"Unser" Roger von der Podparade, der bereits in fruehen Podcastzeiten mit seinem "Kultpavillon" auditiv praesent gewesen ist, hat sich mittlerweile in medialer Hinsicht der Kunst verschrieben. Er filmt und bloggt ueber alle moeglichen Ereignisse rund um die Luzerner Kunstszene und darueber hinaus, auch in geografischer Hinsicht. Die Emsigkeit und Bestaendigkeit hat sich mittlerweile sprichwoertlich ausgezahlt. Das Projekt "Kunstpanorama Luzern" wurde jetzt mit dem "Möbius Swiss"-Preis ausgezeichnet, die Verleihung wird dann im Herbst in Paris stattfinden. Derzeit begleiten er und seine Mitstreiter/innen die nationale Kunstausstellung auf dem historischen Autofriedhof Guerbetal, was auch schon im schweizer Fernsehen im Rahmen eines ca. achtminuetigen Berichts gewuerdigt wurde. Also, man darf sich auf Video und Audioinhalte sowie bestimmt viele Bilder und Texte freuen. Ich selbst muss frank und frei zugeben, dass ich ein absoluter Kunstbanause bin und mit vielem, was "dort unten" geschieht, zumindest manchmal nicht viel anfangen kann. So ab und zu sind aber doch auch aus hiesiger Sicht interessante Sachen dabei und diese jetzige Aktion gehoert auf jeden Fall dazu. Hier gibt es ein Video vom Autofriedhof
Es wurde aber auch Zeit. Mittlerweile ist es moeglich, die Videos bei YouTube in weitaus besserer Bildqualitaet anzuschauen. Und -an dieser Stelle muss mal gelobt werden- anscheinend wurden die urspruenglich-hochgeladenen, qualitativ bisher besseren Files entweder aufbewahrt oder "damals" schon hoeherwertiger umgewandelt als bisher sichtbar gewesen ist. Fakt ist im hiesigen Fall, dass (bis auf ganz wenige, ganz alte Videos) selbst aeltere Videos, die bis dato bei YouTube in eher maessiger bis schlechter Qualitaet daherkamen, nun in weitaus besserer Qualitaet ansehbar sind, wenn die Option "Watch in high quality" (unten rechts neben dem Videobild) angewaehlt wird.
Der Standbildvergleich beweist:
Persil waescht nicht nur sauber, sondern rein :-)))

Bild oben: "High Quality"-Modus / Bild unten: Bisheriger Standard-Modus

YouTube, VERY well done!
"Twitter" ist eine webzwonullige Plattform, die immer beliebter wird. Die Grundidee ist dabei recht einfach: Es geht um die Beantwortung der Frage "What are you doing?" und genau deswegen sieht man diese Worte auch immer wieder dort eingeblendet.
Die Leute koennen sich anmelden und in ein 140 Zeichen fassendes Textfeld kleine Nachrichten im SMS-Format eintippen. Diese Nachrichten werden von den "Followern" (den "Verfolgenden") dann gesehen und gelesen, sollten diese den Schreiber dieser Zeichen sozusagen "abonniert" haben. Die Empfaenger der Nachrichten koennen sich diese auch auf das richtige Handy schicken lassen, wenn sie das denn wollen. So entwickeln sich dezentrale, SMS-artige Dialoge ueber interessante und natuerlich auch belanglose Inhalte. Manche Leute schreiben dort hinein, was sie gerade machen oder beabsichtigen zu tun, manch andere publizieren zweizeilige Thesen oder Sprueche und manchmal auch weiterfuehrende Links zu externen Webinhalten.
"Twitter" heisst uebersetzt "Gezwitscher" oder "Geschnatter" und es wird derzeit von ungefaehr einer Million Menschen genutzt. Ab und zu bin ich auch mal mit dabei. Was ist der Sinn? Tja. Die Frage habe ich mir auch schon oft gestellt. Der dafuer gerne verwendete Begriff "Microblogging" trifft es irgendwie, denn vom Prinzip her ist eine mit einem Weblog ansatzweise vergleichbare Interaktivitaet gegeben, die komprimierter anmutet, oftmals aber auch kurzfristiger funktioniert. Wenn das waehrend der normalen Verweildauer am Rechner so nebenbei mitlaeuft, kann es zwischenzeitlich mal ganz erheiternd und/oder auch interessant (und natuerlich auch ablenkend) sein. Als "Killer-Applikation" bzw. "Must-Have" (noch so`n englischer Ausdruck…) wuerde ich es aber nicht bezeichnen.
Twitter ist allerdings sehr flexibel und manchmal schneller als wie jeder Nachrichtendienst. Das juengste Erdbeben in China duerfte in Bezug auf das Internet sicherlich nahezu erstmalig via Twitter in Erscheinung getreten sein, wie die "PC-Welt" berichtet, hier der Link zu einem entprechenden Artikel.
Es ist schon erstaunlich. Ein aktuelles Foto von Harrison Ford als "Indiana Jones" (bald wieder neu (!) im Kino) laesst Erstaunen ob des hohen Wiedererkennungsfaktors aufkommen. Der Mann scheint sich gut gehalten zu haben. Wer weiss, wieviel Spachtel dafuer notwendig gewesen ist ;) Fakt ist aber, dass es tatsaechlich Prominente gibt, die sich mit der Zeit wenig bis kaum veraendert haben, andere sind wiederum erschreckend gealtert.
Bei "Welt Online" gibt es eine interessante Bildstrecke, die Leute aus vielen verschiedenen Genres in ihrer Jugend und im Alter zeigt. Interessant…
Link zur Bildstrecke

Inger Nilsson alias Pippi Langstrumpf (gestern und heute) & "Indy"
Welch ein Bloedsinn ;) Dank dem PodPimp bis vorhin im Ohr gehabt :
http://www.lalalalalalalalalalalalalalalalalala.com