Frohes Neues!
Ein frohes, neues Jahr allen Besuchern dieser Seite! Moege es den gegenwaertigen Prognosen widersprechen und nicht so truebe werden…
Ein frohes, neues Jahr allen Besuchern dieser Seite! Moege es den gegenwaertigen Prognosen widersprechen und nicht so truebe werden…
Alle Jahre wieder, aber nicht immer wieder gleich… Die GT smAll Stars luden wieder zur alljaehrlichen Konzertreihe in die "Weberei". Am 27.12., dem ersten Abend, wurden sie durch "Steve Haggerty & The Wanted" verstaerkt und an den beiden darauffolgenden Abenden gab sich aufgrund des erfolgreichen Bemuehens von Achim Meier niemand geringeres als Klaus Lage in Guetersloh die Ehre.
Das erste Set am 29.12. bot aber natuerlich erst einmal "smAll Stars pur", wie z.B. in 2007 und 2006 auch. Die obligatorische Stammbesetzung und auch altbekannte Gastmusiker gaben sich auf der Buehne die imaginaere Klinke in die Hand. Anders als sonst spielte Phil Shackleton seinen Solopart diesmal am Ende des ersten Teils und das natuerlich nicht, ohne Roger Clarke-Johnson und Jerry Hovell nach und nach dazu zu holen. Er liess es sich auch nicht nehmen, anlaesslich des neunzehnten Hochzeitstags von Steve Haggerty ein Extra-Staendchen zu spielen…
Klaus Lage betrat gegen 22:30 Uhr das Geschehen und gab insgesamt acht Songs zum Besten. "Monopoli" bildete den Auftakt und es folgten natuerlich u.a. die Hits wie "1001 Nacht" und "Faust auf Faust" sowie zwei Balladen und eine deutschsprachige Coverversion des Joan-Osborne-Hits "One Of Us". Spaeter sang er auch mit Gerry Spooner im Duett und reihte sich bei den letztendlichen Schlussnummern der "smAll Stars" stimmlich und stimmig mit ein. Generell passte er sehr gut in das Ensemble und man merkte ihm den Spass an der Sache wirklich an.

Ein weiterer, tatsaechlich vom Schreiber dieser Zeilen als "grandios" empfundener, musikalischer Hoehepunkt war der Deep-Purple-Klassiker "Child In Time". Die Kerntruppe der "smAll Stars" intonierte das Werk so dermassen gekonnt, dass man nur staunen konnte. Mickey Meinert schrie (im positiven Sinne!), was das Zeug hielt, waehrend Achim Meier den Begriff "TastenGott" an seinen Instrumenten neu definierte. Mickey robbte spaeter mit seiner E-Gitarre auf den Knien und zeigte eine Virtuositaet, die sich gewaschen hatte. Die zehn Minuten Spielzeit des Originals haben die "smAll Stars" locker erreicht. Chapeau!!!
Zum Schluss gab es natuerlich das obligatorische "No woman no cry" mit allen Musikern, Gastmusikern und Klaus Lage. Der ist wiederum ein sehr netter und zugaenglicher Typ, mit dem wir auch nach dem Konzert noch viel Spass gehabt haben. Ein kleines Interview wurde ebenfalls aufgenommen, welches aus diversen Gruenden aber wohl leider nicht im Podcast gespielt werden kann. Somit wird es wahrscheinlich wohl recht bald wieder eine NormCast-Radiosendung auf den UKW-Frequenzen von Radio Guetersloh und/oder einen Webstream geben (was dann ggf. hier auch angekuendigt werden wird…).
Fazit: Toller Abend, Spitzenstimmung, nette Gaeste… …wie immer: Top!
Bis zum naechsten Jahr!

JETZT ist eigentlich die gefuehlt-richtige Zeit fuer einen Jahresrueckblick. Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr ist irgendwie "nicht Fleisch und nicht Fisch", wie man so schoen sagt, denn fuer viele ist es Urlaubszeit und andere schauen nochmal kurz in der Firma vorbei.
Die Herren Jauch und Kerner "durften" ja schon vor einigen Wochen zeitgleich (und somit leider gegeneinander) via TV ihre jeweiligen Rueckblicksendungen praesentieren, was in Anbetracht der Tatsache, dass am Ende der Sendungen noch viel Monat uebrig war, Vollstaendigkeit zwangsweise vermissen liess.
Die einschlaegigen Zeitungen -und vor allen Dingen deren Online-Varianten- sind diesbezueglich besser dran, koennen sie ihre Text- und Bildstrecken doch nahezu jederzeit aktualisieren. Nach Themen geordnete Jahresrueckblicke gibt es beispielsweise bei der Sueddeutschen, der Netzeitung und sogar bei der Bild => Achtung: Klicken auf eigene Gefahr :)
Die FAZ wagt darueber hinaus nicht ganz so ernst gemeinte Zukunftsprognosen, waehrend die Welt an die ihrer Meinung nach zehn verruecktesten Geschichten 2008 erinnert. Ein Wiedersehen mit Frau Ypsilanti und anderen bietet die FAZ zusaetzlich in einer Titelbilder-Rueckschau.
