Die Medienzeitmaschine

26. Oktober 2010 Kommentare ausgeschaltet

Der Sendestart der "PKS", die Einfuehrung der CD in den 80ern… Na, klingelt’s? Richtig, das waren unter anderem Themen, die auch hier auf dieser Seite und/oder im zugehoerigen Podcast vorkamen. Wohl auch deswegen empfahl mir ein Hoerer desselben die "Medienzeitmaschine".

Wie haben Medienleute vor 25 Jahren gearbeitet? Wie recherchierte man ohne Google? Wie vernetzte man sich ohne Facebook und Xing? Wer hat im Jahr 1985 die Medienszene geprägt und wer und was steckte hinter Geschichten und Kampagnen der 80er Jahre?

Björn Eichstädt und Tom Hillenbrand sind Technologie-Fans der ersten Stunde und basteln mit der Medienzeitmaschine ein digitales Medienarchiv. Im Fokus: Das Orwell-Jahr 1984 und das „Back to the Future“ Jahr 1985. (…)

Wirklich interessant. Auch fuer Apple-Fans… :-)

KategorienMedien

Krüger in Gütersloh

25. Oktober 2010 Kommentare ausgeschaltet

Update vom 25.10.2010:
Aus aktuellem Anlass wird dieser Beitrag nochmal nach vorne gestellt, denn am heutigen Abend soll der RTL-Beitrag nun endlich ausgestrahlt werden. Die Sendung "Guten Abend, RTL" laeuft ab 18 Uhr im RTL-West-Regionalfenster und ist daher leider nur via Kabel und DVB-T zu empfangen. Etwas zeitversetzt soll die Sendung dann auch im Internet abrufbar sein:
Link zu RTL Now. Update: Ist gelaufen und zu finden im letzten Drittel der Sendung.

Die NW-Zeitung hat heute ebenfalls ueber die Sache berichtet: Link zum Artikel

Ein Interview mit Krüger gibt es im NormCast-Podcast Nr. 172 (inkl. "Gütersloh" Unplugged!)

Auch in Braunschweig wurde die Geschichte beachtet: "Glueck in Guetersloh"

…und hier kommt der urspruengliche Text…

"Krüger" schrieb einen Song ueber die Stadt Guetersloh. Naja, nicht wirklich. Eigentlich brauchte er nur einen "Dreisilber", um den Refrain zu vollenden. So entstand "Gütersloh", die nach eigenen Angaben bisher erfolgreichste Single des niedersaechsischen Musikers.

Es kam, wie es kommen musste. Aufgrund eines Zeitungsberichtes in der Guetersloher Lokalpresse wurde ein Team von RTL auf die Geschichte aufmerksam und so kam es zu einem Aussendreh mit Krueger in Guetersloh am 21.09.2010. Es war sein erster Besuch in der ostwestfaelischen Grossmetropole :-)

Zuvor traf man sich bei "Music ’n' More", einem netten Musikalienhaendler am Stadtrand, bei Lachs und Kaviar Kaffee und Keksen, wobei unter anderem ein kleines Interview fuer den "NormCast" entstand. Ausserdem spielte Krüger eine Unplugged-Version seines "Hits". Beides wird demnaechst im Podcast zu hoeren sein. Update: Das Ganze ist online! siehe hier

Noch viele Male sollten wir an diesem Tag Fragmente aus dem Song zu hoeren bekommen. Am Dreiecksplatz, vor der Stadthalle, in der Fussgaengerzone, vor dem Rathaus… ueberall wurden Szenen fuer den letztendlichen 150-Sekuender aufgenommen. Die drei emsigen Mitglieder des RTL-Kamerateams legten sehr viel Wert auf Authentizitaet und Praezision. Nach drei Stunden unermuedlichen Wanderns waren dann die allermeisten Guetersloh-Szenen im Kasten.

Dieses Video zeigt ein paar Impressionen von diesem sonnigen Drehtag. Als Musikuntermalung dient hier eine fruehere (Demo-) Version des Songs, die irgendwie ihren eigenen Charme versprueht.

