Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Medien’

Hallo, Mike! :)

10. April 2008 Kommentare ausgeschaltet

Mike von der Podparade macht Urlaub in Daenemark und laesst bildlich gruessen!

Gruss zurueck :-)

KategorienMedien

Ausgeblubbt…

10. April 2008 Kommentare ausgeschaltet

RTL II hat die Zusammenarbeit mit Verona Pooth beendet. Durch die Insolvenz-Affäre ihres Mannes Franjo habe die Moderatorin der Serie «Engel im Einsatz» an Glaubwürdigkeit verloren. (Quelle: Netzeitung)

Was soll denn sowas? Prinzipiell sollte es dem ach so glaubwuerdigen Big-Brother-Sender RTL2 doch schnurzpiepegal sein, was die Familie seiner "Angestellten" macht. Wenn wir alle fuer das zur Verantwortung gezogen werden wuerden, was unsere Verwandtschaft oftmals ausserhalb unserer Reichweite gemacht hat, dann waeren wir entweder schon im klingonischen Reich oder nur noch Opfer der Vergangenheitsbewaeltigung, sei es im positiven oder negativen Sinne… RTL 2 gibt uns den Moralapostel? Zweifelhaft…

KategorienMedien

Wetten,dass…? (es Kult war?)

6. April 2008 Kommentare ausgeschaltet

Warum ist "Wetten, dass…?" nicht mehr so interessant wie frueher? Warum reicht mittlerweile der kleinste alternative Anlass aus, um der Glotze trotz Gottschalk fernzubleiben? Und wenn es dann doch mal laeuft, warum dann nur "so nebenbei"? Fragen, die hier immer dann aufkommen, wenn unsereins vielleicht zweimal im Jahr quasi zufaellig ueber das ehemalige Samstagabendflimmerflagschiff stolpert…

Die "SZ" bringt es in einer Kritik zur Maerz-2008-Sendung in ueberraschend-nachvollziehbarer Weise auf den Punkt:

"(…) Nicht erst mit dieser 175. Ausgabe ist "Wetten, dass…?" zur Lachnummer geworden. Früher war das anders: Für den, der in den 1980ern groß geworden ist, ist der Ereignischarakter des Samstagabends eng mit "Wetten, dass…?" verknüpft: Auch wenn man noch nicht zu Partys eingeladen wurde, gab das "Wetten, dass…?"-Fernseherlebnis, wenn etwa der berühmte Lkw auf vier Biergläsern stand, dem Samstag eine spektakuläre Note, mit der sich kein anderer Wochentag messen konnte. "Wetten, dass…?"-Erfinder Frank Elstner ging, Thomas Gottschalk kam. Mit jeder Folge wurde man älter und bekam bald eine Menge Party-Einladungen. Doch der Impuls, an den Samstagen, die man zu Hause verbringt, "Wetten, dass…?" einzuschalten, blieb bis heute bestehen. Nur hat sich die Sehtechnik verändert: Man kauert nicht mehr 150 Minuten vorm Fernseher, denn Höhepunkte sind in der Show rar geworden. (…) Währenddessen lassen sich andere Dinge erledigen: Man kann kochen, spülen, aufräumen oder bügeln, und die Vorstellung der stets besonders langweiligen Stadtwette ist ein idealer Zeitpunkt für den Gang zur Biotonne. (…)" Quelle: Artikel bei Sueddeutsche.de

Bingo! Da hat ein mutiger Schreiberling eine gehoerige Portion Subjektivitaet erschreckend-treffend in Worte gefasst. Das ist mit Sicherheit keine platte Kritik an einer kritikwuerdigen Fernsehsendung, da steckt doch etwas mehr dahinter. Die Tatsache, dass dieser Blogbeitrag entstand, ist Beweis genug dafuer…

