Test 1234

23. Februar 2009 Kommentare ausgeschaltet

Waehrend die Strassen am Rosenmontag in vielen Staedten und Doerfern von Kammellewerfern beschlagnahmt waren, haben sich die Karnevalsmuffel (anwesende eingeschlossen!) in ihre vier Waende zurueckgezogen und gewerkelt. Ein Ergebnis: Diese Seite laeuft jetzt auf der derzeit neuesten WordPress-Version (2.7.1) und zusaetzlich hat es eine neue Oberflaeche gegeben (Fuer WordPress-Interessierte: Es ist eine geringfuegig-angepasste Version des "inove"-Themes).

Ich hoffe, dass erstmal alles funktioniert. Hinter den Kulissen sieht es gut aus. So manch ein aelterer Beitrag koennte merkwuerdige Formatierungen (Zeilenspruenge, Absaetze etc.) haben, aber das schaue ich jetzt nicht alles nach. Der Grund dafuer waere ggf., dass die jetzige Textflaeche breiter ist als vorher und das das Schriftbild ebenfalls anders ist. Der alte "Look" (das war eine fast komplett-umgeschriebene Version des "MistyLook"-Themes) waere (noch) relativ einfach wieder herstellbar. Aber jetzt laeuft diese Seite erstmal testweise im neuen Anzug :-)

KategorienComputerkram

Stammkneipenpublikum

23. Februar 2009 Kommentare ausgeschaltet

Wer eine "Stammkneipe" hat, die regelmaessig besucht wird, waechst unweigerlich auch mit dem Abiente, den Wirtsleuten und Gaesten mental zusammen. Natuerlich nur bis zu einem gewissen Punkt, aber trotzdem bieten sich dort auf die Dauer gesehen vertraute Gesichter und kleine Geschichten, die man mit ihnen in Verbindung bringt…

Eines von ihnen war ein aelterer Herr, der oftmals am Samstagabend, wenn es Live-Musik gab, meistens am Tresen sass und sein Bierchen genoss. Am Sonntagabend kam er auch oefters vorbei und im Sommer sass er abends gerne auch draussen. Immer liess er sich von Werner, einem stadtbekannten Taxifahrer, dorthin und wieder nachhause bringen. Er trank nie uebermaessig viele Biere, daher fragte ich ihn eines Tages: "Wohnst Du so weit weg oder warum kommst Du immer mit dem Taxi?" Und er sagte: "Ich bin die ganze Woche unterwegs, da muss ich das am Wochenende nicht auch noch haben". In einem anderen Kurzgespraech erwaehnte er, dass er gerne mal mit den Maedels des FC Guetersloh zu Auswaertsspielen faehrt. Auch das wurde meinerseits nur am Rande wahrgenommen, sozusagen beim "Hallo-Sagen" im Vorbeigehen.

Gestern abend sagte uns der Wirt, dass Rainer verstorben sei. Rainer. Keiner der dort normalerweise Anwesenden kannte seinen Nachnamen. Er war halt immer "nur" der Rainer. Am heutigen Tag formierte sich alles zu einem Gesamtbild. Ein Bericht in der Tageszeitung zeigte die traurige Wahrheit: Rainer fuhr fuer den hiesigen Fussballverein einen Transporter und brachte die Spieler/innen damit beispielsweise zum Training. Auf einer solchen Fahrt erlitt er jetzt einen Herzinfarkt und starb letztendlich daran.

Nun ist er nicht mehr da, dort in der Kneipe, am Wochenende. Und trotzdem man ihn kaum gekannt hat, wird Rainer Goossens (so hiess er) dort fehlen. Nett und freundlich war er immer. Moege er in Frieden ruhen.

KategorienLokales

Flitzer-Blitzer

20. Februar 2009 Kommentare ausgeschaltet

Je nach Einzugsbereich eines Radiosenders heissen die Gebiete "FFH-Land", "Einslive-Sektor" oder sogar "Radio-Guetersloh-Land" und es gibt "Staupiloten", "ÖDriver" oder "Flitzer-Blitzer". Das heisst, das Autofahrer ihren jeweiligen Lokalsender ueber die temporaeren Standorte der ungeliebten, oftmals kommunalen Blitzfallen informieren und diese Sender das dann "brandaktuell" und "nur bei uns" (bzw. "ihnen") als "Service" ueber die Frequenzen jagen.

