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Archiv für die Kategorie ‘Medien’

Sende(r)start ProSieben Maxx

3. September 2013 Kommentare ausgeschaltet

Am dritten September startete ein neuer Ableger der ProSiebenSat1-Senderfamilie. Das allein ist noch nicht sonderlich spektakulaer (zumal der vorherige Ableger "SAT Gold" an Belanglosigkeit kaum zu ueberbieten ist), aber ProSieben Maxx bietet in der ansonsten relativ tristen und genormten Fernsehlandschaft anscheinend (!) etwas, was es hier bisher so nicht gegeben hat: Fernsehserien im Originalton.

So soll beispielsweise die Erfolgsserie "Homeland" im amerikanischen Originalton mit deutschen Untertiteln gezeigt werden. So weit – so gut. Ein Schritt in die richtige Richtung.

ABER: Die technischen Daten der Testaussendungen lassen nicht vermuten, dass die Untertitel abschaltbar waeren – was schade ist. Und warum sendet man nicht gleich parallel Synchronsprache und O-Ton simultan? Die allermeisten SAT-Receiver sollten damit keine Probleme haben. Der Sender ARTE macht das schon lange standardmaessig bei vielen Programminhalten….

Die Erstausstrahlung des Films "Captain America" hatte einen relativ geringen Werbeanteil. Hoffen wir mal, dass es so bleibt…

…bei Twitter wuerde jetzt noch der Hashtag #wunschdenken folgen :-)

KategorienMedien

Damenwahl fuer 25 Cent

2. September 2013 Kommentare ausgeschaltet

In die Kette der Portale, die gebrauchte Dinge an- und dann wieder verkaufen, reiht sich auch Momox.de ein. Technisch funktioniert der Transfer aehnlich wie bei Wirkaufens.de oder Rebuy.de. Mittels eines Barcodes kann der "Wert" des Artikels sofort ermittelt werden. Momox.de kauft gebrauchte Buecher, CDs, DVDs, Spiele, Handys und Tablets an.

Das hoert sich gut an – ist aber doch eher ernuechternd. Eine zwecks Test wahllos aus dem Regal gezogene CD (Die Toten Hosen – Damenwahl – Originalpressung von 1986) brachte hier sagenhafte 25 Cent. Nein, danke, so "wertlos" ist Musik nun wirklich nicht…

KategorienMedien

Strandcassette aus den 80ern

30. August 2013 Kommentare ausgeschaltet

Die MusiCassette ist 50 Jahre alt geworden und die "Zeit" enthuellt in einem Artikel "Geheime Mix Tapes". Dieser Beitrag rief wiederum einige Erinnerungen hervor, unter anderem an eine sogenannte "Strandcassette", die ich mir im Jahr 1987 fuer eine Tour nach Passignano, Toskana, Italien zusammengestellt hatte. Dieses Band erzaehlt viele persoenliche Geschichten, so, wie es unzaehlige andere "Mixed Tapes" in aller Welt sicherlich auch tun.

Diese Reise war damals etwas ganz Besonderes und viele Songs darauf buendeln Erlebnisse aus den Zeiten davor. Man setzte sich den Kopfhoerer des Sony DD-Quartz-Walkmans auf und begab sich auf eine mentale Zeitreise. Das konnten tatsaechlich nur speziell zusammengestellte Cassetten bewirken. Heutige, gigabytegrosse MP3-Sammlungen sind hierfuer sicherlich viel zu anonym.

Mittlerweile hat die Cassette natuerlich voellig zurecht ausgedient, doch die Erinnerungen bleiben…

KategorienMedien, Musik

Medienwandel und Flachbildrauschen

19. August 2013 Kommentare ausgeschaltet

Das Portal "Digitalfernsehen.de" beschreibt aktuell sehr nachvollziehbar, wie sich das Fernsehverhalten insbesondere bei internetaffinen Leuten veraendert hat:

"Werden Smartphone und Tablet parallel zum Fernsehgerät als sogenannter Second-Screen genutzt, so erhalten die mobilen Geräte in der Regel mehr Aufmerksamkeit vom Nutzer als der TV. (…)
Die Aufmerksamkeit, die den vermeintlichen Zweitgeräten zu Gute kommt, liegt dabei im Durchschnitt um 25 Prozent höher, als die Aufmerksamkeit, die der Fernseher für sich verbuchen kann. (…)
Der Fernseher liefert oft nur noch das Grundrauschen im Hintergrund, aber die Aufmerksamkeit gilt dem Smartphone oder Tablet (…)" Quelle: Digitalfernsehen.de