KategorienMedien

Gefaehrliche Dateien

16. März 2008 Kommentare ausgeschaltet

Was haben Xavier Naidoo, Mario Barth, Ken Follet, Max Von Der Gruen, Modern Talking und Bushido gemeinsam? Ihre Werke werden gerne via Tauschboersen bezogen und angeboten. Die entsprechenden Dateien werden demzufolge mittlerweile besonders stark ueberwacht und ihre jeweilige Herkunft zurueckverfolgt. Auf der Webseite der Rechtsanwaelte Wilde und Beuger (Link) gibt es eine recht lange Liste dieser besonders begehrten und beobachteten Files, die unterschiedlicher kaum sein koennten…

KategorienMedien

Manieren 2.0

12. März 2008 Kommentare ausgeschaltet

Schluss machen per SMS, Smileys statt echter Freude, von dauerklingelnden Handys zerstörte Gespräche: Nach den Vorteilen digitaler Kommunikation werden immer häufiger auch die Nachteile sichtbar. (Netzeitung)

Der hier verlinkte Artikel befasst sich mit durch die neuen Medien geaenderten Verhaltensmerkmalen, die teilweise wirklich erschreckend zu beobachten sind. Die schnelle, meistens drahtlose Kommunikation hat so manche althergebrachte Gewohnheit abgeloest und/oder in den Hintergrund geraten lassen. Zum Beispiel das Schreiben mit der Hand: So sei es eine fast schon vergessene Kunst, mit der Hand zu schreiben. «Ein Kind aus normalem Haus lernt heute, eine Maus zu bedienen, bevor es mit der Hand schreiben kann.» Koennte stimmen. Zugegebenermassen schreibe ich selbst mittlerweile auch aeusserst ungern mit der Hand. Eine Tastatur ist mir deutlichst lieber… Eine Spaetfolge? Bestimmt.

«Früher galten Menschen als cool und wichtig, die immer erreichbar waren» (…) «Heute ist man interessant, wenn man es sich leistet, das Handy auch mal abzustellen.» Man erinnere sich an die ersten "Koffertraeger", die ihr C-Netz-Telefon aus dem Auto wuchteten und damit durch die Fussgaengerzone liefen. Warum wohl? Oder die Telefondummies, die den echten Vorbildern taeuschend echt nachempfunden waren. Ein ideales Spielzeug fuer "Wichtigtu-er", die sich damals kein echtes Handy leisten konnten. Damals, als es noch etwas Besonderes und besonders-teures war… Und gab es da nicht auch diese Anrufdienste, die jemanden auf Bestellung passgenau anriefen, nur damit das Handy exakt im Menschengetuemmel klingelt und der Besitzer einen Grund hatte, es ans Ohr zu halten? :-) (<= Der Smilie... mittlerweile auch ein Ausdrucksmittel z.B. zur Verdeutlichung von angewandter Ironie...) Musste einst in ewig währenden Diskussionen der Beziehung mit der langweilig gewordenen Freundin ein Ende gesetzt werden, gibt es den Korb heute gern per Kurznachricht. Der Benimmexperte findet das billig und respektlos. Richtig. Das ist es. Anscheinend aber auch sehr bequem und hoechstwahrscheinlich ein Zeichen von innerer Verrohung… …und/oder Feigheit.

Emails… eine schnelle Kommunikationsbruecke. Frueher dauerte das Zustellen eines Briefes wenigstens ein- bis zwei Tage, heutzutage werden Antworten auf elektronische Briefe oftmals schon innerhalb von wenigen Minuten getippt – und auch erwartet. Nur bei mehr oder weniger offiziellen bzw. formalen Emails gilt nach wie vor eine Zeitspanne von bis zu 48 Stunden, in denen die etwaige Antwort erwartet wird (z.B. eBay-Kaufabwicklungen).

"Manieren 2.0 – Stil im digitalen Zeitalter" ist ein Buch von Adriano Sack, welches vielleicht doch mal wieder geeignet ist, die Tastatur und den Bildschirm sowie die MP3-Berieselung zumindest zeitweise mal in den Hintergrund ruecken zu lassen um Gelegenheit zu erhalten, den vorgehaltenen Medien-Benimmspiegel passend zu analysieren…

KategorienMedien