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Archiv für die Kategorie ‘Medien’

Fools Garden Webtour

17. Oktober 2009 Kommentare ausgeschaltet

Update vom 17.10.2009: Dieser Beitrag wurde aus aktuellem Anlass auf heute umdatiert und somit noch einmal "hochgeschoben", denn am heutigen Samstag gilt der hiesige Downloadcode (bis Mitternacht…)

Fools Garden gehen auf WebTour! Und NormCast.de ist dabei! :)

Anlaesslich der Veroeffentlichung ihres wohlverdienten "Best Of"-Albums "High Times" am 02.10.2009 hat sich die Band etwas ganz besonderes ausgedacht und beweist dabei, dass sie sich auch in den sogenannten "neuen Medien" zuhause fuehlt. Es gibt eine "WebTour", die ueber viele verschiedene Webseiten fuehrt und am 05.10.2009 startete. Die teilnehmenden Webseiten sind thematisch sehr unterschiedlich, aber jede offeriert ein kleines Puzzleteil in Form eines Gutscheincodes, der im Online-Shop der Band einloesbar ist und hinter dem sich jeweils ein kompletter Gratis-Song aus dem neuen Album verbirgt. Wer sich also ein wenig Muehe gibt, hat die einmalige Chance, sich diese CD sozusagen selbst zusammenzusetzen.

Auf dieser Seite gibt es im Rahmen dieser Webtour den "Comedy Song" (Track Nr.10 der CD).

Der Download-Code hierfuer lautet: 47110815FG

Und so geht es:
Diesen Code kopieren und am Samstag, den 17.10.2009 den MP3-Shop der Band besuchen.
Aus dem Album "High Times" den "Comedy Song" auswaehlen und in den Warenkorb legen.
Mit dem Gutschein bezahlen, fertig! Achtung: Dieser Code ist nur am 17.10.2009 gueltig!

Neben ihrem Welthit 'Lemon Tree' bietet "High Times" eine Sammlung all der großartigen Fools Garden Songs, die definitiv jeder schon gehört hat, die es aber aus dem 'Lemon Tree'-Schatten vielleicht nie ganz in die Wahrnehmung geschafft haben, die ihnen zusteht. Das Album enthält Radiohits wie "Suzy", "Why did she go?" oder "Probably"; die Ballade "Dreaming" mit der die Band in Russland zu Superstars avancierte, oder Tracks wie "Wild Days" oder "Welcome Sun", die man aus der Werbung kennt. Mit "High Time" ist sogar ein brandneuer Ohrwurm auf dem Album. Und wie es sich für eine Band gehört, die ganz besonders live in concert besticht, erscheint das Best Of-Album nicht nur in der Standardversion, sondern auch in einer Premiumversion (Best Of-Album + Live-Aufnahmen der letzten zwei Unplugged-Touren), die das ergänzt, was Fools Garden am liebsten tun: Live spielen. (Quelle: Pressetext)

Die Premiumversion kann natuerlich auch ueber diese Seite via Amazon.de gekauft werden :-)

Auf ihrer Homepage bietet die Band uebrigens eine interaktive Version ihres aktuellen Videos zur neuen Single "High Time" an. Per Fotoupload kann man eine Rolle im Video spielen und so zum Helden der erzaehlten Geschichte werden. Nach dem Fotoupload erhaelt man eine persönliche Version des Videos, die nicht oeffentlich erscheint. Der Link zum eigenen Video kann per E-Mail verschickt werden.
Zum Video geht’s ueber die Homepage der Band: www.foolsgarden.de
Direktlink: fools-limited.com/Video_HighTime

Das Video wurde auch schon auf NormCast.de gezeigt => und zwar hier!

In der auf dieser Seite ganz oben abrufbaren Rubrik "Besonderes" findet sich bei Interesse ein zweiteiliges Interview mit Peter Freudenthaler von "Fools Garden" als Gratis-MP3-Download.

