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Archiv für die Kategorie ‘Medien’

Ueberschaetzte Bewegtbilder

15. November 2007 Kommentare ausgeschaltet

"Den muss man einfach gesehen haben…" Wie oft wird dieser Satz wohl taeglich in Zusammenhang mit einem Film ausgesprochen? Um viele Filme und TV-Serien wird ein "Hype" gemacht, der bei nuechterner Betrachtungsweise oftmals nur schwer nachzuvollziehen ist.

Subjektive, spontane Beispiele fuer ueberbewertete Filme waeren beispielsweise "Traffic" oder "American Beauty". Im Bereich Musik wuerde ich allen voran Justin Timberlake nennen, viel Laerm um (fast) nichts. TV? Hmmm… "K11" oder "Lenzen und Partner", beides dilettantisches, konstruiertes und aufgesetztes Laienspiel mit meistenteils abstrusen Inhalten. Aber leider auch mit anscheinend guten Einschaltquoten… Die Liste liesse sich nahezu unendlich fortsetzen.

Die "SZ" hat mal wieder eine nette, zum Thema passende Bildstrecke ins Netz gestellt. Was steht da in punkto "Bully Herbig Filme": ""Der Schuh des Manitu" war ein Zusammenschnitt der Bullyparade, "Traumschiff – Periode 1" war ein Zusammenschnitt der Bullyparade, "Lissy und der wilde Kaiser" ist ein Zusammenschnitt der Bullyparade. Überschätzt, weil: alles ein Zusammenschnitt der Bullyparade ist." Da stellt sich allerdings die Frage: Wie ist die Bullyparade an sich zu bewerten? Besser als so manche Comedy-Fahrwasserproduktion ist sie allemal…

oder in Bezug auf die "Matrix"-Fortsetzungen:
Überschätzt, weil: nach dem genialen ersten Film einfach keine Fortsetzung nötig gewesen wäre. => Bingo! :)

Auch hier gilt mal wieder das Fazit: Alles ist relativ. Genau diese hier aufgezaehlten Dinge moegen andere Leute wiederum als absolut genial bewerten. Wie gut, dass "Geschmack" immer eine subjektive Sache ist, fuer die eigentlich niemand belangt werden kann…

Hier geht es zur SZ-Bildstrecke

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Toenende Gefuehlskonserve

14. November 2007 Kommentare ausgeschaltet

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UPDATE vom 16.11.2007
Deef hat`s tatsaechlich geschafft! Herzlichen Glueckwunsch!
Weiteres unter diesem Link.

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Deef Pirmasens betreibt einen Podcast und Blog namens "Die Gefuehlskonserve". Unlaengst schickte er mir eine Audiodatei mit der Bitte, ihn zu unterstuetzen. Es geht darum, dass Deef fuer die "Best Of The Blogs"-Awards der Deutschen Welle vorgeschlagen ist und fuer ihn auf der entsprechenden Webseite abgestimmt werden kann. Ich hatte das als persoenliche Mail ausgedeutet, bin auf die Seite gegangen und habe mein Scherflein dazu beigetragen :) Mittlerweile habe ich Deef`s Audiobitte (hier das Soundfile) aber auch in anderen Podcasts gehoert und aufgrund der Tatsache, dass ich es im "NormCast" bisher nicht gespielt habe und bis zum Ablauf der Wahlfrist keinen weiteren veroeffentlichen werde, stelle ich das hier mal formlos auf die Webseite. Also, unterstuetzt den Deef, er hat`s verdient!

Links:
Hier koennt ihr ihn waehlen
Gefuehlskonserve.de
Direkt-Download der Audiodatei

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…und es hat ZOOM gemacht

12. November 2007 Kommentare ausgeschaltet

Ueber den "ZOOM H2" wurde im NormCast Nr.95 ja schon erzaehlt. Ein echt nettes Geraet, wenn es um`s Aufnehmen geht. Ein Manko hat es allerdings: Es spielt "Fremd-MP3-Dateien" und somit die allermeisten Podcasts nicht ab, vor allen Dingen dann nicht, wenn sie in Mono sind. Ein uebler Beigeschmack bei diesem ansonsten rundum gelungenen und professionellen Echtzeitrecorder. Grund genug, die Firma mal anzuschreiben:

Hi!
I`ve bought my new Zoom H2 just recently and I like it very much. Everything concerning recording is okay. BUT:
Sometimes I want to use it as an MP3-Player as well, e.g. for listening to a podcast-episode in bed. I don`t need the capabilities of a "real" MP3-player but I think that I can expect the device to play ordinary MP3-files, can`t I?

