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Archiv für die Kategorie ‘Medien’

Klack!

24. November 2011 Kommentare ausgeschaltet

Sofern man das aktuelle Fernsehprogramm ueberhaupt noch studiert, reicht dafuer beispielsweise die entsprechende Beilage der Tageszeitung (in hiesigen Gefilden ist es die "Prisma") voellig aus. Natuerlich gibt es im Internet weitere Informationen und nachdem das Online-Portal der "TV Movie" hier jahrelang dafuer erste Wahl gewesen ist, schickt sich nach dessen (subjektiv empfunden misslungener) Umstrukturierung das Portal "Klack.de" an, das Erbe anzutreten. Es ist uebersichtlich(er), einfacher und schneller…

"MySpace" hat vor einiger Zeit vorgemacht, wie man es NICHT machen sollte: Permanentes, ungefragtes Ueberladen einer eigentlich gut funktionierenden Webseite bis zu ihrer voelligen Unkenntlichmachung. Heutzutage ist es eigentlich nicht mehr benutzbar. Facebook schickt sich an, durch permanent aufoktruierte Aenderungen einem aehnlich-negativen Trend zu verfallen.

"Option statt Zwang", das waere die Loesung, die vielen Webseiten ihren Nutzerstamm mehr oder weniger garantieren koennte. Aber anscheinend gibt es immer irgendwo irgendwelche uebereifrigen Programmierer, die sich in Kleinigkeiten verstricken und diese zu ungewollt-grossen "Hindernissen" aufblasen…

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Surfen mit Musik

3. September 2011 Kommentare ausgeschaltet

"Surfmusik.de" ist eine interessante Anlaufstelle, wenn es um neu zu entdeckende Radiosender geht. Die Seite buendelt Links zur jeweiligen Homepage, bietet aber auch das Oeffnen des zugehoerigen Webstreams in einem sofort startbaren Audioplayer an. Oeffentlich-rechtliche, deutsche Stationen sind dort genauso vertreten wie einige Spartenkanaele des hiesigen Privatradios (z.B. Radio FFH – Die 80er) und zusaetzlich gibt es viele weitere Stationen aus aller Welt.

Vom Alpha-Radio im weissrussischen Minsk bis zum Top-40-Radio aus Hong Kong kann die Reise gehen, zudem koennen diverse Funkscanner angesteuert werden, was z.B. das Mithoeren des amerikanischen Polizeifunks ermoeglicht. Auch fuer die WebTV bzw. Fernsehfreunde gibt es einige Sender zu entdecken…

Die Stationen sind nach Laender und/oder Genres geordnet, die Streams in der Rubrik "ADSL/DSL-Radio" oftmals in akzeptabler Tonqualitaet von 128 kbps aufwaerts. Manchmal gibt es auch "nur" modemtaugliche Signale, die allenfalls nur nebenbei "hoerbar" sind. Trotzdem: So etwas macht Spass, der demnaechst hoffentlich nicht durch zunehmendes, unsaegliches "GeoBlocking" verhindert werden wird…

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Geoblocking ist Rueckschritt

22. August 2011 Kommentare ausgeschaltet

(…) Jeder, der das Internetradio nutzt und dabei auch Sender aus den USA hört, wird schon bald eine böse Überraschung erleben. Denn seit vergangenem Freitag sind viele dieser Sender nicht mehr zu empfangen. Der Hintergrund dabei ist, dass CBS, eines der größten Medienunternehmen der USA, seine mehr als 300 Hörfunksender für Ausländer blockiert hat. (…) Alle Sender wurden mit dem so genannten Geoblocking versehen. (…) Wie CBS betonte, sei vor allem die Kritik der Rechteinhaber dafür verantwortlich, dass viele Sender nun für das Ausland gesperrt wurden. So wie es aussieht, werden wohl aber bald noch weitere internationale Radiostationen mit dem Gedanken spielen, ausländische Hörer auszusperren, damit die Streaming-Gebühren nicht explosionsartig in die Höhe schnellen. (…) Quelle: We-Love-Radio.de

Das Streben nach einer offenen, grenzenlosen Welt macht auch hier mal wieder im Internet halt. Dieser Vorgang zeigt, dass es dringend (!) erforderlich ist, globale Loesungen fuer solche Dinge zu finden. Das YouTube-Problem und aehnlich gelagerte Faelle wie dieser fuehren immer wieder zu Veraergerung unter (fast) allen Beteiligten und letztendlich ergibt sich daraus ein Rueckschritt. Regionalcodes fuer DVDs sind ein vergleichbarer Bloedsinn. Mittlerweile sind sie gluecklicherweise oftmals kinderleicht aushebelbar und fuer viele Menschen ist das Vorhandensein des Regionalcodes "0" (=alles geht) ein Kaufkriterium fuer Abspielgeraete. Warum sollte man auch nicht in New York eine DVD kaufen und sie zuhause in Deutschland betrachten duerfen? Der Begriff "Geoblocking" hat das Zeug zum "Unwort des Jahres"!

