Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Diverses’

Dacia Duster

11. März 2015 Kommentare ausgeschaltet

Heute habe ich mir das "Mehmet-Scholl-Auto" fuer eine ausgiebige Probefahrt ausgeliehen. Das ausgesprochen gute Preis-Leistungs-Verhaeltnis machte neugierig, doch Theorie und Werbung sind nur ein Teil der Meinungsbildung – man muss das Ding einfach mal unterm Hinterm haben, rustikal ausgedrueckt…

Rustikal geht es auch zur Sache, denn die ersten beiden Gaenge der gefahrenen Dieselvariante des Dacia Duster sind doch arg kurz uebersetzt, was zunaechst sehr gewoehnungsbeduerftig ist, sich im Stadtverkehr aber nicht unbedingt negativ auswirkt. Ab dem dritten Gang macht der Renault-Motor Spass und zeigt eine erfreuliche Durchzugsstaerke. Der sechste Gang laesst sich ab ca. 85 km/h bequem nutzen, spielt seine Vorzuege aber erst jenseits der 120 km/h aus. Die heutige Autobahn-Testfahrt endete bei 170 km/h, mehr liess der Verkehr nicht zu. Das Auto duerfte aber allerhoechstens 190 km/h schaffen…

Man sitzt erhoeht und bequem bei hervorragender Rundumsicht. Die gefahrene Variante war in punkto Ausstattung etwas spaerlich, doch letztendlich war und ist alles vorhanden, was man so braucht. In den "Prestige"-Varianten offeriert der Duster sogar einen absolut bezahlbaren Luxus, der anderen Marken nicht nachsteht…

Dieses Modell hat Allradantrieb und ist sehr gutmuetig, was Erschuetterungen durch Schlagloecher und dergleichen angeht. Die Lenkung ist straff und reagiert prompt.

Der Scholl-Werbespot verspricht nicht zuviel, denn das Auto ist tatsaechlich sehr geraeumig und hat zudem einen ausreichend grossen Stauraum. Es wirkt zwar (natuerlich!) nicht so hochwertig verarbeitet, wie z.B. ein BMW oder Mercedes Van, aber dennoch geht die Wertigkeit absolut in Ordnung, lediglich die seitlichen Plastikverzierungen wirken etwas billig…

Dennoch: Ein solides Auto zum attraktiven Preis!

KategorienDiverses

Der EnterPreis

16. Januar 2015 Kommentare ausgeschaltet

Was wuerde es kosten, das Raumschiff Enterprise tatsaechlich zu bauen?

Die Antwort: 478,947,711,160 US-Dollar. | Siehe Gizmodo.com

KategorienDiverses

Frohe Weihnachten!

24. Dezember 2014 Kommentare ausgeschaltet

KategorienDiverses

Amazonbox versus AdBlockPlus

23. Dezember 2014 Kommentare ausgeschaltet

via Facebook:

"Wo ist das Amazon-Feld auf Deiner Webseite?" – Diese Frage wurde mir insbesondere nach meinem juengsten Podcast wieder gestellt.

Das Feld ist da – aber nicht fuer jeden sichtbar, der z.B. "AdBlockPlus", ein ansonsten sehr nuetzliches Browserplugin, betreibt.

Es hilft in diesem Fall, fuer NormCast.de eine Ausnahme, wie im Bild zu sehen, zu definieren. Dann klappt’s auch mit den Bestellungen…

Dank an all diejenigen, die das in letzter Zeit doch vermehrt gemacht haben. Die Serverkosten fuer 2014 sind locker "im Sack"…

KategorienDiverses

Formel 1 ohne Schnickschnack

2. November 2014 Kommentare ausgeschaltet

Frank Buschmann, fuer seine wirklich bereichernden Moderationen z.B. bei "Schlag den Raab" bekannt, aeussert sich ueber die Formel 1 bei Twitter

…und bringt es voll auf den Punkt: Wo ist denn die Spannung geblieben?

Frueher (jaja, ich weiss, viele koennen die "Frueher war alles besser"-Einleitungen nicht mehr hoeren… aber, es stimmt doch… zumindest manchmal…) wurden Formel-1-Autorennen beispielsweise durch Boxenstopps entschieden. Durch fahrerisches Koennen. Durch technische Stabilitaet. Damals wussten die Leute in den Fahrerlagern nicht genau, welche Temperatur der linke Vorderreifen gerade hat oder wie hoch die exakte Windverdraengungsrate ist, die heutzutage in Echtzeit auf etliche Stellen hinter dem Komma analog zum Öldruck und Benzinstand berechnet und an den Leitstand uebermittelt werden kann.

Damals gab es keine, voellig ueberfluessige (K)ERS – Freigaberegelung, die dem ein- oder anderen Wagen -oftmals zur Verwirrung der Zuschauer- den ein- oder anderen Vorteil verschafft…

Derjenige, der durch fahrerisches Koennen technische Defizite seines fahrbaren Untersatzes ausmerzte, hatte durchaus Chancen gegen den gesponserten, besser motorisierten Luxusrenner der Konkurrenz. Damals war das Beherrschen eines Formel-1-Boliden noch nicht von irgendwelchen Knoepfchen am Lenkrad abhaengig…

Das soll die Leistung aktueller Fahrer nicht schmaelern, denn sie sind Kinder ihrer Zeit und machen sprichwoertlich das Beste daraus. Aber manchmal denkt der geneigte Zuseher nach wie vor gerne an alte, weniger regelverseuchte und unnoetig verkomplizierte Rennen zurueck…

Vielleicht sollte sich die Formel 1 ein Beispiel am Oktoberfest nehmen. Nein… sie sollte natuerlich nicht die Mass Bier am Steuer zulassen, sondern bezueglich eines eventuellen Alternativrennwettbewerbs nachdenken. Die "Wies’n" ist mittlerweile zweigeteilt (zwar zu nicht gleichen Anteilen, aber immerhin…), denn es gibt die "Mainstream-Wies’n", wie man sie aus dem Fernsehen kennt, aber mittlerweile auch eine alternative Wies’n, die parallel stattfindet und auf der es wieder traditioneller zugeht. Analog dazu waere doch ein einfaches Autorennen interessant, bei dem die Fahrzeuge eben NICHT computerunterstuetzt betrieben werden duerfen. Der Bessere gewinnt. Wie frueher. Spannender waer’s…

KategorienDiverses