KategorienLokales, Musik, Videos

Nachruf auf die MC

24. Oktober 2010 Kommentare ausgeschaltet

Der folgende Zeitungsausschnitt stammt aus der Printausgabe der "Neue Westfaelischen" vom 23.10.2010 und passt eigentlich sehr gut zu den Themen, die auf dieser Seite gerne mal behandelt werden (z.B. hier). Das haette so ungefaehr auch von mir kommen koennen :)

Die Autorin Anne-Lena Jaschinski ist auch in diesem interessanten Videobeitrag ueber ein Bielefelder Musiclabel kurz zu sehen. Zu ihrem Kommentar passt auch diese derzeit aktuelle Heise-Meldung ueber das "Aus fuer Sony’s Kassetten-Walkman"

KategorienMedien

2012 : Katastrophenkino

23. Oktober 2010 Kommentare ausgeschaltet

Die Liste der Filme, die in Roland Emmerich’s Werk "2012" irgendwie wiederzufinden sind, ist lang. "The Day After Tomorrow" (auch von Emmerich), "Der Sturm", "Titanic", "Poseidon", "Armageddon" und viele Katastrophenklassiker der 70er und 80er Jahre duerften fuer die ein- oder andere Szene Pate gestanden haben.
Was natuerlich nicht heissen soll, dass hier stumpf geklaut wurde…

Im Jahre 2009 erhält die amerikanische Regierung einen vertraulichen Report, der bestätigt, dass die Erde schon in wenigen Jahren dem Untergang geweiht ist. Während engagierte Wissenschaftler (…) fieberhaft nach Auswegen aus der Katastrophe suchen, wird an oberster Stelle ein geheimer Katastrophenplan entwickelt, der jedoch nicht die Rettung aller Menschen vorsieht. Als Jackson Curtis (JOHN CUSACK) und seine zwei Kinder eines Tages einen Familienausflug in den Yellowstone Nationalpark unternehmen, stoßen sie nicht nur auf eine gigantische militärische Forschungseinrichtung, sondern auch auf den exzentrischen Wissenschaftler Charlie Frost (WOODY HARRELSON), der alle Anzeichen vom Ende der Welt akribisch festhält. Jackson nimmt ihn zunächst nicht ernst. Doch als bald darauf in Los Angeles die Straßen aufbrechen, weiß er, dass er den scheinbar hoffnungslosen Kampf gegen die Zeit und die bevorstehende Naturkatastrophe aufnehmen muss.

Basierend auf den Prophezeiungen der Maya, entwirft Regisseur Roland Emmerich in 2012 sensationelles Action-Kino atemberaubenden Ausmaßes. In einem dramatischen Überlebenskampf muss sich die Menschheit den Naturgewalten wie gigantischen Tsunamis, Erdbeben und Vulkanausbrüchen stellen. Der Beginn einer neuen Zeitrechnung steht bevor… (…) Quelle: Amazon.de

Der Film ist unlogisch, vorhersehbar, klischeehaft, masslos uebertrieben und manchmal auch kitschig – doch ebenso technisch brilliant, aeusserst spannend, aufwendig und unterhaltsam. Es macht, nachdem die ersten, sich etwas ziehenden 35 Minuten ueberwunden sind, in den folgenden zwei Stunden wirklich Spass.
Natuerlich gibt es typische Elemente, die sich wie ein roter Faden durch amerikanische Filme ziehen, wie z.B. die Tatsache, dass die Helden immernoch genuegend Zeit haben, die Heldendame zu umarmen und ausgiebig zu kuessen, bevor Sekunden spaeter die Katastrophe ausbricht oder verhindert wird. Emmerich zieht alle Register des Hollywood-Films und gerade das hat eben seine Vor-und Nachteile.

Auch ueber die vielen eingebettetten Aussagen innerhalb des Films braucht man an dieser Stelle keine grossen Worte verlieren. Die Vereinigung der unterschiedlichsten Menschenvoelker und deren Religionen in der Not hat im Film eine lange Tradition, allerspaetestens seit Emmerich’s "Independence Day".

Auf der DVD gibt es ein alternatives Ende des Films, welches aber aufgrund des viele Minuten vorher Passierten obsolet ist und wahrscheinlich auch deswegen nur als Bonuselement auf der Scheibe landete…

Was bleibt, ist der Eindruck eines in technischer Hinsicht perfekten Popcornkinostreifens, welcher trotz seiner an sich ernsten Thematik nicht unbedingt den mahnenden Finger erhebt und jenseits jeglicher Logik bestens unterhaelt.

Im ebenfalls auf der DVD enthaltenen "Making of" wird das dann auch passend formuliert: "People wanna be entertained, people wanna be blown off their seats and that’s what Roland does best…"

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NormCast 173

21. Oktober 2010 Kommentare ausgeschaltet
KategorienNormCast