Forever Faithless!

3. Oktober 2006 Kommentare ausgeschaltet

Eine normale Maxi-CD kostet neu mittlerweile knapp 6 Euro. Ein ganzes Best-Of-Album gab es in diesm Fall neu verschweisst fuer 5 Euro (Media Markt GT). Ein echtes Schnaeppchen. Und richtig gut. "Forever Faithless" ist eine absolut-durchdachte Zusammenstellung der Highlights dieser Band. Und die gab es zuhauf. Alle bemerkenswerten und in sich unterschiedlichen Songs sind meistens in der sogenannten "Radio-Version" enthalten, allerdings gibt es auch die Monster-Mixe von "Salva Mea" und "Insomnia" (beide jeweils um die 10 Minuten lang) zu hoeren. Und das ist auch gut so, denn gerade die langen Versionen haben Faithless immer ausgezeichnet. Schade allerdings, dass "God is a DJ" nur in der normalen Version beruecksichtigt wurde. Aber auch die vermeindlich-unbekannteren Songs wie "I want more", "Don`t leave" oder "Tarantula" kommen gut `rueber, von "We come 1" und "Mass Destruction" ganz zu schweigen.
Klingt gut, kommt gut, ist gut!

KategorienMusik

Nachgetreten!

30. September 2006 Kommentare ausgeschaltet

Waehrend der letzten Fussball-WM erschienen sie taeglich in der Tageszeitung: Die "Nachgetreten!"-Comics. Schon damals fielen die oftmals sehr gelungenen Pointen und die treffenden Zeichnungen auf und es machte immer Spass, sie zu lesen. Es wurde fast zu einem "Morgenritual". Mittlerweile ist die WM vorbei und die Comics erscheinen nur noch sporadisch in der Zeitung. Aber: Ein Buch ist erschienen und weitere Episoden gibt es auf der Webseite http://www.nachgetreten.com

KategorienMedien

60 Jahre Kenwood

29. September 2006 Kommentare ausgeschaltet

Kenwood. Ein klangvoller Name. Im Amateurfunkbereich lange Zeit fuehrend, im HiFi-Sektor damals und heute sehr beliebt.

Heutzutage kann sogar die normale Hausfrau mit Recht behaupten, dass sie "eine Kenwood" hat, denn irgendwann fing die Firma an, auch Haushaltsgeraete zu bauen. Zwar recht umfangreich, aber leider leidete das Image der Firma etwas darunter, zumindest in Funk- und HiFi-Kreisen.

Aus dem Amateurfunkbereich hatten sie sich zwischenzeitlich etwas zurueckgezogen, meldeten sich aber spaeter mit eindrucksvollen Geraeten zurueck. Dennoch: Eine so punktgenau-harmonisierende Produktlinie wie zu "TS-450/TS-850/TS-950-Zeiten" haben sie nie wieder hinbekommen.

Dafuer aber etwas anderes: Eine richtige "eierlegende Wollmilchsau", den TS-2000. Das Ding kann einfach fast alles ausser Kaffee kochen :)

Alle Baender abdeckend, toll verarbeitet und mit hervorragenden, technischen Eigenschaften. Fuer mich schon lange das Wunschgeraet ueberhaupt. Aber nicht billig. Als TS-2000 "X" (also mit 23cm-Option) kostet es schlappe 2300.- Euro (ungefaehr). Das ist, gemessen am Funktionsumfang und der Gesamtqualitaet des Geraetes, gar nicht mal zuviel, aber trotzdem happig.

Nun existiert die Firma Kenwood bereits im 60.Jahr und anlaesslich dieses Jubilaeums wird natuerlich gerade dieses Geraet als "LE"- (Limited Edition-) Version herausgebracht. In schwarz, wie es sich gehoert :)

Tja, eigentlich waere jetzt die Zeit, aber der vorhandene Yaesu FT-847 tut noch sehr gut seinen Dienst. Vielleicht spendet mir die Firma Kenwood ein Exemplar, ich wuerde dann garantiert auch einen schoenen "QTH Germany"-Podcast darueber machen :))

KategorienAmateurfunk

Hey, Baby!

28. September 2006 Kommentare ausgeschaltet

Aus der Reihe Fundstuecke

Jerry Hovell ist 50% von Cool School, jenem Musikduo, ueber das hier schon oefters mal etwas zu lesen war. Beim Biere erzaehlte er kuerzlich so ganz nebenbei, dass er mal eine Solosingle gemacht hat, vor mittlerweile 32 Jahren. Es war eine Coverversion des alten Bruce-Channel-Hits "Hey Baby".

