NormCast 221

20. August 2013 Kommentare ausgeschaltet

Podparade – The Reunion! Roger Levy, Mike Borrmann, Norman Osthus, Markus Kaes und Juergen Schlund schwelgen in Erinnerungen. Ein musikalisches Skypegespraech ueber alte Zeiten, Podcasts, Fotografie und weitere Themen.

MP3 – Gratis – Download: NormCast Episode 221 vom 20.8.2013

Links zur Sendung:

Homepage der Podparade

Borrmann Photography

Roger Levy’s KulturTV

Juergen Schlund’s Podcastcafe

Chillerstadt – Markus Kaes

Peter Petschull’s Radio Bingen


KategorienNormCast

Medienwandel und Flachbildrauschen

19. August 2013 Kommentare ausgeschaltet

Das Portal "Digitalfernsehen.de" beschreibt aktuell sehr nachvollziehbar, wie sich das Fernsehverhalten insbesondere bei internetaffinen Leuten veraendert hat:

"Werden Smartphone und Tablet parallel zum Fernsehgerät als sogenannter Second-Screen genutzt, so erhalten die mobilen Geräte in der Regel mehr Aufmerksamkeit vom Nutzer als der TV. (…)
Die Aufmerksamkeit, die den vermeintlichen Zweitgeräten zu Gute kommt, liegt dabei im Durchschnitt um 25 Prozent höher, als die Aufmerksamkeit, die der Fernseher für sich verbuchen kann. (…)
Der Fernseher liefert oft nur noch das Grundrauschen im Hintergrund, aber die Aufmerksamkeit gilt dem Smartphone oder Tablet (…)" Quelle: Digitalfernsehen.de

Ganz schlechte Karten in punkto Aufmerksamkeit haben heutzutage Sendungen oder Filme, die zwischenzeitlich "durchhaengen", also langweiliger werden. In diesen Momenten ist der Griff zum Netbook oder Smartphone schnell vollzogen. Ergeben sich daraus dann beispielsweise Chats oder Recherchen irgendwelcher Art, koennen grosse Teile der parallel laufenden Fernsehinhalte tatsaechlich "vorbeirauschen", man verliert den roten Handlungsfaden und damit oftmals die Lust am Weiterschauen.

Doch vor allen Dingen Live-Sendungen wie beispielsweise "Schlag den Raab", der "Eurovision Song Contest" oder Fussballspiele laden foermlich dazu ein, parallel zum Fernsehbild mit Gleichgesinnten via Twitter oder Facebook zu chatten. Das kann sehr viel Spass machen und interessanterweise mischen sich Social Media- und Fernsehkonsum hierbei passend, so dass beiden Elementen genuegend Aufmerksamkeit zukommt. Schliesslich will man ja nichts verpassen, um weiter mitreden zu koennen. Das Fernsehen ist also keine "Einbahnstrasse" mehr.

Fraglich ist nur, ob diese sogenannten "Second Screens" durch die Fernsehsender selbst, wie schon in einigen Piltoprojekten versucht, in den Hauptbildschirm integriert werden koennen und ob das wiederum vom interaktiven Fernsehzuschauer akzeptiert werden wird. Ein Fussballfeld kann nicht gross genug dargestellt werden, doch fuer Twitter & Co. reicht tatsaechlich ein kleiner Tablet-Bildschirm. Die Zeichen stehen also eher auf Koexistenz…

KategorienMedien

Drei Parteien fuer die Weberei

15. August 2013 Kommentare ausgeschaltet

Die aktuellen Geschehnisse rund um die "Weberei" in Guetersloh, in Verbindung mit dem Versagen des bisherigen Traegers "Pari Sozial", bilden derzeit genuegend Gespraechsstoff fuer den sommerlichen Biergartenbesuch. Doch viele Leute koennen noch immer nicht zwischen den verschiedenen Anwaerter"parteien" unterscheiden. Mittlerweile haben alle drei verbliebenen Gruppierungen ihre angedachten Konzepte der Oeffentlichkeit praesentiert und demnaechst soll ueber diese befunden werden.

