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Archiv für die Kategorie ‘Medien’

Zwang bleibt Zwang

15. Juni 2010 Kommentare ausgeschaltet

Die bisherige Rundfunkgebuehrenregelung wird mit Wirkung zum Jahr 2013 geaendert. Endlich – sollte man meinen. Doch obwohl die "neue" Struktur durchaus einige positive Aspekte aufweist, bleibt eines unveraendert: Der Zwang, eine Gebuehr fuer etwas zahlen zu muessen, das unter Umstaenden gar nicht oder zumindest nicht im der doch recht hohen Monatsgebuehr entsprechenden Umfang genutzt wird.

Eine "Haushaltsabgabe" soll es werden. Jeder Haushalt zahlt demnach zukuenftig knapp 18 Euro im Monat fuer die oeffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Dabei ist es voellig unerheblich, wieviele Radios, Fernseher, Computer usw. in diesem Haushalt vorzufinden sind und wie gross dieser an sich ist. Aber: JEDER Haushalt soll zahlen, auch wenn er die zu finanzierenden Angebote nicht nutzt und auch wenn er ueberhaupt kein entsprechendes Geraet besitzt. Firmen sollen eine GEZ-Pauschale abgeben.

Fuer Wohngemeinschaften und nicht verheiratete Paare, die zusammen wohnen, ist diese Regelung sicherlich von Vorteil, zumal "nur" noch einmal bezahlt werden muss. Doch mit welcher Berechtigung wird auch mit der neuen Regelung wieder diese allgegenwaertige "Pauschalverdaechtigung" ausgesprochen? Warum gibt es ueberhaupt noch (!) einen Zwang, diesen mittlerweile viel zu grossen, oeffentlich-rechtlichen Rundfunkapparat auch als Nichtnutzer bezahlen zu MUESSEN? Genau das ist es, was stoert.

Ich hoere sie schon wieder, die Stimmen: "Ohne oeffentlich-rechtlichen Rundfunk gaebe es nur noch Talkshowtrash und Werbung, aber keine niveauvollen, mehrheitsfaehigen Programme". Voelliger Bloedsinn. Ich habe ja auch nichts gegen den oeffentlich-rechtlichen Rundfunk an sich, im Gegenteil. Aber eine ARD-Rundfunkanstalt braucht keine fuenf plus X – Radiosender und nochmal soviele Fernsehsender, um ihrem Auftrag gerecht zu werden. Ein- oder zwei landesweite Programme, die Schulfernsehen, Themenabende, Olympia, Theater, Tagesschau und aehnliche, wichtige Dinge ausstrahlen, wuerden durchaus reichen.

"Wetten, dass…", "Musikantenstadl", die etlichen, oeffentlich-rechtlichen Seifenopern oder die erschreckend-haeufig von den Privaten abgekupferten Ratespielformate in den "dritten" Programmen koennten ja durchaus weiterlaufen, sollten aber in eventuell noch zu schaffende, teilprivatisierte Bereiche der Sendeanstalten verlegt werden und duerften im Gegenzug auch Werbephasen beinhalten. Wer’s wie bisher werbefrei haben will, zahlt extra.

Die recht hohe GEZ-Gebuehr ist auch einer der Gruende, warum privates PayTV bisher nie eine richtige Chance in Deutschland hatte, denn wer zahlt denn unter dem Strich an die 50 Euro oder mehr im Monat nur fuer die Flimmerkiste? Dabei gaebe es soviele Moeglichkeiten, das Ganze gerechter zu gestalten. Nutzungsbasierte Abrechnungen (diesbezuegliche Datenerfassung ist mittlerweile kein technisches Problem und auch kein Sicherheitsrisiko mehr), "Flatrates" oder sogar "PrePaid"-Modelle waeren durchaus auf die Fernsehnutzung uebertragbar.

Doch das wollen gewisse Leute natuerlich nicht und somit wird die GEZ wohl noch lange nicht von der Bildflaeche verschwinden. Sie wird etwas schrumpfen und soll sogar einen neuen Namen bekommen. Lediglich die ungeliebten "Tuerleute" werden auf Dauer arbeitslos. Obwohl das prinzipiell persoenlich keinem zu goennen ist, ist es in diesem Fall aber durchaus erfreulich, denn diese Leute haben oftmals leider voellig zurecht einen schlechten Ruf…

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Datenkrake Facebook ?

26. Mai 2010 Kommentare ausgeschaltet

Facebook wird immer seltsamer. Kuerzlich blendete sich auf einmal ein von Facebook selbst generiertes Fenster ein, welches -basierend auf den Angaben im eigenen Profil- diverse andere Facebook-Profile zur automatischen Verlinkung praesentierte. Dabei ergab sich zwar die Moeglichkeit, diverse Vorschlaege abzuwaehlen, doch war eine Abwahl der betreffenden Seite automatisch mit einer Loeschung des entsprechenden Profilvermerks verbunden.

