatisch-startende Videos mit Ton und toenende Werbebanner stoeren den heimischen Musikgenuss aus dem meistens sowieso mitlaufenden MP3-Player à la "Winamp" zusaetzlich. Wie gut, dass es "FlashMute" gibt…

Werbebanner sollte man nicht generell verpoehnen, denn viele kostenlose und nuetzliche Internetdienste sind darauf mehr oder weniger angewiesen. Bei den Portalen, die ich gerne und oft nutze, klicke ich oftmals auf ein Werbebanner (sofern es einen gewissen Bezug zu der betreffenden Seite hat) und goenne dem Betreiber den Mausklick. Aber, Werbung wie oben beschrieben faellt hier gleich durch`s Raster und wird mit dem Praedikat "unerwuenscht" versehen. Passive, dezente "Werbekaesten" auf der Seite einer Seite mit dem Hinweis "Bitte unterstuetzt diese Seite durch Klick auf eines der Banner" sind dagegen voellig legitim und okay….

Wie einer der Heise-Forumsteinehmer auch schreibt: "Sobald ich eine aufdringliche Werbung sehe, dann nervt es mich nur und ich ignoriere sie vollkommen. Das Gegenteil ist der Fall, ist eine Seite aufdringlich mit Werbung vollgepflastert, dann meide ich die Seite lieber. So kann es sein, dass ein Internet Shop dann leer ausgeht, obwohl ich mit dem festen Willen dort hingegangen bin, dort zu kaufen. (…)"

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Spassbieter auch bei Hood

8. Mai 2007 Kommentare ausgeschaltet

Hood.de ist laut eigener Angabe die Nr.2 in der deutschen Hitparade der Auktionshaeuser. Es birgt gegenueber der Nr.1 (natuerlich eBay) viele Vorteile (z.B. die guenstigere Gebuehrenstruktur bis hin zu kostenlosen Auktionen), aber auch Nachteile. Auch bei Hood gibt es beispielweise Spassbieter.

Im NormCast Nr.79 habe ich meinen Fall geschildert. Dort hatte jemand aus Oesterreich auf eine meiner Auktionen geboten, obwohl gerade bei dem Artikel aus Portokostengruenden eindeutig stand, dass nur innerhalb Deutschlands versendet werden koennte. Eine freundliche Email mit dem Hinweis auf die dadurch sich massiv erhoehenden Portokosten und der Frage, ob vielleicht eine Lieferadresse in Deutschland vorhanden sei (was gerade in den Grenzgebieten nicht ungewoehnlich ist) wurde mit folgenden Zeilen beantwortet: " nein leider habe ich in deutschland keine adresse , denn sie haben bestimmt auch keine adresse in oesterreich. es ist leider sehr schade dass sie ein so schlechter europaeer sind, ausland bedeutet ausland und nicht eu, zumindest meiner meinung nach."

An dieser Stelle war die Diskussion fuer mich natuerlich beendet und ich rechnete mit einer schlechten Rachebewertung (es waere die erste ueberhaupt gewesen). Dazu kam es aber gluecklicherweise nicht. Die Bieterin wurde mittlerweile nach ueber 76 negativen Bewertungen innerhalb kuerzester Zeit von Hood.de ausgeschlossen. Gut so, aber lange hat es gedauert…

Mittlerweile haeufen sich aber die Verdachtsmomente, dass sich da jemand einen ueblen Scherz erlaubt hat, denn die echte Beate Mueller (Name von der Redaktion geaendert :)) ist anscheinend nie auf Hood.de selbst aktiv gewesen. Nun denn.

Es ist schon aergerlich, wenn so etwas passiert, aber gluecklicherweise nimmt Hood keine Verkaufsprovision und somit ist beim Verkaeufer auch kein Verlust entstanden. Manche Leute druecken ihre Abneigung dann aber doch auf aeusserst niveaulose Art und Weise in ihren Bewertungen aus, wie dieser Screenshot (Link) zeigt :)

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Neues fuer Sternchenjaeger

4. Mai 2007 Kommentare ausgeschaltet

Alles neu macht der Mai – koennte man meinen. Das Auktionshaus eBay veraendert erstmalig seit ewigen Zeiten sein Bewertungssystem bzw. erweitert es.

