"Eat it – eat it, if it`s gettin` cold – reheat it!" So parodierte "Weird Al" Yankovic im Jahre 1984 das Lied "Beat it" von Michael Jackson. Auch Madonna musste dran glauben, denn aus "Like a virgin" machte Yankovic eiskalt "Like a surgeon". Aus Cyndi Lauper`s "Girls just wanna have fun" wurde "Girls just wanna have lunch" und Steven Tyler von Aerosmith wird sich ueber das "Livin` in the fridge" (original: "Livin`on the edge") gewundert haben.
Nun ist Yankovic wieder da und nimmt gleich die derzeitige Sachlage in punkto Musikdownloads auf`s Korn. Und das geht natuerlich am besten mit einer herunterladbaren MP3-Datei. Die heisst wiederum "Don`t download this song" und hoert sich (hoechstwahrscheinlich mit voller Absicht) aehnlich an wie das alte "We are the world" der "USA For Africa". Trotzdem witzig….
Wer kennt das nicht: Man ist unterwegs und fotografiert irgendein schoenes Gebaeude. Schaut man sich die Bilder spaeter zuhause an, steht mit Sicherheit an irgendeiner markanten Stelle ein Tourist davor. Aergerlich. Nun, im Zeitalter der digitalen Fotografie, wo das einzelne Bild so gut wie nichts kostet, gibt es eine Loesung. Das Objekt wird mehrmals hintereinander von der gleichen Position ausgehend geknipst. Vier Serienbilder koennen dann an den online verfuegbaren "Tourist Remover" geschickt werden. Dieser vergleicht die Bilder und retouchiert die nicht-statischen Elemente automatisch. Eine verblueffende Idee…
Das Fernsehen….. unendliche Weiten. MTV feiert jetzt sein 25-jaehriges Jubilaeum und ist damit ein Jahr aelter als die Durchschnitts-Zielgruppe, wie Statistiker herausfanden.
Es begann mit "Video killed the radio star" von "The Buggles". Das erste Video, welches je dort gezeigt wurde. Ein Mitglied der "Buggles" war uebrigens der bekannte Filmmusik-Komponist Hans Zimmer.
Nun, Video hat den Radiostar nicht gekillt und MTV war eine zeitlang absolut sehenswert, z.B. aufgrund von Sendungen mit dem VJ Ray Cokes.
Michael Jackson`s "Thriller" war das erste Longplay-Video ueberhaupt. MTV schrieb Geschichte und feierte sich selbst auf den selbstkreierten MTV Music Awards. Mittlerweile glaenzt der Stern aber nicht mehr ganz so hell, denn das heutige Programm ist (auch in punkto Qualitaet) meilenweit von dem entfernt, was MTV einmal ausmachte. Schade.
Und sie scheinen sich weiter von sich selbst zu entfernen. Denn die MTV-Gruppe hat jetzt angekuendigt, u.a. zusammen mit der RTL-Gruppe auf die kommende "Dolphin"-Plattform der ASTRA-Betreibergesellschaft aufspringen zu wollen. Das bedeutet: Grundverschluesselung der digitalen Satellitenausstrahlung.
Fuer ca. 3-4 Euro monatlich soll das private Werbefernsehen dann via SmartCard entschluesselt werden koennen. Toll. Noch mehr Receiver, noch mehr technischer Umstand…. ne. Da hoert es komplett auf. In diesem Fall ist der "Fortschritt" gleich Rueckschritt.
Das "Heise"-Forum ist ja nicht gerade fuer qualifizierte Kommentare beruehmt, aber einer (Username "Blarg2") hat es tatsaechlich auf den Punkt gebracht:
"Ich gebe ihnen 2 Monate… …dann nehmen sie die Grundverschlüsselung zurück, weil sie keine Kunden mehr haben. GEZ, Digital-Grundverschlüsselung (und vielleicht noch Premiere/Arena) werden nur die allerwenigsten bezahlen wollen"
Bingo! …und… hoffentlich!
"Jessie, paint your pictures of how it`s gonna be…" (klimper…) So schmachtete ein langhaariger Schoenling mit einer Elton-John-Stimme im Jahre 1993 in musikalischer Form ueberall im Radio. Eigentlich bis zum heutigen Tag, denn auch der Nachfolge-Song "Picture Postcards from L.A." haelt sich bis heute in den Radio-Playlisten. Damals war Joshua Kadison bei der Plattenfirma "EMI" unter Vertrag. Sein erstes Album war ein grandioser Erfolg, das zweite Album ein Flop und das dritte Album war eigentlich auch nicht mehr so erwaehnenswert.
Nun ist er mit veraenderter Frisur wieder aufgetaucht, naemlich im Podsafe Music Network. Dort bietet er ein paar Songs zum Download an. Wer aber auf seine Homepage geht, wird ueberrascht sein. In der Rubrik "Music" gibt es ganze Alben von ihm zum kostenlosen und freien Download. Natuerlich nur die, die nach der EMI-Aera entstanden sind. Wer sich alles, was es derzeit dort gibt, herunterlaedt, kommt auf ein Datenvolumen von ca. 143 MB. Die Songs sind zwischen 128 und 192 kbps bei 44khz/Stereo codiert, also in durchaus akzeptabler Tonqualitaet. Zusaetzlich gibt es die Cover fuer etwaige zu erstellende CDs als PDF-Dateien. Fuer diejenigen, denen seine Musik nicht zu seicht ist, eine tolle Sache!
Normalerweise braucht man eine ordentliche Grafikkarte und zwei schoene Monitore bzw. Displays, um sehr komfortabel unter Windows mit einem geteilten Desktop arbeiten zu koennen. Das kostet natuerlich auch wiederum Geld. Viele Leute haben aber vielleicht noch beispielsweise einen alten Laptop irgendwo herumliegen und nutzen ihn nicht.
Die Software "Maxivista" haucht brachliegenden Altgeraeten neues Leben ein. Auf dem Hauptrechner wird das Programm installiert. Fuer den Nebenrechner (Client) generiert dieses Programm dann eine kleine .exe-Datei, die auf diesem lediglich irgendwohin kopiert und verknuepft werden muss. Fertig. Wird die Software auf beiden Rechnern gestartet, dann finden sie sich sehr schnell automatisch. Der Nebenrechner ist dann sozusagen der erweiterte Desktop des Hauptrechners.
Natuerlich kann man das auch so konfigurieren, dass der Nebenrechner auf der anderen Seite des Hauptdisplays genutzt werden kann. Eine wirklich tolle und praktische Sache. Nachteil: Die Qualitaet der Sekundaerdarstellung ist abhaengig von der Geschwindigkeit des umgebenden Netzwerkes. 100 MBit waeren also schon eine gute Wahl. Bei leichteren, eher statischen Anwendungen funktioniert es aber auch ueber Wlan. Die Uebertragung von bewegten Videobildern ist mit dieser Loesung aber noch nahezu unbrauchbar. Der Nebenrechner kann parallel auch waehrend des Maxivista-Betriebes weitergenutzt werden, zum Beispiel fuer Skype im Hintergrund.
Die Aufloesungen der beiden verwendeten Systeme duerfen uebrigens differieren. Hier laeuft auf dem steinalten und akkulosen P2-366-Laptop eine Aufloesung von 1024*768 Pixel, waehrend das Hauptsystem mit 1280*1024 betrieben wird.
