Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Medien’

Schnittmassaker

9. Februar 2015 Kommentare ausgeschaltet

(subjektivermeinungsaeusserungsmodus)

Da verschwindet Arnold Schwarzenegger fuer eine lange Zeit im amerikanischen Politgeschehen und kehrt seinem eigentlichen Beruf Schauspieler den Ruecken. Jetzt ist der "Governator" wieder vor die Kameras zurueckgekehrt und liefert mit "The Last Stand", einem traditionell gestrickten Actionwerk mit zugegeben zu abgedrehten Nebencharakteren, ein erstes, filmisches Lebenszeichen, welches unlaengst bei RTL im FreeTV zu sehen war.
So weit, so mittelmaessig.

Dennoch mag ich solche einfach gestrickten Filmchen ab und zu mal ganz gerne, vielleicht auch aus alter Tradition. Die von RTL gezeigte (und natuerlich nur als Aufzeichnung gesehene) Fassung des Films darf getrost als "Schnittmassaker" bezeichnet werden!

Liebe Leute, wenn ihr einen Film nicht so zeigen koennt, wollt oder duerft, wie die Urheber desselben ihn gewollt und inszeniert haben, dann lasst es bitte bleiben. Es sollte verboten werden, FSK-16 oder FSK-18 – Filme auf FSK-12-Niveau herunterstueckeln zu duerfen, nur, damit sie zur Primetime im TV gezeigt werden duerfen. Das ist schlicht und ergreifend laecherlich und eine Vergewaltigung der jeweiligen Vorlage.

Kuerzlich hoerte ich eine furchtbar geschnittene Version des U2-Klassikers "One" in einem hiesigen Privatradio. Wenn der Song in seiner "Normalversion" zeitlich nicht mehr vor die Werbepause passt, dann spielt doch einfach einen anderen, aber zerstoert nicht die Werke der Bands und Kuenstler auf so plumpe Art und Weise und nur der Kohle wegen. Es ist aergerlich im Quadrat und wurde auch auf dieser Seite schon mehrmals erwaehnt. Leider duerfen diese AudioVideoSchneideterroristen weiterhin machen, was sie "wollen" und was von oftmals noch weltfremderen Schreibtischtaetern angeordnet wurde. Schlimm genug…

RTL sollte von allem, was FSK-6 oder hoeher eingestuft ist, tunlichst die Scherenhaende, pardon, Finger, lassen…

(/subjektivermeinungsaeusserungsmodus)

KategorienMedien

Star Trek Modelle am Kiosk

23. Januar 2015 Kommentare ausgeschaltet

"Star Trek – Die offizielle Raumschiffsammlung" heisst eine neu am Kiosk erhaeltliche Zeitschriftenreihe. In uebergrosser Kartonage offeriert die zum Einfuehrungspreis von € 4,99 erhaeltliche Erstausgabe jeweils ein reichlich bebildertes Heft und ein mittelgrosses, ca. 15cm langes Modell der USS Enterprise NCC1701-D, also dem Schiff der "Next Generation" mit Captain Picard.

Das Modell ist ueberraschend-wertig gefertigt und groesstenteils aus Metall. Die Warpgondeln sind aus Plastik, "leuchten" aber bei Lichteinstrahlung. Das Schiff laesst sich ganz einfach auf einen mitgelieferten Staender montieren und sieht wirklich gelungen und dekorativ aus.

Weitere Ausgaben (Geruechten zufolge 160 Stueck) sollen folgen. In den USA und in England gibt es diese Serie schon laenger und somit lassen sich bei "Memory Alpha" die bisher erschienen Modelle bereits bewundern.

