40 Jahre Raumschiff Enterprise

27. Mai 2012 Kommentare ausgeschaltet

…in Deutschland…

Dabei war der Start dieser kultigen Science-Fiction-Serie in Deutschland eigentlich gar nicht so ruehmlich. Das ZDF hatte die Serie auf Kinderprogrammniveau -fuer eben dieses- zurechtgeschnitten und dabei auch in punkto Synchronisation viele Fehler fabriziert. Den "Sol-Antrieb" hat es beispielsweise nie gegeben, es war im Original immer der "Warp-Antrieb". Gluecklicherweise wurden die Folgen in den 90ern durch SAT1 nachsynchronisiert und wieder auf volle Laenge gebracht. Mittlerweile gibt es das Ganze sogar gelungen digital aufgefrischt in HD. Das zeigt, dass sich in gewissen Abstaenden immer wieder Leute daran erinnert haben und Lust verspuerten, es ein bisschen besser zu machen, als es urspruenglich war und es fuer die Nachwelt zu erhalten. Das schafft nicht jede Serie…

Fuer mich war und ist es eine der einflussreichsten Fernsehserien aller Zeiten und zudem der Grundstein zu einem aeusserst interessanten, ueber die Jahre gewachsenen Star-Trek-Universum. Die Serie hat vieles von dem, was heute alltaeglich ist (mobile Datenspeicher, Handys, demnaechst sogar das "Beamen" und vielleicht sogar das Raumschiff Enterprise hoechstelbst…), schon Ende der 60er Jahre prophezeit. Auch, wenn nach dem Tod von "Scotty" alias James Doohan vor fuenf Jahren und dem Ableben von "Dr. McCoy" alias DeForest Kelley im Jahr 1999 nicht mehr alle Mitglieder der "Haupt-Crew" unter den Lebenden weilen, ist die Faszination nach wie vor ungebrochen. Hierueber koennte ich an dieser Stelle einen Roman schreiben, belasse es aber bei einem herzlichen "Happy Birthday" :)

KategorienMedien

NormCast 206

23. Mai 2012 Kommentare ausgeschaltet
KategorienNormCast

Trash Humanica – Moon Palace

22. Mai 2012 Kommentare ausgeschaltet

Ian Peppercorn hat viele Wurzeln – auch in Guetersloh. Bereits vor etlichen Jahren spielte er oefters mit der Band "GYPP" in hiesigen Gefilden, zog sich dann zwischenzeitlich etwas zurueck und ist nun wieder aktiv.

Zusammen mit seinem langjaehrigen Wegbegleiter Brian Rudd veroeffentlichte der weiterhin dauerhaft in England lebende Ian Peppercorn als Duo "Trash Humanica" die CD "Moon Palace".

Die ersten Aufnahmen dazu gab es bereits im Jahr 2011 und Ian stand diesebzueglich im NormCast Nr.185 im Mai 2011 spontan Rede und Antwort. Die damaligen Demo-Aufnahmen haben sich mittlerweile zu einem ausgereiften Sound-Konstrukt gemausert, welches man so von ihm sicherlich nicht unbedingt erwartet haette.

Mich erinnert das an den Indie-Pop der zweiten Haelfte der 80er Jahre, Vergleiche zu "The Mission" und aehnlichen Vertretern dieser Aera sind sicherlich nicht von der Hand zu weisen. Der Titelsong "Moon Palace" ist die erste Single des gleichnamigen Albums und unlaengst als Video erschienen. Wer Interesse an einer CD hat, kann sich gerne bei mir melden, ich leite das entsprechend weiter.


KategorienLokales, Musik, Videos

Gema – Alternative?

21. Mai 2012 Kommentare ausgeschaltet

Oho. Das ist interessant: (via Heise.de)

Die Pläne zur Gründung einer Verwertungsgesellschaft für Musik, die unter Creative Commons lizenziert ist, schreiten voran. Auf der Kölner Konferenz SIGINT stellte Mike Michalke die Cultural Commons Collecting Society (C3S) vor. Noch in diesem Jahr soll die Organisation als europäische Genossenschaft gegründet werden. (…) Die C3S ist als Gegenentwurf zur GEMA geplant. Den teilnehmenden Künstlern soll freigestellt sein, welche Lizenzen sie verwenden und für unterschiedliche Werke können sie unterschiedliche Modelle wählen. Dabei solle die Verwertungsgesellschaft auch die Rechteverwertung unfreier Musik übernehmen, wenn der Künstler wenigstens einige Stücke zum unkommerziellen Kopieren freistelle. (…)