Ab und zu muss unsereins mal ein anderes Auto als wie das eigene fahren und bei genauerem Hinsehen erkennt man doch so gewisse Eigenarten der eigentlichen Benutzer des Fahrzeugs. In diesem Fall scheint man auf alles vorbereitet zu sein :-)

KategorienDiverses

NormCast 131

14. Februar 2009 Kommentare ausgeschaltet
KategorienNormCast

Zerkratzte Kneipen-CDs

12. Februar 2009 Kommentare ausgeschaltet

Eine gutgehende Kneipe laesst den Wirkenden hinter dem Tresen wenig Zeit, sich um die Musik zu kuemmern. Da werden die CDs achtlos in der Gegend umhergeworfen und meistens nicht mehr in ihre Huellen zurueckgesteckt. Dementsprechend sehen sie dann nach kurzer Zeit auch aus und haben nur eine geringe Lebensdauer zu erwarten. Eine Spindel waere an dieser Stelle schon eine gute Zwischenloesung… Die Neuzeit ist weiterhin digital, aber gewissermassen "sauberer". Insbesondere fuer Gastronomen ist es nach wie vor von Vorteil, Original-CDs vorzeigbar zu halten (falls der GEMA-Mensch kontrolliert), trotzdem koennen diese auch bequem sofort in einen Rechner als MP3-Dateien eingelesen werden. Unter Zuhilfenahme einer geeigneten Jukebox-Software gehoeren Skip-Geraeusche, Spruenge und andere unschoene Toene, die von zerstoerten CD-Oberflaechen herruehren, der Vergangenheit an.

Das Aufarbeiten beginnt zunaechst grundsaetzlich mit dem Reinigen. Nicht selten wandern die Scheiben erstmal ins Wasser. Spaeter werden sie mit dem "Audiograbber" eingelesen. Es empfiehlt sich, dort beim Punkt "Allgemeine Einstellungen" die "CD Rom Zugriffsart" auf einen der "Fixed Sync" Werte einzustellen, damit etwaige Lesefehler auch bemerkt werden. Ansonsten bleibt nur die Option, alle Dateien einzeln abzuhoeren und zu pruefen, ob sie auch "sauber" sind, was in Anbetracht der Masse nicht immer moeglich ist. "Dynamic Sync Width" laesst den Auslesevorgang im Regelfall zwar fehlerlos erscheinen und bis zum Ende durchlaufen, garantiert aber trotz entsprechender Statusmeldungen nicht die Korrektheit der resultierenden Datei. Bei sauberen CDs kann diese (schnellere) Option im allgemeinen aber bedenkenlos angewendet werden…

Vor dem Anlegen einer Jukebox empfiehlt es sich, eine geeignete Dateistruktur zu erstellen, damit die Alben und Einzelsongs gegebenenfalls auch "zu Fuss" bzw. manuell wiedergefunden werden koennen. Fuer ordentliche id3-Tags kann zum Beispiel die hervorragende Software "MP3TAG" sorgen. Als Verwaltungs- und Wiedergabesoftware eigenen sich z.B. Winamp oder der Media Monkey. Apple-Anwender benutzen meistens iTunes. Ein PC-basierter Rechner ab ca. 500 mhz aufwaerts reicht ungefaehr aus, mit steigender Titelanzahl sollte aber auch der Rechner schneller werden. Erfahrungsgemaess ist die "Roedelei" auf der Festplatte sonst gross. Ein 1Ghz-PC sollte aber auch das bequem bewaeltigen koennen.

Immer haeufiger stehen alte Rechner mittlerweile als virtuelle Musikboxen in den Kneipen. Richtig so. Zum einen ist es eine sinnvolle Weiterverwendung alter Hardware, zum anderen schont es die CDs und eine Zufallswiedergabe foerdert zusaetzlich die musikalische Vielfalt…

Das ist eigentlich ein schoenes Thema fuer eine ausfuehrlichere Podcastfolge. Steht hiermit auf der Liste :)

KategorienComputerkram