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Archiv für die Kategorie ‘Computerkram’

Spammer werden immer dreister

23. Februar 2010 Kommentare ausgeschaltet

Es aergert den Schreiber dieser Zeilen ohnehin schon ungemein, wenn er eine Spam-Email sozusagen "von sich selbst" bekommt, in der typische Spam-Floskeln zu finden sind. Es ist ein Unding, dass "jemand" sich einfach so einer Email-Adresse bemaechtigen kann, um diesen Senf in die Welt zu schicken. Diese Machtlosigkeit des Betroffenen nervt ungemein…

Aber DAS, was da jetzt virtuell angeflattert kam, ist wirklich -auf Deutsch gesagt- "kackendreist"!

The following Spam-Email is a fake and nothing more! Noone has been authorised by me (the maker and owner of this website NormCast.de) to send this rubbish! So please ignore it…

KategorienComputerkram

Tape – Express

22. Februar 2010 Kommentare ausgeschaltet

Plattenspieler mit USB – Anschluss gibt es schon laenger. Meistens handelt es sich dabei um irgendwelche "Plastikbomber", deren blosser Anblick jedem HiFi-Fan, dem das Wohlergehen seiner Vinylschaetze am Herzen liegt, die Traenen in die Augen treiben muesste…

Im Prospekt der Firma "ELV Elektronik", der der aktuellen Ausgabe der Amateurfunkzeitschrift "CQ DL" beiliegt, wird jetzt ein Walkman-artiges Geraet angeboten, mit dessen Hilfe das Digitalisieren alter Tonbandcassetten vereinfacht werden soll. Eine naheliegende, innovative Idee! Das Geraetchen kann via Batterie oder USB mit Strom versorgt werden und ein "normaler" Walkmanbetrieb ist natuerlich ebenfalls moeglich. Doch die Musik kann auch direkt via USB auf den PC/Mac geschaufelt werden, wobei die Cassette aufgrund von Autoreverse nicht umgedreht werden muss. So gesehen: Tolle Sache!

Wenn da nur nicht der Preis waere. Knapp 50 Euro soll der Spass kosten und dafuer bekommt man mittlerweile z.B. bei eBay locker ein "richtiges", ordentliches Cassettendeck. Sofern noch vorhanden, reicht der alte Stereo-Cassettenrekorder ebenfalls fuer Digitalisierungszwecke aus, wenn man sich z.B. nicht scheut, dessen Tonknopf durch das meistens sowieso vorhandene Loch mittels kleinem Schraubenzieher akustisch auf die jeweilige Cassette einzujustieren, um die wirklich bestmoegliche Abtastung fuer das einmalige, digitale Resultat zu erzielen. Ansonsten kostet ein normaler, einigermassen brauchbarer Cassettenwalkman neu nur zwischen 5 und 20 Euro. Angeschlossen an z.B. einen PC mit passender Software (z.B. "Audacity") reicht so ein Teil ebenfalls voellig aus.

Trotzdem: Als "All In One – Loesung" ist der "ION Audio Tape Express" sicherlich interessant…

KategorienComputerkram

Eine Mark pro Kilo

16. Februar 2010 Kommentare ausgeschaltet

Da steht man auf dem Postamt -sorry: in der DHL-Filiale- mit einigen im Zuge diverser Auktionen und Aktionen anfallenden Paketen und Paeckchen und wundert sich ueber die ziemlich hohe Endsumme, die fuer die Versendung der gesamten Nutzlast zu entrichten ist. Da liegen doch einige Euros zwischen dem errechneten und dem tatsaechlichen Betrag, denn die DHL hat mal wieder die Preise erhoeht. Ein stinknormales Paeckchen kostet jetzt satte 4,10 Euro (soviel hat zu DM-Zeiten der Versand eines Riesenpakets gekostet) und ein Paket mit einem Gewicht zwischen 10 und 20 kg sogar 10,90 Euro. Ziemlich happig und vor allen Dingen dann auch aergerlich, wenn die Tarifseite der DHL erst im Nachhinein aktualisiert wurde, nachdem man dem eBay-Kaeufer noch die alten Gebuehren berechnet hatte. Draufzahlen ist also angesagt. Aehnlich aergerlich ist es auch, wenn -wie auch vor gar nicht allzu langer Zeit wieder geschehen- ploetzlich die zulaessigen Hoechstmaße fuer Briefe oder Paeckchen wieder einmal geaendert werden…

Nachdem eBay die Zwangsoption, kostenlosen Versand in einigen Kategorien anzubieten, mittlerweile durch Porto-Obergrenzen ersetzt hat (also zurueckgerudert ist), wird das Auktionshaus wieder einmal von der Aktualitaet eingeholt. Ein Paket, welches mehr als 10 kg wiegt, passt nicht mehr in diese "neue" Obergrenze von sieben Euro. Der Verkaeufer muesste hierbei auch wieder knapp vier Euro draufzahlen, wenn er beispielsweise ein 12-kg-Paket mit (s)einer CD-Sammlung anbietet…

Die aktuellen DHL-Preise gibt es hier zu sehen.

KategorienComputerkram, Diverses

CDs leben nicht ewig

1. Februar 2010 Kommentare ausgeschaltet

Etwa ab Mitte der Neunziger Jahre ging es los mit der privaten Musik- und Datenbrennerei im heimischen Buero, spaeter kamen dank geeigneter Kompressionsverfahren auch Videoinhalte hinzu. Die Leute digitalisierten ihre Bilder, Schallplatten und Videocassetten, waren die CD-Scheiben doch wesentlich flexibler, vor allen Dingen im mobilen Einsatz. Mit Beginn des neuen Jahrzehnts schicken sich Festplatte und statischer Speicher an, den rotierenden Silberscheiben in ihrer Funktion als Datentraeger den Rang abzulaufen.

