Ach ja, das waren noch Zeiten :) Auf einem Pentium 133 mit 32 MB Ram liefen mit einer Hauppauge-TV-Karte fluessige (!) TV-Bilder unter Windows 95. Heutzutage setzt ja schon ein popeliger Billig-DVB-T-Stick Systeme jenseits der 2ghz voraus. Und warum? Weil viele Firmen heutzutage einfach keine guten, schmalen, effizienten Treiber mehr programmieren koennen…
Auf einem 386er SX20-Laptop mit 2 MB Ram installierte ich Windows 3.11, auf einem 486er codierten wir damals schon die ersten MP3-Dateien. Unter Windows 2000 lief TV nativ, waehrend in einer VMware unter Linux gleichzeitig (!) eine zweite TV-Karte fluessige Bilder zeigte. Windows XP wurde auf einem PentiumII-Laptop mit 128 MB Ram installiert und lief ueberraschend flott. Geschichten wie diese koennte ich viele erzaehlen, da in der Vergangenheit noch viel experimentiert wurde. Heutzutage muessen die Systeme einfach nur noch funktionieren…
Auf der Webseite WinHistory.de wird die Geschichte von Windows eindrucksvoll dargestellt. Nahezu jede Version wird behandelt und ist teilweise sogar antestbar. Die Abteilung Windows Quäler listet nahezu unmoegliche, aber im Nachhinein doch lauffaehige Software-Hardware-Kombinationen auf. Die Frage, ob man heutzutage mit Windows95 noch etwas anfangen koennte, wird beantwortet und alte Demo-Disketten sind ebenfalls herunterladbar.
Eine nette, engagierte Webseite mit Kultcharakter.
In den seligen Zeiten der 486er PCs gab es ein Programm namens "Text Assist". Es wurde als Beiwerk zu den bekannten "Soundblaster"-Karten mitgeliefert. Hiermit konnten geschriebene Worte in gesprochene Texte umgewandelt werden. Die Ergebnisse waren allerdings meistens klaeglich…
Mittlerweile sind diese Dinge etwas (!) ausgereifter und natuerlich auch online verfuegbar, beispielsweise bei Linguatec. Der dortige "Voice Reader" ist konfigurierbar und liefert zumindet bessere Ergebnisse als seine "Software-Urahnen". Hoerprobe
Es empfiehlt sich hierbei, ab und zu mal "Schreibfehler" einzubauen, wenn die Sprachausgabe dadurch korrekter wird (wie hier beim Begriff "NormCast").

Wirklich ausgereift ist das auch noch nicht, aber lustig und es kann sicherlich auch so schon in vielen Bereichen hilfreich sein…
Mehrteilige YouTube-Filmchen, die beispielsweise mit dem legalen "Video Download Helper" heruntergeladen wurden, koennen mit der Freeware "Free Video Joiner" zu einer Videodatei zusammengefuegt werden. Das Programm codiert die Filme -trotz entsprechendem Dialog- nicht neu, solange Start- und Zielformat identisch bleiben sollen. Waehlt man als Zielformat etwas anderes an, werden die Filme natuerlich entsprechend bearbeitet. Allerdings dauert das Zusammenfuehren der einzelnen Sequenzen zu einem Ganzen auch bei einer nicht erfolgten Neucodierung relativ lange. Doch es lohnt sich, zu warten, denn die daraus resultierenden Dateien sind normgerecht. Kommandozeilenwerkzeuge oder Programme wie "Filemerger" koennen so etwas zwar auch, aber meistens sind die hiermit erstellten Videodateien entweder nicht oder nicht vollstaendig abspielbar, weil ihr Datenkopf ("Header") nicht entsprechend modifiziert wird. Insofern ist der "Video Joiner" ein einfaches und nuetzliches Programm…
Der "Total Commander" (ehemals "Windows Commander" und artverwandt mit dem "Norton Commander") ist fuer mich seit Ewigkeiten mit die wichtigste Software ueberhaupt. Man kann schlicht und ergreifend alles schnell damit machen, was irgendwie mit Dateiverwaltung zu tun hat. Kopieren, Mehrfach-Umbenennungen, Bewegen, Packen, Entpacken, Betrachten, Synchronisieren, FTP, etc.
Den "TC" gibt es mittlerweile auch als "App" fuer Android-Systeme (hier und hier), und auch hier erweist er sich als wertvolles Werkzeug, zumal er unter anderem problemlosen Zugriff auf den internen Speicherbereich des Smartphones bietet. Somit koennen Dateien schnell auf die im allgemeinen groessere, externe Speicherkarte ausgelagert werden. Das Aufspueren von "App-Resten" nach deren De-Installation wird ebenfalls vereinfacht.
Hiermit hat ein weiterer Klassiker den Sprung auf moderne Plattformen geschafft!
Bei vielen Smartphone-Modellen gibt es das Problem, dass sich das Wlan nach Abschalten des Bildschirms und Aktivierung der Tastensperre zwecks Ruhezustand gleich mit abschaltet. Das ist aber nicht immer gewuenscht, weil beispielsweise Applikationen wie "What’s App" oder auch Radiostreams weiterlaufen sollen. Da diesem Phaenomen mit den normalen Android-Bordmitteln nicht zuverlaessig beizukommen ist, empfiehlt sich der Einsatz eines kleinen Zusatzprogramms.
"WiFi Keep Alive" gibt es gleich zweimal unter diesem Namen, wobei hier die eine Version (ohne Bindestrich) mit einem Samsung-Modell funktionierte und die andere (eigentlich besser durchdachte und aufwendigere) leider ab und zu versagte. Somit sei hier die simple Variante empfohlen, die im Grunde genommen nichts anderes macht, als den Router regelmaessig mit einem "Ping" zu kontaktieren und somit die bestehende Wlan-Verbindung aufrecht erhaelt. Funktioniert einwandfrei und hat zumindest hier keine fuehlbare Akkuverschwendung hervorgerufen…