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Archiv für die Kategorie ‘Medien’

Beruehmter Blumenkuebel

5. August 2010 Kommentare ausgeschaltet

Es ist manchmal einfach unglaublich, wie schnell sich etwas ueber das Internet verbreitet. Innerhalb von wenigen Minuten waren "Twitter" und "Facebook" gefuellt mit Berichten ueber einen – Blumenkuebel! Ihm wurde mittlerweile sogar die Ehre zuteil, bei "Twitter" als "Trending Topic" gefuehrt zu werden…

Ausloeser war ein Skandalbericht in der Muensterschen Zeitung :-))

"NEUENKIRCHEN Fassungslos waren die Bewohner des Antoniusstift, als sie am Dienstagmorgen vor die Tür sahen: Einer der zwei Blumenkübel vor dem Eingang des Altenheimes wurde umgestoßen und lag zerbrochen vor dem Eingang. (…)"

Tja, so ist das im Sommerloch…

Update:
Die Zeitung hat mittlerweile hier reagiert und einen Song gibt es auch schon darueber :)

Update 2:
Zwischenzeitlich ist ein Bekennervideo erschienen.

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Der 250. Blick ueber den Tellerrand

4. August 2010 Kommentare ausgeschaltet

"Podpimp" Alex Wunschel hat die zweihundertfuenfzigste Ausgabe seines beliebten Podcasts "Blick ueber den Tellerrand" veroeffentlicht und darin auch ein wenig Vergangenheitsbewaeltigung betrieben. Die Gesamtheit seiner Produktionen brachte es demnach in den letzten ca. fuenfeinhalb Jahren auf mehr als 1,75 Millionen Downloads, wobei der "Tellerrand" selbst anteilig fuer ca. eine Million Downloads verantwortlich zeichnet. Ungefaehr 100 Stunden Tellerrand-Podcast hat Alex bisher produziert, die wiederum von 350 Din-A4-Seiten Shownotes begleitet werden. Das sind wirklich imposante Zahlen.

Zu den Anfangszeiten des Podcastings waren radio-aehnliche Formate hier in Deutschland duenn gesaeht. Es gab eine Handvoll themenspezifische Podcasts, die meistens nur aus Sprache bestanden. Nicht selten klangen sie nach 5-Euro-Mikrophon und rauschiger Soundkarte. Daher erinnere ich mich noch sehr gut an die ersten Tellerrand-Folgen. Eine brummelige, tiefe Stimme, die in punkto Radiotauglichkeit nahezu alle damaligen Podcasts mit Abstand in den Schatten boxte. Diese Stimme verpackte interessanten Content in ein radioaehnliches, unterhaltendes Format und traf somit genau meinen Nerv.

Mir wird bis heute nachgesagt, den ersten, eindeutig am traditionellen Radio orientierten, deutschsprachigen Podcast gemacht zu haben, was mich auch freut, denn genau das war und ist die Absicht. Und genau aufgrund dieser Denke fiel mir damals (im Jahr 2005) der "Tellerrand" sofort positiv auf. Hoechstwahrscheinlich habe ich seitdem keine einzige Folge verpasst…

Aus dem anfaenglichen "Where Marketeers meet Braniacs" – Motto wurde mit der Zeit und vor allen Dingen mit Aufkommen der "Social Media" ein Potpurri aus "Podosphaere, Blogosphaere, Web X.0 und User Generated Schnick-Schnack", das sich (nicht nur bei den "Freunden der froehlichen Marktbearbeitung") bis heute grosser Beliebtheit erfreut.

Herzlichen Glueckwunsch zum Jubilaeum und Gruss nach SchwaPodding "NymphCastle" :-)

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Schleierhafte DVDs

2. August 2010 Kommentare ausgeschaltet

Auch wer seine DVDs gut behandelt, kann auf Dauer Abspielprobleme bekommen…

Das Fallbeispiel: Eine DVD-Sammlung "Star Trek-The Next Generation" die, urspruenglich neu gekauft, nach dem erstmaligen Ansehen schon seit einigen Jahren im Wohnzimmerregal steht. Unlaengst wurden vereinzelte Folgen mal wieder gezielt herausgesucht und angeschaut. In wenigen Einzelfaellen schien die Wiedergabe meistens im Abspann zu haengen. Eine Gegenpruefung am PC brachte jeweils dasselbe Ergebnis…

Da eine DVD aus zwei uebereinander geklebten Schichten besteht, lag die Vermutung nahe, dass diese fehlerhaften Stellen sich in unmittelbarer Naehe des Punktes auf der jeweiligen Scheibe befanden, der als "Layerwechsel" bekannt ist. So war es auch, nur waren die DVDs nicht "kaputt", denn nach einer gruendlichen Reinigung funktionierten sie wieder einwandfrei.