Die vier ultra-netten Schwaben waren auch schon hier in Gütersloh :-) (mit Video)

'Fools Garden' today…

Weitere Live-Tourdaten 2009:
17.10.2009 Wuppertal (42329), Hako Event Arena
07.11.2009 Ilshofen (74532), Arena***
13.11.2009 Stuttgart (70376), Wilhelma Theater ***
05.12.2009 Wiesbaden (65195), Aidsgala ***
19.12.2009 Knittlingen (75438), Cellarium ****
27.12.2009 Dortmund (44139) Westfalenhallen *

* DTTL ON TOUR komplette Besetzung www.DTTLonTour.de
** Gäste bei Jean Jacques Kravetz
*** Best of unplugged
**** unplugged Duo

KategorienMedien, Musik

30 Jahre "Die Drei ???"

12. Oktober 2009 Kommentare ausgeschaltet

"Dies ist schon ein sehr speziell gelagerter Sonderfall", koennte der "erste Detektiv" Justus Jonas an dieser Stelle anmerken, denn in Bezug auf die mittlerweile 30 Jahre alte Hoerspielserie haben (Tonband-)Cassetten ausnahmsweise mal einen hoeheren Kultstatus als die dementsprechenden Vinylschallplatten. Am 12.10.1979 erschien mit "Die Drei ??? und der Super-Papagei" die allererste Folge der beliebten Hoerspielreihe.

Es gab wohl kaum eine innerstaedtische Fussgaengerzone in den achtziger Jahren, in der nicht einer dieser grossen, gelben "EUROPA"-Cassettenstaender vorzufinden war, der die neuesten Hoerspiele aus dem Hause "Miller International Schallplatten GmbH" (letztendlich war und ist "EUROPA" naemlich "nur" ein Label, welches heutzutage zu Sony gehoert) den Passanten praesentierte. Auch ein gewisser Schuljunge ging oftmals gezielt dorthin und opferte 6 DM Taschengeld fuer die jeweils neuesten Abenteuer der drei Detektive aus Rocky Beach. Etliche Jahre spaeter verkaufte er die angesammelten Original-Cassettenfolgen auf dem Flohmarkt (schliesslich standen mittlerweile andere Dinge im Vordergrund), was sich im Nachhinein als fataler Fehler erweisen sollte. Heutzutage sind genau diese Cassetten kaum noch zu zivilen Preisen mehr zu bekommen (wobei es unter Sammlern z.B. beweitem nicht egal ist, ob die Cassette verschraubt oder verschweisst oder der Rahmen schwarz bzw. gelb ist…).

Wer kein Tapedeck mehr besitzt und die Serie vollstaendig haben moechte, muss beispielweise auf die CDs zurueckgreifen, denn diese werden noch munter weiterveroeffentlicht – und zwar nach wie vor mit den mittlerweile sprichwoertlich "alten" (naja, zumindest "aelteren") Sprechern Oliver Rohrbeck (Justus Jonas), Andreas Froehlich (Bob Andrews) und Jens Wawrczeck (Peter Shaw). Legendaer duerfte auch noch die erste Erzaehlstimme von Peter Pasetti sein, der leider bereits 1996 verstorben ist…

"Wir machen das weiter, solange unsere Stimmen noch jung genug klingen, denn wir haben nach wie vor grossen Spass daran", sagt Oliver Rohrbeck, der gegenwaertig und unter anderem mit der "Lauscherlounge" in Berlin von sich reden macht. Und tatsaechlich sind mit "Fels der Daemonen" (133) und mit "Der tote Moench" (134) unlaengst wieder zwei neue Hoerspielfolgen erschienen.

Natuerlich klingen die drei mittlerweile stimmlich doch anders, denn es gibt logischerweise Unterschiede zwischen vor-dem-Stimmbruch und nach-dem-Stimmbruch :) Wahrscheinlich auch deswegen wurden einige der Ur-Folgen zwischenzeitlich neu vertont. Den "Fragezeichen" drohte aus leidlichen, rechtlichen Gruenden auch mal die Absetzung, die dann u.a. durch eine temporaere Umbenennung in "Die Dr3i" umschifft werden konnte. Letztendlich gibt es sie seit einiger Zeit aber wieder unter dem altvertrauten Namen und in der alten Besetzung.