Hier zur Verdeutlichung eine kleine Informationssammlung (Reihenfolge zufaellig) :

"GueterslohTV" und "GTown Music" haben nicht nur eine Guetersloh-Referenz in ihren Namen, sie gestalten und dokumentieren schon seit laengerer Zeit das Guetersloher Kulturleben mit.
Matthias Kirchhoff (GueterslohTV), Carsten Huhn und Ben Hensdiek (beide GTown Music) moechten unter anderem eine "Medienakademie" etablieren.
Weitere Infos zu ihrem Konzept gibt es u.a. hier und hier.

Norbert "Nobby" Morkes ist sozusagen der Popstar unter den hiesigen Kommunalpolitikern, der an vielen Veranstaltungen jeglicher Art (Mittelalterfest "Anno1280", Schlagerfestivals, uvm.) mitwirkt und/oder diese gar erst ermoeglicht. Unlaengst bekundete der als "Bademeister" bekannte Matthias Markstedt, seines Zeichens erfolgreicher Betreiber des Wapelbades, seine Unterstuetzung des von Nobby Morkes und seinen Mitstreitern eingereichten Konzeptes, welches das Motto "Weberei fuer alle" traegt.
Weitere Infos gibt es hier, eine PDF-Datei hier.

Die Brueder Tim und Steffen Böning praesentierten ihr Konzept mit prominenter Unterstuetzung durch den moderierenden Simon Gosejohann ("Comedy Street") einer interessierten Zuhoerergemeinde im Parkbad Guetersloh. Die "Bomber der Herzen" (so der Name ihrer Konzertagentur) moechten unter anderem die Weberei ueber die regionalen Grenzen hinaus bekannt machen und die Buerger staerker einbinden ("Buergerkiez").
Weitere Infos dazu gibt es hier und hier.

Die Weberei Guetersloh ist eine Einrichtung, die auch dem Schreiber dieser Zeilen sehr am Herzen liegt. Unzaehlige schoene, interessante, unterhaltende Stunden, die dort in den letzten Jahrzehnten verbracht wurden, zeugen davon. Guetersloh ohne Weberei, das ist kaum vorstellbar, denn keine (!) andere Kultureinrichtung in Guetersloh ist so (buerger-) lebensnah wie sie. Die Weberei ist Anlaufstelle, Treffpunkt, Partyzone, Konzerthalle, Kneipe, Theaterbuehne, Kulturstaette und vieles mehr. Doch leider ist sie immer wieder in Schieflage geraten, unter anderem durch Misgunst anderer "Gremien" oder Personen (und natuerlich auch durch finanzielle Misswirtschaft), aber auch durch Phasen fahrlaessiger Ideenlosigkeit und fehlender Motivation.

Viele Steine, die ihr in den Weg geworfen wurden (und werden), lassen sich nicht so einfach wegraeumen. Es stinkt nicht nur von innen, sondern auch von aussen. Die Leidtragenden sind letztendlich diejenigen, die tatkraeftig versuchen, den Betrieb irgendwie am Laufen zu halten, doch auch sie vermoegen offensichtliche, organisatorische und auch finanzielle Defizite nicht auszugleichen.

Beispiel Kneipenbereich: Einer Handvoll Festangestellten steht eine viel zu grosse Anzahl von Aushilfen gegenueber. Die Tatsache (und das ist leider eine Tatsache), dass die Pizza dreimal um den Biergarten herum getragen wird, bis sie letztendlich ihr Ziel erreicht (…wenn ueberhaupt…) und dass das urspruenglich frisch gezapfte Bier zu warm oder ohne "Feldwebel" sein Ziel erreicht (…wenn ueberhaupt…), hat ihren Ursprung sicherlich auch darin, dass die Wahrscheinlichkeit, an eine Aushilfskraft (der sicherlich nicht unbedingt abzusprechen ist, dass sie ihr bestes gibt…) zu geraten, gerade in der Weberei viel zu hoch ist. Da kann der Zapfer hinter dem Tresen sich noch soviel Muehe geben, es wird so auf Dauer nicht funktionieren…
Fairerweise muss an dieser Stelle hinzugefuegt werden, dass sich diese Beobachtungen auf Tage und Anlaesse beziehen, an und zu denen der Gastro-Bereich ueberdurchschnittlich hoch frequentiert war.

