Hey, Baby!

28. September 2006 Kommentare ausgeschaltet

Aus der Reihe Fundstuecke

Jerry Hovell ist 50% von Cool School, jenem Musikduo, ueber das hier schon oefters mal etwas zu lesen war. Beim Biere erzaehlte er kuerzlich so ganz nebenbei, dass er mal eine Solosingle gemacht hat, vor mittlerweile 32 Jahren. Es war eine Coverversion des alten Bruce-Channel-Hits "Hey Baby".

Im Jahre 1976 hat zum Beispiel ein gewisser Ringo Starr auf seinem Album "Ringo`s Rotogravure" eine sehr interessante und voellig andere Version davon veroeffentlicht und die Version von DJ Oetzi duerfte wohl auf der "Wies`n" derzeit wieder Hochkonjunktur haben.

Jerry`s Version davon ist typisch fuer die fruehen siebziger Jahre und eigentlich ist die B-Seite der Single, einer seiner eigenen Songs, aus heutiger Sicht viel interessanter.

Und wo gab`s die Platte noch? Bei eBay. Erstaunlich. Ein einziges Exemplar wurde umgehend gefunden und ersteigert. Zwar zu einem recht stolzen Preis (6 Euro plus Versandkosten), aber das war in diesem Fall schlichtweg egal. Es ist immer etwas anderes, wenn man die Leute persoenlich kennt.

Bei vielen Platten war frueher immer der sogenannte "Waschzettel" beigelegt, also ein Papier mit Werbeinformationen ueber Musik und Kuenstler, oftmals unfreiwillig-komisch. Hier steht folgender Text auf der Rueckseite:

Erinnern Sie sich noch an die im Jahre 1962 erschienene Aufnahme von "Hey!Baby"? Diese Platte wurde auf Anhieb Nr.1 in der englischen Hitparade.
Ein Vergleich mit der Original-Version wuerde jedoch beweisen, um wieviel interessanter, z.B. vom Arrangement her, man eine Plattenaufnahme heute gestalten kann.
Nicht zuletzt dank Jerry Hovell, der sich erneut einem breiteren Publikum vorstellen kann. Fans werden ihn als Saenger der Gruppe "Roundhouse" wiedererkennen. Allerdings wird nur Fachleuten bekannt sein, dass er bereits 1969 in London eine LP mit der Gruppe "Justine", bei der er als Bassist und Saenger war, produziert hat.

Auf dem Coverphoto sieht er aus wie ein Schlagersaenger und er sagte mir auch, dass er damals von seiten der Plattenfirma her in diese Ecke gedraengt werden sollte. Das wollte er nicht und somit war diese Aera schnell zuende.

Heutzutage musiziert er nebenberuflich weiter, meistens zusammen mit Roger Clarke-Johnson, wie auf der unteren Bildmontage zu sehen. Derjenige rechts unten im Bild, das ist Jerry heute :) Das Bild entstand allerding nicht waehrend eines Buehnenauftritts, sondern auf einer Privatparty…

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Licht aus bei Lichterloh

26. September 2006 Kommentare ausgeschaltet

Lichterloh, eine hochinteressante Band aus Ostwestfalen, die in musikalischer Hinsicht gute Zukunftschancen gehabt haette, gibt es nicht mehr. Heute erreichte mich der letzte Newsletter der Band.

(…) Wir haben sechs Jahre lang zusammen Musik gemacht mit vielen Höhen und Tiefen, bis auf eine kurze Unterbrechung in konstanter Besetzung und die Musik oder die Band war in weiten Teilen dieser Zeit unser Lebensmittelpunkt. Viele von Euch waren von Anfang an dabei oder sind später dazu gestoßen und haben die Entwicklung der Band und der Musik mitverfolgt, miterlebt und vor allen Dingen nach Leibeskräften unterstützt. Dafür wollen wir uns an dieser Stelle bei Euch allen wirklich von Herzen bedanken. (…) Wir haben die Band vor einiger Zeit mehr oder weniger aufgelöst. Ob wir jemals wieder in dieser Formation spielen werden oder in dem Sinne als Lichterloh auftreten werden, kann man grundsätzlich nicht ausschließen, aber zum jetzigen Zeitpunkt erscheint dies eher unwahrscheinlich. (…) Wir sind im Übrigen nicht im Streit auseinander gegangen, so wie es so oft der Fall ist, wenn Bands eine so lange Zeit aufeinander hängen und Musik machen. Wir haben uns alle noch gern und werden auch weiterhin in der einen oder anderen Konstellation einen Trinken gehen. (…)

Schade! Die Band verfuegte ueber ein qualitativ-hohes Potential. Bandmitglied Gunnar Ennen hat schon auf Solo-Pfaden einiges erreicht und spielte fuer lange Zeit auch bei den "Thunderbirds" aus Bielefeld, einer auf lokaler Ebene sehr bekannten Rock`n`Roll-Band, die immer wieder gefeierte Gastspiele in Guetersloh gibt.