Die Hoerspiele sind laengst nicht mehr nur fuer Kinderohren gedacht, auch junggebliebene Erwachsene hoeren sie nach wie vor regelmaessig. Somit schafft die Serie den Spagat, alte Fans nicht zu vergraulen und gleichzeitig neue zu gewinnen, meisterlich. Und das hoffentlich noch sehr lange…

KategorienMedien

Knight Rider – Die Neuauflage

9. Oktober 2009 Kommentare ausgeschaltet

Wenn sich selbst der alteingesessene "Spiegel" zu einer sueffisanten Rezension der Neuauflage der "Knight Rider"-Serie hinreissen laesst und das dann noch nicht einmal in einem eigentlich zu erwartenden "Verriss" endet, dann muss doch irgendwie was dran sein…

Zitat: " (…) wer sich bloß mal ein Dreiviertelstündchen unterhalten lassen will und dabei das Gehirn ordentlich durchlüften, der kann mit "Knight Rider" durchaus seinen Spaß haben (…) "
(Quelle: Artikel bei Spiegel Online)

…und genau das eint die Neuauflage mit der Urserie aus den Achtzigern. Es ist "Quatsch", aber unterhaltsam, wenn man sich darauf einlaesst. Die gerne auch als "Knight Rider 2008" bezeichnete, neue TV-Serie transportiert das "Ein Mann kann etwas bewegen"-Motto in die Gegenwart. Mittlerweile sind allerdings weitaus mehr Frauen involviert, die natuerlich hoechst attraktiv, sportlich, selbstbewusst und modisch daherkommen. Der Hauptdarsteller koennte tatsaechlich der Sohn von Michael David Hasselhoff Knight sein und zumindest auf der Filmebene ist dem auch so.

Das Auto… tja, da scheiden sich die Geister. "K.I.T.T." ist nun nicht mehr ein TransAm, sondern ein Ford, der seinem Vorgaenger technisch weit ueberlegen ist. Nicht zuletzt ist die Firma Ford auch als Sponsor der Serie in Erscheinung getreten…

Trotz weiterentwickelter Holographie-Effekte und Morphingstrukturen draengt sich dem Betrachter auch hier der Gedanke auf, ob weniger Computereffekte zugunsten von Auto-Modellaufnahmen nicht realistischer gewirkt haetten. Man kann es mit dem Star-Trek-Kinofilm "Der Aufstand" vergleichen, in dem das Raumschiff Enterprise erstmalig komplett computeranimiert wurde und fuer viele Star-Trek-Gernseher daher aeusserst gewoehnungsbeduerftig wirkte, was leider auch eine gewisse, unterschwellige Distanz schuf.

Manchmal ist es besser, Althergebrachtes so zu lassen, wie es ist bzw. war. Im Fall "Knight Rider" ist der Ansatz gar nicht mal so daneben, doch der aus diversen Highschool-Filmen bekannte, hier teilweise deplatzierte "Power-Rock-Soundtrack" und eine gehoerige Portion "The Fast And The Furious" lassen diese Neuauflage manchmal recht oberflaechlich-prollig daherkommen. Dazwischen gibt es aber schon noch diese schwer zu beschreibenden, gewissen Momente, die auch die Ur-Serie schon so beliebt gemacht haben. Der Pilotfilm war wirklich nicht so schlimm, wie zuvor befuerchtet wurde – im Gegenteil. In den USA war er sogar ein grosser Erfolg, doch die anschliessende Serie schaffte es nicht ueber die erste Staffel hinaus und wurde nach 17 Folgen unter anderem aus finanziellen Gruenden vorerst eingestellt.

"Auch im Jahr 2009 ist "Knight Rider" haarsträubend unrealistisch, manchmal sogar richtig peinlich (…), allein: So richtig wegschauen mag man nicht. Keinesfalls kann es die Serie mit ihren modernen Konkurrenten aufnehmen, sonst würde RTL sie ja nach dem Pilotfilm heute Abend in den kommenden Wochen auch nicht am Samstagmittag versenden. Genauso wenig hat sie den Charme der Abenteuer von vor zwanzig Jahren, in den USA ist sie längst wieder abgesetzt." (Quelle: Spiegel Online)

Stimmt! Es ist kein "Muss", tut aber auch nicht weh und zumindest der Pilotfilm war unterm Strich recht unterhaltsam. Allerdings gab es schon Ausschnitte aus spaeteren Serienfolgen zu sehen, in der "K.I.T.T." sich in bester (?) "Transformers"-Manier veraenderte. Ob das dann nicht doch zu weit geht? Wir werden sehen…