Leider habe ich den subjektiven Eindruck, dass der Kneipenbereich in den Augen derjenigen, die ueber Wohl und Wehe der Weberei als Ganzes zu entscheiden haben, immer irgendwie als "notwendiges Uebel" und/oder "Fremdkoerper" angesehen wurde. Letztendlich darf er dieses aber gar nicht sein, im Gegenteil, er muss fest integriert werden und auch gewinnbringend wirtschaften duerfen, nur so kann der Fortbestand gesichert werden. Natuerlich koennen und muessen hier entsprechende Auflagen seitens der Kulturschaffenden gemacht werden, z.B. dass raeumliche Ressourcen fuer bestimmte, (sozio-) kulturelle Veranstaltungen zur Verfuegung gestellt werden muessen. Trotzdem muessen diese Dinge aber fuer einen Kneiper bzw. eine Betreibergruppe transparent und kalkulierbar bleiben. In Kombination mit einer intelligenten Organisation bezueglich kultureller Veranstaltungen aller (!) Art und dem Ausbau der Weberei als Treffpunkt fuer alle (!) Altersgruppen, muesste und sollte das doch eigentlich kein Hexenwerk sein…

Jedes der eingereichten Konzepte beinhaltet gute und brauchbare Ansaetze und es obliegt jetzt den Entscheidungsberechtigten, weise und im Sinne der Weberei und ihres Publikums zu entscheiden. Hoffen wir, dass es diesmal gelingt und nicht wieder… ach, lassen wir das… :-))

KategorienLokales

19 auf einen Streich

14. August 2013 Kommentare ausgeschaltet

Es gibt Songs aus den 80ern, die mittlerweile auf der internen, absoluten "No-Go-Liste" stehen, und das, obwohl die jeweiligen Single-Originalpressungen nach wie vor im hiesigen Plattenschrank vorhanden sind. Und das bleiben sie auch, denn das war Zeitgeist. Aber "Come On, Eileen" (Dexys Midnight Runners), "Unchain My Heart" (Joe Cocker) oder "The Final Countdown" von "Europe" werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erstmal nicht wieder auf den hiesigen Plattentellern landen :-)

"Total Eclipse Of The Heart" von Bonnie Tyler zaehlt auch dazu. Aber: Im folgenden Video traegt die Schauspielerin und (…anscheinend…) hervorragende Saengerin Christina Bianco dazu bei, dass dieser Song wieder ertraeglich wird. Sie imitiert waehrend ihrer Darbietung sage und schreibe 19 (!) verschiedene Saengerinnen, von Judy Garland ueber Liza Minelli bis hin zu Britney Spears oder Gwen Stefani und Shakira. Grandios!

KategorienMusik, Videos

Podparadenkonferenz

13. August 2013 Kommentare ausgeschaltet

In eigener Sache: Am 23.12.2009 haben Mike Borrmann, Roger Lévy und meine Wenigkeit die letzte PODPARADE produziert. Heute, am 13.8.2013, haben wir uns wieder im Skype getroffen und es war irgendwie fast wie frueher. Ausser der Skype-Gespraechsqualitaet, denn die war wesentlich besser als damals…

Wir haben in froehlicher Atmosphaere ein lockeres Gespraech ueber die Podparade und weitere Themen aufgenommen, wobei ein paar weitere Gaeste ebenfalls zu Wort kamen. Das Ganze wird demnaechst als NormCast-Folge 221 veroeffentlicht werden. To be continued :-)

KategorienNormCast