NormCast 128

21. November 2008 Kommentare ausgeschaltet

Twitterhitparaden, Podcast-DVDs, Ubuntu, Batman und Kurzwellen via Internet. Diesmal singen alle mit: Muellmaenner, ein Radiomoderator, eine Puppe und ein Stuntman.

Eigenschaften:
112 kbps / Stereo / 19,7 MB / 24:35 Minuten

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NormCast Episode 128 vom 21.11.2008

Links:
Beaker`s "Ode To Joy"
Die 6 von der Muellabfuhr
Twitterank.com
Annik`s DVD
hr3 Extra am Samstag
Ein Colt fuer alle Faelle
Song "The Unknown Stuntman"
Larry Seyer
Ubuntu und der Wubi-Installer
Batman – The Dark Knight
Wikipedia erklaert Software Defined Radio (SDR)
Die WebSDR-Seite (Amateurfunk Online)

KategorienNormCast

Samples sind kein Freiwild

20. November 2008 Kommentare ausgeschaltet

Samples sind kleine Tonfetzen aus einem beliebigen Musikstueck, welche gerne mal entnommen und beispielsweise als neu formierte Tonschleife in andere Musikstuecke eingebunden werden, was diese wiederum oftmals interessant(er) macht. Madonna durfte bei "Hung Up" sogar ein waschechtes Abba-Sample offiziell einsetzen, Rihanna bediente sich bei Soft Cell`s "Tainted love" und Kid Rock trumpfte in diesem Sommer mit "All Summer Long" auf, worin unter anderem der legendaere Riff aus dem Oldie "Sweet Home Alabama" enthalten ist. Alles toll, alles schoen.

Aber Beispiele wie diese mehr oder weniger aktuellen hat es natuerlich auch schon frueher gegeben und wenn man sich den Anfang des Songs "Nur Mir" von Sabrina Setlur anhoert, dann wird natuerlich sehr schnell und eindeutig die Originalvorlage von Kraftwerk ("Metall auf Metall") erkennbar. Und deswegen haben die Elektrosound-Pioniere gegen Moses Pelham, der den Setlur-Song aus der Taufe gehoben hatte, geklagt, und das anscheinend erstmal vergeblich.

"Bei der Urteilsverkündung stellte der Senatsvorsitzende Joachim Bornkamm klar, dass grundsätzlich auch kleinste Teile eines Musikstücks urheberrechtlich geschützt sind und deshalb nur mit Zustimmung des Urhebers entnommen werden dürfen.

Allerdings sehe das Urheberrecht eine Ausnahme von dieser Regel vor, um das kulturelle Schaffen zu fördern. Danach dürfe ein Musiker solche Tonsequenzen aus anderen Stücken entnehmen, die wegen ihrer besonderen Eigenart nicht einfach nachgespielt werden könnten." (Quelle: SZ online)

Uebertreiben darf man es allerdings auch nicht. Jetzt stellt sich die Frage, was legitim ist und was nicht. Ein "Zweisekuender" wie im jetzigen Fall hat gereicht, um ein ganz "neues" Soundelement in ein neu entstehendes Stueck hineinzubringen. Letztendlich zahlt sich das in vielen Faellen spaeter auch in barer Muenze aus und daher trommeln die urspruenglichen Urheber zurecht.

Andererseits kann auch nur eine einzige Note, ein einziger Klangfetzen von wenigen Millisekunden in einem geeigneten Sampler passend weiterverarbeitet werden. Der Gong der "Tagesschau" beispielsweise ist sicherlich eine Art Markenzeichen und kann prima mittels einer geeigneten Hardware- und/oder Softwarevorrichtung wiedererkennbar in einen anderen, musikalischen Kontext gebracht werden. Allerdings handelt es sich hierbei eigentlich nur um ein Geraeusch, welches nicht jeder von vornherein mit handelsueblichen, ggf. einfachen Mitteln nachstellen kann.

Anders verhaelt es sich natuerlich bei den "MashUps", bei denen oftmals zwei- oder mehrere Musikstuecke parallel so zusammengemischt werden, dass daraus eine Art "interessanter Remix" entsteht. In diesen Faellen werden eindeutig (wieder-) erkennbare Songbausteine benutzt, deren Urheberrechte natuerlich beachtet werden muessen. Aber auch hier fragen viele "Kuenstler", ob es sich bei so einem Mashup nicht um eine neues, musikalisches Werk handelt, welches individuell behandelt werden muesste. Die Antwort darauf ist ein eindeutiges "Jein" :-)

Eines ist aber Fakt: Samples und andere musikalische Zitate machen viele Songs erst richtig interessant und attraktiv. Daher ist es eine Frage der Abwaegung, inwieweit ein Sample eine neues Werk gepraegt hat. Im Falle von "Kid Rock" ist das eindeutig zu einem hohen Anteil geschehen und sowohl Warren Zevon (fuer die bei "All Summer Long" eingebettette Klaviermelodie aus "Werewolves Of London") und Lynyrd Skynyrd bzw. deren Rechtverwalter sollten (und werden sicherlich auch) zurecht davon profitieren.

KategorienMusik

Vorfreude auf Star Trek XI

19. November 2008 Kommentare ausgeschaltet

"Fire all weapons"… Es ist lange her, dass unsereins sich wirklich so richtig und mit allen Schikanen auf einen Film gefreut hat. Jetzt ist es allerdings wieder soweit, auch wenn der Film erst im naechsten Jahr offiziell Premiere feiern wird.