"(…) Neben der bislang bestehenden Gesamtbewertung (positiv, neutral oder negativ) sollen Käufer noch weitere Bewertungskriterien bekommen: Neben der Rubrik "Artikel wie beschrieben" gibt es die Kriterien "Kommunikation", "Versandzeit" und "Verpackungs- und Versandkosten". Hier sollen die Käufer jeweils bis zu fünf Sterne vergeben können. Die jeweiligen Sterne sollen einem Mitglied allerdings erst nach zehn Bewertungen zugeordnet werden, damit Ausreißer durch einzelne unzufriedene Bieter nicht zu stark ins Gewicht fallen – davor ist das jeweilige Feld ausgegraut. Interessant: Der Verkäufer wird nicht ermitteln können, welche Einzelbewertungen ein Käufer vergeben hat. (…) " (Quelle: PC-Welt)

Eigentlich hoert sich das ganz vernuenftig an, koennten diese zusaetzlichen Angaben doch eine bessere Transparenz vermitteln. Eines ist aber etwas ungluecklich, denn die Moeglichkeit der sogenannten "Rachebewertungen" wird auch nach der Einfuehrung des erweiterten Bewertungssystems weiterhin gegeben sein. Somit werden auch weiterhin manche Leute auf die Abgabe einer (eventuell berechtigten) schlechten Bewertung verzichten, weil sie befuerchten, eine schlechte Bewertung als Retourkutsche zu bekommen. Die sogenannten "Spassbieter" haben also nach wie vor einigermassen freies Schussfeld. Selbst dann, wenn deren Treiben irgendwann auffaellt und womoeglich in einer Sperrung und/oder einem Ausschluss resultiert, haben die betroffenen "eBayer" hinterher sicherlich weiterhin groesste Muehe, ihre eventuell zu Unrecht erhaltenen, schlechten Bewertungen zu tilgen. Denn die freundlichen "Textbausteine" vom "Support" sind leider noch immer Gang und Gebe bei eBay…

Also, an dieser Stelle sollte bitteschoen entsprechend nachgebessert werden, denn erst dann, wenn Rachebwertungen ausgeschlossen sind, wird es richtig funktionieren…

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Ubuntunux

21. April 2007 Kommentare ausgeschaltet

Ubuntu… …nein, das ist nicht der Name eines afrikanischen Stammes, sondern das Synonym fuer eine innerhalb kuerzester Zeit erfolgreich gewordene Linux-Distribution. Das, was diese so beliebt macht, ist die Tatsache, dass sie sowohl fuer Linux-Anfaenger schnell zu begreifen ist waehrend die Profis sich an der Anpassfaehigkeit des Systems erfreuen.

Vorbei sind die Zeiten, zu denen man sich mit alten Debian-, Red Hat-, oder Suse-Distributionen auf purer Textbasis herumgeschlagen hat, wobei Ubuntu auf Debian basiert und Suse schon recht frueh bunt wurde, was ihm den aus Linux-Sicht wenig schmeichelhaften Beinamen "das Windows unter den Linux-Distributionen" einbrachte.

Knoppix war eine weitere Innovation, funktionierte es bei Bedarf doch nach dem "Live"-Prinzip komplett von CD, ohne den benutzten Rechner irgendwie zu manipulieren. Fuer Leute, die "nur mal `reinschnuppern" wollen auch heute noch eine sehr gute Wahl.

Die "PC-Welt" praesentiert auf ihrer Webseite derzeit eine Beschreibung des Installationsvorgangs des Ubuntu-Linux in einer virtuellen Maschine (VMware). Sehr interessant…

Links: Ubuntu / PC-Welt-Artikel / Knoppix

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XP vs. Vista

13. April 2007 Kommentare ausgeschaltet
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