Ganz schlechte Karten in punkto Aufmerksamkeit haben heutzutage Sendungen oder Filme, die zwischenzeitlich "durchhaengen", also langweiliger werden. In diesen Momenten ist der Griff zum Netbook oder Smartphone schnell vollzogen. Ergeben sich daraus dann beispielsweise Chats oder Recherchen irgendwelcher Art, koennen grosse Teile der parallel laufenden Fernsehinhalte tatsaechlich "vorbeirauschen", man verliert den roten Handlungsfaden und damit oftmals die Lust am Weiterschauen.

Doch vor allen Dingen Live-Sendungen wie beispielsweise "Schlag den Raab", der "Eurovision Song Contest" oder Fussballspiele laden foermlich dazu ein, parallel zum Fernsehbild mit Gleichgesinnten via Twitter oder Facebook zu chatten. Das kann sehr viel Spass machen und interessanterweise mischen sich Social Media- und Fernsehkonsum hierbei passend, so dass beiden Elementen genuegend Aufmerksamkeit zukommt. Schliesslich will man ja nichts verpassen, um weiter mitreden zu koennen. Das Fernsehen ist also keine "Einbahnstrasse" mehr.

Fraglich ist nur, ob diese sogenannten "Second Screens" durch die Fernsehsender selbst, wie schon in einigen Piltoprojekten versucht, in den Hauptbildschirm integriert werden koennen und ob das wiederum vom interaktiven Fernsehzuschauer akzeptiert werden wird. Ein Fussballfeld kann nicht gross genug dargestellt werden, doch fuer Twitter & Co. reicht tatsaechlich ein kleiner Tablet-Bildschirm. Die Zeichen stehen also eher auf Koexistenz…

KategorienMedien

WhatsApp-Kettenbrief ist ein Fake

8. August 2013 Kommentare ausgeschaltet

Heute morgen bekam ich folgenden Text mehrmals via "WhatsApp" zugestellt:

"Nachricht von Jim Balsamico (CEO der WhatsApp) Wir haben zu viele Nutzer auf WhatsApp. Wir bitten alle Nutzer, diese Botschaft an die gesamte Kontaktliste weiterzuleiten. Wenn Sie nicht weitergeleitet wird, betrachten wir Ihr Konto als ungültig und es wird innerhalb der nächsten 48 Stunden gelöscht. Bitte diese Meldung NICHT ignorieren, sonst wird WhatsApp die Aktivierung ihres Kontos nicht mehr erkennen. Wenn Sie ihr Konto wieder aktivieren wollen nachdem es gelöscht wurde, wird eine Gebühr von 25,00 auf Ihre monatliche Rechnung hinzugefügt.
Diesmal stimmts..
☞ Wichtige Meldung ☜
Dein geliebtes App WhatsApp wird in nächster Zeit kostenpflichtig, sprich es werden monatliche Kosten anfallen!
Um dies zu umgehen, hat die WhatsApp Gemeinde beschlossen, diesen Kettenbrief zu schreiben.
Damit diese Warnung Anklang findet, soll sie so oft wie möglich weitergesendet werden.
Dies ist auch der. Weg, um sich von den zukünftigen Kosten zu befreien. Somit kannst du von Glück sprechen, wenn du überhaupt diese Nachricht lesen konntest.
Nachdem du diese Nachricht erfolgreich (Doppelhaken) an 10 weitere Freunde versendet hast, wird dein WhatsApp Logo in roter Farbe aufleuchten.

Mit freundlichen Grüßen
Deine WhatsApp Gemeinde"


Da ich Kettenbriefe grundsaetzlich nicht mag und meistens ignoriere, befuerchtete ich weitere Meldungen dieser Art. Bisher gluecklicherweise vergeblich…

Wenn man mal gruendlich ueber den Text nachdenkt, sollten zumindest zwei Dinge gleich klar sein: Erstens: Die Wortwahl (…)

Zweitens: Mal angenommen, WhatsApp haette wirklich zuviele User, dann haetten sie zuviel (teuren) Traffic. Und den bekaempft man nicht mit Kettenmails, denn das waere ja wie Benzin in ein Feuer giessen.

Also blieb ich gelassen und schaute spaeter im Internet nach : Natuerlich ist das ein Fake!

In der Ruhe liegt die Kraft! :-)

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