NormCast 131

14. Februar 2009 Kommentare ausgeschaltet
KategorienNormCast

Zerkratzte Kneipen-CDs

12. Februar 2009 Kommentare ausgeschaltet

Eine gutgehende Kneipe laesst den Wirkenden hinter dem Tresen wenig Zeit, sich um die Musik zu kuemmern. Da werden die CDs achtlos in der Gegend umhergeworfen und meistens nicht mehr in ihre Huellen zurueckgesteckt. Dementsprechend sehen sie dann nach kurzer Zeit auch aus und haben nur eine geringe Lebensdauer zu erwarten. Eine Spindel waere an dieser Stelle schon eine gute Zwischenloesung… Die Neuzeit ist weiterhin digital, aber gewissermassen "sauberer". Insbesondere fuer Gastronomen ist es nach wie vor von Vorteil, Original-CDs vorzeigbar zu halten (falls der GEMA-Mensch kontrolliert), trotzdem koennen diese auch bequem sofort in einen Rechner als MP3-Dateien eingelesen werden. Unter Zuhilfenahme einer geeigneten Jukebox-Software gehoeren Skip-Geraeusche, Spruenge und andere unschoene Toene, die von zerstoerten CD-Oberflaechen herruehren, der Vergangenheit an.

Das Aufarbeiten beginnt zunaechst grundsaetzlich mit dem Reinigen. Nicht selten wandern die Scheiben erstmal ins Wasser. Spaeter werden sie mit dem "Audiograbber" eingelesen. Es empfiehlt sich, dort beim Punkt "Allgemeine Einstellungen" die "CD Rom Zugriffsart" auf einen der "Fixed Sync" Werte einzustellen, damit etwaige Lesefehler auch bemerkt werden. Ansonsten bleibt nur die Option, alle Dateien einzeln abzuhoeren und zu pruefen, ob sie auch "sauber" sind, was in Anbetracht der Masse nicht immer moeglich ist. "Dynamic Sync Width" laesst den Auslesevorgang im Regelfall zwar fehlerlos erscheinen und bis zum Ende durchlaufen, garantiert aber trotz entsprechender Statusmeldungen nicht die Korrektheit der resultierenden Datei. Bei sauberen CDs kann diese (schnellere) Option im allgemeinen aber bedenkenlos angewendet werden…

Vor dem Anlegen einer Jukebox empfiehlt es sich, eine geeignete Dateistruktur zu erstellen, damit die Alben und Einzelsongs gegebenenfalls auch "zu Fuss" bzw. manuell wiedergefunden werden koennen. Fuer ordentliche id3-Tags kann zum Beispiel die hervorragende Software "MP3TAG" sorgen. Als Verwaltungs- und Wiedergabesoftware eigenen sich z.B. Winamp oder der Media Monkey. Apple-Anwender benutzen meistens iTunes. Ein PC-basierter Rechner ab ca. 500 mhz aufwaerts reicht ungefaehr aus, mit steigender Titelanzahl sollte aber auch der Rechner schneller werden. Erfahrungsgemaess ist die "Roedelei" auf der Festplatte sonst gross. Ein 1Ghz-PC sollte aber auch das bequem bewaeltigen koennen.

Immer haeufiger stehen alte Rechner mittlerweile als virtuelle Musikboxen in den Kneipen. Richtig so. Zum einen ist es eine sinnvolle Weiterverwendung alter Hardware, zum anderen schont es die CDs und eine Zufallswiedergabe foerdert zusaetzlich die musikalische Vielfalt…

Das ist eigentlich ein schoenes Thema fuer eine ausfuehrlichere Podcastfolge. Steht hiermit auf der Liste :)

KategorienComputerkram

Glueckskekse

10. Februar 2009 Kommentare ausgeschaltet

Sie begegnem einem so ca. zwei- bis dreimal im Jahr beim Besuch eines chinesischen Restaurants: Die Glueckskekse. Nachdem "Die Sseeehn unn die Secksunfünfziiich, ja gernä…" :-)) verspeist wurden, widmet man sich den in kleinen Tuetchen befindlichen und mit einer Art Eiswaffelsubstanz umverpackten Papierstreifen, die fernoestliche Weisheiten enthalten sollen. Nachdem frueher auf der einen Seite ein deutschsprachiger Satz stand und auf der Rueckseite ein englischsprachiger mit ganz anderem Sinn, gibt es die Gluecksstreifen mittlerweile sogar viersprachig und mit einheitlicher Bedeutung.
Eine echte Evolution :-)