Es gibt also viel zu lesen, leider auch viel negatives. Das Jahr 2008 war kein gutes Jahr und es bleibt zu hoffen, dass 2009 nicht so duester wird, wie es gewisse Freizeitpropheten derzeit gerne verbreiten…
Und schwupps… da ward mal wieder ein virtuelles Stoeckchen geworfen. Diesmal kam es erneut aus dem KonFerenzRaum.
Von dort ist es mittlerweile tatsaechlich schon das Erste – Zweite – Dritte :)
"Es wird langsam wieder Zeit, sich Gedanken darüber zu machen, welche Musikalienveröffentlichungen im ausklingenden Jahr besonderer Erwähnung bedürfen, welche Tonträger uns am meisten beeindruckt haben. Dabei wollen wir aber auch nicht die Veröffentlichungen ausschließen, die vielleicht schon etwas älter sind, aber erst jetzt oder aber erneut die Trommelfelle erfreut haben."
Tja… ueber die Abgruende, die sich in diesem Jahr schon in den Verkaufscharts aufgetan haben, wurde in meinem Podcast ja schon das ein- oder andere Wort verloren, die brauchen nicht nochmal explizit erwaehnt zu werden. Es gab sehr gute Einzel-Songs, die eine ohrwurmige Wirkung auf mich hatten, allen voran meine persoenliche Jahres-Top-3:
1. Coldplay – Viva La Vida
2. The Killers – Human
3. Kid Rock – All Summer Long
Aus deutschen Landen kamen einige interessante Platten und das wiederum von groesstenteils "alten Haudegen". Die Single der Prinzen ("Frauen sind die neuen Maenner") blieb im Ohr und Udo Lindenberg legte mit "Stark Wie Zwei" die vielleicht beste, deutschsprachige Platte in diesem Jahr hin. Das Album kam wirklich ueberraschend und es ist ueberraschend-gut! Ein Bekannter von mir sagte kuerzlich, dass er Udo Lindenberg frueher nie gemocht hat, dieser aber anscheinend wie guter Wein ueber die Jahre immer besser geworden ist. Reinhoeren lohnt sich!
Erst kuerzlich hoerte ich das neue Album der "Toten Hosen" und war auch hier positiv ueberrascht, denn es hatten sich in den letzten Jahren doch einige Ermuedungserscheinungen in punkto "Hosen-Musik" ergeben. Waehrend man die alten Sachen ("Achterbahn", "Schwarzwaldklinik", "Hier kommt Alex" usw.) noch immer gerne gehoert hatte, wollten die neuen nicht mehr so recht zuenden. Dieses Album hat die ganze Sache wieder aufgefrischt…
Waehrend die Metallica-Platte aufgrund der grottenschlechten Abmischung vollends enttaeuschte, kam mit AC/DC’s "Black Ice" wieder eine richtig-frische, komplett durchhoerbare Hardrockscheibe mit Partycharakter daher. Fuer Freunde der sprichwoertlich "stinknormalen" Popmusik (die es immer seltener gibt), war "This Is The Life" von Amy MacDonald sicherlich eine richtige Erholung im schraegen Hitparadenalltag. Gerade deswegen, weil diese Platte so normal und berechenbar ist, wurde sie wahrscheinlich als so angenehm empfunden…
BritPop und -Rock war in 2008 auch wieder ganz gut vertreten.
Hervorzuheben sind hier eindeutig die Werke von Keane, den Kaiser Chiefs und den Last Shadow Puppets.
"Accelerate", das Album von R.E.M. gefiel ebenfalls trotz zuvor vorhandener "REM-Muedigkeit". Und obwohl der ganze Musikfuhrpark rund um "Timbaland" in diesem Jahr sehr rege war, verblieben lediglich Nelly Furtado`s "Say it right" aus dem letzten Jahr und mit Abstrichen "OneRepublic" im Ohr. Mit den gegenwaertigen Madonna-Sounds kann ich beispielsweise gar nichts mehr anfangen…
Schiller – in diesem Jahr ganz gross… …und verdammt gut!
Schade, dass "Let me love you" mit Kim Sanders kein groesserer Hit geworden ist.
Udo Juergens brachte mit "Einfach ich" endlich mal wieder ein ueberragendes Album heraus, welches sich in jeder Hinsicht wohltuend von den ganzen Compilations, die es zuvor gab und die, wenn ueberhaupt, nur wenige, neue Songs enthielten, abhebt. Ganz grosses Kino! Mehr dazu hier
Auch an der "Podsafe-Music-Front" gab es wieder interessante Sachen zu finden. Auf der Album-Ebene sei hiermit das Werk "Time" von John Hughes besonders lobend erwaehnt. Einzel-Songs wie "Far Cry From Gone" von Tom Yarbrough und "Stronger" von "Seabird" waren voellig berechtigt auf der Pole-Position der Podparade. Jasper schaute mit dem HDL-Song der internetten Gemeinde gekonnt auf`s virtuelle Maul und Jammin*Inc entfachten mit ihrem derzeit noch neuen Song "Bounce With Us" auch wieder das Interesse an ihrem gelungenen, aelteren Longplayer "Mit Anlauf". Und jetzt kommt seine Ukulele :)
Also… es hat sich viel getan. 2008 war sicherlich nicht das bisher schlechteste Musikjahr in diesem Jahrzehnt. Man muss die Perlen nur suchen – abseits der Castingshowveroeffentlichungen…