Sozusagen "gebrandmarkt" durch jahrelangem "Star-Trek-Konsum", dem man gerne froehnte, lechzt man nach neuem, oder -wie in diesem Fall- eigentlich nach altem, denn der neue Film erzaehlt die Geschichte von Kirk, Spock & Co. von Anfang an. Mit neuen Schauspielern und anscheinend seeehr aufwendig.

"In einem Zeitalter, in dem Actionfilme wie "The Transporter" oder "Mission Impossible" die Kinogänger anlocken, verblassten die Enterprise-Filme IX und X zu teils philosophierenden, gedankenschwangeren Kammerspielen, die den Weg des klassischen Actiongenres verlassen haben. (…) "Star Trek 11" ist mit 150 Millionen Dollar Budget drei mal so teuer als 2002 "Star Trek 10: Nemesis". Abrams (also J.J. Abrams, der Regisseur) will den Fans etwas ganz Neues präsentieren. Auch diejenigen, die bisher keinen Zugang zu Star Trek hatten, sollen sich angesprochen fühlen und sich ohne Schwierigkeiten in den Stoff hineinfinden können." (Quelle: Suite101.de)

Also das, was ich bisher gesehen habe, ist in jeder Hinsicht vielversprechend! Die begleitende Webseite "www.startrekmovie.com" ist ebenfalls sehr aufwendig gemacht. Wenn der Film nur halbwegs das haelt, was die Vorab-Videoschnipsel versprechen, dann: Energie! :-)

Original – Trailer hier: http://de.youtube.com/watch?v=Nrq4MWZYaYA

Deutscher Trailer hier: http://de.youtube.com/watch?v=CPGlA2pFNpI

KategorienMedien

Es ist wieder soweit…

17. November 2008 Kommentare ausgeschaltet

Wie schnell die Zeit vergeht, merkt man spaetstens dann, wenn sich im Supermarkt der folgende, fast schon altvertraute Anblick bietet:

Also eine "Neuheit" ist das nun wirklich nicht. Trotzdem ist es nach wie vor ein schoenes, aber mittlerweile arg abgenudeltes Lied. Daher kann an dieser Stelle nur das wiederholt werden, was hier im letzten Jahr auch schon erwaehnt worden ist:

:-)

KategorienMusik

Der dunkle Ritter

15. November 2008 Kommentare ausgeschaltet

"Das Genre der Comicverfilmungen ist erwachsen geworden." Dieser bei Amazon.de gefundene Satz trifft es und umschreibt den Einduck, der sich nach Betrachtung des neuesten Batman-Films "The Dark Knight" einstellte. Waehrend der Vorgaenger "Batman Begins" aus dem Jahr 2005 so gesehen schon auf dem richtigen Weg war, hat sich Regisseur Christopher Nolan auch mit seinem zweiten Werk fuer die Reihe bemueht, den Fledermaushelden aus seiner urspruenglich sehr kuenstlich wirkenden Welt in eine fuer heutige Augen nachvollziehbarere und dadurch "realitstischer" wirkende Kulisse zu transferieren. Und das tut gut.

Sicher, auch die Vorgaengerfilme, die oftmals mit bekannten Stars aufwarteten (u.a. Val Kilmer und Kim Basinger) hatten ihren Reiz, wirkten aber paradoxerweise doch "comichafter" und im raeumlichen Sinne oftmals limitiert. Nun mag man zurecht einwerfen, dass es ja auch eine Comicverfilmung ist, aber nicht immer wirken bemueht-kopierte Comicwelten in sogenannten "Realverfilmungen" vergleichbar gut.

"Batman Begins" wiess schon die Richtung und im aktuellen Werk hat Jack Nicholson, der in der 1989er-Verfilmung von Tim Burton einen grandiosen "Joker" spielte, in Heath Ledger seinen Meister gefunden, der diese Figur mit Bravour personifiziert. Dabei laesst Regisseur Nolan auch Christian Bale, der "Batman" mittlerweile zum zweiten Mal spielt, genuegend Raum, um die Figur (weiter) zu entwickeln.

Die Action-Szenen wirken irgendwie besser als bisher und auch das Batmobil ist kein durchgestylter Rennflitzer, dem auf Knopfdruck Fluegel wachsen, sondern ein eher an ein Wuestenfahrzeug erinnerndes "Etwas", welches relativ schnell das zeitliche segnet. Das zeigt, dass technische Spielereien hier nicht unbedingt im Vordergrund stehen, was der Feinzeichnung der einzelnen Charaktere deutlichst zugute kommt.

Der Film macht Spass, ist intelligent gemacht und zudem spannend. Lediglich die deutschen Synchronstimmen (insbesondere die "tiefergelegte" von Batman selbst) wirken manchmal etwas arg cool-aufgesetzt. Ansonsten bleibt zu hoffen, dass das jetzige Gespann Christopher Nolan und Christian Bale noch einen dritten Film zustande bekommt (mit Heath Ledger ist ja leider nicht mehr zu rechnen, denn er verstarb bereits im Januar 2008 in New York…).

Links:
Trailer bei YouTube / Wikipedia ueber Batman / Filmseite bei Warner Bros.

KategorienMedien