Der richtige Gedanke zur richtigen Zeit? Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschaeft. Allerdings koenn(t)en heutzutage die allermeisten Bands und Kuenstler sich quasi selbst und komplett in Eigenregie vermarkten, wenn man sie denn liesse. Doch bestimmt wird dieses eigentlich nicht ganz so neue Modell fuer Gespraechsstoff sorgen und das Thema "Gema" erneut hinterfragen. Das koennte spannend werden…

KategorienMusik

Kleinanzeigen – wie frueher…

15. Mai 2012 Kommentare ausgeschaltet

Die 80er und 90er… eBay gab’s in der heutigen Form noch nicht. Hatte jemand etwas zu verkaufen, konnte er nicht einfach eine Online-Anzeige aufgeben und ggf. schon wenige Minuten spaeter mit ersten Resultaten rechnen. Es gab allerdings gedruckte Zeitungen wie "Der Heisse Draht", die sich grosser Beliebtheit erfreuten. Oftmals wurde das Blatt schon ganz frueh morgens besorgt und durchstoebert und nicht selten fand man sich kurz darauf im Auto wieder, um einen Artikel irgendwo aus dem Kreisgebiet abzuholen…

Mit dem eBay-Boom kam das "Heimgeschaeft" – und es war angenehm. Alles konnte in Eigenregie und von zuhause aus geregelt werden. Fremde Leute vor der eigenen Haustuer waren -ausser bei Selbstabholern von sperrigen Artikeln- eher selten vorzufinden. Ganze Keller mit alten Utensilien wurden in bare Muenze verwandelt, was meistenteils sogar richtig Spass gemacht hat.

Doch mittlerweile sorgt paradoxerweise eBay selbst dafuer, dass Flohmarktgeschaefte sich wieder auf die lokale Haustuer-Ebene verlagern. Der Frust ueber die aktuellen und kommenden Verkaufsbedingungen bei eBay (10% Verkaufsprovision, zukuenftig verkomplizierte Zahlungsabwicklung, PayPal-Zwang, etc.) lassen viele Leute ueber Alternativen nachdenken und finden diese – bei eBay.
Genauer gesagt bei "eBay Kleinanzeigen". Im Grunde genommen ist dieses Portal eine zeitgemaesse Online-Adaption des heissen Drahtes: Uebersichtlich, intuitiv, mit lokalem Einschlag und – kostenlos! Im Gegensatz zur damaligen Zeitung kann hier der Verkaufseffekt schon nach kurzer Zeit eintreten, wie hier beispielsweise gestern geschehen. Aufgrund einer Verkaufsannonce fuer das alte Handy standen gestern abend zwei nette Leute nach kurz zuvor erfolgter, telefonischer Absprache ganz spontan vor der Tuer und nahmen es zum angegebenen Preis mit. Ganz unkompliziert.

Die Vorteile sind klar: Mehr Transparenz. Ein Artikel kann sofort begutachtet und ausprobiert werden. Der Nachteil ist altbekannt: Kaeufer muessen Wege auf sich nehmen und Verkaeufer muessen zuhause parat stehen. Doch letztendlich ist natuerlich auch eine Versandangabe bei eBay-Kleinanzeigen moeglich, so dass die Moeglichkeit zum "ebay-esquen" Handeln mittels Versand weiterhin gegeben ist…

Preislich ueberzogene Angebote haben kaum eine Chance, der Markt reguliert sich ja bekanntermassen selbst. Doch genau das ist (noch) das Problem bei vermeindlichen eBay-Alternativen wie z.B. Hood.de. Da es keine nach Hoehe des Einstellpreises gestaffelte Gebuehrenabgabe wie bei eBay gibt, stellen die Leute gerne auch mal Artikel zu hoeheren Preisen ein, frei nach dem Motto: "Es reicht, wenn man einen Dummen findet". Somit muss zwischen diesen Angeboten nach den reellen Angeboten (ich schreibe bewusst nicht "Schnaeppchen", denn es geht nicht unbedingt darum, alles moeglichst preisguenstig zu bekommen, sondern darum, es ueberhaupt zu bekommen) gesucht werden. Doch, wer suchet, der findet, auch bei Hood & Co.

Es ist sicherlich nur eine Frage der Zeit, bis dass "eBay Kleinanzeigen" durch den eBay-Faktor im Namen ebenfalls ueberreguliert und im Kern nicht mehr kostenlos sein wird. Kostenpflichtige Zusatzoptionen gibt es schon jetzt und mittlerweile werden Gegenstaende alternativ oftmals auch via Twitter oder Facebok quasi direkt und schnell von Privat an Privat verkauft. Wem das alles zuviel internetter Aufwand ist, dem bleibt ja unter anderem nach wie vor der traditionelle Wochenendflohmarkt. Ganz klassisch…

KategorienComputerkram, Diverses