Wahrscheinlich werden nur die Hardcore-Fans auch wirklich alle Ausgaben kaufen und die allermeisten Interessenten werden sich "ihre" Lieblingsmodelle herauspicken, denn eine Borg-Sphaere, ein Shuttle oder ein bajoranischer Weltraumsegler sind sicherlich nicht jedermann’s Sache – und ein zukuenftiger Einzelpreis von € 14,99 pro Ausgabe wird wohl dazu fuehren, dass es "Tops" und "Flops" in dieser Serie geben wird, obwohl -und das muss an dieser Stelle erwaehnt werden- die Modelle den Preis durchaus rechtfertigen…

Hoffen wir mal, dass das Interesse an dieser Serie gross genug sein wird, so dass auch wirklich alle vorgesehenen Ausgaben erscheinen werden…

KategorienMedien

Ich kaufe ein c…

22. Januar 2015 Kommentare ausgeschaltet

KategorienMedien

Viele, viele bunte SMARTies…

17. Januar 2015 Kommentare ausgeschaltet

Schon vor vielen Jahren waren viele computer-affine Leute der Meinung, dass der Fernseher im Wohnzimmer irgendwann einem rechnerbasierten Bildschirm weichen wuerde. Sie haben Recht behalten. Heutige Flachfernseher sind oftmals kleine Computer mit internetten Zusatzfaehigkeiten, die das eigentliche Empfangen und Darstellen der herkoemmlichen Fernsehprogramme "nur" noch nebenbei erledigen. Doch, ist das schlecht? Nein.

Ein Smart-TV ist ein interessantes Spielzeug. Die Einbindung in das heimische Netzwerk und daraus resultierende Interaktion mit bereits vorhandenen Endgeraeten, wie z.B. Smartphone, Tablet, Laptop, Buero-PC, Stereoanlage, etc., eroeffnet interessante, neue Spielgebiete.

Schon laengst werden Fernsehprogramme mittels HBBTV ergaenzt und begleitet und unzaehlige Apps koennen auf den Endgeraeten installiert werden. Es ist erstaunlich, was es trotz des doch sehr ausgepraegten Bezahlwahns an freien und kostenlosen Inhalten zu entdecken gibt.

YouTube und MyVideo streamen Musik und Serien, aber auch kleinere Portale wie "Watchmi" oder "Netzkino" sind eines Besuches wert. Via "Netzkino" lassen sich komplette Filme in durchaus akzeptabler Qualitaet ansehen, welche nur selten und dann auch nur durch jeweils einen Werbespot unterbrochen werden. Allerdings handelt es sich hierbei groesstenteils um "B-Movies", aber, wer suchet, der findet eventuell doch etwas Unterhaltsames.

Netflix, Amazon, Watchever und wie sie alle heissen sind natuerlich ebenso vertreten und etliche Radiosender koennen zudem via "TuneInRadio" oder andere, von den Sendern direkt zur Verfuegung gestellte Apps, angewaehlt werden.

Der normale TV-Empfang erfolgt via Triple-Tuner, oftmals gibt es auch eine Aufnahmefunktion. Diese ist wiederum bei Samsung & Co. jedoch sehr eingeschraenkt und es ist beispielsweise nicht moeglich, diese DRM-verseuchten Mitschnitte einfach so auf den Rechner zu kopieren, um sie dort weiter zu verwenden. Schade eigentlich, denn viele "normale" Satellitenreceiver (wie z.B. der Comag SL 40 HD), machen das problemlos. Der Hintergrund ist, dass z.B. der Samsung einen mit dem Dateisystem Ext4 formatierten Datentraeger fuer die Aufnahmen verlangt, welcher z.B. unter Windows nicht lesbar ist. Ein eventuell vorhandenes Linux-System schafft hier Abhilfe. Doch auch dann gibt es noch einige Huerden, die es zu ueberwinden gilt, damit die Aufnahmen normal sicht- und nutzbar werden. Fuer Timeshifting, also zeitversetztes Fernsehen, welches nicht dauerhaft gespeichert werden soll, ist die Funktion trotzdem sehr nuetzlich.

Die Zeiten der grossen, linear-gespeisten Roehrenkiste als Platzhirsch im Wohnzimmer sind endgueltig vorbei. Warum auch nicht…

KategorienMedien

Carl’s Lobhudelei

10. Januar 2015 Kommentare ausgeschaltet

Carl – das crossmediale Lokalmagazin aus und fuer Guetersloh, "lobhudelt" in seiner Januarausgabe dem NormCast. Eine grosse Ehre!

Link zum Artikel

KategorienLokales, Medien