Auf der Webseite von Lichterloh kann auch in viele Songs hineingehoert werden und mit der Band stirbt ja nicht deren Musik. Also, wer Interesse an deutsprachigem Pop/Rock mit Anleihen bei "Seelig", "Nationalgalerie" und aehnlichen Gruppen hat, der wird dort nach wie vor sicher auf seine Kosten kommen…

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Achtung, Aufnahme!

24. September 2006 Kommentare ausgeschaltet

Der Windows-Mixer ist meistens rechts unten neben der Uhr in der Leiste zu finden. Wenn man ihn oeffnet, startet er standardmaessig im Wiedergabemodus.

Moechte man in den Aufnahmemodus wechseln, muss man erst auf "Optionen" klicken, dann auf "Eigenschaften" und erhaelt dann durch einen weiteren Klick die entsprechenden Auswahlmoeglichkeiten.

Das ist sehr umstaendlich, wenn man "mal eben schnell" eine andere Audio-Eingabequelle anwaehlen muss (z.B. das Mikrophon bei einem Skype-Anruf, sofern die entsprechende, skype-eigene Automatisierung ausgeschaltet wurde).

Eine Loesung ist die folgende:

Man klicke mit der rechten Maustaste in einen freien Bereich des Desktops und erstellt eine neue Verknuepfung. In die Eingabezeile traegt man "sndvol32 /r" ein (ohne Anfuehrungsstriche), klickt weiter und gibt einen Namen fuer die Verknuepfung ein. Schon erhaelt man ein kleines Icon, welches man z.B. auch in die Schnellstartleiste verschieben kann. Klickt man darauf, oeffnet sich das Mischpult direkt im Aufnahmemodus.

Alternativ kann man den Befehl natuerlich auch in ein Dos-Fenster oder unter "Start-Ausfuehren" eingeben.

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FlashMute = Endlich Ruhe!

21. September 2006 Kommentare ausgeschaltet

Es nervt. Man geht auf eine Webseite, die Werbung beinhaltet, wie z.B. PC-Welt.de. Man faengt an zu lesen, hoert nebenbei ueber einen Software-MP3-Player wie z.B. "Winamp" seine Lieblingsmusik und auf einmal faengt jemand an zu erzaehlen und/oder es strotzt auf einmal vor Disharmonien, weil sich eine zusaetzliche Melodie unaufgefordert zu der vorhandenen gesellt hat. Oder man hoert merkwuerdige Geraeusche und raetselt, wo sie herkommen, was zusaetzlich ablenkt.

Es ist ein Unding, dass mittlerweile viele Internetseiten automatisch irgendwelche Videos laden, einblenden und abspielen und/oder einfach Sounds abspielen.

Eine Loesung fuer dieses Problem ist das kleine, aber effiziente Programm "FlashMute". Eine kleine, unverfaengliche .exe-Datei, die die Moeglichkeit bietet, diese kleinen Flashanimationen zuverlaessig stumm zu schalten.

Manche Webseiten (z.B. Webauftritte von Musikgruppen wie beispielsweise KonFerenz oder Lichterloh) spielen ihre begleitende Musik allerdings ueber den sogenannten "Embedded-Source-Befehl" ab. Das heisst, dass beispielsweise MP3- oder Midi-Files ueber den systeminternen Player abgespielt werden, der dann aber unsichtbar und meistens nicht-abschaltbar im Hintergrund gestartet wird. Das ist auch nicht immer erwuenscht und dafuer bietet dieses kleine Tool auch die Funktion der kompletten Stummschaltung des Browsers.

Ueber einen "Hotkey" (CTRL+ALT+M) kann man aber jederzeit an das Programm gelangen und die Stummschaltung aufheben.

Alles in allem:
Kompatibel zum FireFox und anderen Browsern, einfach und gut!
Downloadempfehlung! Webseite / Direkt-Download

KategorienComputerkram

McSchrumpf

19. September 2006 Kommentare ausgeschaltet

Wer sich bei McDonalds einmal richtig sattessen moechte, der zahlt dafuer ungefaehr soviel Geld wie in einem "richtigen" Restaurant. Frueher wurde "McDoof", wie es hier gerne genannt wird, oefters mal besucht. Aber irgendwann bemerkte man doch, dass das ganz gut ins Geld ging und mittlerweile kann man die Besuche beim grossen "M" ueber das Jahr verteilt an einer Hand abzaehlen. "Frueher war alles besser". Ein Satz, der immer wieder gerne benutzt wird, der aber in diesem Fall tatsaechlich stimmt. Der "alte" McChicken war anders gewuerzt und laenglich-oval geformt. Jetzt bekam ich das hier abgelichtete Gebilde vorgesetzt. In punkto Form wie ein "normaler" Burger und etwas kleiner als vorher. Preis: 2,99 Euro. Eine ordentliche "Currywurst-Pommes-weiss" (auch als "Manta-Platte" bzw. "Schimanski-Teller" bekannt und das inoffizielle Nationalgericht der Ostwestfalen) kostet nur unwesentlich mehr. Wenn also Fast Food, dann wohl zukuenftig doch lieber wieder das Altvertraute…
…naja, Ausnahmen bestaetigen die Regel :)

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