Zum Beispiel sollte das Profil "Leseratte" automatisch mit mir verlinkt werden, nur weil im eigenen Profil unter "Lieblingsbuecher" stand, dass ich nicht so eine "Leseratte'" bin. Auch andere, nur aufgrund von Stichworten aufgelistete Vorschlaege waren eher am Thema vorbei…

Einmal hinter den Kulissen die eigenen Profileinstellungen aufgerufen, stand dort:

"Die Abschnitte in deinem Profil sind jetzt mit Seiten verlinkt, die deine Interessen widerspiegeln. Du hast bisher keine Seiten hinzugefügt, aber wir haben deine aktuellen Profilinformationen mit artverwandten Seiten abgeglichen."

1. Woher will Facebook wissen, ob diese Seiten GENAU (!) meine Interessen wiederspiegeln?
2. Warum setzen sie sich ueber meinen Kopf hinweg und "gleichen" das automatisch an?

Vorschlaege machen ist das eine, aber daraufhin kaum eine alternative Option zu bieten, ist das andere.
Ich moechte selbst auswaehlen koennen, mit wem oder was ich verlinkt werde. Sollte diese Unart weitere Ausmasse annehmen, dann werde auch ich mein weiteres Verweilen im "Gesichtsbuch" in Frage stellen…

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Rock The Boat!

21. Mai 2010 Kommentare ausgeschaltet


Wieso wird ein ohnehin englischer Titel eines Films fuer andere Laender durch einen weiteren, englischen Titel ersetzt? Der Originaltitel der vorliegenden Komoedie ist "The Boat That Rocked". Dieser lautet nun "Radio Rock Revolution". Naja…

Schauplatz der Handlung dieser britischen Komoedie ist ein Boot in der Nordsee, welches Mitte der sechziger Jahre den Piratensender "Radio Rock" beheimatet. Als Vorbild duerfte wohl das legendaere Radio Caroline gedient haben. Die Schiffsbesatzung fuehrt ein zuegelloses Leben und spielt die Platten der Kinks und anderen, zeitgenoessischen Bands in einer Zeit, wo die alteingesessene BBC den englischen Zuhoerern nur zwei Stunden Rockmusik goennt – pro Woche!

Die Teenager hoeren "Radio Rock" mit dem Radio unter dem Kopfkissen (die Eltern duerfen das ja nicht wissen, was mich spontan an alte "Mittelwelle-1440-RTL-Zeiten" erinnerte :)) und der Piratensender erreicht schnell eine hohe Einschaltquote, was wiederum die Regierung auf den Plan bringt, die maritimen Rocksender per Gesetz zu verbieten. Bis dahin zeigt der Film auf amuesante Art und Weise die spiessige Atmosphaere in den Regierungsabteilungen, der die ausschweifenden Exzesse der DJs auf dem Piratensenderschiff gegenueber stehen. Letztere Charaktere sind klischeehaft gezeichnet, entbehren aber trotzdem nicht einer gewissen Authentizitaet.

So lustig wie "Vier Hochzeiten und ein Todesfall" oder "Notting Hill" ist der Film trotz des Regisseurs Richard Curtis, der fuer die beiden genannten und auch fuer diesen Film verantwortlich zeichnet, leider nicht geworden. Die Story an sich ist relativ "platt" und eine der eingeflochtenen Geschichten erinnert manchmal sogar an "Eis am Stiel", nur ohne die ueppigen Bilder :) (Teenager soll seinen ersten Sex bekommen, Kumpel faedelt das ein, im Dunkeln tauschen sie die Rollen, etc…)

Trotzdem bleibt der detailverliebte Nostalgiker vor dem Bildschirm haengen, denn die Kulissen des Films sind liebevoll gestaltet: Vinyl ueberall, alte Studiotechnik und der insgesamt stimmige Soundtrack lassen trotz einiger Laengen nicht unbedingt Langeweile aufkommen. Kennern der englischen Sprache sei die originale Tonspur deutlichst ans Herz gelegt, denn viele Dinge gehen in der zwar bemuehten, aber vielleicht gerade dadurch gekuenstelt wirkenden, deutschen Synchronisation oftmals unter.
Der Film bietet zwar gute Unterhaltung, doch zu einem "Kultfilm" wird er wohl eher nicht avancieren. Frei nach dem Motto: "Gesehen – Gelacht – Geloescht" :)

An dieser Stelle sei noch einmal ein deutsches, wirklich sehenswertes, filmisches Kleinod aus den achtziger Jahren mit aehnlicher Thematik erwaehnt: POGO 1104 !