Im Jahre 1976 hat zum Beispiel ein gewisser Ringo Starr auf seinem Album "Ringo`s Rotogravure" eine sehr interessante und voellig andere Version davon veroeffentlicht und die Version von DJ Oetzi duerfte wohl auf der "Wies`n" derzeit wieder Hochkonjunktur haben.

Jerry`s Version davon ist typisch fuer die fruehen siebziger Jahre und eigentlich ist die B-Seite der Single, einer seiner eigenen Songs, aus heutiger Sicht viel interessanter.

Und wo gab`s die Platte noch? Bei eBay. Erstaunlich. Ein einziges Exemplar wurde umgehend gefunden und ersteigert. Zwar zu einem recht stolzen Preis (6 Euro plus Versandkosten), aber das war in diesem Fall schlichtweg egal. Es ist immer etwas anderes, wenn man die Leute persoenlich kennt.

Bei vielen Platten war frueher immer der sogenannte "Waschzettel" beigelegt, also ein Papier mit Werbeinformationen ueber Musik und Kuenstler, oftmals unfreiwillig-komisch. Hier steht folgender Text auf der Rueckseite:

Erinnern Sie sich noch an die im Jahre 1962 erschienene Aufnahme von "Hey!Baby"? Diese Platte wurde auf Anhieb Nr.1 in der englischen Hitparade.
Ein Vergleich mit der Original-Version wuerde jedoch beweisen, um wieviel interessanter, z.B. vom Arrangement her, man eine Plattenaufnahme heute gestalten kann.
Nicht zuletzt dank Jerry Hovell, der sich erneut einem breiteren Publikum vorstellen kann. Fans werden ihn als Saenger der Gruppe "Roundhouse" wiedererkennen. Allerdings wird nur Fachleuten bekannt sein, dass er bereits 1969 in London eine LP mit der Gruppe "Justine", bei der er als Bassist und Saenger war, produziert hat.

Auf dem Coverphoto sieht er aus wie ein Schlagersaenger und er sagte mir auch, dass er damals von seiten der Plattenfirma her in diese Ecke gedraengt werden sollte. Das wollte er nicht und somit war diese Aera schnell zuende.

Heutzutage musiziert er nebenberuflich weiter, meistens zusammen mit Roger Clarke-Johnson, wie auf der unteren Bildmontage zu sehen. Derjenige rechts unten im Bild, das ist Jerry heute :) Das Bild entstand allerding nicht waehrend eines Buehnenauftritts, sondern auf einer Privatparty…

KategorienMusik

Licht aus bei Lichterloh

26. September 2006 Kommentare ausgeschaltet

Lichterloh, eine hochinteressante Band aus Ostwestfalen, die in musikalischer Hinsicht gute Zukunftschancen gehabt haette, gibt es nicht mehr. Heute erreichte mich der letzte Newsletter der Band.

(…) Wir haben sechs Jahre lang zusammen Musik gemacht mit vielen Höhen und Tiefen, bis auf eine kurze Unterbrechung in konstanter Besetzung und die Musik oder die Band war in weiten Teilen dieser Zeit unser Lebensmittelpunkt. Viele von Euch waren von Anfang an dabei oder sind später dazu gestoßen und haben die Entwicklung der Band und der Musik mitverfolgt, miterlebt und vor allen Dingen nach Leibeskräften unterstützt. Dafür wollen wir uns an dieser Stelle bei Euch allen wirklich von Herzen bedanken. (…) Wir haben die Band vor einiger Zeit mehr oder weniger aufgelöst. Ob wir jemals wieder in dieser Formation spielen werden oder in dem Sinne als Lichterloh auftreten werden, kann man grundsätzlich nicht ausschließen, aber zum jetzigen Zeitpunkt erscheint dies eher unwahrscheinlich. (…) Wir sind im Übrigen nicht im Streit auseinander gegangen, so wie es so oft der Fall ist, wenn Bands eine so lange Zeit aufeinander hängen und Musik machen. Wir haben uns alle noch gern und werden auch weiterhin in der einen oder anderen Konstellation einen Trinken gehen. (…)

Schade! Die Band verfuegte ueber ein qualitativ-hohes Potential. Bandmitglied Gunnar Ennen hat schon auf Solo-Pfaden einiges erreicht und spielte fuer lange Zeit auch bei den "Thunderbirds" aus Bielefeld, einer auf lokaler Ebene sehr bekannten Rock`n`Roll-Band, die immer wieder gefeierte Gastspiele in Guetersloh gibt.

Auf der Webseite von Lichterloh kann auch in viele Songs hineingehoert werden und mit der Band stirbt ja nicht deren Musik. Also, wer Interesse an deutsprachigem Pop/Rock mit Anleihen bei "Seelig", "Nationalgalerie" und aehnlichen Gruppen hat, der wird dort nach wie vor sicher auf seine Kosten kommen…

KategorienMusik