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ION Vertical Vinyl

3. November 2012 Kommentare ausgeschaltet

Hier mal ein kleines "Gadget" : Der ION Vertical Vinyl – Plattenspieler ist ein echter Hingucker und er spielt -wie der Name schon sagt- Schallplatten auch hochkant, somit eignet er sich zum Aufhaengen an der Wand. Er hat eine Endabschaltung und spielt 45er-Singles (7") sowie 33er-LPs (12"). Er wird mit 4 Mignonbatterien oder wahlweise mit einem (nicht enthaltenen) 6Volt-DC-Adapter betrieben. Der Klang ist nicht ueberragend und in etwa vergleichbar mit einem etwas "besseren" Radiowecker. Der Sound ueber Kopfhoerer ist jedoch recht gut…

Natuerlich ist das mit Sicherheit eine "Plattenfraese" und man sollte seine wirklich wichtigen und geliebten Schallplatten darauf nicht abspielen. Fuer dieses Video wurden auch nur Platten verwendet, die hier doppelt vorhanden waren…

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KategorienMusik, Videos

Up and Down

3. November 2012 Kommentare ausgeschaltet

Derzeit ist (war) kein YouTube-Video-Upload moeglich, es kommt (kam) die Meldung "Service Unavaliable". Natuerlich wurde sofort Tante Google befragt, die wiederum einen interessanten Link praesentierte: Die Webseite DownRightNow.com informiert schnell und zuverlaessig ueber den Betriebsstatus der gaengigsten Online-Plattformen. Sehr praktisch…

KategorienComputerkram

BaoFeng UV-5R : Afu made in China

27. Oktober 2012 Kommentare ausgeschaltet

Ein Duoband-Handfunkgeraet fuer ca. 40 Euro? eBay-Grosshaendler machen es derzeit moeglich…

Das war sonst nicht einmal auf dem Funkflohmarkt denkbar. Klobige Funkgeraete aus alter Zeit, die heutzutage als wirksame Wurfgeschosse oder Tuerstopper eher Sinn machen wuerden, wurden und werden zu schwer nachvollziehbaren Hoechstpreisen angeboten – und finden nach wie vor Abnehmer. Der Vorteil alter, konventioneller Technik liegt nach wie vor auf der Hand und manifestiert sich unter anderem in Robustheit, Selektivitaet, Bediener- und Reparaturfreundlichkeit.

Doch wer wuerde heutzutage noch mit einem alten C-Netz-Koffertelephon durch die Gegend laufen und sein Smartphone zuhause lassen? Wahrscheinlich niemand…

Auch die Funkgeraete haben sich weiterentwickelt und im Fall des guenstigen BaoFeng UV-5R uebernimmt ein zentraler Chip die allermeisten Funktionen, was die Produktion verguenstigt und die Konzeption vereinfacht. Das Geraet ist "fuer das Geld" (mittlerweile ein gefluegeltes Wort) wirklich nicht zu verachten.

Fuer einen traditionellen Kenwood-Yaesu-Icom-Denker erschliesst sich die Bedienung gerade in punkto Kanalspeicherprogrammierung nicht sofort, aber gluecklicherweise muss diese ja auch nicht taeglich durchgefuehrt werden. Verspielte (und auch ueberfluessige) Elemente, wie z.B. ein aktivierbarer Spielzeugalarm, haette man durchaus weglassen koennen, sind aber irgendwie signifikant fuer solche "China-Schachteln" :-)

Das Geraet wirkt relativ wertig und auch robust, der Druckpunkt der Nummerntastatur ist recht schwer. Das Problem, welches viele Neuanwender mit diesem Geraet haben duerften, ist die Tatsache, dass man im Grunde genommen zuviele Optionen separat einstellen kann und das auch fuer fast jede neu abzuspeichernde Frequenz tun muss. Viele DTMF- und CTCSS-Optionen und Relaisfunktionen sind einstellbar. Es gibt zudem viele unwichtige Einstellmoeglichkeiten, die zwar als "Nice to have" bezeichnet werden koennen, die aber nicht wirklich relevant sind.

