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Archiv für die Kategorie ‘Medien’

Der NormCast im Blogspiel

15. Dezember 2007 Kommentare ausgeschaltet

Ich habe am "Blogspiel" teilgenommen und mein Beitrag "Wir waren Helden" aus dem "NormCast" (Folge 91) wurde ausgewaehlt. Am heutigen Samstagnachmittag wurde das Werk in der Sendung "Breitband" auf den Frequenzen vom "Deutschlandradio Kultur" gespielt. Zwar in gekuerzter Form, aber immerhin mit einem kleinen telefonischen Gespraech, welches die Redaktion bereits gestern mit mir aufgezeichnet hatte.

Zitat von der Webseite:
Mit "blogspiel", einem interaktiven Projekt rund um das Thema Radio und Audioblogs, öffnet sich das Radio nun der Blogosphäre. "blogspiel" wird in Zusammenarbeit mit der Berliner Firma trigger23 produziert und besteht aus zwei Elementen: einem Internetportal und einem wöchentlichen Magazin. (…) Neben dem Gewinner-Blog der Woche werden auch andere künstlerisch und/oder formal interessante Audioblogs vorgestellt. (…) Das "blogspiel" gibt den Hörern von Deutschlandradio Kultur die Möglichkeit, Audioblogs zu hören – Hörbeiträge also, die zunächst in einem anderen Medium veröffentlicht wurden und die sowohl die Weltsicht als auch die ästhetischen Kriterien von Machern zeigen, die unabhängig vom Radio agieren. Das "blogspiel" gibt Audiobloggern ein Forum und einen Wettbewerb mit der Möglichkeit, im Radio gesendet (und dafür auch bezahlt) zu werden. "blogspiel" ist gedacht als eine Membran zwischen der Blogosphäre und dem Radio – durchlässig in beide Richtungen." Quelle: Deutschlandradio Kultur.

Ich freue mich darueber, vielen Dank! :-)

Links:
Blogspiel.de
Breitband Online
NormCast Nr.91 mit der vollstaendigen Version des Beitrags
"Wir waren Helden" im Blogspiel
Die verwendete Textvorlage
Deutschlandradio / Deutschlandfunk

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Die Mal-Sondock-Show

4. Dezember 2007 Kommentare ausgeschaltet

Die Legende lebt. Im wahrsten Sinne des Wortes. Und sie moechte zurueck ins Radio! "Die Mal Sondock Show", so soll das Projekt heissen.

Allerdings gibt es da ein paar Huerden, die es zu ueberwinden gilt und die natuerlich auch (wie fast immer) mit dem lieben Geld zu tun haben. Es werden beispielsweise Sponsoren gesucht. Auch aus diesem Grund hat Michael Kretschmann, seines Zeichens ein Riesenfan von Mal und Betreuer der News-Sektion auf der Mal-Sondock-Fanpage, eine neue Webseite ins Leben gerufen. Hier der Link dorthin.

Im Kasten "Besonderes" rechts auf dieser Seite finden sich die Links zu zwei Podcastepisoden, die ein Interview von mir mit Mal Sondock beinhalten. Sie zeigen in sehr beeindruckender Weise, dass diese Stimme nach wie vor einen verdammt hohen Wiedererkennungswert aufweist und nichts von ihrer Radiotauglichkeit verloren hat. Mal hat mir weit ueber das, was im Podcast zu hoeren ist hinausgehend, viele interessante Dinge erzaehlt und mir die Entwuerfe fuer zukuenftige Projekte vorgefuehrt. Ich merkte ihm richtig an, dass er nach wie vor am Radio haengt und voller Tatendrang ist. Hoffentlich ergibt sich fuer ihn bald die Gelegenheit, diese Energie auch umzusetzen!

http://www.mal-sondock-show.de

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Music and Lyrics

25. November 2007 Kommentare ausgeschaltet

Das ist der Originaltitel des Films "Mitten ins Herz – Ein Song fuer Dich" mit Hugh Grant und Drew Barrymore. "Oh mein Gott" hoere ich jetzt schon welche sagen "der nervt doch voellig"… Und in der Tat ist Hugh Grant nicht unumstritten. Die einen lieben ihn, andere moegen seine Grimassen, sein Gehabe und seinen Akzent nicht. Trotzdem: "Notting Hill" war beispielsweise ein liebenswerter Film, genauso wie "Vier Hochzeiten und ein Todesfall". Eigentlich belanglose Komoedien, aber mit Stil und Witz gemacht.

"Music and Lyrics" reiht sich da ganz gut ein und besticht gleich am Anfang durch ein geniales Musikvideo der fiktiven Band "Pop", welches bewusst und fantastisch gelungen im 80er-Jahre-Stil gehalten ist. Das Lied "Pop goes my heart" passt gnadenlos-gut dazu. Der Film erzaehlt die Geschichte eines ehemaligen Popstars, der in den Achtzigern eine Reihe von Hits gehabt hat und dessen Karriere nach der Trennung dieser Synthie-Pop-Band bergab fuehrte. In der Gegenwart angekommen, erhaelt er vom jetzt angesagten (fiktiven) Star (einer konstruierten Mischung aus Britney Spears, Madonna und Christina Aguilera) den Auftrag, einen Song fuer sie zu schreiben. Durch Zufall trifft er Drew Barrymore, die sich als gute Lyrikerin erweist und den entsprechenden Text beisteuert. Bis zum grossen Finale des Films gilt es einige Huerden zu ueberwinden und letztendlich finden sie sich doch. So weit – so trivial.