Update vom 17.10.2009
Heute lief die erste, regulaere 45-Minuten-Folge der Serie. Waehrend der Pilotfilm (wie hier zu lesen ist) noch ganz okay war, verstehe ich nach Ansicht dieser ersten, regulaeren Serienfolge die mittlerweile erfolgte Absetzung dieser Serie voellig. In dieser Folge wurde K.I.T.T. zum "Transformer", was wirklich nicht passt. Die Folge war duemmlich, voellig uebertrieben, in punkto Story mega-duenn und die ganze Atmosphaere war irgendwie unterkuehlt. Gleichzeitig wirkten die Kulissen und die Akteure aeusserst kuenstlich und aufgesetzt. Alles wurde mit Technik (und vor allen Dingen Display-Elementen) viel zu sehr ueberladen. Der "Super Pursuit Mode" aus der Urserie wird sicherlich immer ein unverzeihlicher Bloedsinn bleiben, aber diese neue Serie uebertreibt masslos und bekommt diesen Spagat zwischen Phantasie und Realitaet, den die Vorlage noch einigermassen meisterte, beiweitem nicht hin. Nein… man mag der kultigen Originalserie mit Recht auch nicht viel Intelligenz und Tiefgang attestieren, aber sie war immerhin noch sympathisch und unterhaltsam…

KategorienMedien

Mal Sondock’s 75 Super Oldies

19. September 2009 Kommentare ausgeschaltet

Es ist geschafft! Heute trafen die ersten Belegexemplare der neuen und gleichzeitig letzten CD-Box mit Mal Sondock hier ein. "75 Super Oldies" wurden hierbei auf fuenf CDs verewigt. Auch dieses Mal durfte ich an diesem Projekt mitarbeiten und die Bonus-CD der Box gestalten. Waehrend auf den beiden vorherigen CD-Boxen vom Fruehjahr 2009 Teile meines Podcast-Interviews verwendet und mit Ausschnitten aus alten Tonbaendern angereichert wurden, gibt es auf dieser neuen Bonus-CD eine "Mal Sondock Show" der anderen Art. Jede einzelne CD hat ein individuelles Booklet und auch den Text des Innencovers der fuenften Scheibe habe ich beisteuern duerfen. Darin heisst es unter anderem:

(…) Diese Ihnen jetzt vorliegende 5-CD-Box sollte eigentlich eine
neue Mal-Sondock-Show beinhalten, die Mal und ich zusammen gestalten
und produzieren wollten. Leider verstarb Mal nach kurzer, schwerer
Krankheit am 9.Juni 2009, noch voller Tatendrang und bis zuletzt
an dieser Box mitwirkend.

Somit blieb "nur" die Moeglichkeit, die vorhandenen Musikressourcen
mit passenden Ansagen bzw. Moderationen aus alten Mal-Sondock-Glanzzeiten
anzureichern und somit eine "neue" Show zu kreieren, die die Logik
der Geschichte bewusst ignoriert und dadurch die drei Epochen,
die Mal zumindest in punkto deutsches Radio mitgepraegt hat, auf dieser
Bonus-CD zu vereinen: Die 60er, 70er und 80er – Jahre.

Es war eine wahre Freude, die alten Tondokumente durchzuarbeiten und
teilweise winzige Puzzleteile daraus zu einem neuen Gesamtwerk
zusammenzusetzen. (…)

…und genau das war der schwierige Teil daran, denn viele der alten Aufnahmen waren nicht mehr gut erhalten und mussten etwas "aufgepaeppelt" werden. Zudem mussten diese sozusagen "um das vorhandene Titelsortiment herum" verteilt werden und es gab in der Vergangenheit Lieder, ueber die der gute Mal sehr viel erzaehlt hat, waehrend er sich bei anderen Songs und Interpreten eher kurz fasste. Ich hoffe, dass wir trotz dieser doch etwas schwierigen Logistik ein ansprechendes Gesamtwerk geschaffen haben, welches Erinnerungen an schoene Stunden vor dem Radio und an einen sympathischen Moderator und Menschen weckt.