The H2 plays MP3s encoded as 128 kbps/44 khz/Stereo quite okay (but not all of them). But, very many (nearly all) podcast-episodes that I download from the internet won`t play, especially if they are encoded with 80 kbps/Mono (or less). The files are completely okay and they play perfectly on the pc, dvd and on my old edirol r1 as well.

But the H2 just refuses to do so by saying "invalid file" and that`s it.

I usually copy the files to the "folder_01", the zoom H2 finds and lists them. If I select one of those for playback it says "invalid file". If I copy those files back from the H2 to the pc, they play completely okay in e.g. "winamp".

The firmware is 1.10, the device is new, only a few days old.

Am I handling something wrong or is it a "bug"? Can this problem be solved?

Thanks in advance and kind regards from Germany!
N. Osthus

…die Antwort kam schnell…

Dear Norman Osthus,

Thank you for your inquiry. The H2 allows you to import MP3 files from a computer. However, file format is limited.
Please confirm the bit rate and sampling rate of the MP3 file. Also, a monaural file is not supported.

MP3 (Bit rate: 32 / 40 / 48 / 56 / 64 / 80 / 96 / 112 / 128 / 160 / 192 / 224 / 256 / 320kbps / VBR, Sampling frequency: 44.1 / 48kHz)

Anyway, we will forward your feedback to the H2 development team for future reference. Your kind understanding is highly appreciated.

Sincerely yours,
ZOOM Corporation.

Also, wir warten nicht nur auf`s Christkind, sondern auch auf das naechste Firmware-Update :)

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Farewell, Podcastverband!

28. Oktober 2007 Kommentare ausgeschaltet

Tja… das Ganze stand wohl unter einem unguenstigen Stern. Irgendwie…

Im August 2005 sollte der "Podcastverband / Verband deutschsprachiger Podcaster e.V." aus der Taufe gehoben werden. Unter anderem hatten Leute wie Thomas Wanhoff damals einige Leute zusammengetrommelt, um diese erste, offizielle "Podcastvereinigung" auf deutschsprachiger Ebene zu gruenden. Andreas Rompel, Gerrit Van Aaken, meine Wenigkeit, Roger Lévy, Peter Loeser und weitere Leute hatten sich quasi "ueberreden lassen" und/oder dazu bereit erklaert. Auch via Telefon waren waehrend der ersten Gruendungsversammlung in Frankfurt weitere Leute dazugeschaltet, somit war z.B. auch ein recht bekannter Video-Podcaster aus Guetersloh ebenfalls ein Gruendungsmitglied :-)

Es war ein netter Nachmittag mit geselligem Abschluss im Kneipenviertel (und das bisher einzige Mal, an dem Roger Lévy und ich uns "im richtigen Leben" getroffen haben). Dann kam ein paar Tage spaeter die Ernuechterung, die Gruendung war formal nicht richtig vollzogen worden, ein neuer Termin wurde einberaumt. Aber ein zweites Mal in so kurzer Zeit konnte nicht jeder in Frankfurt erscheinen (was in amtlicher Hinsicht notwendig gewesen waere, u.a. wegen der handschriftlich abzugebenden Unterschriften) und somit waren einige der Gruendungsmitglieder (wie z.B. 2/3 der damals noch nicht "richtig" existenten Podparade, bestehend aus Roger und mir) nicht mehr dabei. Unter dem Strich waren mehrere Anlaeufe noetig, um "das Ding zu gruenden", wie es zwischenzeitlich hiess.

Irgendwann danach wurde der "Podcastclub e.V." gegruendet. Somit gab es ploetzlich zwei Podcastgruppierungen, die sich u.a. zum Ziel gesetzt hatten, das Medium sowie dessen Gestalter/innen nach aussen hin zu vertreten und voranzubringen. Ein sicherlich fuer einige Leute wesentlicher Vorteil des "Clubs" war, dass er im Gegensatz zum "Verband" keinen finanziellen Mitgliedsbeitrag eingefordert hat. Unsereins und viele andere, die sich zwischenzeitlich ob der neuen Situation ausgetauscht hatten, war(en) mittlerweile "neutral" geworden und hegten (zumindest in meinem Fall) Sympathien fuer beide Seiten. Es gab zweifelsohne die ein- oder andere erwaehnenswerte Aktion des Verbandes, aber der Podcastclub hatte doch ziemlich schnell eine gute Position und Strategie (im positiven Sinne) gefunden. Die Folge: Auf breite Resonanz und Erwaehnung stossende Aktionen des Clubs wie z.B. die versuchte Interaktion mit der GEMA und die Schaffung der "Podcast Awards". Der Podcastclub war und ist (obwohl dessen Veranstaltungen einen anderen Ansatz verfolgten als wie die des Verbandes) naeher an der eigentlichen Podcast-Materie, ohne Frage. Das zeigte sich zum Beispiel waehrend der letzten Clubveranstaltung in Koeln, als Musikpodcaster wie Juergen Schlund im Rahmen von Vortraegen erklaerten, wie und womit sie ihre Sendungen gestalten und Vlogger wie Alexx Koellner ebenfalls Vortraege hielten.

