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Archiv für die Kategorie ‘Musik’

Elvis Presley

16. August 2007 Kommentare ausgeschaltet
KategorienMusik

Star Trek musikalisch

31. Juli 2007 Kommentare ausgeschaltet

Auf Podparade.de ist durch einen kleinen Zufall (Namensgleichheit einer vorgestellten Band) eine nette Unterhaltung ueber "Star Trek" entstanden. Im Zuge dieser kamen die Kommentierenden auch auf die musikalischen Werke zu sprechen, die dem Star-Trek-Universum entsprungen sind. Auf die einzelnen Soundtrack-Alben von Jerry Goldsmith & Co. (die durchweg sehr hoerenswert sind, sich aber eher an die Freunde der klassischen Musik richten) will ich jetzt gar nicht naeher eingehen. Auch nicht auf die teilweise grauslichen Intonierungen der Herren Shatner und Nimoy aus den 60er und 70er Jahren :)

Robbie Williams` Swing-Album hat grosse Wellen geschlagen und einiges nach sich gezogen. Leute wie Paul Anka und Paul Young haben daraufhin Rock-Klassiker im Swing-Stil intoniert und Leute wie Michael Bublé wurden aus ihrem bisherigen Nischendasein herauskatalputiert. Zuvor gab es aber auch schon sehr erwaehnenswerte, neuartigere Swing-Werke.

Der amerikanische Schauspieler James Darren, der u.a. in den 80er Jahren zusammen mit William Shatner in der TV-Serie "T.J. Hooker" zu sehen war, spielte in den 90ern einen Holodeck-Charakter namens "Vic Fontaine" in der Star-Trek-Serie "Deep Space Nine". Vic war sozusagen der "gute Geist", ein virtueller Barsaenger, in dessen Welt die Hauptakteure fluechteten. Dabei fiel auf, dass James Darren eine hervorragende Stimme hat, die der von Frank Sinatra nicht unaehnlich ist. Somit erlangten seine CDs nach der TV-Serie schnell einen hoeheren und berechtigten Bekanntheitsgrad. "This One`s From The Heart" ist eine hochwertige Produktion mit einem spitzenmaessigen Orchester und glanzvollem Klangbild. James Darren intoniert Klassiker wie "The best is yet to come", "I`ve got you under my skin" oder "Come fly with me" in bester Sinatra-Tradition aber mit einer deutlichst hoerbaren, eigenen Note.
Sehr empfehlenswert!
Links:
CD bei Amazon.de / James Darren bei Wikipedia / James Darren`s Homepage

Ganz anders kommt William Shatner daher. Der brachte vor drei Jahren in Zusammenarbeit mit Ben Folds ein wirklich interessantes Album namens "Has Been" auf den Markt. Moment mal, James Tiberius Kirk singt? Nein, er spricht. Aber das macht er so sonor und passend zur Musik, dass die durchaus hoerenswerten Texte sehr gut und nachvollziehbar ueberkommen.
"I`ve saved the world in the movies – So, naturally, there`s folks who think I must know what to do – But just because you`ve seen me on TV – doesn`t mean I`m any more enlightened than you (…)"
Das Album hat persoenliche Zuege, ist in musikalischer Hinsicht verdammt gut produziert und modern. Shatner`s Coverversion von Pulp`s "Common people" hatte es sogar zu einiger Bekanntheit gebracht. Auch Leute, die eine gewisse Scheu oder Abneigung vor oder gegenueber Star Trek empfinden, koennten sich, wenn sie sich diesem Werk auf neutraler Ebene naehern, sehr wohl mit dieser Platte anfreunden…
Links:
CD bei Amazon.de / W. Shatner bei Wikipedia / William Shatner`s Homepage

Brent Spiner alias "Data" hatte schon vor einigen Jahren ein paar seiner "Next Generation"-Mitstreiter ins Studio gelockt, so dass sie bei seinem Musikprojekt zumindest in einem Song mitwirken konnten. Patrick Stewart (Capt. Picard) oder auch LeVar Burton (Geordi La Forge) unterstuetzten ihn unter anderem dabei. Das Resultat hiess "Ol' Yellow Eyes Is Back" (in Anlehung an Data`s gelbe Augen). Im Gegensatz zu den beiden erstgenannten Alben habe ich dieses noch nie gehoert und besitze es auch nicht. Leider. Es ist sehr selten, sehr schwer zu bekommen und erzielt mittlerweile unter Sammlern Hoechstpreise. Die Kritiken sind groesstenteils sehr gut, nur soll er es ab und zu mit dem Tremolo uebertrieben haben. Das Brent Spiner singen kann, hat er allerdings schon oft vor der Kamera bewiesen…
Links: CD bei Amazon.com / Brent Spiner bei Wikipedia