Am Ende der CD gibt es nach der Show im Rahmen eines kleinen, 11-minuetigen "NormCast"-Specials noch ein paar Ausschnitte aus einem der allerletzten Gespraeche, welche Mal vor seinem Tod mit uns gefuehrt hat. Man koennte diesen Abschnitt der CD teilweise auch als "Making Of" bezeichnen…

Die CDs sind zunaechst exklusiv bei Real, Edeka, Marktkauf und Kaufland zu haben. Ab dem 09.11.2009 werden sie bei weiteren Handelsketten und natuerlich auch bei Amazon.de erhaeltlich sein.

KategorienMedien, Musik

Schlag den HaMa

13. September 2009 Kommentare ausgeschaltet

"HaMa" ist die am gestrigen Samstagabend haeufig bei Twitter verwendete Kurzform des Namens "Hans-Martin". Der wiederum gehoert einem jungen Mann, der an diesem Abend innerhalb der erfolgreichen Fernsehsendung "Schlag den Raab" anfaenglich vom Publikum ausgewaehlt wurde, um gegen Stefan Raab anzutreten. Es sollte es bereuen… …oder doch nicht?

Das, was sich da auf dem Bildschirm abspielte, war in mehrerer Hinsicht beispiellos. Der 24-jaehrige, sportliche Kandidat mit einer Vorliebe fuer Traubenzucker brachte es innerhalb kuerzester Zeit zustande, nahezu das gesamte Hallenpublikum gegen sich aufzubringen. Markige Sprueche, Selbstbeweihraeucherungen und andere, merkwuerdige Verbalattacken liessen schnell darauf schliessen, dass Hans-Martin zumindest ein -vorsichtig ausgedrueckt- gesundes Selbstbewusstsein hat. Am Ende gewann er gegen Stefan Raab im "Muenzenschnipsen" und trug somit 500.000 Euro Preisgeld mit heim. Zugegeben, er hat gut gekaempft, das kann man ihm nicht absprechen. Aber, wie heisst es doch so schoen: "Der Ton macht die Musik". Und Hans-Martin traf leider zum Unmut der Zuschauer gerne mal den falschen Ton. Stefan Raab selbst sagte, dass er generell ungern verlieren wuerde, "aber heute ganz besonders", worauf Hans-Martin flapsig erwiderte, dass er hergekommen sei, um das Geld zu gewinnen und nicht, um Raab’s Freund zu werden. Auch eine Einstellung…

Viel interessanter als das Geschehen auf dem Bildschirm war aber die grosse Anteilnahme, die via "Twitter" zu verzeichnen war. Innerhalb kuerzester Zeit schaukelte sich das Treiben dort hoch, die schriftlichen Attacken gegen "HassMartin", wie er dort schon nach wenigen Minuten Sendezeit genannt wurde, haeuften sich und nahezu ausnahmslos jeder, der einen "Tweet" mit dem "Hashtag" "#sdr" beendete (was fuer ein Kauderwelsch, gell? :)), war pro Raab und contra "HaMa".

Sollte Hans-Martin sich diese Twitter-Historie irgendwann einmal durchlesen, braeuchte er mit Sicherheit jedes Quentchen seines Selbstbewusstseins und seines IQs, den er in der Sendung selbst mit "143" angab. Die Twitter-Kommentare waren emotional, spontan und meistenteils nicht nett (was noch harmlos ausgedrueckt ist). Aber sie zeigen, wie schnell dieses Medium ist und wie schnell etwas in den siebten Himmel gehoben und/oder verrissen werden kann. "Brot und Spiele"…

So gesehen moechte man jetzt nicht unbedingt in Hans-Martin’s Haut stecken, aber der wird sich aufgrund seines Gewinns sicher denken, dass 500.000 Euro doch ein gutes "Schmerzensgeld" sind. Und unter dem Strich hat die Sendung bestens unterhalten, denn spannend war es sprichwoertlich bis zuletzt. "Schlag den Raab" ist zwar viel zu werbelastig, aber konzeptionell sicherlich eines der derzeit interessantesten Show-Formate im deutschen Fernsehen…

Update:
Beim "virtuellen Sonntagmorgenspaziergang" fanden sich weitere Beitraege zum Thema z.B. hier:
Artikel bei Welt Online / Blogeintrag bei Scherzinfarkt.net / Artikel bei RP-Online

KategorienMedien