Tonband-Cassetten haben schon laenger keine Relevanz mehr, die klobigen CD-Walkmaenner sind zugunsten schlanker MP3-Player nahezu ausgestorben und die Schallplatte erlebt zumindest auf den Heimanlagen eine Renaissance. Groessere Datenmengen landen immer haeufiger auf Speicherkarten oder Terabyte-Festplatten. Und warum? Weil es besser ist. Wer heutzutage seine Daten auf einer Festplatte ablegt und von dieser wiederum ein identisches Backup pflegt, duerfte bei sorgfaeltiger Handhabung weitaus laenger Freude an seinen Daten haben als diejenigen, die ihre Inhalte auf CD-Spindeln horten.

Im Jahr 1986 kaufte ich eine meiner ersten Original-CDs, "Kleine Helden" von Wolf Maahn. Eine Originalpressung aus dem Hause EMI. Diese CD wurde immer "artgerecht gehalten", bekam so gut wie nie Sonne ab und war auch nie groesseren Temperaturschwankungen ausgesetzt, natuerlich wurde sie immer in ihrer Huelle verwahrt. Sie spielt nach wie vor, hat aber im aeusseren Randbereich Ausfransungen und Verfaerbungen. Da das Album mit ungefaehr 45 Minuten Spielzeit nicht die ganze Scheibe ausfuellt, blieb die Musik bisher erhalten und diese wurde mittlerweile ohnehin in die MP3-Jukebox uebertragen.

Viel schlimmer sieht es aber mit selbstgebrannten CDs und DVDs aus. Deren Verfall macht vor ihren Inhalten auch nicht Halt. In vielen Faellen wurden und werden diese Scheiben bis zum Rand bespielt und genau diese "Randdaten" sind diejenigen, die am ehesten verloren gehen koennen. Die aelteste, hier auf einem Audio-CD-Recorder gebrannte CD, auf der eigene Vinyl-Singles verewigt wurden, ist mittlerweile 15 Jahre alt und laeuft noch einwandfrei. Andere Scheiben, die noch vor wenigen Jahren auf dem PC unter Umstaenden schneller gebrannt wurden, funktionieren mittlerweile nicht mehr. Das kleine Foto zeigt ein eigenes Beispiel, diese CD (Fabrikat "Lifetec" (Medion) / Aldi) wurde im Jahr 2002 getoastet und seit bestimmt mehr als sechs Jahren im trockenen, dunklen Keller gelagert. Sie hat sich sprichwoertlich selbst zersetzt und ist generell unbrauchbar geworden…

Eine hohe Ausfallquote haben gelabelte CDs, also diejenigen, die nachtraeglich mit einem Papier-Etikett beklebt wurden. Auch die Kombination Marken-Etiketten (z.B. Zweckform) und Marken-Rohling ist davon betroffen.

Fazit: Der Zerfall macht vor digital-optischen Datentraegern auf Dauer nicht Halt.
Beguenstigend auf deren Langlebigkeit wirken sich dennoch folgende Dinge aus:

– Dunkel und trocken lagern
– Langsam brennen (Audio nicht schneller als achtfach, Video bis zu vierfach, Daten bis zu 16-fach)
– Markenrohlinge verwenden (Verbatim, TDK, Sony, etc. Ganz schlecht: Octron, Intenso & Co.)
– Keine direkte Sonnenbestrahlung, grosse Temperaturschwankungen vermeiden
– Niemals nachtraeglich mit Etiketten versehen!

CDs werden bald verschwunden sein. Sehr innovativ und weiter gedacht ist diesbezueglich die Praxis, die manche Plattenfirmen und/oder Bands sich mittlerweile angeeignet haben: Beim Kauf einer Schallplatte wird ein entsprechender Download-Code gleich mitgeliefert, so dass das Album auch z.B. fuer mobile Zwecke zur Verfuegung steht, ohne dass der rechtmaessige Kaeufer der Musik erst irgendwelche (mittlerweile gluecklicherweise gescheiterten) Kopiersch(m)utzmechanismen umgehen muss. Gut so!

KategorienComputerkram, Medien, Musik

Des iPad’s Opa

28. Januar 2010 Kommentare ausgeschaltet

Apple hat das "iPad" vorgestellt. Es ist optisch ein "iPhone XXL", technisch gesehen eine Art Tablet-PC mit beruehrungsempfindlichen Bildschirm. Die Apple-Juenger haben also mal wieder nettes Technikfutter bekommen…
Das Video der Praesentation mit Steve Jobs liess hier sofort wieder Erinnerungen an "Star Trek" aufkommen, denn im Grunde genommen haben die Macher der verschiedenen Fernsehserien aus dem Hause Gene Roddenberry dieses "iPad" schon vor vielen Jahren prophezeit, man erinnere sich an die Pads, die die Captains oftmals entgegennahmen, um dann mit wichtiger Mine darauf herumzutippen (siehe hier!).


"Die kleinen, quadratischen Scheiben, die z.B. Dr. McCoy oftmals in den rasselnden Computer schob, koennten vom Format her einer MiniDisc gleichen", heisst es in einem aelteren Artikel dieser Webseite. Vielleicht waren diese bunten Quadratscheiben auch die Ur-Ahnen der Compact-Flash-Karten und somit der mobilen, statischen Speicher. Die "Kommunikatoren" gleichen heutigen Klapp-Handys und das "Beamen" ist auf Mikroebene auch schon Realitaet. Also dann: Weiter geht’s…

KategorienComputerkram, Medien