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DVB-T und Digitale Dividende

30. April 2010 Kommentare ausgeschaltet

Der Terminus "Digitale Dividende" hat derzeit Hochkonjunktur. Er umschreibt die Frequenzueberbleibsel, die z.B. durch die Umstellung der terrestrischen Fernsehsender von analog auf digital sowie durch Abschaltung von danach ueberfluessigen Fuellsendern entstanden sind. Diese Frequenzbaender sind vor allen Dingen fuer Mobilfunkanbieter von groesstem Interesse und sie koennten unter anderem dazu genutzt werden, um zukuenftig auch in abgelegenen Gebieten nutzbare Internetzugaenge anzubieten.

Ein analoges Fernsehsignal belegte eine ziemlich grosse Bandbreite innerhalb des jeweiligen Frequenzbereiches und musste mit verhaeltnismaessig grosser Sendeleistung abgestrahlt werden. Heutzutage koennen sechs digitale Fernsehsender auf dieselbe Bandbreite verteilt werden und die Sendeleistung muss beiweitem nicht mehr so hoch sein wie frueher. Zudem koennen die Endanwender ihre alten Fernsehantennenanlagen rein technisch gesehen durchaus weiterverwenden, denn so etwas wie "digitale Antennen", wie sie windige Klinkenputzer gerne mal an der Haustuer verkaufen wollen, gibt es nicht. Doch eigentlich reichen auch kleine Magnet-Stummelantennen, die einfach auf die naechstbeste Coladose oder Heizung geklatscht werden, zumindest im Stadtkern zum Empfang des DVB-T-Signals aus…

Das sogenannte "Ueberallfernsehen" soll mittlerweile eine theoretische Abdeckung von 90% in Deutschland erreicht haben, doch sind beiweitem nicht alle Sender ueberall empfangbar. Hier in Ostwesfalen-Lippe ist das Programmangebot nach wie vor auf diverse, ausschliesslich oeffentlich-rechtliche Kanaele beschraenkt, die bekannten Privatsender sind in dem von der Bielefelder Huenenburg abgestrahlten DVB-T-Bouquets nicht zu finden. Zu analogen Zeiten wurden immerhin RTL, SAT1 und VOX von dort aus verbreitet…

Die einen werden sagen, dass sie den "Werbekram" via DVB-T sowieso nicht brauchen und andere werden argumentieren, dass nur Arte & Co. ihnen zu langweilig sind. Es geht in diesem Fall auch nicht zwingend um die Programminhalte, sondern ums Prinzip. Fuer die Privaten lohnen sich diesbezuegliche Investitionen vor allem ausserhalb der Ballungsgebiete anscheinend nicht (mehr)…

Die analogen Tuner sind aus neu zu kaufenden TV-Geraeten gerade mal so verschwunden, da werden die Nachfolger mit DVB-T-Empfangsteilen auch schon wieder per Sonderaktionen 'rausgehauen, denn der in Einzelgebieten mittlerweile testweise in Betrieb genommene, sogenannte DVB-T2-Standard koennte das bisherige DVB-T in absehbarer Zeit ersetzen. "Alte" Geraete werden diesen nicht entschluesseln koennen. Fazit: Noch mehr Elektroschrott. Wer heutzutage einigermassen auf der sicheren Seite sein will, entscheidet sich zwischen digitalem Satellitenempfang (DVB-S/2) und DVB-C, also der Kabelvariante. Eine weitaus bessere Bildqualitaet als DVB-T bieten beide Alternativen allemal…

"Es koennte alles so einfach sein – isses aber nich'", sangen Herbert Groenemeyer und "Die Fantastischen Vier" einmal. Wie wahr. Ein Geraet im Raum mit passendem Empfangsteil und keine zusaetzliche Silberbuechse, die per Scart oder HDMI daran angeschlossen werden muss – das waere effizient. Gerade hierbei koennte DVB-T mit Leichtigkeit seine wenigen Vorteile ausspielen und sich zumindest als Standard fuer Zweitgeraete etablieren. Im kommenden Sommer koennte das anlaesslich der Fussball-WM sogar fuer einen kleinen "Aufschwung" sorgen, doch auf Dauer wollen viele Leute auf RTL & Co. nicht verzichten. Und spaetestens dann werden sie sich wieder in Richtung Satellit, Kabel und/oder des zurecht boomenden Internetfernsehens orientieren.