Die letztendliche Abwanderung des Thomas Wanhoff nach Kambodscha hat den Verband zusaetzlich um eine seiner Leitfiguren beraubt. Das ist kein Vorwurf, nur eine Schlussfolgerung. Thomas, alles Gute weiterhin!!!

Jetzt ist es wohl endgueltig aus mit dem Podcastverband, denn seit kurzem ist auf der Webseite lediglich ein lapidarer Eintrag zu sehen:

…wobei das mit einem Link unterlegte Wort "hierhin" auf die Webseite des Podcastclubs verweist. Diesen gesamten Blogeintrag finde ich allerdings etwas arg duerftig und daher schade…

Noch im Sommer dieses Jahres hatte ich mich mit Marc C. Schmidt (ECO-Verband/Podcastclub) ueber die etwaige Reaktivierung des Podcastverbandes unterhalten, nachdem Thomas Wanhoff zwischenzeitlich kurzzeitig nach Deutschland zurueckgekehrt war. Marc sah der moeglichen "Wiederauferstehung" des Verbandes doch eher positiv entgegen (im O-Ton zu hoeren im "NormCast" Nr.84). Thomas kehrte spaeter nach Kambodscha zurueck, diesmal wohl vorlaeufig-endgueltig. Und jetzt ist es wohl auch endgueltig vorbei mit dem Verband.

Nun mag zurecht argumentiert werden, dass zwei "grosse" Vereinigungen eh zuviel sind bzw. waren. Daher hoffe ich, dass der "Podcastclub" darin einen Ansporn sieht. Aber, in Anbetracht der bisherigen Taetigkeiten des Clubs kommt eine "Floskel" doch wieder mal zum Tragen: "Weiter so!" :-)

Deutschland ist eine Hochburg der "Vereinsmeierei". Allerdings MUSS ja nicht daran teilgenommen werden, denn mittlerweile gibt es auch genuegend Beispiele und Einzelfaelle, die belegen, dass ein Verein, Club oder Verband zum Erreichen diverser Ziele nicht unbedingt noetig ist. Diejenigen, die darin aber einen Sinn und weitere Chancen sehen, sind aber auch nicht gerade selten… Summasumarum gilt auch hier: Nichts muss, vieles kann…

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KlangARTen

23. Oktober 2007 Kommentare ausgeschaltet

Im Zuge der unguenstigen Umstrukturierungen beim Buergerfunk suchen einige entsprechende Radiogruppen mittlerweile nach alternativen Verbreitungswegen. Warum auch nicht, denn genuegend vielseitiger Content und die Bereitschaft, ihn zu erstellen und zu verbreiten, ist in den allermeisten Faellen deutlichst gegeben. Es ist sowieso merkwuerdig, dass eine medienlastige Stadt wie Guetersloh noch keinen eigenen "Offenen Kanal" oder etwas in der Art hat…

Eine weitere, ehemalige Buergerfunksendung gibt es jetzt als Audio-Podcast, die "Elektronischen Klangarten". "Brammi" hat sich ein Herz gefasst und das Ganze als Podcast angemeldet, die erste Folge ist mittlerweile online. Kleiner Wehmutstropfen: Die Codierung der MP3-Datei ist in der ersten Folge noch suboptimal und die daraus resultierende Klangqualitaet eher gewoehnungsbeduerftig (aber trotzdem deutlichst gut anhoerbar). Hier sollte noch nachgebessert werden. Ebenso wuenscht man sich dann auch eine Liste der gespielten Titel im begleitenden Blog, was aber schon angedacht ist…

Ansonsten hoert man diese typische, schon seit etlichen Jahren aus dem Buergerfunk von Radio Guetersloh bekannte, laszive Stimme und natuerlicherweise viel CCL-lizensierte, elektronische Musik.

Dieser Musik-Podcast wird zumindest auf Dauer sicher seine Anhaenger finden…

Links:
Die Homepage der Klangarten
Die erste Folge bei Podspot.de
Der Podcast bei Podster.de
RSS-Feed des KlangARTen-Podcasts
Dolchstoss fuer den Buergerfunk

KategorienLokales, Medien