KategorienMedien, Musik

Hooters im Crowded House

14. Juli 2007 Kommentare ausgeschaltet

Das ist schon interessant. Zwei Bands, die in den 80ern und 90ern zwar recht erfolgreich waren und jeweils ein paar wirklich schoene Songs hinterliessen, aber nie im Mega-Rampenlicht gestanden haben, sind nahezu zeitgleich wieder auferstanden. Die neuseelaendisch-australische Band "Crowded House" ("Weather with you", "Don`t dream it`s over") bringt mit "Time On Earth" ein zeitweise recht seichtes Werk, welches aber doch solide daherkommt. Von musikalischer Evolution ist aber nicht so viel zu merken und die Frage ist, ob das ueberhaupt gewollt gewesen waere. Vor zwei Jahren nahm sich der Schlagzeuger der Gruppe in Melbourne das Leben, was im Nachhinein zur Wiedervereinigung der mittlerweile totgeglaubten Band um Neil Finn gefuehrt hat.

Die "Hooters" ("Satellite", "All you zombies") hingegen bringen mit "Time Stand Still" eine Mischung aus altbekannten Strukturen und neuen Einfluessen, sind aber doch irgendwie unverkennbar. Letzteres Album ist vielleicht die interessantere Wahl, zumal der doch recht individuelle Sound der "Hooters" nicht so exzessiv abgenudelt wurde wie der vieler anderer Bands aus den 80er Jahren. Somit klingt es angenehm, nicht abgeschmackt und relativ "frisch". Relativ…

Das Wort "Time" findet sich in beiden Albumtiteln wieder. Wahrscheinlich ein Zeichen dafuer, dass die Zeit auch an diesen Bands nicht spurlos vorbeigegangen ist. Trotzdem ist es schoen, zwischen all den neuen Bands, die gekommen und auch wieder gegangen sind, mal wieder etwas von den "alten Hasen" zu hoeren…

Links:
Homepage von "Crowded House"
"Time On Earth" als Album der Woche beim hr
Homepage der "Hooters"
Album-Kritik "Time Stand Still"

KategorienMusik

Adieu, GEMA-Mitgliedschaft!

11. Juli 2007 Kommentare ausgeschaltet

…gefunden bei Heise:

"Liebe GEMA,

Ich bin seit Ende der 80er Jahre Mitglied bei der GEMA. Und ich werde im Jahre 2007 das letzte Jahr GEMA-Mitglied gewesen sein. Und warum?
Weil ich meine Rechte von der GEMA nicht mehr im angemessenen Rahmen vertreten sehe.

Ich muss bezahlen oder umständlichste Formalitäten in Kauf nehmen, will ich meine eigene Musik z.B. im Internet veröffentlichen. Als perverses Fazit könnte z.B. herauskommen, dass die GEMA Gelder von mir einklagt, weil ich (angeblich keine Rechte/Lizenzen daran besitzend) Musik von mir selbst im Internet veröffentlicht, zur Verfügung gestellt oder gar verkauft habe. Das ist krank.

Ich sehe Willkür, ich sehe eine unbändige Gier, ich sehe Unverhältnismäßigkeiten. Lieber kümmere ich mich um die Verwertung meiner Rechte selbst, die Musikhörer zahlen angemessene Preise und keine Mondsummen und werden daher meine Musik auch als kaufenswert (so sie ihnen gefällt) erachten.

Macht’s gut GEMA, Ihr habt Euch schon längst von Eurem eigentlichen Auftrag verabschiedet."

Da stellt sich die Frage: Was passiert, wenn das Schule macht?

Hintergrund war die Verabschiedung einer erweiterten Form des Urheberrechts, siehe hier

KategorienMusik

AusgeMixedTaped

3. Juli 2007 Kommentare ausgeschaltet

Mercedes-Benz stellt nach 18 Folgen sein beliebtes "Mixed Tape" ein. Was in 2004 als eine innovative Idee zur Foerderung von Nachwuchskuenstlern begann und sehr individuell-unterschiedliche (und damit hochinteressante) Musik beinhaltete, die zudem genreuebergreifend war, findet nun in der aktuellen Ausgabe Nr.18 mit Eva Padberg auf dem Cover sein Ende.

257 Lieder von 251 Kuenstlern aus 30 Laendern wurden in den ersten 17 Ausgaben verewigt. 2,4 Millionen Nutzer haben insgesamt 27 Millionen Downloads derselben produziert. Auf Deutschland bezogen bedeutet das, dass 18% (=ca. 6 Millionen) aller legal heruntergeladenen Songs aus diesen "BenzTapes" gestammt haben.
Quelle: Der Blick ueber den Tellerrand, Folge 118

Tja, das war`s also, es war eine tolle Sache. Der zugehoerige Podcast bleibt allerdings bestehen.

Link: Mercedes Benz Mixed Tape 18

Update:
Die alten MixedTapes koennen nach wie vor im Internet heruntergeladen werden. Das ist sicherlich interessant fuer die virtuellen "Jaeger und Sammler".
Hier der Link (klick)

KategorienMusik