Die Zukunft liegt nicht in der terrestrischen Verbreitung diverser Fernseh- und/oder Radiostandards. Sie liegt in der Schaffung von drahtlosen Internetzugaengen. Somit kaeme technisch gesehen "alles aus einer Hand" und jeder koennte im Auto, in der Bahn, im Garten oder sonstwo jederzeit auf Texte, Bilder, Musik bzw. Radio und Videos bzw. TV aus aller Welt zugreifen. Mit einem Geraet und einem Uebertragungsstandard. Wie das "TV"-Bild auf den Schirm kommt, duerfte den allermeisten Anwendern voellig egal sein. Hauptsache ist, dass es bedienerfreundlich-einfach verfuegbar sein wird. Diejenigen, die diese Kapazitaeten darueber hinaus nutzen wollen und koennen, haetten ebenso ihren Nutzen davon und ggf. Spass daran. Somit waere allen gedient. Hoch lebe die "digitale-digitale Dividende"…

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Leercassette contra Schallplatte

15. April 2010 Kommentare ausgeschaltet

Die Mittel sind andere, doch im Kern hat sich die Argumentation nicht geaendert: Die Moeglichkeit, dass Privatpersonen ihre Lieblingsmusik selbst speichern koennen, war und ist der Musikindustrie ein Dorn im Auge. Im ClipHead-Blog gibt es einen interessanten Beitrag zu lesen, der den vielsagenden Titel "Sind Leer-Cassetten der Tod der Schallplatte?" traegt. Ihm liegt der 70er-Jahre-Artikel "Hits zum Nulltarif" aus der BRAVO zugrunde. Ein paar Zitate:

"Fuer viele junge Leute ist es eine Selbstverstaendlichkeit: Sie leihen Platten untereinander aus, nehmen sie auf Cassette auf und zapfen den Rundfunk an"

"Alle Besitzer von Cassettenrecordern, die nach wie vor einen Schallplattenspieler haben, kaufen sich nach wie vor die Scheiben ihrer Lieblingsstars. Dafuer gibt es keinen vollwertigen Ersatz."

Thomas Gottschalk: "Frueher habe ich auch immer die Hits auf Tonband aufgenommen. Bei den Single-Preisen von sechs Mark ist das auch mehr als verstaendlich."

Friedrich Schmidt (Ariola): "In der Bundesrepublik Deutschland verursachen die Leer-Cassetten fuer die Schallplattenindustrie einen Umsatzverlust von mehr als einer Milliarde Mark.Darunter leiden natuerlich auch Komponisten, Verleger, Texter und die Kuenstler. Wenn die Umsaetze weiter zurueckgehen, so wird sich das in erster Linie auf das Suchen nach neuen Wegen in der Musik auswirken."

Ralph Siegel: "In gewisser Weise stehlen die Leute, die Songs auf Leer-Cassetten aufnehmen, den Autoren und Kuenstlern ihr geistiges Eigentum. Andererseits ist es verstaendlich, dass die Teenies die Chance, mitzuschneiden, nutzen".

Der Artikel ist 33 Jahre alt. Aehnliche Argumente gab es dann spaeter beispielsweise in Bezug auf Leer-CDs und aktuell bezueglich MP3-Downloads. Und? Ist die Musik verstummt? Nein. Ganz im Gegenteil, sie ist vielseitig wie selten zuvor und das ist unter anderem auch darauf zurueckzufuehren, dass sich mittlerweile eine "Parallelwelt" (freie Musik) etabliert hat, die immer wieder ueberraschende Ergebnisse hervorbringt. Andererseits ist das Wettrennen zwischen Privatkopie und offizieller Veroeffentlichung noch immer nicht beendet, denn es gibt, wie man am leidigen Beispiel "YouTube versus Gema" sehen kann, leider sogar sehr unschoene Nebeneffekte.

Frueher standen in den Plattenlaeden etliche Plattenspieler, an denen sich jeder seine Wunschplatte vor dem Kauf anhoeren konnte. Andere haben sich die LP von Klassenkameraden ausgeliehen und auf Cassette ueberspielt. Dieses "Filesharing" hat das Vinyl- und Cassettenzeitalter ueberlebt und ist in der internetten Gegenwart angekommen. Prinzipiell hat sich nicht viel geaendert. Doch vom Kunden wird immer haeufiger erwartet, dass die "Katze im Sack" gekauft wird, denn 30-Sekunden-Vorhoerschnipsel auf Verkaufsportalen koennen nicht wirklich einen Eindruck von einem Musikwerk vermitteln. Daher "saugen" sich viele Leute die Songs anderweitig und/oder kopieren nach wie vor CDs. Die Saengerin "Gilla" hat es im oben zitierten Artikel aber schon richtig auf den Punkt gebracht: "Wenn eine Platte ein Hit ist, wird sie auch gekauft." So isses. "Mehrwert" heisst das Zauberwort, nicht "Sperrwert"…

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