Allerdings geht dieser "Brauch" nicht -wie man leicht vermuten koennte- auf eine lange, chinesische Tradition zurueck. Wer hat`s erfunden? Die Amis. Mal wieder. Nicht nur der rot-weisse Weihnachtsmann hat amerikanische Wurzeln (=> Coca Cola), auch die vermeindlich-chinesischen Glueckskekse sind eine Erfindung eines amerikanischen Gastronoms.

Eine definitiv-neuere Weiterfuehrung ist allerdings der virtuelle Glueckskeks.
Auf http://www.dein-glueckskeks.de/ gibt es ihn, ohne Waffel.

Da lob' ich mir doch einen richtigen, vor allen Dingen dann, wenn solch ein Text enthalten ist:

Na, das waer`s doch…

KategorienDiverses

OH YEAH! 4.0

9. Februar 2009 Kommentare ausgeschaltet

Michael Van Merwyk hatte geladen – und alle kamen. Anlass zum Feiern gab es genug, denn an diesem Samstag, den 7.2.09 wurde er vierzig Jahre alt, feierte sein 25-jaehriges Buehnenjubilaeum und ausserdem die Veroeffentlichung seiner neuen CD "Catching The Rain". Die "Bluesnight Band" und Spezialgaeste wie Nadja Grosspietsch und Larry Garner aus Baton Rouge heizten im bis in die hintersten Winkel prallgefuellten "Roadhouse" in Wiedenbrueck den Leuten bis in die fruehen Morgenstunden im Rahmen des von "MvM" organisierten Blues-Festivals ein. Langjaehrige, musikalische Weggefaehrten wie Jerry Hovell, Roger Clarke-Johnson und Gerry Spooner waren natuerlich ebenfalls zugegen.


Larry Garner ist ein alter Freund Michaels, der an diesem Abend auch als Koch in Erscheinung trat. Mit eigens aus seiner Heimat mitgebrachten Gewuerzen kochte er fuer Michael`s persoenliche Geburtstagsgaeste (die an einem extra Eintrittsbaendchen zu erkennen waren) ein originales Louisiana Gumbo. Und das war ausgesprochen lecker…

Musikalisch war das Ganze sehr hochwertig. Da wurde der Kontrabass auch mal im "Draufliegen" gespielt und eine Gitarre mutierte zur Zither. Lange Soli gehoerten natuerlich ebenfalls dazu, trotzdem gab es auch Ausfluege in die Pop- und Rockwelt, selbst Reggae-Klaenge waren zu hoeren. An einer Stelle imitierte Larry Garner den Rapper "2Pac" so gekonnt, dass hinterher der ganze Saal kurzzeitig in eine Art "Hip-Hop-Taumel" verfiel. Und das bei einem Blues-Publikum… Gerry Spooner liess die Loeffel fliegen und Larry Garner holte auch mal Leute aus dem Publikum zum Mitmachen auf die spaerlich ausgeleuchtete Buehne.

Eine tolle Atmosphaere herrschte dort im "Roadhouse". Das folgende Video ist leider etwas zu dunkel, was aber in Anbetracht der Lichtverhaeltnisse nicht zu aendern war. Das Festival wird in der zweiten Jahreshaelfte in eine neue Auflage gehen und bis dahin werden wir Michael bestimmt noch oefters in und um Guetersloh auftreten sehen (zum Beispiel am 12.2. in der "Weberei" beim "BarFly"). Happy Birthday, Michael!

Link zu diesem Video bei YouTube.com

KategorienLokales, Videos

Funker? Find' ich…

8. Februar 2009 Kommentare ausgeschaltet

…das musste mal wieder gesagt werden! :-)

KategorienAmateurfunk