Rueckkehr der Hoerkultur
Der folgende Artikel stammt aus der heutigen Ausgabe der Neuen Westfaelischen, einer hiesigen Lokalzeitung.
Podcast als Wachstumselement im Internet, sehr schoen…

Der folgende Artikel stammt aus der heutigen Ausgabe der Neuen Westfaelischen, einer hiesigen Lokalzeitung.
Podcast als Wachstumselement im Internet, sehr schoen…

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:
Ein Screenshot von der Homepage der GEZ:

Da werden also "Werbespots", die den Ottonormalverbraucher oftmals in aufdringlich-beleidigender Art und Weise offensichtlich kriminalisieren, als "Werbung, die ankommt" bezeichnet.
Ein Psychologe wuerde an dieser Stelle wahrscheinlich eine ganz bestimmte Diagnose stellen :))
Neuester Clou der GEZ:
Gebuehren auf Geldautomaten. Kein Witz, siehe dieser Link.
Und die Bayern wollen das Rundfunkgebuehrengesetz reformieren. Das meldet heute der Heise-Newsticker. Zwei Kernzitate aus dem Artikel sind:
(…) "Die heutige Form der Gebührenerhebung stammt noch aus den Zeiten der Reichspost, das sollten wir überdenken." Ein "vorstellbares Denkmodell" ist nach seiner Meinung, "die Gebühr nicht mehr am Empfangsgerät festzumachen, sondern pro Haushalt zu erheben" (…)
Nach Sinners Einschätzung führt kein Weg an der Einführung der Rundfunkgebühr für Internet-PCs im kommenden Jahr vorbei. "In der Kürze der Zeit geht das nicht anders", sagte er. Es sei eine "Übergangslösung", auf Internet-Computer und Multimedia-Handys nicht die volle Fernsehgebühr von 17,03 Euro monatlich, sondern nur die Hörfunkgebühr von 5,52 Euro zu erheben. "Wenn wir uns ranhalten, können wir eine zeitgemäßere und aufkommensneutrale Form der Gebührenerhebung zur nächsten Gebührenperiode ab 2009 hinbekommen." (…)
Kein weiterer Kommentar…. sonst ist der Tag gleich wieder vemasselt…
Anlaesslich eines Beitrages ueber die Frankfurter Buchmesse wurde die Erkenntnis verkuendet, dass der Markt fuer gebrauchte Buecher (z.B. via eBay oder Amazon) schon seit laengerer Zeit in stetigem Wachstum befindlich ist.
Verschiedene Buecherverlage haben demzufolge schon versucht, mit Amazon eine Einigung zu erzielen, die eine Abgabe auf Gebrauchtbuecher fuer Autoren und weitere Urheber beinhaltet, bisher ohne Erfolg.
Buecherflohmaerkte gibt es schon ewig und nicht jedes Buch ist nach dessen Lektuere auch aufhebenswert. Ausnahmen bilden hier sicherlich schoene Bildbaende, Erstausgaben oder sonstige, besondere Exemplare. Traditionelle (Buecher-)Flohmaerkte haben den grossen Vorteil, dass man sich gleich vor Ort vom Allgemeinzustand des Buches ueberzeugen kann. Im Internet ist das anders und gerade Buecher sind natuerlich ein Gebrauchsgegenstand, bei dem der Hygienefaktor nicht zu verachten ist. Desweiteren nehmen Buecher auch gerne den etwaigen Tabakgeruch ihres bisherigen Umfeldes an, was so manchen nichtrauchenden Kaeufer sicherlich stoeren kann.
Bei CDs oder DVDs ist das einfach. Wenn die Scheibe selbst in Ordnung ist und das Cover nicht abgegriffen, dann hilft eine neue Plastikhuelle und das Musikalbum oder der Film sind fast wieder wie neu. Aber Buecher? Dann doch lieber neu oder, wenn gebraucht, nur von einem Sammler, der sie richtig gepflegt hat…..
Waehrend der letzten Fussball-WM erschienen sie taeglich in der Tageszeitung: Die "Nachgetreten!"-Comics. Schon damals fielen die oftmals sehr gelungenen Pointen und die treffenden Zeichnungen auf und es machte immer Spass, sie zu lesen. Es wurde fast zu einem "Morgenritual". Mittlerweile ist die WM vorbei und die Comics erscheinen nur noch sporadisch in der Zeitung. Aber: Ein Buch ist erschienen und weitere Episoden gibt es auf der Webseite http://www.nachgetreten.com

Das deutsche Star Trek :)
Am heutigen 17.9.06 werden die "Phantastischen Abenteuer des Raumschiffs Orion" ebenfalls exakt 40 Jahre alt. Diese Serie war durch und durch sehr deutsch und nicht vom amerikanischen "Star Trek" abgeschaut. Die Crew des Raumschiffs war aber ebenfalls international angelegt und spiegelte natuerlich auch gewisse politische Begebenheiten der Entstehungszeit wieder. Trotzdem war die Serie durchsetzt mit "deutschen" Attributen, die heutzutage oftmals zum schmunzeln anregen. Legendaer die Duschkoepfe, Uhrpendel und das beruehmte Buegeleisen als wesentlicher Bestandteil der Raumschiffkulissen. Ein aus heutiger Sicht sehr merkwuerdiger Gruppentanz, Roboter mit dem Aussehen eines Staubsaugers und natuerlich die sich entwickelnde Beziehung zwischen einem amerikanischen Commander (gespielt durch Dietmar Schoenherr) und eines russischen Offiziers (verkoerpert von Eva Pflug), das waren einige Merkmale dieser ersten deutschen Science-Fiction-Serie ueberhaupt. Waehrend "Star Trek" erstmalig erst in den fruehen siebziger Jahren im ZDF Premiere feierte, war die "Raumpatrouille" zumindest fuer die deutschen Zuseher zuerst da. Ich habe sie erst nach Star Trek gegen Ende der siebziger Jahre erstmalig gesehen und somit prallte die knallbunte Heldenwelt von Kirk, Spock und Co. auf die schwarz-weisse Tristesse dieser deutschen Pioniersendung. Zudem stand sie in den Endsiebzigern in direkter Konkurrenz zu "Mondbasis Alpha 1" ("Space:1999"). Heutzutage bleibt die Erinnerung an eine siebenteilige TV-Serie, die so, wie sie ist, einen ganz bestimmten Charme hat und so belassen werden sollte, wie sie ist. Also bitte keine Neuverfilmung und/oder Fortsetzung. Es ist halt Kult…
Die Crew von "SF-Radio" hat unter der Schirmherrschaft von Ralf Pappers eine nette Audio-Jubilaeumssendung produziert, zu der ich auch einen kleinen Teil beigetragen habe. Direkt-Download / Webseite