Was den Film ausmacht sind die vielen Anspielungen auf die 80er Jahre, auf den Lebensstil, den die "Ueberlebenden" dieser Zeit heute so pflegen, auf viele Dinge, die man sofort auf andere (vergangene und aktuelle) Stars und Vorkommnisse uebertragen kann. Die Dialoge sind alles andere als "platt" und die Musik wirklich gelungen. Vom George-Michael-Verschnittsong bis zum "Slam" ist alles dabei. Ausser richtigem Gitarrenrock. Aber der haette hier eh nicht hineingepasst…

Man ist erstaunt ueber die -sollten sie denn nicht "technisch beschoenigt" worden sein- musikalischen Faehigkeiten des Herrn Grant, der in seiner Rolle absolut glaubwuerdig herueberkommt, auf seine Art…

Die deutsche Synchronfassung bietet allerdings wieder das, was im Grunde genommen ziemlich daneben ist: Auf Deutsch nachgesungene Textpassagen. Unglaublich. Gluecklicherweise passierte das anscheinend nur in kurzen Sequenzen (zum Beispiel in einer Szene, in der komponiert wird) und nicht bei den letztendlichen Songs. Trotzdem haetten hier die Originalstimmen in Verbindung mit Untertiteln dem Film gut getan. Gluecklicherweise hat die DVD auch die englische Tonspur zu bieten, wovon dann gleich nach der ersten deutschen Gesangsszene auch Gebrauch gemacht wurde :)

Ein kurzweiliger, liebenswerter Film, der die Welt nicht veraendern kann und auch nicht will. Ohne hochtrabendem Anspruch, einfach nur unkompliziert abgespult und dabei voller Witz und mit Sicherheit nicht nur fuer Retro-Fans interessant. Der Film ist kein ultimatives Muss fuer das Kino, aber fuer einen der kommenden Winterabende im heimischen Wohnzimmer voellig in Ordnung…

http://musicandlyrics.warnerbros.com/

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Funkempfang.de

19. November 2007 Kommentare ausgeschaltet

Es ist schon interessant, was man ab und zu mal durch Zufall findet. Fuer Funkamatuere und generell technikinteressierte Leute gibt es die Webseite "Funkempfang.de". Dort gibt es viele interessante Artikel rund um das Hobby zu lesen und in einer aelteren Ausgabe (der Nummer 23, August 2007, Seite 7) wurde sogar der "QTH Germany"-Podcast vorgestellt (inklusive Screenshot eines Beitrages von dieser Seite). Das Magazin erscheint zehnmal im Jahr als jeweilige PDF-Datei und ist aus der ehemaligen Zeitschrift "Radio Scanner" hervorgegangen.

KategorienAmateurfunk, Medien

Ueberschaetzte Bewegtbilder

15. November 2007 Kommentare ausgeschaltet

"Den muss man einfach gesehen haben…" Wie oft wird dieser Satz wohl taeglich in Zusammenhang mit einem Film ausgesprochen? Um viele Filme und TV-Serien wird ein "Hype" gemacht, der bei nuechterner Betrachtungsweise oftmals nur schwer nachzuvollziehen ist.

Subjektive, spontane Beispiele fuer ueberbewertete Filme waeren beispielsweise "Traffic" oder "American Beauty". Im Bereich Musik wuerde ich allen voran Justin Timberlake nennen, viel Laerm um (fast) nichts. TV? Hmmm… "K11" oder "Lenzen und Partner", beides dilettantisches, konstruiertes und aufgesetztes Laienspiel mit meistenteils abstrusen Inhalten. Aber leider auch mit anscheinend guten Einschaltquoten… Die Liste liesse sich nahezu unendlich fortsetzen.

Die "SZ" hat mal wieder eine nette, zum Thema passende Bildstrecke ins Netz gestellt. Was steht da in punkto "Bully Herbig Filme": ""Der Schuh des Manitu" war ein Zusammenschnitt der Bullyparade, "Traumschiff – Periode 1" war ein Zusammenschnitt der Bullyparade, "Lissy und der wilde Kaiser" ist ein Zusammenschnitt der Bullyparade. Überschätzt, weil: alles ein Zusammenschnitt der Bullyparade ist." Da stellt sich allerdings die Frage: Wie ist die Bullyparade an sich zu bewerten? Besser als so manche Comedy-Fahrwasserproduktion ist sie allemal…

oder in Bezug auf die "Matrix"-Fortsetzungen:
Überschätzt, weil: nach dem genialen ersten Film einfach keine Fortsetzung nötig gewesen wäre. => Bingo! :)

Auch hier gilt mal wieder das Fazit: Alles ist relativ. Genau diese hier aufgezaehlten Dinge moegen andere Leute wiederum als absolut genial bewerten. Wie gut, dass "Geschmack" immer eine subjektive Sache ist, fuer die eigentlich niemand belangt werden kann…

Hier geht es zur SZ-Bildstrecke

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