Das Geraet ist ein echter Duobander, der gleichzeitigen Empfangsbetrieb auf zwei verschiedenen Frequenzen ermoeglicht. Der Sende- und Empfangsbereich beschraenkt sich allerdings auf das 2m und 70cm-Band, zudem ist ein Radioempfaenger zuschaltbar, der aber auch bei 108 mhz dicht macht und nur in "FM-Breit" aktivierbar ist. Somit duerften die Freunde des analogen Behoerdenfunks nicht auf ihre Kosten kommen. Trotzdem ist selbst der Radioempfang deutlichst besser als z.B. beim seligen Icom "IC-Q7E". Auch schwaechere Sender kommen durch, die Trennschaerfe faellt ebenfalls nicht negativ auf.

Die mitgelieferte Aufsteckantenne reicht fuer Lokalgespraeche deutlichst aus, auch die gaengigsten Amateurfunkrepeater sind von hier aus damit zu arbeiten. Die Modulation wurde bisher als klar und deutlich und generell nicht negativ bezeichnet. Im Lieferumfang sind eine Akku-Ladestation mit Netzteil, ein rudimentaeres Headset, eine Trageschlaufe und die Antenne enthalten – nicht schlecht "fuer den Preis"…

Vorlaeufiges Fazit: Die etablierten Firmen werden diese Guenstig-aber-nicht-billig-Geraete mit Argwohn betrachten, sich aber mit ihnen arrangieren muessen, denn viele Anwender, die keine hochgestochenen Ziele verfolgen, werden allein schon aus Kostengruenden zu diesen guenstigen "Chinaböllern" (wie sie mittlerweile auch schon genannt werden) greifen.

Fuer normalen Zwischendurchbetrieb reicht so ein Geraet voellig aus…

Weitere Links zum Thema:
Amazon.de | YouTube-Video | Review von DG4DSL | OE5TPO.com | Thiecom.de | eBay

KategorienAmateurfunk

NormCast 213

23. Oktober 2012 Kommentare ausgeschaltet

Ein Gespraech fuer das schweizer Liebesradio.ch und mit dessen Betreiber Roger Lévy ueber die Liebe zur Vinylschallplatte.

MP3 – Download: NormCast Episode 213 vom 23.10.2012

Links: Liebesradio.ch | Liebesradio bei Facebook | Die Liebesradio-Version des Interviews

KategorienNormCast

Die CD wird 30 – und stirbt?

10. Oktober 2012 Kommentare ausgeschaltet

Aus aktuellem Anlass sei der folgende Abschnitt aus einem hiesigen Artikel des Jahres 2010 wiederholt:

"Im Jahr 1986 kaufte ich eine meiner ersten Original-CDs, “Kleine Helden” von Wolf Maahn. Eine Originalpressung aus dem Hause EMI. Diese CD wurde immer “artgerecht gehalten”, bekam so gut wie nie Sonne ab und war auch nie groesseren Temperaturschwankungen ausgesetzt, natuerlich wurde sie immer in ihrer Huelle verwahrt. Sie spielt nach wie vor, hat aber im aeusseren Randbereich Ausfransungen und Verfaerbungen. Da das Album mit ungefaehr 45 Minuten Spielzeit nicht die ganze Scheibe ausfuellt, blieb die Musik bisher erhalten und diese wurde mittlerweile ohnehin in die MP3-Jukebox uebertragen."

Die "Welt" schreibt am 10.10.2012:

Sie wurden als "unzerstörbar" beworben und sollten ein "lebenslanges Hörvergnügen" garantieren. Doch mittlerweile ist klar: Auch an Compact Discs und den darauf gespeicherten Daten nagt der Zahn der Zeit.

Die ersten Exemplare dieses optischen Speichermediums, das vor 30 Jahren die Technikgiganten Philips und Sony eingeführt haben, dürften schon bald die Wiedergabe verweigern.

Der Grund: Die anfangs verwendeten Lacke greifen die Aluminiumbeschichtung der Disc an. Der Laser, der auf einer sechs Kilometer langen, von innen nach außen führenden Spiralbahn Milliarden kleiner Vertiefungen und die dazwischenliegenden Flächen abtastet, wird nicht mehr sauber reflektiert.

(…)

Dennoch erweist sich die 1,2 Millimeter dünne CD als überaus robust, für die Musikindustrie ist der Silberling noch immer Gold wert: Knapp Dreiviertel ihres Umsatzes erwirtschaftete die Branche 2011 mit CD-Verkäufen.

(…)

Also, tot ist sie noch lange nicht, die Scheibe, deren Innenloch dem Durchmesser eines niederlaendischen 10-Cent-Stuecks nachempfunden wurde. Doch Vorsicht ist geboten, vor allen Dingen bei der Lagerung und der Nutzung im Auto…

KategorienMedien