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DAB Reloaded

2. August 2011 Kommentare ausgeschaltet

Digitales Radio ueber Antenne –Digital Audio Braodcasting– wurde bereits vor zehn Jahren aus der Taufe gehoben. Mit maessigem bis gar keinem Erfolg. Das neue Radiosystem wurde vom Buerger nicht angenommen und duempelte ueber Jahre hinweg nur so dahin. Nun soll’s der verbesserte Standard "DAB+" richten.

Was im Fernsehbereich einwandfrei und ziemlich problemlos funktioniert hat –die Abschaltung der analogen Ausstrahlung zugunsten der digitalen– wird im Radiobereich nicht so einfach zu bewerkstelligen sein. Gruende dafuer gibt es sicherlich viele. Ein analoges Fernsehsignal ist im Vergleich zu einem analogen Radiosignal ziemlich breit und verbraucht(e) weitaus mehr (Sende-) Energie. Die alten Roehrenfernseher wurden durch grosse Flach-TVs ersetzt, die mit entsprechend-neuen Tunern fuer DVB-C/S/T ausgeruestet sind. Die Leute sitzen nun davor und geben sich entweder mit Pixel-TV (DVB-T) zufrieden oder geniessen echtes HDTV ueber Satellit. Das Kabel kann hierbei als Mischfaktor angesehen werden. Doch BluRays mit 3D-Filmen und Spiele auf grossen Bildschirmen ueben einen grossen und vor allen Dingen marktrelevanten Reiz aus. Soll heissen: Digitale TV-Ausstrahlung und neue Technologien fuer’s Wohnzimmer gingen hier Hand in Hand und brachten den Erfolg.

Doch das gute, alte Dampfradio ist schon lange nichts mehr fuer HiFi-Freaks. Die ausgestrahlten Musiksignale bilden schon lange nicht mehr die urspruenglich aufgenommene Realitaet ab, denn sie passieren auf ihrem Weg zur Sendeantenne diverse Filter, Limiter usw., die das Signal den angeblichen Hoergewohnheiten "anpassen". Dabei ist es unerheblich, ob der Zuhoerer das Signal ueber einen einwandfrei, mit 75db ueber Rauschen einfallenden UKW-Sender oder ueber ein ebenfalls starkes Digitalsignal empfaengt. Heutzutage sitzt wahrscheinlich auch kaum noch jemand vor einem Radiorecorder und nimmt Songs auf wie zu Mal Sondock’s Zeiten. Das, was gefaellt, wird heruntergeladen. Aus dem Internet. Und das hat mittlerweile die Verbreitung, die viele Anbieter von alternativen Verbreitungswegen sich wuenschen. Das UKW-Radio ist aber trotzdem allgegenwaertig geblieben, vom Roehrengeraet in der Backstube bis zum Autoradio, vom Badezimmerkistchen bis zum FM-Teil im Handy, als Tuner, Receiver, Radiowecker, Kuechenradio oder Mini-Walkman. Und es gibt etliche Millionen davon. Diese Dinger sollen einfach nur spielen. Nicht mehr und nicht weniger. Und genau deshalb braucht eigentlich niemand ein auch in punkto Programmvielfalt limitiertes Digitalpaket.

Warum setzen gewisse Gruppierungen auf DVB-T, DAB und andere, terrestrische Verbreitungswege? Die ultimative Allgemeinloesung waere die Schaffung von flaechendeckenden Breitbandzugaengen. Hierfuer sollten die wertvollen Frequenzen genutzt werden, denn hierueber kann jedes Signal bequem verbreitet werden. Mobile Internetradios waeren mit Sicherheit vielfaeltiger verwendbar als DAB(+)-Geraete. Man koennte Ö3 im Elbtunnel und NDR2 im Tauerntunnel hoeren. …und natuerlich die zahllosen, interessanten Webradios aus aller Welt, die dem hiesigen "besten Mix der 80er, 90er…" sicherlich Paroli bieten koennten und wuerden…

So, und da kannste inner naechsten Viertelstunde mal drueber nachdenken. Viertelstunde? Schaffst Du schon… :-) (Frei nach Fritz Eckenga)

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Wasserballsatellitenantenne

17. Juli 2011 Kommentare ausgeschaltet

via Pressetext.com und Roger Lévy:

Die ideale Mobilloesung fuer aufgeblasene Sender, aus denen schnell mal die Luft raus ist :)

(fuer den normalen Astra-Empfang tut’s fuer Ottonormalverbraucher sicherlich auch eine tragbare Mini-Camping-Schuessel…)

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