Doch wie kann eine DVD, die immer in ihrer Originalverpackung gelagert und selten bis gar nicht benutzt wurde, in einer rauchfreien Umgebung verunreinigen? Tataechlich schien sich auf vielen Scheiben eine Art Schleier gebildet zu haben, der sich erst beim Reinigen einer DVD in Form von Schlieren zeigte. Eine Google-Recherche brachte erstaunliche Dinge zutage. Demnach sind die Verpackungen bzw. die Huellen der DVDs nicht unschuldig daran:

"Damit Plastik nicht splittert, weil es steinhart ist, wird Weichmacher zugesetzt. (…) Und auch in den Kunststoffboxen werden sogenannte Flüchtige eingesetzt, also Lösungsmittel, die partikelweise in der Folgezeit an die Luft abgegeben (ausgedünstet) werden. Da die DVDs aber nach der der Konfektionierung in diversen Verpackungen eingeschrumpft werden, besteht keine Möglichkeit, die DVD "atmen" zu lassen. Somit entsteht in den Einzelboxen unterschiedliche Konzentration von einem Luft/Gas-Gemisch, wobei dann auch noch die Ausdünstung von Partikeln der Klebeschicht eine Rolle spielt, und schon ist ein Gemisch vorhanden, das ein fast agressives Verhalten hat. Das führt dann zu einer chemischen Reaktion. Würde man die neue DVD-Verpackung öffnen und für einige Tage offen hinlegen, würde die Diskussion um die Schleierbildung kein Thema sein." (…) (Quelle: Forum bei DVBD.de)

Diese oben beschriebene Reaktion kann durch Waermeeinwirkung (Sonne, Heizung in unmittelbarer Naehe) beschleunigt werden. Zudem befinden sich in diesem Fall die flachen DVD-Huellen, die jeweils zwei Scheiben beinhalten, zusaetzlich noch in den Pappschubern, was die Luftzirkulation sicherlich auch nicht beguenstigt. Hier waren bisher insgesamt vier Scheiben betroffen, die aber durch Reinigung mit Glasreiniger und einem sanften Tuch wieder einwandfrei funktionierten.
Fazit: Was fuer CDs gilt, ist auch fuer DVDs natuerlich nicht schlecht: Dunkel und trocken bei Zimmertemperatur lagern…

…und, wenn moeglich, oefters mal lueften :-)

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Werbung per DPD

21. Juli 2010 Kommentare ausgeschaltet

Es klingelt mitten in der Mittagszeit. Ein Mitarbeiter des Paketzustelldienstes DPD bringt einen (!) dicken Werbekatalog fuer sanitaere Anlagen. Natuerlich war dieser unbestellt. "Wer kommt auf diese saubloede Idee, so etwas mit einem Paketdienst zu schicken?" frage ich den Zusteller genervt. "Im Zweifelsfalle haette ich das Teil jetzt bei Ihnen abholen muessen…" fuege ich noch hinzu. "Wenn hier keiner aufgemacht haette, haette ich das Ding wahrscheinlich stumpf vor die Tuer gelegt", erwidert der freundliche DPD-Mitarbeiter. "Gut zu wissen", denke ich noch, denn wegen nicht angeforderter, gedruckter Werbung auch noch persoenlichen Aufwand hinnehmen zu muessen, waere nicht akzeptabel gewesen. Im Nachhinein stellt sich die Frage, was passiert waere, haette ich die Annahme des Pakets verweigert? Da es aber fuer den Nachbarn bestimmt war, konnte ich das leider nicht ausprobieren. Beim naechsten Mal… :-)

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25 Jahre Fluxkompensator

7. Juli 2010 Kommentare ausgeschaltet

Falsch! Eigentlich muesste es "Flusskondensator" heissen, was wiederum die korrekte Uebersetzung des englischen Originals "Flux capacitor" ist (siehe Wikipedia).

Vor 25 Jahren startete Marty McFly alias Michael J. Fox im Kino auf seine Reise "Zurueck in die Zukunft" – und ich fand’s klasse. Bis heute. Selten ist eine Filmtrilogie in sich so stimmig, witzig und auch spannend gewesen. Von diversen Ungereimtheiten (die man damals allerdings noch nicht sah) mal abgesehen, bietet die Filmreihe nach wie vor nette Stilblueten, beispielsweise die Szene, die zeigt, wie der Bruder von Chuck Berry waehrend der legendaeren "Johnny B. Goode"-Performance mit seinem Bruder telefoniert und ihn anscheinend so zu seinem spaeteren (!) Hit verhilft.

Ebenso besticht das Werk durch hervorragende Kulissen (man beachte den zentralen Platz in "Hill Valley", der in drei verschiedenen Zeitepochen immer wiedererkennbar dargestellt wird) und durch eine gehoerige Portion Selbstironie (siehe das "Café der 80er" in Teil 2).

Natuerlich ist das Hollywood und nicht mehr, aber das reicht manchmal voellig aus. Kuerzlich gab es mal Geruechte um eine Neuverfilmung des Stoffes. Bitte nicht. Manche Dinge muessen einfach so bleiben, wie sie sind…

Vor ein paar Jahren bekam ich einen echten "DeLorean" aus dem Film im Technik-Museum in Sinsheim vor die Linse:

Weiterlesen und -gucken:
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Video: Soundtrack: ZZ Top – Doubleback | Zehn Fakten zum Film
"Back To The Future" in der Internet Movie Database

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