Spartacus – Eine blutige Fernsehserie
"Spartacus" ist eine US-amerikanische TV-Serie, die ab dem heutigen Freitag auf ProSieben gezeigt wird. Die Geschichten rund um den beruehmten Gladiator wurden in diesem Fall angeblich sehr blutig, brutal und mit vielen Sexszenen versetzt, inszeniert. In den USA ist die Serie erst ab 18 Jahren freigegegeben und fuer Deutschland gilt: "Damit die Folgen vor 23 Uhr gesendet werden dürfen, zeigt ProSieben eine geschnittene FSK-16 Version."
(Quelle: WikiPedia) / …und Spiegel Online schreibt:
"Für ProSieben, das die Serie in der deutschen Free-Premiere zeigt, ist so viel Mut allerdings ein Problem. Der TV-Sender ging in einigen Folgen mit der Schere ans Werk und schnitt allzu saftige Sequenzen hinaus, um "Spartacus" vor 23 Uhr ausstrahlen zu dürfen. So wurden die Kampfszenen in der Pilotfolge um knappe 60 Sekunden gekürzt. Das Abhacken wirkt daher bisweilen ein wenig abgehackt. "
Rums. Das war’s. An dieser Stelle ist jegliches Interesse erloschen. Das liegt nicht an etwaigem, uebermaessigem Spass an Brutalszenen, aber an der Tatsache, dass diese oftmals unsaeglich-schlecht geschnittenen FSK-16-Fassungen einfach nur aergerlich sind. Ich moechte einen Film so sehen, wie der Regisseur es gewollt hat. Schliesslich moechte ich einen Song auch so hoeren, wie die Band ihn eingespielt hat und nicht à la Antenne Bayern & Co. in verkrueppelten Schnittversionen.
Und wenn dieses Werk nicht-jugendtaugliche Elemente beinhaltet, dann soll es entweder gar nicht oder konsequent erst ab Mitternacht im normalen "Free TV" gezeigt werden. Was natuerlich nicht ausschliessen wuerde, dass auch die Jugendlichen ihren Festplattenrecorder entsprechend scharf machen und das aufzeichnen wuerden. Doch, sind wir mal ehrlich: Tagsueber schreien sich in den einschlaegigen "Doku-Soaps" irgendwelche Furien auf niedrigstem Niveau gegeneinander an, abends laufen vor 22 Uhr auf oeffentlich-rechtlichen Digitalspartenkanaelen manchmal Filme, deren Sexszenen vor wenigen Jahren noch als glatter Porno eingestuft worden waeren und ausserdem weiss die Jugend von heute genauso gut wie wir damals auch, wo man etwas herbekommt, wenn es denn von Interesse ist. Da hilft auch kein Verschluesseln, denn irgendein Papi im Freundeskreis hat Sky und ist mal nicht zuhause… Also: Zeigt es richtig – oder gar nicht.
Diese "Jahrbuecher" behandeln die Jahre 1971 – 1982, in denen die "disco" erstmalig im ZDF gezeigt wurde. Grossereignisse aus Politik, Sport, Wirtschaft und natuerlich Musik werden darin unterhaltsam illustriert aufgelistet und kommentiert. Ilja Richter hoechstselbst hat zu jeder Einzelfolge ein unterhaltsames Vorwort geschrieben und besonders Vinyl-Fans werden auf ihre Kosten kommen, denn im Inneren der Buecher sind viele alte Originalsinglecover der grossen und kleinen Hits abgebildet. Jedes Buch kommt mit einer speziellen Audio-CD daher. Bei der Gestaltung der CDs selbst ging es nicht darum, ein moeglichst-homogenes und glattgebuegeltes Oldie-Repertoire mitzuliefern, sondern die Besonderheiten der jeweiligen ZDF-disco-Epoche musikalisch zu unterstreichen.